Toll Eine Friteuse Als Leihgabe - TEFAL
oder Wie man fettarm Pommes Frites fritieren kann

Verfasst am 19. März 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Knusprige Pommes mit leckerem Ketchup - es gibt kaum jemand, dem das nicht schmeckt, vor allem, wenn die Pommes frisch und selbstgemacht sind. Man denke nur an den crunchigen Biss, das Kartoffelaroma, der salzige Geschmack auf der Zunge und dazu der fruchtige Tomatengeschmack. Läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen?

pommes.jpgAber Pommes sind auf der anderen Seite doch auch reine Fettbomben, und als Träger von Transfettsäuren eine weit geöffnete Türe für Kornoarerkrankungen aller Art. Hoch erhitzt sammelt sich in den Pommes Frites außerdem das als krebserzeugend und erbgutverändernd eingestufte Acrylamid an. Gesunde Ernährung sieht anders aus

Und trotzdem werde ich bzw. wird die Purzelpfund.de-Redaktion heute Abend Pommes Frites essen, frisch aus der Friteuse und doch fettarm und gesund.

Wie das gehen soll - nun das fragen wir uns derzeit auch noch. Mit Heißluft und einem Messlöffel Öl und einem Gerät namens ActiFry, so verspricht der Haushaltsgeräte Hersteller TEFAL soll es in der Tat möglich sein, knusprige Pommes mit einem Fettgehalt um 3 Prozent herum zuzubereiten.

Die Actifry-Friteuse ist Teil einer Marketingoffensive unter dem Titel “Initiative Gesund genießen 2007″, mit der TEFAL neben der Low-Fat-Friteuse auch Dampfgarer und einen Marmeladenkocher bewirbt. Als weithin bekanntes Aushängeschild der Initiative wirbt Gesundheitspapst Prof. Hademar Bankhofer, der sogar auf seiner eigenen Website für die ActiFry die Werbetrommel rührt.

Man kann mit gutem Gewissen sagen: Es gibt jetzt gesunde Pommes, die unseren Fettstoffhaushalt nicht belasten, die man nicht mehr als Kalorien- und Killerfett-Bomben bezeichnen muß. Das ist ein Verdienst der französischen Tefal-Forschung.
Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt: ActiFry. Es handelt sich dabei um ein spezielles Gerät für die Küche, in dem das Wunder ” gesunde Pommes” geschieht.

actifry_zu.jpgWir als Redaktion sind vor einigen Wochen bei einem virtuellen Shoppingbummel durch ein großes Internetkaufhaus auf die Actifry aufmerksam geworden und waren von der Idee an sich begeistert, schließlich lieben wir Pommes. Was uns stutzig machte war die große Bandbreite an Käuferstimmen, die das gesamte Spektrum von “total begeistert” bis “total enttäuscht” abdeckten. Ist dieses Gerät nun etwas für den abnehmwilligen Käufer oder nicht, fragten wir uns.

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, fragte die Purzelpfund.de - Redaktion bei Tefal nach einem Testgerät, das man mehrere Wochen auf Herz und Nieren testen könne und dessen Testläufe man redaktionell begleiten könnte. Dieses Testgerät ist gestern bei uns eingetroffen und steht mittlerweile in der Purzelpfund’schen Küche und harrt seines ersten Einsatzes - Pommes Frites wie schon erwähnt, was sonst.

Doch auch über die Pommes hinaus verspricht das Projekt interessant zu werden, da die ActiFry nicht nur als Friteuse eingesetzt werden kann, sondern auch als Garautomat für andere Speisen, für Gemüsepfannen, Soßen und noch vieles mehr. Das beiliegende Rezeptheft lässt einem zumindest schon das Wasser im Munde zusammenlaufen.

In den kommenden Wochen wird das Thema also immer mal wieder “ActiFry” heißen, wir werden das Gerät in all seinen Funktionen testen, seine Handhabung ebenso bewerten wie die Qualität der mit dem Gerät zubereiteten Speisen. Wir hoffen in diesen Testwochen ein umfassendes und vor allem objektives Bild dieses doch sehr verheißungsvoll klingenden Geräts zeichnen zu können und laden unsere Leser ein, den Test mit Fragen und Anregungen zu begleiten.

Links:
TEFAL
Initiative Gesund Geniessen
Prof Hademar Bankhofer über die Actifry
Die Tefal ActiFry bei Amazon

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Mehrwert durch Nährwert

Verfasst am 19. März 2008 in Süßigkeiten, Gesundheit, Lebensmittel, Links, Allgemein von Redaktion

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Die anhaltende Diskussion um gesunde Ernährung, Nahrungszusätze und auch die Kennzeichnungsdebatte setzen die Industrie mehr unter Druck, als die Manager gerne zugeben möchten. Wie sonst ließe es sich erklären, dass die PR-Strategen von Mars eine eigene Website unter dem Titel “Clever Naschen” ins Netz gestellt haben, auf der der interessierte Leser allerhand Informationen über die verschiedenen Schokoriegel und anderen Süßwaren der Marke erfahren kann?

Die Menschen werden kritischer, wozu mit Sicherheit auch die hohe Aufmerksamkeit der Medien Ihren Teil beigetragen hat. Auch die Diskussion um die Ampelkennzeichnung hat für Aufmerksamkeit gesorgt - vor allem bei Herstellern von Produkten, die aufgrund ihres hohen Fett- und/oder Zuckeranteils eine überwiegend rote Skala aufweisen würden. Also treten die Snack- und Süßigkeitenhersteller die Flucht nach vorne an, demonstrieren Verantwortung und Transparenz, bekennen sich zu gesunder Ernährung und verzichten offiziell - so zumindest im Falle von Mars - auf Marketingaktionen, die sich an unter 12-jährige richten.

In einem auf “Clever Naschen” wiedergegebenem Interview mit Philippe Metzger, dem Geschäftsführer von Mars Süßwaren Deutschland wird die Motivation für die neue Kennzeichnungs-Offensive betont:

Als verantwortlich agierendes Familienunternehmen liegen Mars die Themen Gesundheit und Ernährung besonders am Herzen. Daher ist uns auch die offene und transparente Kommunikation mit dem Verbraucher wichtig. Zentraler Teil ist dabei die detaillierte Information zu den Nähr- und Inhaltsstoffen in unseren Produkten. Diese haben wir jetzt durch die Einführung der erweiterten Nährwertkennzeichnung noch übersichtlicher gestaltet. Verbraucher sehen jetzt “auf einen Blick”, wie viele Kalorien und welche Nährstoffe in unseren Produkten stecken. Damit kommen wir den Bedürfnissen der Konsumenten nach! Studien haben gezeigt, dass die Mehrheit der Verbraucher es bevorzugt, übersichtliche und leicht verständliche Informationen über den Kaloriengehalt ihrer Lebensmittel zu bekommen. Dies hilft ihnen dabei, Energiezufuhr und Energieverbrauch im Gleichgewicht zu halten.

mars_screen.jpgNun gut - das Bemühen um eine positive Eigendarstellung ist aus den Worten deutlich zu erkennen, was man einem Unternehmer ja noch nicht einmal zum Vorwurf machen kann. Doch einmal ganz abgesehen davon, ob “Clever Naschen” ein Instrument der Vorwärtsverteidigung gegen weitergehende Kennzeichnungen ist oder ein Zeichen echten Verantwortungsbewusstseins ist, eines muss man der Seite lassen - sie ist ganz gut gemacht.

Klar strukturiert ist der Benutzer meist nur einen Klick von den gewünschten Informationen entfernt. Zentraler Punkt sind natürlich die Nährwerte (pro 100g und pro Stück), die übersichtlich aus einer Tabelle der diversen Mars Produkte abgerufen werden können. Daneben gibt es Tipps zur empfohlenen Tagesration an Süße, für Kinder verschiedener Altersgruppen und Ernährungsempfehlungen, erarbeitet vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund. Dieses Institut wird gefördert vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, bedient sich aber auch der “Drittmitteleinwerbung bei öffentlichen Forschungsförderern und industriellen Sponsoren unter strikter Beachtung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit“.

Für den ausführlichen Surfer und Stöberer finden sich noch ein Magazin, Bewegungs-, Spiele und Freizeitvorschläge sowie die Expertenrunde, die eingeschickte Fragen zum Thema Ernährung beantwortet. Erstaunlich nur, dass trotz der Zusage, kein Marketing für Kinder unter 12 mehr zu betreiben, der überwiegende Teil der guten Ratschläge sich auf eben diese Altersgruppe bezieht…. Aber gut, auch ohne direkt auf Kinder zugeschnittene Werbung (von “keinem” Marketing spricht ja keiner - ein Schuft wer Böses dabei denkt) haben die Kurzen meist einen süßen Zahn, so dass diese Ausrichtung so oder so Ihre Berechtigung hat

Link: Clever Naschen
Bildnachweis: Screenshot www.clever-naschen.de

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Zuviel Sorge schadet auch

Verfasst am 19. März 2008 in Diäten, Forschung, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

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Wer sich zuviele Sorgen um seine Figur macht, lebt nicht gesund - ganz egal ob er nun gertenschlank ist oder eine dicke Plauze vor sich herschiebt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die in der Märzausgabe des American Journal of Public Health erscheint.

Zu ihren Schlüssen kommen die Forscher durch die Auswertung einer Telefonerhebung unter 170.000 Männern und Frauen in den ganzen USA. Neben Angaben zu Gesundheit und Lebensstil wurden die Probanden zu ihrem Gewicht und zu ihrem Wunschgewicht befragt und an wievielen Tagen des vergangenen Monats sie sich physisch oder psychisch unwohl gefühlt hatten.

Das Ergebnis zeigte parallele Entwicklungen bei Männern und Frauen. Je größer der Wunsch nach Gewichtsverlust, desto höher die Zahl der Tage mit akutem Unwohlsein. Auch die Gegenprobe nach Variablen wie Rauchen oder Diabetes konnte die Schlussfolgerungen nicht widerlegen.

Quelle: New York Times

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