Drei tolle Blogs

Verfasst am 20. November 2007 in Internet, In den Medien, Allgemein von Redaktion

Blogprojekt 3 tolle BlogsManche Aktionen entdeckt man selbst erst, wenn man schon mittendrin steckt. So wie zum Beispiel das Projekt: 3 tolle Blogs von Upload, mit dem unbekanntere Blogs ins Rampenlicht gerückt werden sollen. Die Methode ist ganz einfach: Jeder Teilnehmer stellt in seinem Blog wiederum drei seiner Meinung nach sehenswerte Blogs vor, den Rest erledigt die Neugier der Leser.

Wir selbst wurden von Horst Klier vorgestellt, dessen Blog “Leben ohne Diät” sich ebenfalls mit Ernährungsfragen beschäftigt:

Die beiden Purzelpfundler nehmen zwar nach Methoden ab, die nicht unbedingt die meinigen sind, aber das Blog enthält immer wieder lesenswerte Artikel zum Diät-Alltag. Tom ist auch sonst in der Blogosphäre oft als Kommentator zu sehen und man merkt das Herzblut im Blog. Außerdem habe ich dank ihm einen Script-Fehler in meinem BMI-Rechner gefunden. 8-)

Und auch bei Abnehmen-in.de sind wir auf der Nominierungsliste gelandet. Auch Webdesignerin Claudia beschäftigt sich mit dem “weniger werden” und lobt Purzelpfund in ihrer Nominierungsbeschreibung:

Der Abnehmen Blog Purzelpfund stellt immer wieder hochwertige Artikel zu Themen wie Abnehmen, Diäten, Übergewicht und anderem vor. Die Abnehmen Artikel sind lesenswert, gut recherchiert und liebevoll mit Fotos ausgestattet. Der Blog selbst hat kein Webdesign von der Stange sondern wurde ebenfalls sehenswert designt.

Danke für das Lob, ihr beiden - das geht runter wie Öl. Ja und dadurch habe ich mich entschlossen, auch ein paar Blogs vorzustellen, die uns so schon unters lesende Auge gekommen sind. Hier sind sie (in alphabetischer Reihenfolge)

Manus-Schafe-Gartenwelt
Schmusibu lebt als (Plüsch-)Hausschaf von Manu nahe der steirischen Landeshauptstadt Graz. Schmusibu hält sich gerne im Garten Ihres Frauchens auf und dokumentiert dort den Jahresfortgang auf eine ganz unnachahmlichääääh und charmante Art und Weise. Ein wirklich netter und unterhaltsamer Blog mit dem nötigen Schuss “Spleen”. Außerdem ist Schmusibu gut mit einem “Mitglied” unseres Haushalts befreundet. Aber mehr wird nicht verraten.

Der ProvinzBlog
Ein Blog soll sich um die Heimatstadt von Purzelpfund.de drehen - Augsburg. Der ProvinzBlog beschäftigt sich mit der schönen Stadt am Lech, ihren anstrengenden aber auch ihren liebenswerten Seiten. Und ein paar andere Themen finden natürlich auch noch Ihren Platz. Aus der Provinz, für die Provinz, der ProvinzBlog.


Tankstellen-Blog

Patrick hat eine Tankstelle und einen Computer. An der Tankstelle hat er Kunden, mit dem Computer schreibt er seinen Blog, zum Teil auch über die Kunden. Natürlich auch über Spritpreise, Flaschenpfand und eine verspiegelte Scheibe. Einlesenswertes Beispiel aus der Reihe “Blogs die der Alltag schreibt”.

 

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Nofallversorgung
Problemfaktor Übergewicht

Verfasst am 20. November 2007 in TV, In den Medien, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

Rettungsbus der Feuerwehr HamburgWer übergewichtig ist, der denkt meist nicht daran, wieviel Ballast er mit sich herum schleppt. Völlig ausgeblendet wird außerdem oft die Frage “Was ist im Falle eines Notfalles?” Was passiert, wenn man auf fremde Hilfe angewiesen ist? Das RTL-Magazin “extra” widmete diesem Thema unter dem Titel “XXL-Patienten fordern Krankenhäuser” einen Beitrag.

Ein “zunehmendes Problem der Krankenhäuser”, so extra-Moderatorin Birgit Schrowange in ihrer Anmoderation, sei die im Schnitt immer schwerer werdende Bevölkerung. Pflege- und Rettungsdienste sind mit schwer übergewichtigen Patienten völlig überfordert, Krankenhäuser müssen materiell aufrüsten, etwa mit Spezial OP-Tischen, die bis zu 100 000 Euro teuer sind, mi tüberbreiten, besonders gefederten Betten und mit Spezialwaagen.

Die Hamburger Feuerwehr etwa setzt für den Transport solcher überschweren Patienten einen speziellen, so genannten Großraumrettungswagen ein, ein euphemistischer Ausdruck für Omnibus. Ein Betroffener, Horst S. benötigte die Hilfe zweier Pfleger, des RTL Kamerateams sowie zweier Sanitäter, die den 235-Kilo-Mann nach einem Sturz im Bad wieder ins Bett bugsierten.

Lebensbedrohlich stellte sich die Situation einer Patientin im Hamburger Klinikum Eppendorf dar. Die stark übergewichtige Frau leidet an Lungenfibrose. Um jedoch auf die Transplantationsliste aufgenommen zu werden, muss sie ihr Gewicht unter 100 Kilo senken.

Und auch für die Mediziner selbst stellt das Phänomen “dicke Deutsche” vor eine erhebliche Erschwerung des Arbeitsalltags dar, berichtete ein Mediziner vor der Kamera. Gerade bei Operationen sei es immer wieder schwer, die betroffenen Organe zu sehen und schnell zu finden, da die Sicht durch die im Körperinneren abgelagerten Fettmengen erschwert werde.

 

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Die Bundesregierung liest Purzelpfund

Verfasst am 18. November 2007 in Politik, Motivation, Allgemein von Redaktion

Wir haben uns ja schon über das Lob des Adipositas-Blog vor ein paar Tagen sehr gefreut, aber heute neigen wir unsere Häupter ob der uns zuteil gewordenen Ehre. Von einem oder mehreren Rechnern der Bundesregierung wurde am gestrigen Samstag Purzelpfund.de gelesen. Wie es dazu kam, können wir uns nicht erklären, wir wissen nur, dass die Zugriffe von www.uberwach.de registriert wurden. Vielleicht hat es ja was mit dem Wort Diät zu tun? Wobei man ja feststellen muss, dass “Diät” beim einfach Volk immer etwas mit “weniger werden” zu tun hat, bei den Volksvertretern jedoch eher mit “mehr werden”.

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Kunst aus der Tube

Verfasst am 17. November 2007 in Fast Food, Lebensmittel, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

Wir hatten in dieser Purzelpfund-Woche soviel mit Fastfood zu tun, was läge da näher, als am Wochenende noch einen kleinen, schmunzelnden Fast-Food-Abschluss zu suchen. Wer sich aus Diätgründen beim McDonalds die Pommes Frites doch nicht mehr genehmigen wollte, ja dem steht vielleicht dann noch die große Karriere als Kunstmaler bevor. Klingt komisch, is aber so!

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Diät für den Weihnachtsmann

Verfasst am 17. November 2007 in Presse, In den Medien, Diäten, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

santa.jpgDer Weihnachtsmann ist zu dick. Darüber sind sich die Betreiber englischer Einkaufszentren einig. Angesichts einer neuen Studie, die prophezeit, dass im Jahre 2050 mehr als die Hälfte aller Briten fettleibig sein wird, soll nun gegengesteuert werden. Gerade der Weihnachtsmann als Held der Kinder dürfe keinen dicken Bauch haben, berichtet die Daily Mail.

Ein Einkaufszentrum in Greenhithe, Kent, ging soweit ein Traininslager für seine Weihnachtsmänner einzurichten. “Den Weihnachtsmann gibt es seit vielen Jahren, aber die Gesellschaft hat sich verändert und unser Weihnachtsmann soll diese Tatsache widerspiegeln”, erklärte eine Sprecherin des Einkaufzentrums. Der sportelnde Weihnachtsmann soll vor allem Kindern ein Vorbild sein und sie zu mehr Bewegung animieren. Und von Dr. Charmaine Griffiths, der Sprecherin der British Heart Foundation kommt der Ratschlag, dem Weihnachtsmann statt seiner gewohnten “Mince Pies” lieber ein paar Karotten bereitzustellen. :xmas_ugh:

Der ganze Artikel mit Bildern in der Daily Mail.

(Quelle: chickblog.de)

 

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Die Burger-Diät -
oder kann man bei McD von 1300 kcal satt werden?

Verfasst am 16. November 2007 in Fast Food, Diäten, Lebensmittel, Buchrezensionen, Allgemein von Redaktion

Sie wundern sich, lieber Leser, warum schon wieder ein appetitlich aussehendes Fast Food-Produkt die Titelseite dieses doch mit “Abnehmen” befassten Blogs ziert? Nun, das liegt an der nicht enden wollenden Begierde der Menschen, Fast Food und Diät unter einen Hut bringen zu wollen.

Vor fast genau einem Monat berichteten wir unter der Überschrift Diätgeheimnis Hamburgerüber einen Schweden, der partout nicht von seinem Lieblingsessen, dem Burger lassen wollte und so beschloss mit seinen Burgern abzunehmen. Er ließ sich von seinem Stamm-Bulettenbrater sponsorn und nahm in den Wochen und Monaten seiner Diät über 30 Kilo ab.

mcrib.jpgNun geistert ein neuer Burger-Diäter durch die Medien. Maik Metze ist Call Center-Angestellter und liebt das Essen von McDonalds über alles. Über die Zeit hat sich Maik eine kleine Plauze angefressen, der er mittels insgesamt 15 Diäten (u.a. Kohlsuppen-Diät) erfolglos (bei Kohlsuppe kein Wunder!) beizukommen versucht. Immer wieder zieht es ihn zu McDonalds, und plötzlich ist sie da, die Idee. Essen bei McDonalds und dabei abnehmen, das wäre es doch. Gesagt, getan. Maik Metze isst täglich bei McDonalds, sechs Monate lang, nimmt 35 Kilo ab - und schreibt ein Buch darüber. “Die Burger-Diät” ist am 12. November im zsr Verlag erschienen.

Nun staunt der geneigte Leser, wie schnell wir dieses Buch gelesen haben. Wir gestehen, wir haben das Buch nicht gelesen, und haben es (inzwischen) auch nicht (mehr) vor. Wir haben jedoch die recht informative Website zum Buch www.burger-diaet.de studiert.

Eines gleich vorneweg. Das Buch wurde laut Aussage des Autors nicht von McDonalds unterstützt, selbst die Rechte an Produktfotos wurden ihm für das Buch verweigert. Vermutlich ist es McDonalds leid, immer wieder in die Nähe von Ernährungsproblemen gerückt zu werden, selbst wenn sie mit Burgern bekämpft werden.

Es geht in diesem Buch nur um eine einzige Sache: Ich wollte abnehmen und meine eigene Psyche austricksen, indem ich jeden Tag genau das essen kann, was ich am liebsten mag. Bei mir ist das das Essen von McDonald’s, bei anderen mag das sicher etwas anderes sein.

Soweit der Ausgangspunkt zur Burger Diät. Doch wie genau soll die Diät vor sich gehen? Auf der Website findet sich die Antwort. Neben den Nahrungsmitteln Burger und Pommes und ab und zu einen Salat steht das eigentlich banale Geheimnis der Burger-Diät: Kalorienzählen. 1300 Kalorien sind maximal pro Tag erlaubt. Und hier hat die Purzelpfund.de Redaktion das erste mal gestutzt.

Der Autor Maik Metze erklärt auf seiner Website den McRib zu seinem Lieblingsburger. Nun wollen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Nährwertseite von McDonalds werfen. Laut diesen Angaben hat ein McRib 480 kcal, eine Portion mittlere Pomme Frites 340 kcal. Von der Tatsache ausgehend, dass Metze auf kalorienhaltige Getränke verzichtet hat, können wir also die 1300 Kalorien komplett in Essen anlegen:

1300 kcal = 2,7 McRib oder 1 McRib + 2 mittlere Pommes Frites oder 3,8 Portionen mittlere Pommes Frites.

Zum Vergleich: Der einzige Burger von McDonalds, der unter 300 Kalorien hat, ist der Hamburger mit 255 kcal. Wer schon mal bei Mc Donalds gespeist hat, der weiß, dass so ein Hamburger eine Füllung für einen hohlen Zahn ist und keineswegs geeignet ist, größere Hungergefühle länger als 10 Minuten im Zaum zu halten. Und von diesem Burger sollen fünf Stück (5 x 255 kcal = 1275 kcal) für die tägliche Ernährung ausreichen.

Verhältnismäßig kalorienarme Gesellen sind noch die Chicken Nuggets, von denen 6 Stück mit 250 kcal zu Buche schlagen. Und natürlich die Salate, die der Autor aber nur “ab und zu” gegessen haben will, weswegen wir sie hier nicht näher beleuchten. Wir wollen aber ausdrücklich unsere Leser dazu animieren, sich anhand der Kalorientabelle von McDonalds ein 1300 Kalorien-Tagespaket zu schnüren.

Wohl gemerkt - auch die Purzelpfund-Redaktion nimmt ab und zu gerne eine Mahlzeit unter den goldenen Bögen ein. Wer hier aufmerksam liest, weiß, dass der letzte Besuch nicht allzu lange zurück liegt. Und genau deshalb kennen wir die Produkte, dank McDonalds inzwischen auch die Kalorienzahlen und halten es für kaum möglich, sich nur mit 1300 kcal am Tag bei McDonalds zu ernähren.

Die Diät mag funktionieren, wenn man “nebenbei” kalorienarmes Obst und Gemüse zu sich nehmen darf. Doch das bestreitet der Autor vehement. Er will sich in diesem Monaten “ausschließlich mit Burgern, Pommes & Co.” ernährt haben. Und das können wir nach obigen Rechenbeispielen nicht glauben. Nach einer einzigen Mahlzeit (Burger und Pommes) ist mehr als die Hälfte des Kalorientagesbudgets verbraucht. Dazu kommt, dass das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit bei McDonalds bedauerlicherweise nicht allzu lange vorhält.

Abschließend wollen wir noch anmerken, dass wir nicht grundsätzlich die Abnahme bezweifeln. Wir bezweifeln, dass sie exakt so zustande kam, wie sie auf der Website dargestellt wird. Und wir haben Zweifel, dass ein erwachsener Mann mit dem enorm flexiblen System von Weight Watchers - laut Inhaltsverzeichnis des Buches hat Maik Metze auch so versucht abzunehmen - nicht in der Lage ist, einen gelegentlichen McRib in seine Ernährung einzupassen.

Das Buch, ach ja. Vielleicht ist es ja wirklich unterhaltsam und bietet den einen oder anderen neuen Gesichtspunkt. Das Geheimnis der Diät, das Kalorienzählen ist ja schon auf der Website gelüftet worden.

Noch ein Schmunzler am Rande: Laut Angabe auf der Website war das Erscheinungsdatum des Buches der 12. November. Bereits am 9. November wurde “Die Burger-Diät” bei Amazon von einem Sebastian Schütte als “Suuuper! :-D” bewertet. Zwar steht in der Amazon-Rezension als Ortsangabe “Köln”, doch wer Google bemüht, findet auch einen Sebastian Schütte der die U14 Mannschaft des VFL Oldenburg betreut. Und wo lebt der Autor? Richtig, in Oldenburg.

Honi soit qui mal y pense! :D

 

Noch mehr Burger-Diäten:

www.burgerdiet.net:
Ein Deutscher in Singapur auf 30-Tage-Burger-Diät.

www.amonthoffastfood.com:
Noch mal 30 Tage bei McD - diesmal in Amerika.

www.liquidcalories.com:
Woody will beweisen, dass im Film “Supersize Me” die Kalorien von Milchshakes und Limonaden zur Zunahme führten - die 90 Tage Burger-Diät

www.truthinfitness.org:
Keine Diät - Chuzz ist 30 Tage normal bei McDonalds ohne Kalorienbeschränkung und nimmt 8 Pfund ab. Sein Geheimnis: Fitnesstraining.

 

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Großes Lob für Purzelpfund

Verfasst am 16. November 2007 in Motivation, Links, Allgemein von Redaktion

adiblog.jpgLob ist etwas wahnsinnig Schönes und Motvierendes. Lob zeigt einem, dass man mit dem, was man tut auf dem richtigen Weg ist, dass es einem gelungen ist, andere zu begeistern, sie anzusprechen. Lob ist zudem Motivation und Ansporn, sich in Zukunft noch mehr anzustrengen, um den nunmehr höheren Erwartungen auch gerecht zu werden.

Gestern wurde Purzelpfund.de gelobt, und darüber haben wir uns als Redaktion sehr gefreut. Natürlich haben wir in den ersten vier Monaten von Purzelpfund schon einiges an Anerkennung erfahren, sei es nun durch Kommentare, durch persönliches Feedback oder einfach durch die Aufnahme in eine andere Blogroll. Auch darüber haben wir uns jedes Mal gefreut, doch das gestern war anders.

Der Adipositas-Blog hat Purzelpfund zu seinem “Surftipp der Woche” erhoben. In der kurzen Inhaltsangabe heißt es unter anderem…

Seiten mit Abnehmtipps gibt es viele. Abspeckblogs auch. Doch die meisten beschränken sich entweder auf den eigenen Gewichtsverlust - oder führen dazu, dass man sich nachher eher noch schlechter fühlt als besser. Ein positives Gegenbeispiel ist purzelpfund.de. Hier bloggen zwar Menschen, die meist selbst gerade abnehmen - aber sie konzentrieren sich auf eine äußerst angenehme Art und Weise nicht so sehr auf sich, sondern geben wertvolle Tipps und Anstöße zum alltäglichen Abnehmwahnsinn.

Was uns aber besonder stolz macht ist die Tatsache, dass dieses Lob sozusagen aus “berufenem Munde” kommt, denn der Adipositas-Blog ist das interaktive Aushängeschild der auf Adipositas-Fälle spezialisierten Spessart-Klinik im hessischen Bad Orb. Wir sagen den Klinik Bloggern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und werden uns auch in Zukunft bemühen eine ausgewogene Mischung an Unterhaltung, Information und Motivation zu bieten.

 

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Risiko Herrenabend

Verfasst am 15. November 2007 in Fast Food, Toms Tagebuch (WW), Lebensmittel, Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal in einem früheren Tagebucheintrag berichtet habe. Einmal im Monat treffe ich mich mit guten Freunden zum “Herrenabend”. Vor einigen Jahren bereits ins Leben gerufen, unterscheidet sich unsere Herrenabend vor allem dadurch von den vielen anderen gleichnamigen Events, dass es uns nicht um die Vernichtung größtmöglicher Mengen Alkohol in möglichst kurzer Zeit geht. Vielmehr steht bei uns der Genuß möglichst großer, möglichst gut zubereiteter Portionen Fleisch auf dem Programm. Nun ja, das “gut zubereitet” wird manchmal ein wenig vernachlässigt, wie gleich zu lesen sein wird.

hamburger1.jpg Gestern war wieder so ein Herrenabend und er fiel auf den denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Am morgen hatte ich erstmals die 130 kg unterschritten. 129,4 stand auf der Skala der Waage, ein echtes Hochgefühl. In diesem Gewichtsbereich dürfte ich mich vor rund neun oder zehn Jahren das letzte Mal bewegt haben. Euphorie gefolgt von der Aussicht, morgen, also heute wieder die 130 zu sehen.

Aber Feigheit vor dem Feind ist kein Argument mit Traditionen zu brechen, dachte ich mir und sparte wohlweislich Punkte für die verlustreiche Schlacht am Abend ein. Genug Punkte für ein normales Hauptgericht in einem normalen Restaurant. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ein Haustier warf die Abendpläne über den Haufen. Weil ein frisch operiertes Kaninchen überwacht werden musste, wurde der Herrenabend kurzerhand zum Kaninchenherrchen verlegt. Doch was tun und vor allem - was essen?

Was “was tun” war schnell beantwortet: Spieleabend mit Risiko! Und auch die Antwort nach dem Essen ließ nicht lange auf sich warten: Das Gasthaus zum güldenen M hatte erst vor wenigen Tagen kleine Rabattgutscheine verteilt, Wie fatal! Es kam wie es kommen musste, die Tafel bog sich unter Hamburger Royal TS, Pommes satt mit Ketchup, Chicken Nuggets, und der risiko.jpgneue Chicken Burger war auch dabei. Wohl gemerkt, das habe nicht alles ich verputzt, das waren die Auswahl der Gerichte, die auf dem Tisch lag. Natürlich habe ich mich nicht zurückgehalten, aber ich habe festgestellt, dass mein Sättigungsgefühl inzwischen viel früher “STOP” schreit.

Danach gab es noch eine Partie Risiko, den Klassiker noch mit den alten, dreieckigen Armeesteinen. Wir haben das Spiel allerdings gegen 24 Uhr abgebrochen, zu weit waren alle Spieler davonentfernt, Ihren Auftrag zu erfüllen. Das hätte sich noch länger hingezogen und wohl noch einen Achtimbiss bedeutet. So blieb es bei der einen Ausschweifung kulinarischer Art, die sich heute morgen weniger als erwartet ausgewirkt hat. Und nachher kommt meine wöchentliche Tischtennisrunde. Zwei Stunden kleine Zelluloidbälle kloppen, lassen die Hamburger bald wieder verschwinden. Ich bleibe ein 120er! :D

Und weil ich einen 10er überschritten habe, gibt es gemäß WW-Regularien ab sofort einen Punkt weniger aufs tägliche Futterkonto. Jetzt brechen magere Zeiten an ;)

So, und zum Abschluss gibt es noch einen neuen Ticker, die Motivationsrunde für das Kind im Manne.

 

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Diät für Fifi -
Was kann der Mensch tun

Verfasst am 15. November 2007 in Presse, In den Medien, Diäten, Forschung, Allgemein von Redaktion

An dem Ausspruch “So ein Tier ist auch nur ein Mensch” ist mehr dran, als manch Einer glauben mag. Ob nun Hund oder Katze oder andere auch andere Haustiere sind auf uns Menschen geprägt und zugleich von uns abhängig. Vom Menschen bekommen sie Ihr Futter und auch Ihre Bewegungsdosis eingeteilt. Und wenn ein Tier nun mehr Futter als Bewegung bekommt, dann geht es ihm wie dem Menschen in derselben Situation - es wird dick und rund.

hund.jpgWie für den Menschen, ist Übergewicht für Tiere auch nicht gesund. Und so kommt es, dass Tierärzte auch mal eine strenge Diät anordnen müssen. Die Augsburger Allgemeine hat heute ein Interview mit der Professorin Ellen Kienzle vom Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik an der Ludwig-Maximilians Universität München veröffentlicht. Die Wissenschaftlerin kennt die Ursachen für tierisches Übergewicht ganz genau:

Effektiv ist in weniger als 10 Prozent der Fälle eine Krankheit die Ursache dafür, dass Tiere dick werden. Meistens fressen sie einfach zu viel und bewegen sich zu wenig. Und daran sind meistens die Besitzer schuld

Wie auch bei sich selbst verdrängt der Tierhalter gerne das Übergewicht seiner Lieblinge - für Kienzle grenzt das jedoch an Tierquälerei. Zu groß sei die Gefahr von Krankheiten. Übergewichtige Hunde hätten eine bis zu 20 Prozent niedrigere Lebenserwartung als normalgewichtige Hunde. Zu erkennen sei Übergewicht jedoch leicht, betont die Professorin.

Hat das Tier Normalgewicht, lassen sich die Rippen leicht mit den Fingern tasten. Man erkennt eine Taille. Die ist bei Übergewicht […] vor leuter Bauch nicht mehr zu erkennen. Die Rippen sind schwer zu tasten, da sie unter einer dicken Speckschicht verborgen sind.

Und was ist nun das Geheimnis eines schlanken Tieres? Ganz genau, sie haben es erraten. Wie bei uns lautet die Zauberformel “Regelmäßige Bewegung + maßvolles Essen”. Soll das Tier Abnehmen, kann auch unter Absprache mit dem Tierarzt ein so genanntes Reduktionsfutter serviert werden. Nulldiäten sind für Tiere allerdings genauso ungesund wie für uns Zweibeiner.

Und noch etwas haben die Tiere mit uns Menschen gemeinsam: Wenn alle Stricke reißen, dann kann man immer noch zur Ernährungsberatung gehen: An der LMU gibt es werktags von 10 bis 12 Uhr die Ernährungssprechstunde bei Dr. Petra Kölle.

Tja, so ein Tier ist halt auch nur ein Mensch ;)

 

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Sportlich Abnehmen
TV Rowing ist mein Sport

Verfasst am 14. November 2007 in Gesundheit, Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Alles was fit und schön macht, braucht heute einen englischen Namen, sonst taugt es nix. Wer sich durch das Programm eines Fitnessstudios liest, der sollte vor lauter Climbing Hour Cycling, Simple Power Aerobic, Step & Tone und wie die Folterarten noch so alle heißen, auf jeden Fall ein Deutsch-Englisch Wörterbuch zurecht legen.

rudern1.jpgMein Fitness-Geheimnis heißt “TV Rowing”, aber ob da genügend Potenzial zur Trendsportart drin steckt- also ich weiß nicht. Benötigt wird fürs TV Rowing zunächst einmal eine normalgroße 2-Personen Wohnung,also eine Räumlichkeit, die zur Lagerung von Fitnessgeräten bedingt, zur Benutzung deselben jedoch kaum geeignet ist. Bedingung ist allerdings, dass im Wohnzimmer (oder wo auch immer ein Fernsehgerät verfügbar ist) ausreichend Platz geschaffen werden kann. Das Beiseiteschieben der Möbel ist dann auch gleich als Aufwärmen, bzw. Chill-out-Phase (schon wieder englisch!) zu betrachten.

Als nächstes wird benötigt: ein Rudergerät. Wir haben unser Gerät der Marke Crane Sports (siehe Screenshot-Foto) vor rund drei Jahren beim Discounter aus Neckarsulm erworben, der Preis damals rund 119 Euro. Wer heute nach Crane Sports sucht, findet zwar eine aufwändige Website, doch momentan führt die Firma lediglich Nordic Walking Sticks im Angebot.

Das Fernsehgerät habe ich schon erwähnt. Es sollte eine Auswahlmöglichkeit zwischen mehreren Programmen bestehen, die Königsklasse ist ein angeschlossener DVD-Spieler.

Und jetzt erst einmal Spass beiseite: Wer trainiert, sollte sich ordentlich warm machen um mögliche Verletzungen zu verhindern. Außerdem sollte man es mit dem Training nicht übertreiben. Lieber mehrere kleine Einheiten und das Training ruhig angegangen als sich volle Pulle auszupowern und den Puls in lebensbedrohliche Regionen schießen zu lassen.

Ich habe vor ein paar Wochen mit gemütlichen 300 Schlägen angefangen, das waren in etwa 30 Minuten, heute mache ich abhängig von Tagesform und Lust auch mal 600 Schläge, was dann ungefähr einer Stunde entspricht. Wichtig ist, sich zu nichts zu zwingen.

Nun ist Rudern eine recht eintönige und langweilige Angelegenheit, wenn man nicht gerade mit einem echten Boot, auf einem echten See durch eine echte Landschaft rudert. Im heimischen Wohnzimmer (wahlweise Schlafzimmer, Küche, Keller), das Bücherregal vor Augen sind Reize jenseits des Bewegungsdranges eher Mangelware. Und hier kommt die Glotze ins Spiel. Gerade am Abend findet sich leicht irgendeine kurzweilige Niveaulosigkeit in einem Privatsender, dass einem alleine schon der aufsteigende Zorn zusätzliche Kräfte verleiht. Oder aber ich lege die Riverdance DVD ein und versuche im Takt mitzurudern.

Sollte ich jemand Appetit gemacht haben, bei Ebay gibt es eine Menge Rudergeräte (siehe unten). Wer vor Affiliate-Links zurückschreckt, der muss selber suchen ;) - hier der provisionsfreie Link www.ebay.de.





 

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