Oans, zwoa, g’suffa

Verfasst am 26. September 2007 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Tom

Wenn es zwei Worte gibt, deren Bedeutungen auf einer Kreisbahn genau diametral gegenüber liegen, dann ist es vermutlich Abnehmen und Oktoberfest. Ja, ganz recht, ich spreche von dieser außer Kontrolle geratenen Grillparty in München, die alljährlich rund eine halbe Million Hendl das Leben kostet - von Ochsen, Schweinen und Enten mal noch gar nicht zu reden.

Alljährlich Ende September kommt der Tag, an dem Tina und ich uns in unser Auto schwingen, den Kurs gen Osten setzen und in einem Münchner Business-Hotel Kollegen und Chefs von Tina treffen sowie Kunden der Firma, um ihnen Gesellschaft zu leisten wenn es auf die “Wies’n” geht. ente1.jpgJedes Jahr sind in einer Box im Hofbräuzelt Plätze für uns reserviert und jedes Jahr ist es immer wieder erstaunlich anzusehen, welche Faszination 6000 zum Takt der Blaskapelle hüpfende oder auf Tischen tanzende Leiber sowie der gelbe Gerstensaft für eine Auswirkung auf Menschen haben können.

Während für die Bewohner der neuen Welt das Oktoberfest alleine aufgrund seiner schieren Größe sowie der zu konsumierenden Menge Gerstensafts ein absolutes Highlight und “Must” darstellt, freuen Tina und ich uns eher auf die leckeren Erzeugnisse der Hofbräuzelt-Küche. Für gewöhnlich gibt es einmal im Jahr Ente und die auf dem Oktoberfest.

Gestern war es für uns wieder soweit. Pünktlich um 17.45 Uhr wurde die Box im Zelt von 40 Amerikanern, Deutschen, und Briten geentert, mit dem festen Vorsatz, keine Sekunde und keinen Milliliter Party auszulassen ;). Wir saßen noch gar nicht auf unseren vier Buchstaben, als die Kellnerinnen “Brotzeitbrettl” heranschleppten, die Tina wohlweislich als “Grundlage” gegen spätere “Bier-Reue” geordert hatte. Radi und Radieschen, Obatzter, Frischköse, Emmentaler, Leberkäse, ente2.jpgLandjäger, Mettwürste, Schinken, dazu Riesenbrezen sollten verhindern, dass der Alkohol alsbald für Verwirrung sorgte.

Unnötig zu sagen, dass ich auch eifrig mitschlemmte, hatte ich mich doch in Erwartung des Abends den ganzen Tag schon in Enthaltsamkeit geübt. Doch das alljährliche Highlight sollte erst noch kommen - sie wissen schon, die Ente! Und sie kam… Braun gebrutzelt, die knusprige Haut schon eine delikate Sünde in Fett und auch das Sößchen hatte Augen. Neben dem feinen Vögelchen ruhte ein Kartoffelknödel und eine Portion Apfelblaukraut als pflanzliche Alibibeilage. Ich bin Jahr für Jahr wieder beeindruckt, wie eine Massenküche wie die eines Oktoberfestzelts so leckeres Essen produzieren kann - aber sie schaffen es immer wieder.

Die Ente - sie möge in Frieden ruhen - ist inzwischen verdaut, lediglich der Gang auf die Waage fehlt noch, aber ich habe es damit momentan noch nicht eilig. Morgen heißt es wieder “Die Wamp’n hoch, die Wamp’n hoch….” oder so ähnlich ;-)

 

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Heiliger Bimbam…

Verfasst am 21. September 2007 in Motivation, Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

…es ist doch ein himmelweiter Unterschied zwischen Radfahren und Joggen. Beim Radeln strengen mich 60 Kilometer und mehr nicht wirklich an aber nach etwas mehr als einem Kilometer Laufen bin ich so platt, als ob ein Bulldozer einmal der Länge über mich weggefahren wäre.

Mit dem guten Vorsatz ein bissl Bewegung zu tanken bin ich gestern nach dem Posten des letzten Artikels aus dem Haus getrabt. Auf einem Kiesweg im Schatten der Bäume am Bächlein entlang, Musik aus dem iPod im Ohr bin ich mit kleinen Schritten vor mich hin gehoppelt. Bis zur ersten Steigung! Da ging dann zum ersten Mal die Puste aus - nach gerade mal dreihundertfünfzig Metern. Also weiterGEHEN - FRUST!

Nach der Steigung ging es dann wieder halbwegs bis kurz vor den Ausgangspunkt der Runde und dann wieder den Hang hinunter ging es ja, Schwerkraft sei Dank fast wie von selbst. Auf der zweiten Runde drehte sich dann das Verhältnis von Gehen und Laufen um. Glücklicherweise begegnete mir noch ein Nachbar, der mich in ein Gespräch verwickelte, so dass ich guten Gewissens ausschnaufen konnte. Nach insgesamt rund 15 Minuten war ich dampfend wie ein altes Brauereiross und fertig mit der Welt wieder zu Hause.

Alles in allem ein recht frustrierender Einstieg…. Aber nächste Woche geht es wieder zum Tischtennis!

 

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Laufend abnehmen

Verfasst am 20. September 2007 in Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Links, Allgemein von Redaktion

Ich gebe es zu, ich habe Laufen als Sportart immer gehasst. Schon in der Schule, als ich weniger Kilos auf den Rippen mit mir unhergetragen habe, war mir das sture Rennen um des Rennens willen immer suspekt und zuwider. Sport musste für mich einen Spassfaktor haben, wie etwa Radfahren, wo zur Fortbewegung auch noch die Geschicklichkeit im Gelände kam oder Tischtennis, wo man um Punkte kämpfen konnte. Aber einfach Kilometer abspulen, nööö, das kam bei mir nie in die Tüte.

jogging.jpgDie Front bröckelt inzwischen. Ich ertappe mich immer öfter dabei, meine Turnschuhe anzugucken und dabei über mögliche Laufstrecken nachzudenken. Direkt vor meiner Haustüre läge ein Rundkurs von rund 570 Metern immer an der historischen Stadtmauer entlang, der gerade zum Einstieg ideal wäre. Man muss nicht ewig weit fahren um im Grünen zu laufen, man kann die Strecke durch die Rundenzahlen selbst bestimmen und man kann jederzeit abbrechen, wenn es einem zuviel wird.

Nun habe ich vorhin wieder meine Runde durch unsere Nachbarblogs gemacht und bin beim 321blog.de auf einen interessanten Link gestoßen, den ich hier nicht verheimlichen will. Unter dem Motto “einfach loslaufen” haben Steffen Nork und Robert Münch vor zwei Wochen den “Laufblog” begründet, mit dem Sie einen einfachen Einstieg in den Laufsport geben wollen.

Ich habe die Artikel schon durchgelesen und zweifle mittlerweile ernsthaft an meinem Geisteszustand. Ich habe den iPod zum Aufladen angeschlossen, meine Trainingshose, ein T-Shirt, Pulli und meine Schuhe hergerichtet. Die Sonne lacht noch vor dem Haus - ich werde Laufen gehen. In Anlehnung an Hape sage ich jetzt nur “Ich bin dann mal weg” ;)

Aber ich komme wieder und berichte.

 

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Gesunde Ernährung in der Schule

Verfasst am 20. September 2007 in Allgemein von Redaktion

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) veröffentlicht heute in Berlin die ersten bundesweiten Qualitätsstandards für die Schulverpflegung und will damit den Meilenstein zur Qualitätssicherung in der Schulverpflegung setzen. Hintergrund sind die positiven Auswirkungen einer optimalen Schulverpflegung auf die Konzentrations- und Lernfähigkeit sowie die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen wie auch der rapide zunehmende Anteil übergewichtiger Schüler.

Laut der Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) des Robert Koch-Instituts sind 15 % der europäischen Kinder und Jugendlichen von 3–17 Jahren übergewichtig, und 6,3 % leiden unter Adipositas. Auf die BRD umgelegt entspricht dieser Prozentsatz rund 1,9 Millionen übergewichtigen Kindern und Jugendlichen, davon etwa 800.000 Adipöse. Erschreckend ist dabei der von der Studie beobachtete Anstieg:

“Betrachtet man diese Ergebnisse vor dem Hintergrund der Referenzpopulation aus
den 1980er- und 1990er-Jahren, so hat sich in der Gruppe der Kinder und Jugendlichen der Anteil der Übergewichtigen um 50 % erhöht.” (Link)

Ganztagsschulen böten laut DGE eine gute Möglichkeit, Einfluss auf die Ernährungssituation und damit die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu nehmen. Dies umso mehr, je besser es gelingt, die Verhältnisse durch ein entsprechendes Verpflegungsangebot und das Verhalten durch eine sinnvolle Ernährungserziehung in Einklang zu bringen. Wünschenswert sei zudem, dass Schulträger, -leitungen und -gremien, Elternvertretungen und die Anbieter von Schulverpflegung gemeinsame Anstrengungen unternehmen, eine gute Qualität der Verpflegung zu gewährleisten, damit die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen gefördert und ein günstiges Ernährungsverhalten rechtzeitig geprägt werden kann.

Schulen, heißt es in der Pressemitteilung der DGE, seien ideale Orte, Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und Eltern in ihrem Gesundheitshandeln zu erreichen. Hier könne ihnen die Herkunft der Lebensmittel nahe gebracht werden. Aus geschmacklich anregenden und dabei ausschließlich gesundheitsförderlichen Essensangeboten sollten die Kinder und Jugendlichen selbst wählen können. Idealerweise sind in Schulen fachliche Botschaften, z. B. im Unterricht, und alltägliche Erlebnisse von Lebensmittelangebot und -auswahl aufeinander abgestimmt. Die Essatmosphäre ist fröhlich, gemütlich und stressfrei. Beim Essen wird Zeit zum Genießen gelassen und es gibt Anreize für viel Bewegung. Qualitätsstandards und die Sicherstellung ihrer Umsetzung sind dabei Voraussetzungen eines optimalen Verpflegungsangebotes als Vorbild für nachhaltige Ernährungs- und Verbraucherbildung.

 

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Voll ins Schwarze

Verfasst am 20. September 2007 in Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Tja, die Frau Gemahlin ist geschäftlich in “Fronkreisch”, da kann der Strohwitwer zu Hause doch mal so richtig auf den Putz hauen. Naja könnte er, tut er aber nicht. Stattdesssen habe ich ein altes Hobby ausgegraben, dass mir schon seit längerer Zeit wieder im Kopf herumspukt, aber in den letzte 10 Jahren irgendwie keinen Platz gefunden hatte - Dart.

Nein, nicht das fiepende, blinkende Plastikpfeile-Automatendart sondern das Original mit den Metalldarts und den dicken Boards, die in Ihren Urzeiten mal aus Schweineborsten gefertigt wurden. Das war ich vor vielen Jahren mal relativ gut und habe auch aktiv am Ligabetrieb teilgenommen, aber nach einem einjährigen Uniaufenthalt in Irland ist das irgendwie eingeschlafen.

Am Montag habe ich mich aufgerafft und meinen alten Verein besucht und natürlich auch einige Pfeile auf die Scheibe geworfen. Nun ja, die Trefferleistung ließ anfang schon zu wünschen übrig, darts.jpgmeine Darts hatten eine Streuung, die einer Splittergranate alle Ehre gemacht hätten. Doch mit der Zeit kam langsam das alte Gefühl für die Würfe zurück und ich konnte so langsam wieder halbwegs bestimmen, wo die Pfeile ins Ziel gingen.

Nun ist Dart ja nicht gerade als figurfreundliche Sportart bekannt - sind doch die Spielorte zumeist Kneipen und wer viel trainiert muss auch viel trinken ;). Wer schon mal eine Übertragung einer Dart_Wm auf einem Sportkanal gesehen hat, der weiß, wovon ich rede. Viele der Jungs, die federleichte, filigrane Metallpfeile in die die winzigen Felder der Scheibe jagen, sind selbst alles andere als schlank. Phil Taylor, bester Dartspieler aller Zeiten, verlor dieses Jahr überraschend das Weltmeisterschaftsfinale laut eigener Aussage, weil er zu schwer und unfit geworden war.

Nun, ich habe mich vom Gerstensaft nicht verführen lassen, bin strikt bei kastriertem Cola geblieben und habe über eine Stunde Pfeil um Pfeil geworfen. Erstaunlicherweise habe ich nicht mal meinen üblichen, normalerweise schon nach den ersten Würfen auftretenden “Dartarm” (Muskelkater im Ellenbogen) bekommen. Nach einer Stunde war ich dann ziemlich geschafft und durchgeschwitzt. Genaugenommen habe ich nicht nur keinen Muskelkater bekommen, ich habe sogar etwas verloren - nämlich wieder 300 Gramm. Bullseye!

 

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Der uHu naht

Verfasst am 16. September 2007 in Tagebücher, Tinas Tagebuch (WW), Allgemein von Tina

Historischer Tiefststand erreicht es geht auf den uHu (unter Hundert) zu ;-) - und heute geht es ausgerechnet nach Marseille. Eine Woche Firmenmeeting in einem schönen Hotel, abendliche Restaurantbesuche. Wenn ich da nur mal “heil” rauskomme. Ich werde definitiv berichten.

 

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Ich hab es fast geschafft!

Verfasst am 13. September 2007 in Erfahrungsberichte, Allgemein von Felicia

Unsere Gastautorin Felicia kommt aus einem kleinen Ort in Süddeutschland. Felicia ist 46 Jahre alt, Mutter von 3 Kindern und, wie sie sagt “seit 20 Jahren mit demselben Mann verheiratet”. Sie ist gelernte Erzieherin und arbeitet in diesem Beruf in einem Kindergarten. Vor vier Jahren war sie der Meinung, selbst einige Pfunde purzeln lassen zu müssen. Davon wird uns Felicia heute und eventuell auch in Zukunft berichten.

Hallo ihr lieben Abnehmwilligen.

2003 hab ich mir einen großen Wunsch erfüllt und ganze 17 Kilogramm von mir abgeschüttelt. Über die Jahre hatte ich immer wieder das eine oder andere Kilo zugelegt. Dazu kamen die Schwangerschaften und Süßigkeiten haben in meiner Umgebung auch nicht wirklich lange überlebt.

Irgendwann bekam ich dann heftige Schmerzen im Knie, mein Meniskus hat sich immer mal wieder eingeklemmt, so dass ich wochenlang nicht gehen konnte. diaet2.jpgMeine Ärztin riet mir damals zu einer Operation, doch das wollte ich partout nicht. “Ich könnte auch alternativ 20 Kilo abnehmen” sagte die Ärztin zu mir, doch ich war immer noch skeptisch. “Wenn dass so einfach wäre,” habe ich gesagt, “würde ich das ja sofort machen.”

Meine Ärztin war gut vorbereitet, zog eine Broschüre der Weight Watchers aus der Tasche und gab sie mir, mit den Worten “Schauen Sie sich das doch mal an, vielleicht hilft Ihnen das ja!” Nun ja, schauen konnte ich ja wirklich mal, und so bin ich schon bald (zunächst heimlich) zu einem Gruppentreffen gefahren. Als ich nach drei Wochen schon deutliche Ergebnisse verspürt habe, wusste ich “Das ist mein Weg!”

Ich dürfte ja alles essen was ich liebte, da gab es keine Einschränkungen…nur die Points pro Tag durfte ich nicht überschreiten. Da ich einen eisernen Willen besitze und gut im Organisieren war, wurden von diesem Tag an die Points gezählt. Und siehe da die Kilos purzelten so im zweiwöchigemn Rhythmus, sprich so 500g in der Woche.

Mein Ziel vor Augen, von 87 kg auf unter 70 zu reduzieren, hab ich in 6 Monaten erreicht, obwohl es mir am Anfang keiner zugetraut hatte. Ich kann mich noch erinnern, wie mich alle in der Verwandschaft mitleidig angeschaut haben und ganz einfühlend gefragt haben “Darfst du jetzt nichts mehr essen?” Mit meinem eisernem Willen hab ich es Ihnen allen nach Weihnachten bewiesen. Im Januar schon wog ich nur noch 65 Kilo, und ich kam mir nicht kasteit oder ausgehungert vor.

Schwierigkeiten gab es am Anfang nicht und die ersten 7 kg gingen mir gut von der Hand. Mein Körper und die Points bildeten ein gutes Team. doughnut.jpg Mein Mann hat nach den drei Wochen, in denen ich es alleine und geheim gehalten hatte, mit angefangen und so haben wir alle die Pointsgerichte gegessen. Sogar unseren Kindern hat es geschmeckt und deren Babyspeck ist nur so dahingeschmolzen.

Dann stand der Urlaub vor der Tür, “Was tun?”, dachte ich mir. Wales! “Englische Kost ist nicht gerade die Beste für das Weight Watchers Prinzip”, dachte ich mir. Toast, Chips, Fish and Chips, Crisps, Muffins, Dougnuts….

Aber ich wollte eisern sein und nahm alle meine Unterlagen mit! Und siehe da die Engländer waren viel weiter als wir in Deutschland. Ganze Regalwände mit ausgezählten WW-Produkten machten mir das Abnehmen auch im Urlaub leicht - und so zeigte die Wage nach vier Wochen auch nicht mehr an als vorher. Zwar auch nicht weniger, aber dafür hatte ich auch auf nichts verzichtet!

Manche Feste oder runde Geburtstage haben mich zwischendurch aus der Bahn geworfen. Aber auch dafür hab ich mir dann ein Konzept zurecht gelegt und immer drauf bestanden, selber etwas mitbringen zu dürfen. WW-Kartoffelsalat oder Rohkost, Joghurttorte oder WW-Kuchen - alle fanden es lecker und irgendwann ist es auch allen aufgefallen wie schlank ich geworden bin und fragten mich nach meinem Geheimniss. Viel erzählen hält einen auch vom Essen ab und so ließen sich die Probleme auch beseitigen.

walking.jpgWirklich schwierig wurde es auf den letzten fünf Kilogramm. Mein Körper wollte nichts mehr hergeben und weigerte sich noch mehr zu verlieren. Außerdem stand die Adventszeit vor der Tür - meine Lieblingsjahreszeit! Also hab ich da mit Walking angefangen, jeden Abend eine Stunde vor dem Einschlafen. Und siehe da - auf einmal purzelten die letzten fünf Kilo auch noch und Mitte Dezember war mein Ziel erreicht. 65 Kilogramm!

Seit Januar 2004 versuche ich nun unter der 70 Kilo-Schwelle zu bleiben. Meine WW-Gruppenleiterin sagte mir damals, wenn man das Gewicht 7 Jahre halten kann, dann ist man “über den Berg”. Also hab ich im Moment gerade die Hälfte hinter mir und bin sehr stolz auf mich.

Letzten Endes ist das Geheimnis meines Erfolges vor allem die Disziplin und die Einteilung, WAS ich WANN esse. Natürlich muss jeder sein, für sich selbst geeignetes System finden mit dem er sein Abnehm-Ziel erreichen kann. Bei mir hat das Weight Watchers-Prinzip echte Wunder gewirkt.

Zu wissen wieviel Points jedes einzelne Nahrungsmittel hat und wo ich lieber einen Bogen drum machen sollte, das ist das ganze Geheimnis. Der Geschmack und die Lust auf bestimmte Lebensmittel verändert sich nach kurzer Zeit, und dann wird es leichter auf allzu fette oder süße Speisen zu verzichten. Ganz sollte man die nach dem WW-Prinzip allerdings nicht vom Speiseplan löschen, denn das erzeugt letzten Endes nur Heißhunger und Fressattacken. Wichtig ist der richtige Umgang mit den “kulinarischen Gelüsten”.

Ich bin zwar keine WW-Gruppenleiterin, sondern nur jemand der glücklich ist, 17 Kilos über Bord geworfen zu haben und dadurch ein neues Selbstwertgefühl gefunden zu haben - ich bin aber restlos von der Methode überzeugt und stehe auch mit meinen persönlichen Erfahrungen gerne für Fragen zur Verfügung.

 

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Freunde durch dick und…dick!

Verfasst am 11. September 2007 in Forschung, Allgemein von Redaktion

Man möchte es manchmal gar nicht glauben, womit sich Forschung so beschäftigt. Noch unglaublicher sind denn auch die Ergebnisse, die teilweise zu Tage treten. Beim Stöbern in der Blogosphäre ist Purzelpfund.de wieder auf so ein Forschungsprojekt gestoßen.

Vor kurzem haben wir über das ansteckende Adenovirus berichtet, das Körperstammzellen in Fettzellen umwandelt. Doch Übergewicht kann auch auf andere Weise “anstecken”, schreibt cembasman auf www.321blog.de unter Berufung auf einen Artikel in der Online-Ausgabe der New York Times.

Wer übergewichtige Freunde hat, kann sich auch über eine 171 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit (im Vergleich zu jemandem mit dünnen Freunden) freuen, selbst dick zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie,die über 32 Jahre das soziale Netzwerk von 12067 Menschen analysiert hat. Die Betonung der Studie liegt auf “Freunden”, die eigene nähere Umgebung wie Familie oder auch Nachbarn hat demzufolge weniger Einfluss.

The answer, the researchers report, was that people were most likely to become obese when a friend became obese. That increased a person’s chances of becoming obese by 57 percent. There was no effect when a neighbor gained or lost weight, however, and family members had less influence than friends.

It did not even matter if the friend was hundreds of miles away, the influence remained. And the greatest influence of all was between close mutual friends. There, if one became obese, the other had a 171 percent increased chance of becoming obese, too.

Zwar, so die Forscher weiter, könne der Effekt auch in entgegengesetzter Richtung, also beim Abnehmen auftreten, die grundsätzliche Tendenz zeige jedoch nach oben. Grund dafür könnte laut Dr. Nicholas Christakis, Arzt und Professor and der Harvard Medical School eine unterbewusste Perspektivenverschiebung sein. Frei nach dem Motto “Wenn enge Freunde übergewichtig sind, kann Übergewicht so schlecht nicht sein.”

Fette Freunde sind keine guten Freunde? So wollen sich die Forscher nicht verstanden wissen und verweisen auf die Möglichkeit zusätzlich zu den dicken Freunden schlanke Freunde in den Kreis einzuführen und dem Beispiel des Schlanken zu folgen.

 

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Wasser - Schlankheitsmittel Nummer 1

Verfasst am 10. September 2007 in Allgemein von Redaktion

Wasser ist ein Grundnahrungsmittel, ein sehr feines noch dazu. Es löscht den Durst, gibt uns Mineralien und spült “Abfallstoffe” aus dem Körper. Als Regen sorgt es dafür, dass Pfanzen wachsen und als Fluss oder Badesee spendet es uns im Sommer Abkühlung. Doch Wasser kann noch viel mehr. Wasser ist auch das Schlankheitsmittel Nummer eins. Und dabei ist Wasser weder rezeptpflichtig, noch kostet es besonders viel.

Wer abnehmen will, der sollte sich vor allem daran gewöhnen seinem Körper viel Flüssigkeit zuzuführen. Dabei geht es nicht nur in erster Linie darum, den Magen zu füllen, eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr erhöht auch den Grundumsatz.

Idealerweise sollte man dafür vor allem auf Trinkwasser zurückgreifen, zu diesem Ergebnis kam ein Team von Forschern an der Charité, Berlin, und dem Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Grund: wasser2.jpgDie in Mineralwässern enthaltenen Mineralien schwächen den so genannten “thermogenen Effekt” ab, der die Kalorienverbennung beim Genuss von Trinkwasser steuert. Gänzlich ungeeignet zur Flüssigkeitszufuhr sind - und das ist in dem Sinne keine neue Erkenntnis - Säfte (Zucker), Limonaden (Zucker) oder Milch (Fett), die dem Körper eher Energie zuführen.

“Schon der Genuss von 1,5 bis 2 Liter Trinkwasser täglich, kann den Energieumsatz auch bei Übergewichtigen um bis zu 100 Kilokalorien erhöhen. Hochgerechnet auf ein Jahr können dadurch in etwa 36.500 Kilokalorien mehr verbraucht werden. Diese Kalorienmenge entspricht bis zu fünf Kilogramm Fettgewebe”, so der Leiter der Forschungsgruppe, Dr. Michael Boschmann.

Ein halber Liter kaltes Wasser vor dem Essen, so lautet der Tipp der Wissenschaftler.

Zu einem ähnlichen Schluss kommt auch eine Studie aus dem American Journal of Nutrition, die diese Woche im Fit for Fun - Blog zitiert wurde. Im Zeitraum eines Jahres wurden zwei Gruppen abnehmender Frauen verglichen. Die eine Gruppe ernährte sich fettarm, die andere achtete zusätzlich auf stark wasserhaltige Lebensmittel. Am Ende hatte letztere Gruppe trotz größerer Essmengen die größere Gewichtsabnahme und außerdem die signifikantere Senkung des Köperfettanteils zu verbuchen.

 

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Entdeckung im Kühlregal

Verfasst am 9. September 2007 in Milchprodukte, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Wir hatten ja schon einmal davon berichtet, dass wir, seit wir unserem Speiseplan das Thema “Abnehmen” verpasst haben, beim Einkauf die Nährwerte der Produkte genauer studieren, insbesondere den Fettgehalt. Gleichzeitig haben wir begonnen auch ein wenig auf das “Biosiegel” zu achten und dort, wo es unserem Geldbeutel keine unzumutbaren Krämpfe verursacht, auch Bio-Lebensmittel einzukaufen.

So ist es selbstverständlich auch beim Gang zum Supermarkt-Kühlregal, wenn es um Milch und Joghurt geht. joghurt_andechser.jpgDort fettarme Produkte zu finden ist gar nicht mehr so schwer, verschiedene Marken bieten inzwischen Produktreihen von Joghurt oder Pudding mit 0,1 oder 0,2 Prozent Fett an. Womit wir uns aber bisher schwer taten, war solche Produkte, etwa Joghurt aus Bioproduktion zu finden.

Ihr habt richtig gelesen: “taten”. Wir sind vor kurzem fündig geworden, und zwar bei Marktkauf, die eine kleine Auswahl von Erzeugnissen der Andechser Molkerei anbietet. Darunter finden sich auch drei Joghurtsorten die sich in unseren Augen gleich ein dreifaches Plus verdient haben. Dieser “Andechser Natur Joghurt FIT auf Frucht” hat 0,1 Prozent Fett und kommt ohne den Zusatz von Kristallzucker und Aromastoffen aus. Ich nehme an, es verwundert keinen unserer Leser, dass dieser Becher in unserem Einkaufswagen gelandet ist.

An Zutaten enthält der Joghurt (Geschmacksrichtung Heidelbeere) Magermilch, Agavensirup, Heidelbeeren, als Verdickungsmittel Pektin und Johannisbrotkernmehl, dazu kommt Zitronensaftkonzentrat - und sonst nix! Als Geschmackvarianten bietet die Molkerei neben Heidelbeere auch noch Pfirsich-Mango und Himbeer-Lemon. Pro 100 Gramm enthält der “Andechser Natur Joghurt FIT auf Frucht” 63 kcal, 3,8 g Eiweiß, 11,6 g Kohlehydrate und die erwähnten 0,1 Prozent Fett. Auf den 180 g - Becher umgelegt ergibt das 113,4 kcal, 6,8 g Eiweiß, 20,8 g Kohlehydrate und die erwähnten 0,18 g Fett - und für die WW-Jünger sind das 2 pPunkte pro Becher.

Offenbar wird auch gleich beim ersten Blick auf den Becher, dass bei der Andechser Molkerei “BIO” ganz offensichtlich nicht nur draufsteht, sondern auch drin ist. Unübersehbar ist das Europäische Biosiegel sowie das Bioland-Logo auf dem Becher aufgedruckt.

Was haben wir noch nicht abgehandelt? Ach ja, das Wichtigste fehlt noch, der Geschmack. Angenehm fällt auf, dass der Joghurt nach dem Verrühren von Joghurt und Fruchtmischung nicht dieselbe intensive Süße auweist, die man von anderen Joghurts eventuell kennt. Der Fruchtgeschmack ist deutlich schmeckbar, allerdings nicht so intensiv, dass er den ebenfalls angenehmen Eigengeschmack des Joghurts völlig übertüncht. Ein ausgewogener, leckerer Fruchtjoghurt, der völlig ohne unnötige Zusätze auskommt, findet Purzelpfund.de .

 

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