Die Burger-Diät – oder kann man bei McD von 1300 kcal satt werden?

16. November 2007 | Von | Kategorie: Allgemein

Sie wundern sich, lieber Leser, warum schon wieder ein appetitlich aussehendes Fast Food-Produkt die Titelseite dieses doch mit “Abnehmen” befassten Blogs ziert? Nun, das liegt an der nicht enden wollenden Begierde der Menschen, Fast Food und Diät unter einen Hut bringen zu wollen.

Vor fast genau einem Monat berichteten wir unter der Überschrift Diätgeheimnis Hamburgerüber einen Schweden, der partout nicht von seinem Lieblingsessen, dem Burger lassen wollte und so beschloss mit seinen Burgern abzunehmen. Er ließ sich von seinem Stamm-Bulettenbrater sponsorn und nahm in den Wochen und Monaten seiner Diät über 30 Kilo ab.

mcrib.jpgNun geistert ein neuer Burger-Diäter durch die Medien. Maik Metze ist Call Center-Angestellter und liebt das Essen von McDonalds über alles. Über die Zeit hat sich Maik eine kleine Plauze angefressen, der er mittels insgesamt 15 Diäten (u.a. Kohlsuppen-Diät) erfolglos (bei Kohlsuppe kein Wunder!) beizukommen versucht. Immer wieder zieht es ihn zu McDonalds, und plötzlich ist sie da, die Idee. Essen bei McDonalds und dabei abnehmen, das wäre es doch. Gesagt, getan. Maik Metze isst täglich bei McDonalds, sechs Monate lang, nimmt 35 Kilo ab – und schreibt ein Buch darüber. “Die Burger-Diät” ist am 12. November im zsr Verlag erschienen.

Nun staunt der geneigte Leser, wie schnell wir dieses Buch gelesen haben. Wir gestehen, wir haben das Buch nicht gelesen, und haben es (inzwischen) auch nicht (mehr) vor. Wir haben jedoch die recht informative Website zum Buch www.burger-diaet.de studiert.

Eines gleich vorneweg. Das Buch wurde laut Aussage des Autors nicht von McDonalds unterstützt, selbst die Rechte an Produktfotos wurden ihm für das Buch verweigert. Vermutlich ist es McDonalds leid, immer wieder in die Nähe von Ernährungsproblemen gerückt zu werden, selbst wenn sie mit Burgern bekämpft werden.

Es geht in diesem Buch nur um eine einzige Sache: Ich wollte abnehmen und meine eigene Psyche austricksen, indem ich jeden Tag genau das essen kann, was ich am liebsten mag. Bei mir ist das das Essen von McDonald’s, bei anderen mag das sicher etwas anderes sein.

Soweit der Ausgangspunkt zur Burger Diät. Doch wie genau soll die Diät vor sich gehen? Auf der Website findet sich die Antwort. Neben den Nahrungsmitteln Burger und Pommes und ab und zu einen Salat steht das eigentlich banale Geheimnis der Burger-Diät: Kalorienzählen. 1300 Kalorien sind maximal pro Tag erlaubt. Und hier hat die Purzelpfund.de Redaktion das erste mal gestutzt.

Der Autor Maik Metze erklärt auf seiner Website den McRib zu seinem Lieblingsburger. Nun wollen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Nährwertseite von McDonalds werfen. Laut diesen Angaben hat ein McRib 480 kcal, eine Portion mittlere Pomme Frites 340 kcal. Von der Tatsache ausgehend, dass Metze auf kalorienhaltige Getränke verzichtet hat, können wir also die 1300 Kalorien komplett in Essen anlegen:

1300 kcal = 2,7 McRib oder 1 McRib + 2 mittlere Pommes Frites oder 3,8 Portionen mittlere Pommes Frites.

Zum Vergleich: Der einzige Burger von McDonalds, der unter 300 Kalorien hat, ist der Hamburger mit 255 kcal. Wer schon mal bei Mc Donalds gespeist hat, der weiß, dass so ein Hamburger eine Füllung für einen hohlen Zahn ist und keineswegs geeignet ist, größere Hungergefühle länger als 10 Minuten im Zaum zu halten. Und von diesem Burger sollen fünf Stück (5 x 255 kcal = 1275 kcal) für die tägliche Ernährung ausreichen.

Verhältnismäßig kalorienarme Gesellen sind noch die Chicken Nuggets, von denen 6 Stück mit 250 kcal zu Buche schlagen. Und natürlich die Salate, die der Autor aber nur “ab und zu” gegessen haben will, weswegen wir sie hier nicht näher beleuchten. Wir wollen aber ausdrücklich unsere Leser dazu animieren, sich anhand der Kalorientabelle von McDonalds ein 1300 Kalorien-Tagespaket zu schnüren.

Wohl gemerkt – auch die Purzelpfund-Redaktion nimmt ab und zu gerne eine Mahlzeit unter den goldenen Bögen ein. Wer hier aufmerksam liest, weiß, dass der letzte Besuch nicht allzu lange zurück liegt. Und genau deshalb kennen wir die Produkte, dank McDonalds inzwischen auch die Kalorienzahlen und halten es für kaum möglich, sich nur mit 1300 kcal am Tag bei McDonalds zu ernähren.

Die Diät mag funktionieren, wenn man “nebenbei” kalorienarmes Obst und Gemüse zu sich nehmen darf. Doch das bestreitet der Autor vehement. Er will sich in diesem Monaten “ausschließlich mit Burgern, Pommes & Co.” ernährt haben. Und das können wir nach obigen Rechenbeispielen nicht glauben. Nach einer einzigen Mahlzeit (Burger und Pommes) ist mehr als die Hälfte des Kalorientagesbudgets verbraucht. Dazu kommt, dass das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit bei McDonalds bedauerlicherweise nicht allzu lange vorhält.

Abschließend wollen wir noch anmerken, dass wir nicht grundsätzlich die Abnahme bezweifeln. Wir bezweifeln, dass sie exakt so zustande kam, wie sie auf der Website dargestellt wird. Und wir haben Zweifel, dass ein erwachsener Mann mit dem enorm flexiblen System von Weight Watchers – laut Inhaltsverzeichnis des Buches hat Maik Metze auch so versucht abzunehmen – nicht in der Lage ist, einen gelegentlichen McRib in seine Ernährung einzupassen.

Das Buch, ach ja. Vielleicht ist es ja wirklich unterhaltsam und bietet den einen oder anderen neuen Gesichtspunkt. Das Geheimnis der Diät, das Kalorienzählen ist ja schon auf der Website gelüftet worden.

Noch ein Schmunzler am Rande: Laut Angabe auf der Website war das Erscheinungsdatum des Buches der 12. November. Bereits am 9. November wurde “Die Burger-Diät” bei Amazon von einem Sebastian Schütte als “Suuuper! :-D bewertet. Zwar steht in der Amazon-Rezension als Ortsangabe “Köln”, doch wer Google bemüht, findet auch einen Sebastian Schütte der die U14 Mannschaft des VFL Oldenburg betreut. Und wo lebt der Autor? Richtig, in Oldenburg.

Honi soit qui mal y pense! :D

 

Noch mehr Burger-Diäten:

www.burgerdiet.net:
Ein Deutscher in Singapur auf 30-Tage-Burger-Diät.

www.amonthoffastfood.com:
Noch mal 30 Tage bei McD – diesmal in Amerika.

www.liquidcalories.com:
Woody will beweisen, dass im Film “Supersize Me” die Kalorien von Milchshakes und Limonaden zur Zunahme führten – die 90 Tage Burger-Diät

www.truthinfitness.org:
Keine Diät – Chuzz ist 30 Tage normal bei McDonalds ohne Kalorienbeschränkung und nimmt 8 Pfund ab. Sein Geheimnis: Fitnesstraining.

12 comments on “Die Burger-Diät – oder kann man bei McD von 1300 kcal satt werden?

  1. Mal angenommen, man würde es wirklich schaffen, mit 1.300kcal pro Tag aus dem Angebot von McD satt zu werden (wie wenig das ist, wurde ja schon geschrieben), dann dürfte wohl die Energiebilanz gut aussehen, aber die Aufnahme wichtiger Nährstoffe und das richtige Verhältnis derer nicht gewährleistet sein. Laut dem Menükalkulator von McD hätten zwei McRib und eine mittlere Pommes genau 1.300kcal, man würde aber verhältnismäßig viel Salze und Fett zu sich nehmen und relativ wenig Eiweiß und Kohlenhydrate. Zu wenig Eiweiß führt z.B. dazu, dass man Muskelmasse abnimmt und anfälliger für Krankheiten wird. Gesund kann diese “Diät” somit nicht sein…

  2. Klar kann man so abnehmen. Gesund ist was anderes, und muss man da unbedingt ein Buch drüber schreiben? Mal überlegen… abnehmen mit Schokolade funktioniert auch, wenn man nichts anderes isst… aber wie krieg ich diese simple Weisheit auf Buchlänge aufgepustet? Das Geld liegt auf der Straße!

  3. Ich glaube, ich bin hier die erste, die sich zu dem Buch ein Urteil erlauben kann. Ich habe es nämlich gelesen!
    Es geht dabei viel weniger um Burger bzw. Fast Food als es hier geschrieben wird. Das wirklich tolle an dem Buch ist der Lösungsansatz eine Diät wirklich bis zum Ziel durchhalten zu können.
    Darüber hinaus ist das Buch für mich als “Dicke” (168, 113kg) Balsam für meine Seele. Von den meisten Diätbüchern habe ich mich nicht verstanden gefühlt. Ich kann als stille Purzelfundleserin der ersten Stunde nicht so ganz verstehen, dass man eine Idee so kaputt redet. Finde ich schon schwach… und bin ich auch nicht so ganz von der Redaktion gewohnt.

    Dennoch ist jede Meinung ja erlaubt.
    LG
    Mareike

  4. Hallo Mareike,
    danke für Deinen Kommentar. Zunächst freue ich mich einfach mal, dass aus einer stillen Leserin eine Leserin geworden ist, die sich artikuliert. Wir bekommen zwar mit, dass eine Menge Leute hier lesen, aber Feedback ist ja auch was Schönes .

    Zu unserem Text. Wir haben ja klar ausgedrückt, dass sich unser Artikel weniger als Rezension des Buches selbst versteht, sondern sich vor allem auf die etwas marktschreierische Werbung auz der Website des Autors bezieht, in der postuliert wird, man könne sich sechs Monate mit 1300 Kalorien bei McDonalds ernähren – was wir anhand der Nährwerttabellen in Zweifel gezogen haben.

    Dass eine gute Idee hinter den Burgern steckt – nämlich eigenen Genuss nicht zu vernachlässigen – das haben wir nie bestritten. Das ist nämlich auch unser Prinzip, denn Frust ist ein schlechter Abnahmehelfer. Wir haben uns zudem gewundert, dass der Autor laut eigener Aussage versucht haben will, mit Weight Watchers abzunehmen und alle Diäten wegen “Burger-Mangel” abbrechen musste. Als Weight Watcher (aktiv und passiv) müssen wir feststellen, dass wir unsere McDonald-Gelüste noch jedes Mal bequem in unseren Tagesablauf / Punkterahmen einpassen konnten. Wirklichen Verzicht auf “unsere” Leckerlis gab es bisher zumindest nicht.

    Insofern haben wir lediglich Punkte, die uns schon an der Werbung als unplausibel aufgestoßen sind, herausgearbeitet. Dass das Buch durchaus neue Perspektiven bieten mag, haben wir ebenfalls nicht abgestritten, im Gegenteil sogar im Text erwähnt.

    Auf jeden Fall Danke für Deine Kritik – und eine kleine Bitte: Melde Dich doch öfter mal zu Wort. Ein kleines Lob oder ein paar nette Worte freuen uns genauso wie ehrliche, konstruktive Kritik.

    Weiterhin viel Spass auf Purzelpfund.de :x mas2_wink:
    Die Redaktion

  5. Hallo,

    ich möchte auch meine Meinung über das Buch loswerden. Wie die Redaktion habe ich das Buch nicht gelesen, habe aber auf der Website genug neue Anregungen gefunden. Natürlich ist der Titel übertrieben und verfälscht die eigentliche Idee. Ein Titel wie “Einfach Kalorien zählen” wäre angemessener gewesen, würde aber den Verkaufserfolg sicher ein wenig einschränken.
    Ich bin selber fast vierzig Jahre und bei 172 cm ca. 93 kg schwer gewesen, als ich von dem Buch gehört habe. Das war am 16. November. Habe auch drei Kinder die die Wohnung mit leckeren Sachen zupflastern und ich will keine Extrawurst für mich kochen. Ich hatte schon mehrfach einige Kilos abgenommen und später wieder drauf gepackt und kenne so ziemlich alle Diäten. LowFat, Lowcarb, Atkins. Ich kenne die Funktion von Insulin und Glucagon dank Montignac und Atkins. Jeder der schon mal diätet hat, kennt das. Wie man es macht ist es falsch. Iss weniger und du verlierst Muskelmasse. Iss nur Fleisch und du machst deine Nieren kaputt. Iss nur Kohlenhydrate und das Insulin verhindert das abnehmen. Denk an Vitamine und Mineralstoffe. Da lese ich Rezepte mit Zutaten die keine Sau kennt und im Supermarkt in diesen Mindermengen gar nicht verkauft werden. Ich habe Abends nach der Arbeit keine Lust noch großartig eine Mikromahlzeit zuzubereiten die ich mit drei Happen verschlungen habe.
    Und ?
    Man hält sich eisern einige Tage oder Wochen dran und die Waage rührt sich nach einiger Zeit keinen Millimeter weil man nachlässig wird oder die Diät funktioniert einfach nicht wie versprochen.
    Wer mit irgendeiner dieser Diäten erfolgreich und dauerhaft abgenommen hat, Glückwunsch.

    Ich leider nicht.

    Zurück zum Buch.

    Die Idee ist folgende. Iss das was du gerne isst aber davon halt nur soviel das du abnimmst.

    Kann das funktionieren ?

    Ich hab spaßeshalber gleich angefangen. Mit einem Stück Sahnetorte und ich hatte sogar noch ein paar Kalorien für den Abend frei. Die hab ich dann in ein alkoholfreies Bier umgesetzt und einen Toast mit Wurst. Am nächsten Tag war ich noch schlimmer. Ich wusste ich ging zu einem Bekannten bei dem es gut Essen und Trinken gab. Also habe ich sparsam gefrühstückt und stand dann vor der Entscheidung Essen oder Trinken. Was würde ich lieber machen? Ich aß nur eine Kleinigkeit und habe eine halbe Flasche Wein getrunken. Das war wohl eher ungesund aber der innere Schweinehund war zufrieden.

    Die nächste Woche habe ich mir ein ungefähres Programm gemacht was ungefähr 300 Kalorien morgens, 700 Kalorien nachmittags und 300 Kalorien Abends hatte. Anfangs waren die Mahlzeiten noch etwas dürftig aber der Körper gewöhnt sich wirklich daran. Es gab auch keine Heisshungerattacken weil ich ja alles durfte und ich für den Notfall immer noch 300 Kalorien für den Abend aufgehoben hatte.

    Die weitere Woche war dann eher normale Mischkost angesagt, aber ohne den Druck irgendetwas nicht zu dürfen. Ich musste nur wählen. Beim Einkaufen bemerkt man schnell was einem schmeckt und trotzdem nicht soviele Kalorien hat. Eine Dose 850 Gramm Gemüseravioli hat weniger als 700 Kalorien. Erstaunlich. Nutella schafft das schon mit 120 Gramm. Ich bemerkte aber auch, wenn die Mahlzeit zu wenig Kohlenhydrate hatte war ich unbefriedigt. Also lieber Kartoffeln und Nudeln aber dafür etwas weniger Gewicht.
    Nach einer Woche hatte ich 89,8 auf der Waage. Soviel hatte ich schon lange nicht mehr geschafft. Okay am Anfang ist es größtenteils nur Wasser aber die magische 90 war durchbrochen.

    Also habe mir ein Ziel gesetzt ähnlich wie der Autor. In einem halben Jahr weitere 25 Kilo abzunehmen. Das sind 25×7000 Kalorien=175000 Kalorien geteilt durch 182 Tage sind 961 Kalorien pro Tag einzusparen. Bei einem Energieumsatz von 2330 bleiben also 1369 Kalorien am Tag. Energieumsatzrechner gibt’s im Internet. Wenn man abnimmt muss man aber bedenken dass man weniger Energie braucht. Also öfter mal den Energieumsatzrechner einschalten und den neuen Tagesbedarf kontrollieren. Ca. alle 5 Kilo reicht.

    Ich hatte noch die Sorge weil man ja immer hört das bei einer Diät der Grundumsatz sinkt und der Körper auf Sparflamme schaltet. Die einzige wissenschaftliche Studie die ich fand, gab an, das der Grundumsatz des Körpers bei 40 Testpersonen im Schnitt um 6 Prozent gesunken sei nach zwei Wochen mit nur 50% Nahrungsversorgung. Weitere 10 Wochen sank der Grundumsatz nur aufgrund der Gewichtsabnahme. Zwei Wochen nach normaler Ernährung war der Grundumsatz wieder dem neuen Gewicht entsprechend auf Normalniveau. Eine Verschiebung eines Set-Points konnte nicht festgestellt werden.

    6 Prozent weniger ist also die kleine Sparflamme? Verschiebung des Setpointes ? Das Abnehmen fällt im Alter natürlich immer schwerer weil der Körper Muskeln abbaut, dadurch hat sich vielleicht der Mythos des Setpointes entwickelt der immer weiter nach oben geht.

    Wenn jemand wissenschaftliche Studien hat, die diese Theorien bestätigen bin ich der erste der sich umstimmen lässt, aber ich glaube das die Sparflamme und der Set-Point überschätzt werden.

    Aber ich schweife ab.

    Ich konnte mich also ohne große Mühe bei den 1350 Kalorien halten und habe diese sogar oft noch unterboten. Es wundert mich selber wie leicht es geht. Ob man damit satt wird ? Satt ist das falsche Wort. Der Körper holt sich ja den restlichen Energiebedarf aus dem Körperfett. Man ist zufrieden und sucht nicht ständig nach irgendwas um es sich reinzuhauen.

    Die Ernährungsgewohnheiten bessern sich automatisch, da man wieder ein Gefühl dafür bekommt was einen zufrieden macht oder nicht. Ich bevorzuge zum Beispiel einen Light-Nudelsalat vor einem Schokoladentörtchen mit Cremefüllung. Aber es gibt keinen Zwang. Fütter den Schweinehund wenn er es braucht und verzichte halt dafür auf Obst und Salat. Vitamine und Mineralstoffe in Pillenform nicht vergessen.

    Das alkoholfreie Bier ersetze ich momentan schon durch Tee mit Süßstoff. Wenn es gut läuft dann ist man auch motiviert und durch die Berechnung weiß man auch, dass man am Tag vielleicht 120 Gramm abnimmt. Dann scheint die Waage manchmal stillzustehen aber bald geht es weiter nach unten und dann richtig.

    Nochmal.

    Start am 16.11.2007 mit 93 Kilo
    Am 23.11.2007 89,8 Kilo
    Am 18.12.2007 85,8 Kilo. Ich bin meinem Plan schon ein Kilo voraus. Hatte aber auch eine Erkältung, das zehrt.

    Der beste Spruch auf der Webseite von Burger-Diät ist wohl “Finde eine Diät die zu Dir passt”.

    Der Rest ist Rechenarbeit

    Ich melde mich in 4 bis 5 Wochen nochmal ob es weiterhin klappt.

    Wünscht mir Glück und probiert es auch einmal aus. Ich denke das Buch ist eine gute Anfangsmotivation.

    PS:Ich bin nicht mit dem Autor des Buches verwandt oder verschwägert. Ich hab das Buch noch nicht mal gekauft. Sorry Maik.
    PPS: Ich weiß die Diät ist nicht die gesündeste. Aber eine die nicht klappt hilft einem genauso wenig. Und 30 Kilo Übergewicht sind auch ungesund. Man kann eine Katze nicht waschen ohne sie nasszumachen.

  6. Hallo Stefan,

    ich musste gerade ziemlich schmunzeln als ich Deinen Beitrag gelesen habe. Es freut mich, dass Du meinen Weg verstanden hast und Ihn für Dich auch erfolgreich umsetzt. Wie siehts denn aktuell aus? Hast Du noch mehr Gewicht verloren?

    Viele Grüße
    Maik Metze

  7. Hallo, hier ist der versprochene Zwischenbericht. Momentanes Kampfgewicht liegt bei 82,0 am 28.01.08.

    Damit liege ich ca. 1 Kilo hinter meinem Plan zurück, aber daran sind die Feiertage schuld und nicht die Methode. Ich habe bewusst bei den Feiertagsbesuchen die Sache lockerer angegangen und habe lediglich darauf geachtet nicht den normalen Tagesbedarf zu überschreiten. Dadurch konnte ich die Feiertage ohne Zunahme überstehen. Da ich schon an kleine Portionen gewohnt war, war ich sehr schnell pappsatt.

    Die grösste Schwierigkeit war eigentlich eher, wenn ich Abends mein Budget schon voll hatte und irgendjemand noch Knabberzeug auf den Tisch stellt. Das erfordert übermenschliche Willenskraft die ich nicht immer habe. Dann bleibt nur Schadensbegrenzung und ich spare die Kalorien am nächsten Tag ein.

    Ich denke das 11 Kilo in 11 Wochen wirklich sehr zufriedenstellend sind. Auch die erwartete Gewichtsabnahme stimmt ziemlich genau ( Wenn man die Weihnachtskalorien dazu rechnet ) mit dem Ergebnis überein.

    Ein genaues Endziel habe ich noch nicht im Auge, sollte aber bei 65 bis 70 liegen. Das hängt dann vom Körperfettgehalt ab ( ca.27% im Moment nach meiner Waage )

    Ich melde mich nochmal bei 75kg aber auch falls ich umfalle und wieder zulege. Das wird wahrscheinlich im April soweit sein ( Die 75 kg meine ich natürlich ). Endziel ist für ca. Juni anvisiert.

    Das Gewicht danach zu halten ist die weitere Herausforderung…

    @Maik Metze
    Dankeschön für die Inspiration und nette Grüße aus Hessen.

    PS:Eine Tabelle wo man täglich seine Werte reinschreibt hilft ungemein. Gerade in Zeiten wo sich nichts rührt glaubt man das sich schon ewig nichts getan hat. Eine Fettgehaltsanzeige auf der Waage ist auch hilfreich. Auch wenn die Dinger eher ungenau sind, kann man doch an den Werten sehen, ob man Wasser oder Fett ab- oder aufbaut. Drei Wochen lang hat sich bei mir nichts getan, aber der Fettwert ist ständig gesunken. Das Gewicht folgte dann plötzlich sehr schnell. Momentan ist der Fettwert eher etwas hoch, was bedeutet das es wieder etwas nach oben gehen kann.

  8. Hallo Dori,

    welche Fragen soll ich denn konkret beantworten? Ich werde die nächsten Tage immer mal wieder hier vorbeischauen und dann Stellung zu den Fragen nehmen.

    Viele Grüße
    Maik Metze

  9. Hallo,

    Ich wollte mich noch ein letztes Mal melden. Ich bin momentan bei 74,4 kg und gehe jetzt in die Sommerpause und versuche mein Gewicht über den Sommer zu halten. Kalorienzählen werde ich weiterhin, nur eben etwas mehr.

    Gruß an alle und einen schönen Sommer !!!

  10. Pingback: DIE BURGER DI

  11. Pingback: life insurance calgary

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>