Mir steht das Wasser bis zum Hals

Verfasst am 2. September 2007 in Sport, Tagebücher, Tinas Tagebuch (WW), Allgemein von Tina

Hi Tagebuch,

nächste Woche ist es wieder so weit. Der 5. September ist ein Termin, dem ich schon seit 8 Wochen entgegenfiebere. Mein Aquajoggingkurs fängt wieder an. Endlich sind dann die Ferien vorbei, die Hallenbäder öffnen nach der Sommerpause und meine Welt ist - zumindest was meinen Bewegungsdrang angeht - wieder in Ordnung. Letzten Winter habe ich es immerhin geschafft, regelmäßig zweimal in der Woche hinzugehen, was sich natürlich auch äußerst positiv auf meinen Abnahmeerfolg ausgewirkt hat. aj1.jpgOhne Sport geht es zwar auch, aber wesentlich langsamer. Außerdem sorgt das AJ für Straffung und Muskelaufbau, was beim Abnehmen ja auch äußerst wichtig ist. Nach einer Stunde Aquajogging fühle ich mich wie neu geboren und den enormen Spass, den es mir macht im Wasser herum zu strampeln gibt es als Bonus noch dazu.

Es ist wirklich so, dass ich mich nach einem stressigen Arbeitstag, der gern auch mal 10 Stunden ohne Pause dauern kann, buchstäblich mit letzter Kraft ins Schwimmbad schleppe, aber sobald ich mit meinem Schwimmgurt bewaffnet im warmen Wasser liege fällt alle Anstrengung von mir ab. Und während ich in der Stunde volle Power gebe spüre ich, wie Energie frei wird, die mich danach förmlich nach Hause schweben lässt.

Der größte Vorteil von Aquafitness (hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Aquajogging im tiefen Wasser und auch Wassergymnastik im stehtiefen Wasser) ist, dass die Gelenke entlastet werden, was natürlich besonders für (stark) übergewichtige Personen wichtig ist. Die Fettverbrennung ist im Wasser besonders hoch, weil der Körper jede Menge Wärme an das Wasser abgibt und der Stoffwechsel auf Hochtouren laufen muss, um diesen Wärmeverlust auszugleichen. (Ein schöner Nebeneffekt, für den man sich noch nicht einmal anstrengen muss! :) ) Der Wasserdruck massiert den Körper, wodurch angestaute Gewebsflüssigkeit schneller transportiert wird und die Venen werden ebenfalls entlastet, was der Bildung von Krampfadern vorbeugen kann.

Also ab nächste Woche heißt es bei mir wieder - raus aus den Klamotten, rein ins nasse Vergnügen - ich freue mich schon!

 

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Apfelchips

Verfasst am 2. September 2007 in Produkttest, Obst, Lebensmittel, Allgemein von Tina

Eigentlich wäre ein Apfel der beste Snack der Woche, den man sich vorstellen kann. Ein wahres Kraftpaket voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe.

Leider gibt es da ein kleines Problem - ich mag keine Äpfel. Keine Ahnung warum, aber wenn ich die Wahl zwischen einem Apfel und irgendeinem anderen Obst habe wird der Apfel immer liegen bleiben.

achips.jpgUm mich zu überlisten und die Gratwanderung zwischen Pflicht (Apfel = sehr gesund) und Neigung (Chips = viel leckerer) leichter zu machen habe ich mir diese Woche einmal eine Tüte Apfel-Chips gekauft. Und was soll ich sagen - die schmecken super UND sind gesund. Auch ernährungsphysiologisch sind diese kleinen Fruchtcracker ein echter Hauptgewinn, wie auch das baden-würrtembergische Ministerium für Ernährung und ländlichen Raum bestätigt:

Die Mineralstoffe werden durch das Dörren kaum beeinträchtigt, im Gegenteil. Durch den Wasserentzug liegen sie in aufkonzentrierter Form vor, wie z. B. Eisen, Kalium und die verdauungsfördernden Ballaststoffe. Nur das hitze- und lichtempfindliche Vitamin C wird teilweise abgebaut (bis zu 80 %), ebenso die wasserlöslichen Vitamine der B-Gruppe, allen voran B 1 (Thiamin), welches auch bei einer Schwefelung zersetzt wird.

Durch eben diese Nährstoffkonzentration haben die Apfelchips auch WW Punkte, die ich mir anrechnen muss, aber der Snackfaktor, den man aus den knusprigen, knackigen und süßen Apfelscheibchen herausbekommt ist auch ungleich größer.

So werde ich auch noch zum Apfelfan. Beim Kauf sollte man allerdings darauf achten, dass es sich um Bio-Äpfel handelt, da im konventionellen Anbau verwendete Gifte die Angewohnheit haben, sich besonders unter der Schale anzureichern, genau da also, wo beim Apfel auch die meisten wertvollen Inhaltsstoffe sitzen.

Unser Fazit: Lecker, teils knackig teils weich sind die Apfelchips eine leckere und kaloriensparendere Alternative zu ihren kartoffelig-fetten Kollegen. Nachteil: Wenn zwei Leute an einer Tüte knuspern hält der Vorrat nicht lange vor. (Die im Bild zu sehende Tüte ist inzwischen leer.) :blush:

Wo kaufen?
Getestet haben wir die Apfel-Chips von “Gut & Gerne” aus kontrolliert-ökologischem Anbau für 1,49 EUR für 50 g. Erhältlich sind die Chips mit dem EU-Biosiegel u.a. bei Marktkauf und REWE.

Nährwertiges:
100 Gramm Apfelchips haben 371 kcal und 0,5 g Fett, für WW’ler bedeutet das 3 Punkte für 50 g. Außerdem enthalten die Chips Kalium, Magnesium und Ballaststoffe, sowie weitere wertvolle Inhaltsstoffe.

Informationen zur Herstellung von Apfelchips gibt es auf der Website des baden-würtembergischen Ministerium für Ernährung- und ländlichen Raum.

 

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Bildlich abgenommen

Verfasst am 2. September 2007 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Tom

tom_11.jpgWoran erkennt man, dass man abnimmt? Wer sich tagtäglich selbst im Spiegel sieht, dem fallen die täglichen, marginalen Veränderungen an sich selbst gar nicht so auf. Klamotten - die sind ein guter Indikator für den Abnehmenden. Hängt der Anzug erst einmal wie eine losgerissene Zeltplane um die Schultern, dann zeigt die Diät ganz offensichtlich Wirkung. Natürlich sind auch schmeichelnde Fragen wie “Sag mal hast du abgenommen?” von Freunden und Bekannten ein gewisser Gradmesser. Dennoch - wie werden die Veränderungen für einen selbst am ehesten augenscheinlich?

tom_21.jpgRichtig, durch Fotos! Enthüllen sie oftmals auch schonungslos unsere Defizite - hier beim Abnehmen sind sie ein echter Pluspunkt in Sachen Motivation. Hier in unserem Beispiel stammt die erste Aufnahme aus dem Frühsommer 2006, das zweite Bild ist vor etwa zwei Wochen aufgenommen. Erst als ich die beiden Bilder nebeneinander sah, verstand ich, warum mir Tina dringend geraten hatte, die Bilder neu aufnehmen zu lassen. Scheinbar hat es dieses Mal auch ohne Weitwinkelobjektiv geklappt ;). Und jetzt verstehe ich auch endlich, was Freunde, Bekannte oder Verwandte meinten, wenn sie zu mir sagten “Sag mal, hast du abgenommen?”

 

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