Zum Abnehmen auf den Mond gucken

Verfasst am 31. Oktober 2007 in In den Medien, Diäten, Allgemein von Redaktion

Ich lebe sicherlich nicht nach Doktor Faustens Credo “Zwar weiß ich viel, doch will ich alles wissen”, aber manchmal höre ich etwas, das mich neugierig macht. Dann muss ich nachlesen, und wo ginge das schneller und komfortabler als im Internet.

Gestern hat mich das Zappen auch zur J.B. Kerner geführt, der u.a. Ranga Yogeshwar und die “Mondexpertin” Johanna Paungger-Poppe zu Gast hatte. Schon im Weiterschalten hörte ich noch, dass der Mond Einfluss aufs Abnehmen haben könnte. “Humbug”, dachte ich zunächst und schaute mir lieber eine Dokumentation auf einem anderen Sender an.

mond.jpgHeute morgen habe ich dann mal Google bemüht, weil mir das Thema dann doch nicht aus dem Kopf ging. Schließlich beeinflußt der Mond ja auch die Gezeiten, vielleicht ja auch mehr. Auf WomanWeb habe ich dann Informationen zu einer Monddiät gefunden. Und richtig, die Gezeiten wurden gleich erwähnt.:

Der menschliche Körper besteht aus bis zu 75 Prozent Wasser. Der Mond beeinflusst nicht nur die Gezeiten der großen Gewässer, sondern auch diesen persönlichen, kleinen Ozean.

Laut dieser Seite geben die Mondphasen geben den den Rahmen für eine effektive Ernährungsumstellung vor. So soll der Neumond den idealen Zeitpunkt sein, schlechte Angewohnheiten aufzugeben, oder eine Diät / Ernährungsumstellung zu beginnen. Außerdem ist, laut Womanweb, der Neumond ideal zur Entschlackung.

Die Gefahr des zunehmenden Mondes steckt quasi schon im Begriff. Man(n) und Frau tendiert zum Zunehmen, für Mond-Diäter ist jetzt Vorsicht angesagt. Möglichst wenig Fette lautet die Devise.

Bei Vollmond purzeln dann die Pfunde - vorausgesetzt man hält sich ernährungstechnisch zurück.

Pfundpurzlers Paradies ist jedoch der abnehmende Mond, wie könnte es auch anders sein:

Der gesamte Körper ist in Hochform und verbraucht die zugeführte Energie auf dem schnellsten Wege. Deshalb ist die „abnehmende“ Phase auch die Fastenphase par excellence. Nomen est omen!
Schlankheitsambitionen sind begünstigt und diejenigen, die sich wohl fühlen, wie sie sind, müssen perfide Kalorien in Eiscreme-, Pizza- und Schokolade-Tarnung nicht fürchten. Vollkornprodukte, Gemüse, Fisch und Eiweiß sind für Diätwillige die Grundpfeiler, um die abnehmende Allround-Formel des Erdtrabanten optimal auszukosten.

Klingt kompliziert? Es kommt noch besser, denn jetzt kommen die Sternzeichen ins Spiel, die der Mond auf seiner Reise von Neumond zu Vollmond und zurück zum Neumond durchläuft. Entsprechend der Sternzeichen gibt es Erdtage, Wassertage, Lufttage und Feuertage, denen jeweils eine Gruppe Lebensmittel zugeordnet wird. Beispiel gefällig?

Lufttage: Zwilling, Wassermann und Waage
Dies betrifft vor allem das Drüsensystem. Fette und Öle werden besonders gut verwertet. An diesen Tagen sollte aus Rücksichtnahme auf die Waage tierisches Fett vom Speiseplan ausgeschlossen werden. Perfid aber wahr: an diesen Tagen scheinen die Gelüste nach Fetthaltigem besonders stark.

Spätestens bei den Tierkreiszeichen war bei mir Schluss. Ich glaube gerne, dass jemand, der die Regeln dieser Mond-Diät befolgt, abnehmen wird. Denn letztlich ist das, was da propagiert wird, eine maßvolle und gesunde Ernährung, wie sie von verschiedenen Seiten hoch gehalten wird. Bestätigt wurde ich nach weiterer Recherche von einem Artikel auf www.netdoktor.de:

Mit dieser gemischten Ernährung, die auf zu viel Fett verzichtet, nimmt jeder ab - ganz gleich wie der Mond steht. Das Gewicht fällt langsam, aber stetig. Sie können diese Diät so lange durchführen, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben. Die abwechslungsreiche Mond-Diät lässt sich auch langfristig durchführen.

 

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Saftige Kalorien

Verfasst am 30. Oktober 2007 in Getränke, Diäten, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Saft schmeckt gut und ist gesund - soweit ist alles in Ordnung. Doch Saft ist gerade beim Abnehmen im wahrsten Sinne des Wortes mit Vorsicht zu genießen.

saft.jpgWer Gewicht verlieren will, der soll, so auch der Rat der Mediziner und Ernährungsberater, viel trinken. Gerade für Übergewichtige mit einem “süßen Zahn”, sprich einer Leidenschaft für Limonaden und Ähnliches erscheint der Umstieg auf Fruchtsäfte naheliegend. Man hat weiterhin den süßen und fruchtigen Genuss, aber man trinkt “gesund”.

Als Durstlöscher sind Säfte dennoch nicht wirklich geeignet. Säfte sind zuckerhaltig, bringen also deutlich mehr Kalorien mit als der ideale Durstlöscher Wasser. So schlägt ein 0,5 l Glas Apfel-Direktsaft mit rund 235 kcal (Quelle www.fettrechner.de) zu Buche.

Jemand, der sich wirklich mit gepresstem Obst auskennt, ist Kirstin Walther. Sie ist Inhaberin der einer Saftkellerei bei Dresden und passionierte Bloggerin. In einem Beitrag in ihrem Saftblog hat sie zum Thema Saft als Durstlöscher Stellung genommen:

Deshalb nochmal: SÄFTE UND NEKTARE SIND KEINE DURSTLÖSCHER!!! Auch unsere nicht. Wer sie pur genießt, sollte das als Obstersatz verstehen, allerdings nur dann, wenn es Direktsäfte oder Nektare aus Direktsäften sind. Bei Säften aus Konzentrat ist von den ursprünglichen Vitaminen und Mineralstoffen nicht mehr viel drin. Es sei denn, daß sie im Nachhinein, leider meistens in künstlicher Form, wieder zugesetzt werden. Hat aber wenig mit Natürlichkeit zu tun.

Wer seinen Durst also mit Obstzusatz löschen möchte, sollte hochwertige Direktsäfte mit reichlich Wasser verdünnen. Das ist viel gesünder und auch preiswerter als Fertiggetränke zu sich zu nehmen.

Hier geht es zur Kellerei Walther und Ihrem Saftblog.

 

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Vor einem Jahr - ein Rückblick

Verfasst am 29. Oktober 2007 in Erfahrungsberichte, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Fast ein Jahr ist es nun her, dass Tina und ich uns dem Kampf gegen unsere Pfunde gestellt haben. Um das präzise Datum zu nennen - es war der 2. November 2006. Bevor wir aber Bilanz des ersten Jahres ziehen, will ich noch einen kleinen Rückblick auf das “davor” präsentieren. Denn kurz vor diesem weitreichenden Entschluss haben wir noch für zwei Wochen in England Urlaub gemacht.

Der Anreisetag hatte es schon mächtig in sich. Zugfahrt nach Stuttgart und S-Bahn-Fahrt zum Flughafen einschließlich Koffer schleppen, Flug nach London Stansted, Fahrt mit dem Stansted Express zur Liverpool Station und von dort mit der Tube zu unserer Travellodge in der Beehive Lane in Ilford im Nordosten von London. Beim Umsteigen hieß es jeweils die schweren Koffer zu wuchten, breakfast.jpgteilweise auch über alte steile Treppen und von der Tube Station Gants Hill, waren es dann auch noch ein paar Schritte bis zum Hotel, wo wir dann relativ erschöpft in unser Bett fielen.

Eine solche Anstrengung muss belohnt werden - am besten mit einem “Full English Breakfast”, das wir auf der anderen Straßenseite in einem kleinen Café einnahmen. Bacon, Sausages, Baked Beans, Black Pudding, Toast - alles lag auf dem Teller, was das Herz begehrt, das Cholesterin in die Höhe treibt und nach englischer Philosophie Energie für den Tag geben sollte. Die brauchten wir denn auch, denn in den nächsten Tagen stand so allerhand auf dem Programm - essenstechnisch und natürlich auch in Sachen Sightseeing. Mal sehen, ob ich noch alles zusammen bekomme….

Tag 1: London:
Gesehen: Queens Park, Buckingham Palace, Horseguard Parade, Banqueting Hall, Houses of Parliament, London Aquarium, London Eye, Tower, “Manze’s”, Dockland Light Rail, Canary Wharf, Greenwich, Cutty Sark
Gegessen: English Breakfast, zwei Sandwiches und 1 Muffin (mittags), drei Sandwiches (abends)
Gelaufen: rund 9 Kilometer
Anmerkung: Von diesem Tag stammt das vermutlich letzte Foto vor Beginn unserer Abnehmaktion, ein Engländer würde wohl “Shocking” sagen.

eye.jpg tower1.jpg bus.jpg

Tag 2: London:
Gesehen: Oxford Street, Baker Street, Sherlock Holmes Museum, Regents Park, London Zoo, Camden Town, Leicester Square, Covent Garden Market, Harrods
Gegessen: English Breakfast, ein Eis im Zoo, Chicken Burger/Chips im Pub am Leicester Square (mittags), Crisps und Schoki (abends)
Gelaufen: rund 10 Kilometer

Tag 3: London - Peterborough:
Gesehen: Liverpool Street Station, King’s Cross Station, Peterborough Station, Peterborough Shopping Mall, Peterborough Cathedral
Gegessen: English Breakfast, zwei Sandwiches im Zug, lecker Steak mit Kartoffelsalat (abends)
Gelaufen: rund 2 Kilometer

Tag 3: Duxford:
Gesehen: Duxford International Airshow
Gegessen: English Breakfast, Sweeties auf der Airshow, Fish & Chips & Burgers vom Chipper (abends)
Gelaufen: rund 2 Kilometer

duxford.jpg   chippie2.jpg

Tag 4: Ausflugstag:
Gesehen: Autowerkstatt, King’s Lynn, Castle Rising, Hunstanton Beach, Castle Acre, Tesco SUpermarkt
Gegessen: Cereals und Brot, Selbstgemachte Sandwiches, Keine Ahnung, was es abends gab.
Gelaufen: rund 1,5 Kilometer

ashby.jpgTag 5: Wisbech - Dovedale
Gesehen: Nene Valley Railway; Jury Wall, Leicester; Ashby Castle; Calke Abbey
Gegessen: Cereals und Brot, Selbstgemachte Sandwiches, Gammon Steak im Pub (abends).
Gelaufen: rund 1,5 Kilometer

Tag 6: Dovedale / Peak District
Gesehen: Dovedale, Buxton, Buxton Cave, National Tramway Museum
Gegessen: English Breakfast, Crisps und Sausage Rolls, Ente mit Waldbeersoße und Beilagen (abends).
Gelaufen: rund 3,5 Kilometer

ChesterTag 7: Dovedale - The Wirral
Gesehen: Chester, Stadtrundfahrt und - gang; Thornton Hough
Gegessen: English Breakfast, Sandwiches (unterwegs), Chicken Kiev (abends).
Gelaufen: rund 2 Kilometer (+Schwimmen im Hotelpool)

Tag 8: The Wirral - Shrewsbury
Gesehen: Shrewsbury, Pitchford Hall
Gegessen: Sandwiches (unterwegs), Duck in Plum Sauce (abends).
Gelaufen: rund 2,5 Kilometer

ChesterTag 9: Shrewsbury - Wisbech
Gesehen: Cadbury Chocolate Factory, Stratford upon Avon
Gegessen: English Breakfast, Cream Tea & Scones (nachmittags), Roast Duck (abends)
Gelaufen: rund 1,5 Kilometer

Tag 10: Wisbech
Gesehen: Wisbech - ansonsten ausgeruht
Gegessen: keine Ahnung!
Gelaufen: rund 1,5 Kilometer

Tag 11: Wisbech - Augsburg
Gesehen: Stansted Airport, Stuttgart Flughafen etc.
Gegessen: Toast & Marmelade, Sandwiches am Flughafen Stansted
Gelaufen: rund 1,5 Kilometer

Sooo, das war in etwa der Ausgangspunkt für das Unternehmen “Pfunde purzeln” - von Purzelpfund ahnten wir damals noch nichts. Die Rückkehr aus dem urluab war dann auch der richtige “Schnitt”, der, so glaube ich, so einen Schritt sinnvoll unterstützt. Am 2. November ging Tina zum ersten Mal zu den Weight Watchers und seitdem ziehen wir das auch richtig durch. Die Bilanz gibt es am 2. November.

 

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Radlkarte kostenlos

Verfasst am 28. Oktober 2007 in Sport, Allgemein von Redaktion

Zugegeben, die Jahreszeit für Radtouren ist wohl fürs erste vorbei, aber das nächste Frühjahr kommt ja bestimmt - und dann kann es nicht schaden, wenn man eine gute Planungsgrundlage für ausgiebige Fahrradtouren zur Verfügung hat.

Beim Bayerischen Innenministerium / Oberste Baubehörde können sich Privatpersonen kostenlos eine Karte der bayerischen Fernradwanderwege bestellen. Einfach das Formular ausfüllen, abschicken und die Karte kommt nach Hause. Klar, dass wir als Purzelpfund.de-Redaktion einen solchen Service nur gut heißen und empfehlen können.

Hier geht es zum Download.

 

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Explosiver Plauzenwettstreit

Verfasst am 27. Oktober 2007 in In den Medien, Diäten, Sport, Allgemein von Redaktion

Beiträge mit Vergleichswettbewerben gehören heute zum Standardrepertoire der Boulevardmagazine. “Raser oder zivilisierte Fahrer - wer spart mehr Sprit?”, “London, Wien oder Prag - wo wird man eher abgezockt?” oder “Gekauft oder Frisch gepresst - wer schmeckt den Unterschied?” schaffen Nähe zum Publikum und - noch viel wichtiger - Quote!

Heute Abend war es bei RTL explosiv wieder mal soweit - doch Gott sei Dank zumindest mit einem Thema, das wir hier bei Purzelpfund.de auch verwenden konnten. Karsten, Heinz und Ziggy wurden heute vor die Kamera gezerrt mit dem Ziel, in aller Öffentlichkeit gegen Ihre Plauze zu kämpfen. Aber halt, ein einfacher Vergleich wäre zu wenig - anspruchsvoller wird es natürlich, wenn jeder der Kombattanten die Wahl der Waffen hat.

Und so durfte der 40-jährige Fast Food-Fan Karsten (118 kg) monatelang Pillen schlucken, die im Magen aufquellen und das Hungergefühl vertreiben sollen. Pralinenvertilger Heinz (120 kg) entschied sich für die Weight Watchers und der 29-jährige Gerstensaft-Jünger Ziggy, der mit 97,7 kg das Leichtgewicht der Wettstreiter war, wählte die “Folterkammer” mit einem persönlichen Fitnesstrainer.

Im Februar ging es los, schon nach sechs Wochen streckte Marzipan-Heinz die Waffen bei den Weight Watchers. Hatte er bei Beginn des Bewerbs noch eingeräumt, sein Übergewicht läge vor allem an den Süßigkeiten zwischen den Hauptmahlzeiten, begründete er sein Aussteigen aus dem Programm damit, auf Dienstreisen die Mahlzeiten nicht bepunkten zu können. Doch das Kamerateam traf ihn im Supermarkt, als sich Heinz den Wagen mit Keksen und Co vollpackte. Mahlzeiten auf Dienstreisen???

Erfolgreicher waren seine beiden Konkurrenten. Karsten wurde mit seinen Magenfüllern rund 6,5 Kilos los, Student Ziggy ließ 12,7 Kilo in der Muckibude.

Und die Moral von der Geschichte? Gute Frage. Vermutlich “Wieder 15 Minuten Programm ohne wesentliche Information gefüllt!”

 

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We are the Champignons

Verfasst am 25. Oktober 2007 in Gemüse, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

In der freien Natur wird er oft links liegen gelassen, ob seiner giftigen Verwandtschaft. Im Supermarkt oder auf dem Markt dagegen erfreut er sich ungebremster Beliebtheit: der Champignon. 1,1 Kilogramm der kugeligen, weißen Pilze verspeist jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr - und da stört sich auch niemand daran, dass die meisten dieser Speisepilze auf Pferdemist kultiviert werden.

champig.jpgOb auf der Pizza, im Salat oder in einer Soße, gebraten, gebacken oder gekocht - der Champignon oder Brachpilz oder Egerling ist ein idealer Begleiter beim Abnehmen. Extrem kalorienarm ist der Champignon, das ist hinlänglich bekannt. Mit ganzen 24 Kalorien schlagen 100 Gramm von Ihm zu Buche. Daneben enthalten die Pilze essentielle Aminosäuren, Kalium, Zink und Eisen. Außerdem wartet der Champignon mit den Vitaminen K, D, E und B, und Niacin auf. Die Ballaststoffe des Pilzes sollen helfen, Dickdarmkrebs vorzubeugen, das enthaltene Selen stärkt das Immunsystem und senkt das Krebsrisiko.

Doch gesund sind tatsächlich nur die Zuchtchampignons, die in großen Kulturen speziell für den Handel gezüchtet werden. Weil sie dazu tendieren, Gifte und Schwermetalle z.B. Cadmium aus dem Erdboden zu binden, sind Ihre Kollegen in der freien Natur keine empfehlenswerten Gesellen für eine leckere Mahlzeit.

Beim Kauf sind geringe Transportentfernungen und vor allem frische Schnittstellen ein Indiz für Frische und Qualität. Und dann steht einem leichten, kalorienarmen Menü nichts mehr im Weg.

 

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Sind wir wirklich faule Säcke

Verfasst am 25. Oktober 2007 in In den Medien, Forschung, Sport, Allgemein von Redaktion

Die gestern zitierte Forsa-Studie für TKK und F.A.Z.-Institut hat es inzwischen auch in die Tagespresse geschafft. Im Forum der Augsburger Allgemeinen wird unter den Lesern über das Thema diskutiert.

Hier geht es zum AZ-Forum.

 

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Ein Land der faulen Säcke…

Verfasst am 24. Oktober 2007 in In den Medien, Forschung, Sport, Allgemein von Redaktion

… ist Deutschland, wenn man den Ergebnissen eine von Techiker Krankenkasse und F.A.Z.-Institut in Auftrag gegebenen Forsa-Studie folgt: In Deutschland regieren die Couch-Potatoes: Zwei von drei Bundesbürgern verbringen ihre Freizeit am liebsten auf dem heimischen Sofa. Nur jeder Fünfte walking2.jpgtreibt regelmäßig Sport, und bei der Wahl zwischen Fahrstuhl und Treppe entscheiden sich viele für die bequemere Alternative. Im Job sieht es nicht anders aus: Jeder zweite Berufstätige sitzt den ganzen Tag am Computer. Die Folge: Schon heute sitzt sich jeder dritte Deutsche krank – Tendenz steigend.

“Unsere Studie zeigt, wie krank der Bewegungsmangel die Menschen macht. Während zum Beispiel jeder zweite Antisportler unter Rückenschmerzen leidet, sind nur halb so viele Aktive betroffen. Auch Herzinfarkt, Diabetes, Übergewicht und Depressionen sind für die Inaktiven eine deutlich größere Gefahr”, sagt Karin Gangl, die die Studie beim F.A.Z.-Institut betreut hat.

Beunruhigend ist der Blick in die Zukunft: Kinder sitzen heute durchschnittlich zweieinhalb Stunden vor Fernseher oder Computer und bewegen sich nur noch halb so viel wie Gleichaltrige vor einigen Jahren. Und das bleibt nicht folgenlos. Wie die Studie zeigt, werden in jungen Jahren die Weichen gestellt – für ein Leben gesund in Bewegung oder krank vor dem Fernseher. Fast neun von zehn Erwachsenen, die in ihrer Kindheit keinen Sport getrieben haben, bewegen sich auch heute nicht regelmäßig. Dagegen haben zwei Drittel derjenigen, die als Kinder viel auf dem Sportplatz waren, auch heute noch Spaß an Bewegung. Die Hälfte von ihnen kann sich sogar “ein Leben ohne Sport nicht vorstellen.

Die gesamte Studie zum Download gibt es hier.

 

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Die schönsten Abnehmsprüche und Zitate

Verfasst am 23. Oktober 2007 in In den Medien, Allgemein von Redaktion

Mit einem Lächeln auf den Lippen fällt das Diäten umso leichter. Purzelpfund.de hat sich mal im Netz umgesehen, und eine Menge Zitate und Sprüche rund um unser Thema zusammengetragen.

Was sind Kalorien? Das sind kleine Zwerge, die über Nacht die Kleidung enger nähen!!!
gefunden in einem Forum

Das erste, was man bei einer Abmagerungskur verliert, ist die gute Laune.
Gert Fröbe, deutscher Schauspieler

Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher.

Georg Kreisler, österreichischer Liedermacher

Kochkunst ist die ebenso angenehme wie heimtückische Methode, Muskelfleisch in Bauchspeck zu verwandeln.
Helmar Nahr, deutscher Mathematiker

Abnehmen ist ganz einfach: Man darf nur Appetit auf Dinge bekommen, die man nicht mag.
Jane Russell, amerikanische Schauspielerin

Willst du abnehmen? - Dann pflücke Obst.
Erhard Horst Bellermann, deutscher Aphoristiker

Wer abnehmen will, sollte den Mund nicht zu voll nehmen.
unbekannter Urheber

Wenn wir abnehmen, wird das Leben dadurch nicht automatisch leichter.

Margot S. Baumann, schweizerische Lyrikerin

In drei Tagen 100 Kilo abnehmen - das kann nur der Zoll.
Erhard Horst Bellermann, deutscher Aphoristiker

Wer von unseren Lesern noch ein schönes Zitat beizusteuern hat, der kann das gerne in den Kommentaren tun. Wir sagen schon mal “Danke”!

 

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AMIX 200 und Chronoslim unter Überwachung

Verfasst am 23. Oktober 2007 in Sehr suspekt, Allgemein von Redaktion

Im Zuge der Recherchen zum den Schlankheits-Wundermitteln Chronoslim und Amix 200 hat sich Purzelpfund.de auch an das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gewandt, unter anderem um zu erfahren, ob diese Art der Werbung überhaupt zulässig ist. Zum Zweck der Prüfung übersandten wir der Behörde von uns angefertigte Scans der Anzeigen.

Heute kam die Antwort von Katrin Grimmer, der stellvertretenden Pressesprecherin des Landesamtes.

Sehr geehrter Herr Brütting,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Werbeaussagen zu den beiden Produkten “Chronoslim” und Amix 200″ haben wir zur Kenntnis genommen. Der Text der Werbeanzeigen vermittelt beim Verbraucher den Eindruck, dass durch die Einnahme der o. g. Tabletten eine deutliche Gewichtsreduktion erreicht wird, indem Fett abgebaut wird.

Nach §6 Abs. 1 der Nährwert-Kennzeichnungsverordnung (NKV) ist es aber verboten, im Verkehr mit Lebensmitteln (Anmerkung: zu den Lebensmitteln zählen auch Nahrungsergänzungsmittel) oder in der Werbung für Lebensmittel Bezeichnungen, Angaben oder Aufmachungen zu verwenden, die darauf hindeuten, dass ein Lebensmittel schlankmachende, schlankheitsfördernde oder gewichtsverringernde Eigenschaften besitzt (Verbot der Schlankheitswerbung).

Wir werden die zuständigen Überwachungsbehörden einschalten.

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Grimmer

Na das klingt doch schon ganz positiv, vor allem der letzte Satz. Purzelpfund.de bleibt auf jeden Fall am Ball.

 

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