Tolle Idee: Trotzdem kein Workout-Einkaufswagen

Verfasst am 12. November 2007 in Internet, In den Medien, Forschung, Allgemein von Redaktion

trimtrolley.jpgBloggen ist eine faszinierende Technik und Tätigkeit. Man liest etwas, das einen fasziniert und von dem man denkt “Das könnte für meine Leser interessant sein”. Doch leider hält das Internet so seine versteckten Tücken bereit und manchmal übersieht man eine entscheidende Kleinigkeit. Davor ist wohl niemand sicher, auch wir nicht. Diese Woche hat es die Blogger vom Amapur-Blog erwischt:

Unter dem Titel “Shopping und Fitness” wurde das über eine Entwicklung aus England berichtet. Unter Bezugnahme auf einen Bericht der BBC wurde der “Fitness-Trolley” vorgestellt, ein Einkaufswagen, der durch ein zusätzliches, in seiner Intensität verstellbares Bremsrad zum Fitnessgerät umgewandelt wurde. Shoppen zum Kalorien verbrennen klingt wie ein Traum: Wenn ich die Schokolade nur lange genug durch den Supermarkt fahre, dann darf ich sie auch gleich aufessen ;)

Im Amapur Blog konnte man den Eindruck gewinnen, die ersten Wagen würden gerade ausgeliefert, doch die Lektüre des als Quelle herangezogenen BBC-Artikels machte uns stutzig. Dieser war datiert vom 28. April 2004, also alles andere als aktuell, und es wurde nur von einem Prototyp-Trolley gesprochen. Die Herstellerfirma des Trolleys “Wanzl” hat Ihren Sitz einige Kilometer vor der Heimatstadt von Purzelpfund.de, und so lag es nahe, mal nachzufragen. Hier die Ergebnisse:

1) Den Fitness-Trolley wurde 2004 vorgestellt.
2) Entwickelt wurde der Einkaufswagen für die englische Supermarktkette Tesco und deren Wohltätigkeitsaktion “Race for life”
3) Es gibt nur einen einzigen Prototypen, der im Werk in England steht.
4) Eine Weiterentwicklung wurde nicht vorangetrieben.

Eigentlich schade, denn in den Augen von Purzelpfund.de war der Fitness Trolley zumindest mal wieder eine kreative Idee auf der Suche nach mehr Bewegung und Fitness im Alltag.

3 Kommentare to 'Tolle Idee: Trotzdem kein Workout-Einkaufswagen'

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  1. Peggy schrieb,

    am 12. November 2007 um 12:25 Uhr

    Ach herje… na dann sind wir da reingestolpert. Was nicht wundert, denn der Prototyp hatte einen ordentlichen Preis, den bei den stetig sinkenden Lebensmittel-Margen sicher kein Supermarkt ausgeben möchte.
    Aber man kann ja einfach unsere “Abwandlung” umsetzen: Einkaufswagen mit ein paar Getränkekästen vollpacken und eine halbe Stunde durch den Supermarkt rennen. Hat in etwa den gleichen Effekt. Danke fürs aufmerksame Beobachten :)

  2. Redaktion schrieb,

    am 12. November 2007 um 13:07 Uhr

    Kein Problem - ich wollte Euch ja auch nicht (um auch das richtige “Bild” zu verwenden) nicht an den Karren fahren, sondern nur richtig stellen ;)


  3. am 11. Dezember 2007 um 10:58 Uhr

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