Freunde durch dick und…dick!

Verfasst am 11. September 2007 in Forschung, Allgemein von Redaktion

Man möchte es manchmal gar nicht glauben, womit sich Forschung so beschäftigt. Noch unglaublicher sind denn auch die Ergebnisse, die teilweise zu Tage treten. Beim Stöbern in der Blogosphäre ist Purzelpfund.de wieder auf so ein Forschungsprojekt gestoßen.

Vor kurzem haben wir über das ansteckende Adenovirus berichtet, das Körperstammzellen in Fettzellen umwandelt. Doch Übergewicht kann auch auf andere Weise “anstecken”, schreibt cembasman auf www.321blog.de unter Berufung auf einen Artikel in der Online-Ausgabe der New York Times.

Wer übergewichtige Freunde hat, kann sich auch über eine 171 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit (im Vergleich zu jemandem mit dünnen Freunden) freuen, selbst dick zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie,die über 32 Jahre das soziale Netzwerk von 12067 Menschen analysiert hat. Die Betonung der Studie liegt auf “Freunden”, die eigene nähere Umgebung wie Familie oder auch Nachbarn hat demzufolge weniger Einfluss.

The answer, the researchers report, was that people were most likely to become obese when a friend became obese. That increased a person’s chances of becoming obese by 57 percent. There was no effect when a neighbor gained or lost weight, however, and family members had less influence than friends.

It did not even matter if the friend was hundreds of miles away, the influence remained. And the greatest influence of all was between close mutual friends. There, if one became obese, the other had a 171 percent increased chance of becoming obese, too.

Zwar, so die Forscher weiter, könne der Effekt auch in entgegengesetzter Richtung, also beim Abnehmen auftreten, die grundsätzliche Tendenz zeige jedoch nach oben. Grund dafür könnte laut Dr. Nicholas Christakis, Arzt und Professor and der Harvard Medical School eine unterbewusste Perspektivenverschiebung sein. Frei nach dem Motto “Wenn enge Freunde übergewichtig sind, kann Übergewicht so schlecht nicht sein.”

Fette Freunde sind keine guten Freunde? So wollen sich die Forscher nicht verstanden wissen und verweisen auf die Möglichkeit zusätzlich zu den dicken Freunden schlanke Freunde in den Kreis einzuführen und dem Beispiel des Schlanken zu folgen.

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