Die Ampel verfolgt uns…

Verfasst am 14. Februar 2008 in Allgemein von Redaktion

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… denn in der WDR-Talkshow “Hart aber Fair”, die diese Woche unter dem Titel “Dick, dicker, Deutsch” stand, kam auch die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln zur Sprache. Grudnsätzlich ging es jedoch um die Frage, wo Schuld oder Verantwortung für die zunehmende Zunahme der Deutschen liege. Frank Plasberg versuchte der Frage gewohnt “gemein” auf den Grund zu gehen, und so stellte er seine Gäste auch gleich mit Ihrem Body-Mass-Index vor. Hier die Gästeliste samt BMI und Eingangsstatement:

Sarah Wiener, Köchin (BMI 20): Wir haben den Respekt vor Lebensmitteln verloren. Wenn ein Huhn soviel kostet wie eine Stunde Parken, dann stimmt etwas nicht.

Werner Wolf, Geschäftsführer des Knabberherstellers Intersnack (Chio, funny-frisch, Pom-Bär etc.) (BMI 28): Kein Lebensmittel ist per se ungesund. Wer sich nur von Äpfeln ernährt, leidet auch irgendwann an Mangelernährung.

Rainer Hunold, Schauspieler und Genussmensch (BMI 29): Meine Lebensmittelkontrolle ist der Hosengürtel, denn von Kalorienzählen und Feldzügen gegen Fertiggerichte halte ich gar nichts.

Thilo Bode, Chef der Verbraucherschutzorganisation “Foodwatch (BMI 26): Wir werden bei jedem Einkauf betrogen und die Politik sieht tatenlos zu.

Horst Seehofer, Bundesgesundheitsminister (BMI ?? geschätzt 26): Die Qualität unserer Lebensmittel ist heute so hoch wie nie zuvor, gesunde Ernährung ist vor allem eine Frage der Vernunft.

In der Diskussion bildeten sich recht schnell zwei Lager, getrennt vom gutmütig neutralen Rainer Hunold, der sich zwar gegen Feldzüge gegen Fertiggerichte aussprach, aber als gutverdienender Genussmensch dann doch lieber auf qualitativ hochwertige Produkte zurückgreift, etwa als Gast von Sarah Wiener.

Diese bildete mit Thilo Bode das eine Lager, das die die fortschreitende Verbreitung hochverarbeiteter Lebensmittel sowie deren mangelnde Kennzeichnung kritisierte. Der Verbraucher werde von Industrie und Politik bewusst in Unwissenheit gehalten.

Ihnen gegenüber standen Gesundheitsminister Seehofer, der die Kennzeichnung insbesondere durch die neue EU-Regelung in ausreichendem Maße erfüllt sieht, und Chipshersteller Wolf, der sich vehement gegen eine verpflichtende Kennzeichnung zur Wehr setzte. Warum Wolf unter anderem so deutlich gegen die britische Ampelkennzeichnung plädierte, wurde nach einem Einspieler der Redaktion klar: die roten Punkte wären die vorherrschende Kennzeichnung der Knabberfabrikanten. Lediglich beim Zuckergehralt bekämen die Chio-Chips einen grünen Punkt.

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Kritisiert wurde die neue Kennzeichnungs von Thilo Bode, der auf lange Frist keine Veränderungen für den Verbraucher erkennen konnte, schließlich sei die neue Regelung ja eine freiwillige Regelung und Kleinpackungen wären ohnehin ausgenommen.

Purzelpfund.de schlägt sich in Sachen Lebensmittelkennzeichnung eindeutig auf die Seite von Industriekritiker und Verbraucherschützer Bode. Seit wir uns aufgrund unserer Gewichstreduzierung intensiver mit dem Thema “Lebensmittel” beschäftigen, und wir zu treuen Lesern von Nährwertinformationen geworden sind und auch Produkte ohne solche Kennzeichnung im Regal stehen lassen, wissen wir, welche Überraschungen sich oft in Lebensmitteln verbergen.

Seehofer verwies in der Diskussion auch auf die Eigenverantwortung der Bürger sich zu informieren, aber wer hat denn die Zeit, jedes Lebensmittel zweimal zu drehen und die Packungsangaben zu lesen. Viele Menschen - wie auch wir früher - vertrauen darauf, dass das, was man auf uns Menschen loslässt, halbwegs verträglich ist. Wenn dann ein “gesundes” Kindergetränk “Biene Maja” mit “40 Stück Würfelzucker pro Liter Coca Cola wie ein Light-Getränk” aussehen lässt (Bode), dann ist es Zeit, die Lebensmittel a) deutlich und b) verpflichtend zu kennzeichnen!

Direkt-Link zur Web-TV-Aufzeichnung der Sendung (75 min)

Link zu Foodwatch

Link zu Intersnack

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Ampel-Kennzeichen in Deutschland

Verfasst am 8. Februar 2008 in Politik, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

Mitte Januar haben wir uns mit dem britischen Ampel-Kennzeichnungssystem für Lebensmittel beschäftigt. Nach diesem System werden u.a. die Anteile von Fett, gesättigten Fettsäuren und Zucker anhand der Ampelfarben beurteilt.

Eine deutsche Seite zeigt nun anhand bei uns im Handel erhältlicher Produkte, wie das Ampelsystem bei uns aussehen könnte. Einfach bei www.das-ist-drin.de auf die Produkte klicken und das Ergebnis ablesen.

 

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Die Salami mit dem Weight Watcher Tattoo

Verfasst am 6. Februar 2008 in Produkttest, Lebensmittel, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

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salami_verp.jpgEs ist schon eine Weile her, dass wir hier bei Purzelpfund.de einen Lebensmitteltest durchgeführt haben, doch heute solles einmal wieder soweit sein. Wir haben beim Einkaufen eher durch Zufall ein Produkt in die Hand bekommen, das uns spontan zum Schmunzeln angeregt hat. Man wir sehen warum: Es handelt sich bei dem Produkt um die Premium-Salami (150 g) aus der Weight Watcher-Produktreihe.

Nun ist es ja kein Geheimnis, dass wir unsere Ernährung nach dem Weight Watchers-Prinzip umgestellt haben und auch große Erfolge damit verzeichnen konnten. Eines haben wir dabei allerdings nicht getan - auf Produkte mit dem Weight Watcher-Label zurückgegriffen. Wir haben zwar einige Produkte getestet, sind aber durch die Bank zu dem Schluss gekommen, dass es mit Ausnahme der Pizzen fast immer ein preis- und nährwertgünstigeres Produkt eines konventionellen Herstellers gibt. Dazu kommt, dass uns die bisher getesteten Produkte auch geschmacklich nicht überzeugen konnten, hier allen voran die schon erwähnten Pizzen.

Die Produkte von Weight Watchers zeichnen sich auch durch einen zumeist alles andere als günstigen Preis aus, der einzige Mehrwert im Vergleich zu anderen Produkten ist die Tatsache, dass man sich die Punktekosten nicht ausrechnen muss, weil sie bereits auf der Packung aufgedruckt sind.

Warum also haben wir zugegriffen, als wir 150g Salami für rund 3 Euro im Regal liegen sahen? Nun das liegt an einer Idee der Produktmanager, die uns beide, wir erwähnten es bereits, zum Schmunzeln gebracht hat. salami_schnitt.jpgDiese “Premium”-Salami ist von einer Haut umhüllt, die bedruckt wurde - und zwar mit einer Lineal-Skala und dem Weight Watcher-Logo. Striche auf der Haut geben Auskunft über die optimale Dicke der Scheiben um ohne größere Wiegeaktionen auf die “3 Scheiben = 1 Punkt” - Portion zu kommen.

Darüber hinaus ist es mit der “Premium Salami” nicht sonderlich weit her. 21,5 Gramm Fett auf 100 Gramm machen die Salami nicht gerade zu einem leichten Vergnügen und 3 Mini Rädchen für einen Punkt machen eigentlich auch nur für einen reichlich mit Tagespunkten ausgestatteten Herrn Sinn.

Und was ist mit dem Geschmack? Nun, hier lässt sich nichts Negatives sagen. Die Wurst hat ein angenehmes Mundgefühl, der Geschmack ist angenehm, nicht zu würzig. Nett, aber nichts besonderes, das sich geschmacklich sehr von vergleichbaren Salamis anderer Hersteller abheben würde. Einig waren wir uns beide bei unserem Test, dass sie zu weich war, also ruhig noch eine Weile trocknend zubringen könnte.

Ob nun all dies den Preis von rund 3 Euro rechtfertigt? Wir sind uns da nicht so sicher. Geschmacklich kann man der Salami nichts vorwerfen, die Schnittskala ist eine witzige Idee aber trotzdem werden wir zumindest dieses Produkt nicht mehr kaufen, nicht zuletzt des Preises wegen.

Nährwerte (100g):
Brennwert: 1323 kJ / 318 kcal
Eiweiß: 29,5 g
Kohlenhydrate: 1,5 g
Fett 21,5 g (davon 8,6 g gesättigte Fettsäuren)

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Eisradeln bei Sonnenschein

Verfasst am 3. Februar 2008 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

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eisradeln.jpgSelbst strahlender Sonnenschein am heutigen Faschingssonntag hat uns nicht dazu bewegen können, uns auf irgendeinem “Tätää-tätää-tätää”- Faschings-/ Karnevals-/ Fastnachtsumzug die Beine in den Bauch zu stehen. Nein, wir haben das schöne Wetter lieber genutzt, unsere beiden Drahtesel sanft aus dem Winterschlaf zu wecken und einen kleinen Ausritt zu wagen.

Nichts Großes, einfach eine gemütliche Runde durch die Stadt. Lediglich die etwas erfrischenden Temperaturen um den Gefrierpunkt herum machten eventuelle Frühlingsgefühle zunichte. Statt warmer Sonne auf der Haut hieß es Schal, Mütze, Handschuhe und warme Schuhe anziehen. Die durch die winterliche Jacke etwas eingeschränkte Bewegungsfreiheit war ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber letztlich auch kein Problem.

Der sonnige Tag hat uns somit gleich drei Dinge beschert: etwas Bewegung, ein wenig frische Luft und die Gelegenheit uns schon früh im Jahr wieder an das Gefühl im Sattel gewöhnen. Schließlich haben wir schon im letzten Jahr zwei große Vorsätze gefasst, sie sich um die zweirädrige Fortbewegung drehen
.
1) Dieses Jahr wollen wir von Augsburg aus zu Freunden in der Nähe von Ulm radeln. Ja, ich weiß, für passionierte und trainierte Radler sorgt das lediglich für ein Zucken im Mundwinkel oder bestenfalls ein mitleidiges Lächeln, aber für uns wird das eine kleine Herausforderung, wobei die Strecke insgesamt nicht viel weiter ist als unsere Tour zum Ammersee, die wir im vergangenen Sommer absolviert haben.

2) Im Jahr 2009 feiert Tina einen runden Geburtstag - ich sage nicht welchen :D - und aus diesem Anlass haben wir uns mit dem Gedanken angefreundet einen Radurlaub auf unserer Lieblingsinsel Irland zu machen. Zwei oder drei Wochen verschiedene Regionen des Landes auf dem Velo erkunden, mal andere Perspektiven kennenlernen, sei es nun die Fahrt über Wege, die dem Auto verschlossen sind oder aber der rettende Sprung in die Fuchsienhecke wenn der Bus Eireann-Expressbus auf der einspurigen Landstraße daherdonnert. Zu diesem Thema werden in diesem Jahr sicher noch einige Artikel auftauchen, da wir uns ja schon frühzeitig mit der Planung beschäftigen wollen.

So, inzwischen sind meine Beine, die beim Radeln “nur” in normalen Jeans gesteckt haben wieder leidlich aufgetaut. Mal sehen, was sich in der Küche tut, von dort kommt ein gar sehr verführerischer Duft - ich würde mal ganz frech auf Gulasch tippen.

Bis zum nächsten Mal
Tom

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