Bayern hat sich dick gefuttert

Verfasst am 29. April 2008 in Politik, Forschung, Allgemein von Redaktion

heb_2007_braten2.JPGSchweinebraten und Knödel und dazu ein Bier - beliebte und bekannte Spezialitäten aus Bayern. Wenn das Ganze nur nicht so kalorienreich wäre. Den Bayern selbst, allen voran den bayerischen Männern, scheint das relativ egal zu sein. Sie werden immer runder und mit Fragen der Ernährung beschäftigen Sie sich erst gar nicht. Da hat eine Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz ergeben, über die die Augsburger Allgemeine in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. Die Zeitung zitiert unter anderem den zuständigen Staatssekretär Gerd Müller (CSU)

“Es gibt bei uns gravierende Unterschiede im Ernährungsverhalten zwischen Männern und Frauen.” 40 Prozent des starken Geschlechts hätten kaum Kenntnisse über Ernährung. Die Folge: Fast zwei Drittel sind zu schwer.

Insgesamt leiden 21 Prozent der bayerischen Männer an Adipositas (Fettsucht), fast die Hälfte aller männlichen Bayern, genau 44,5 Prozent haben Übergewicht. Die Betroffenen scheinen aber auch keinen Grund zu sehen, etwas daran zu ändern, denn vier von zehn Männern in Bayern sehen keine Notwendigkeit sich über Ernährung zu informieren. Dazu kommt, dass fast 90 Prozent aller Befragten ihren Energiebedarf falsch einschätzen.

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