Zusatzstoffe sind museumsreif
Auch wenn es unser Thema eigentlich nur am Rande tangiert, so finden wir doch, dass es eine Erwähnung bei Purzelpfund.de verdient. Unsere Ernährung ist zu einem großen Teil von vorproduzierten Lebensmitteln geprägt. Dabei geht es fast immer darum, dass das Produkt einerseits einen möglichst breiten Geschmack trifft, diesen Geschmack möglichst konstant hält und das Produkt natürlich nicht gleich nach zwei Tagen verschimmelt im Regal steht.
Erreicht werden diese Ziele nicht selten durch die Zugabe vieler Pülverchen und Essenzen, künstliche und naturidentische Aromen, Geschmacksverstärker und was das Zauberkabinett der Lebensmittelchemiker noch so an Gadgets bereithält.
Nun stehen diese Beimischungen ja schon länger unter dem latenten Verdacht, nicht gerade Gesundheitsförderer zu sein. Kein Wunder also, dass sich Lebensmittelhersteller, die auf solche Beigaben in ihren Produkten verzichten, auch von dieser Praxis distanzieren wollen. Der Tiefkühlgerichte-Hersteller Frosta verwendet laut eigenem “Reinheitsgebot” völlig auf Geschmacksverstärker, Aromen, Farbstoffe, Emulgatoren- und Stabilisatorenzusätze
und chemisch modifizierte Stärken.
Und Frosta geht inzwischen noch einen Schritt weiter. Das Unternehmen gründete die “Hamburger Lebensmittelstiftung”, welche wiederum zusammen mit mehreren Partnern, darunter auch die Saftkellerei Walther, gestern in Hamburg das Deutsche Zusatzstoffmuseum eröffnet. Hier die offizielle Zielsetzung des Museums:
In der EU können tausende von Zusätzen wie Aromastoffe, Enzyme, Farbstoffe und Geschmacksverstärker zur Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden. Viele von ihnen müssen nicht einmal deklariert werden. Selbst bei Bioprodukten sind zahlreiche Zusatzstoffe erlaubt. Ohne diese Zusätze gäbe es viele Lebensmittel gar nicht, andere wären deutlich teurer.
Das Deutsche Zusatzstoffmuseum erklärt, warum das so ist. Es zeigt, wo nicht deklarierte Zusätze enthalten sein können, wie sie manchmal verschleiert werden und welche Möglichkeiten bestehen, auf derartige Zusätze zu verzichten.
Neben den vielen Exponaten sollen den Besuchern auch mittels entsprechender Vergleichsproben die Geschmacksnerven sensibilisiert werden. Für die wissenschaftliche Entwicklung des Museums zeichnen die Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer verantwortlich.

Eintrittspreise
Erwachsene: 3,50 EUR
Kinder unter 18: 1,50 EUR
Schulklassen: pro Person: 1,00 EUR
Adresse:
Deutsches Zusatzstoffmuseum Bankstr. 28,
Anfahrt über „Auf der Brandshofer Schleuse“
Großmarkt, Tor Ost
20099 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 32027757
info@zusatzstoffmuseum.de
Links:
Website des Museums
Artikel im Saftblog
Artikel im Frosta-Blog
Bildnachweis: Pressefotos Deutsches Zusatzstoffmuseum
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Ski-Sprung:: Die Adler, sie fliegen auch auf der Wii. Während des Anlaufs gilt es möglichst ausbalanciert die Spur hinunter zu sausen. Zum Absprung muss man recht zackig, allerdings ohne zu springen, aus der Hocke aufstehen und dann wieder die Balance halten, bis das Skisprung-Mii sicher gelandet ist.
Kugelballett:: Hinter dem Kugelballett verbirgt sich eine Mischung aus Billiard und Minigolf - nur ohne Schläger. Während eine Uhr gnadenlos rückwärts tickt, werden die Kugeln mittels Gewichtsverlagerung des Spielers in die Löcher gesteuert.
Für den Otto-Normal-Gemüseesser stellt sich nun natürlich die Frage, wie man aus den roten, grünen, gelben, schwarzen, orangen und andersfarbigen Vitaminbomben das meiste herausholen kann - gesundheitstechnisch natürlich. Roh oder gekocht, und wenn ja, wie gekocht? Die
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Der Nachteil für den Verbraucher: Jeder Hersteller wählt seine eigene Portionsgröße und kann so sein Produkt ganz problemlos als fettarm und zuckerfrei darstellen. Das Extrembeispiel hatte ich heute auf dem Frühstückstisch: Die Packung leichte Schinkenwurst aus der “go light” Produktreihe (u.a. bei Kaufland) hätte mit seinen 99 Kalorien und nur drei Prozent Fett die Schummelei gar nicht nötig gehabt - und dennoch ist auf dem Packung die Portionsgröße mit einer Scheibe (= 6 Gramm) angegeben.
So werden unter anderem die neuen Vollkorn - “Special K Pro Vita” beworben, die zwar nur zwei Prozent Fett enthalten, doch da ist ja auch noch der Zucker. 20 Gramm Zucker pro 100 Gramm Cornflakes sind doch eine recht deftige Quote. Und hatten wir nicht vorhin über Portionsgrößen gesprochen? Bei Kelloggs ist die normale Portionsgröße 30 Gramm plus 125 Milliliter Milch. Wer einzig und allein Cerealien frühstückt, wird wohl kaum mit diesem Portiönchen gesättigt in den Tag starten. Auf dem Bild haben wir für einen besseren Eindruck 30 Gramm Rice Crispies neben einem Teelöffel platziert.
Mein Problem mit der Joggerei ist vor allem meine schlechte Laufkondition. Ich kann 50, 60 oder 70 Kilometer am Stück Radfahren, das juckt mich überhaupt nicht, aber sobald ich Laufen soll, beginne ich zu japsen. Wenn ich also irgendwo im Wald zum Joggen ginge, dann wäre ich a) recht bald platt und b) das irgendwo im Wald. Ich müsste also trotz Erschöpfung wieder zurück.
Freies Joggen: Hat man die einfache Variante des Joggens mit passablen Ergebnissen absolviert, dann wird irgendwann das “Freie Joggen” freigeschaltet. Hier kann man nun die gewünschte Dauer des Laufes eingeben und dann 10 oder 20 Minuten rennen. Und weil nicht jeder seinem eigenen Mii beim Joggen zusehen will, kann man auch während des Joggens auf den Fernseher umschalten
Und ich habs geschafft. Ich habe die zehn Minuten durchgehalten. Das dürfte das längste Laufstück sein, das ich in den letzen zehn Jahren joggend zurückgelegt habe. Laut Wii bin ich in diesen zehn Minuten ganze 2403 Meter weit gerannt. Nunja, ob man diesen Schätzungen glauben kann, bezweifle ich ja eher, aber es hilft die Leistungen vergleichbar zu machen. Ich habe dank meiner Trainingssession geschwitzt wie ein Stier, aber ich habs überlebt, und das besser als erwartet. Und das Beste: Während ich fröhlich auf der Wii herumgeturnt bin, hat es draußen geregnet, was der Himmel hergegeben hat.
Das andere Sportfeld ist die Wii Fit, auf der ich zur Zeit fleißig trainiere. Bis jetzt finde ich es ein interessantes Gerät für zu Hause, das mich regelmäßig ins Schwitzen bringt. Was ich bisher als kleinen Nachteil empfinde, ist die Tatsache, dass die Übungen immer recht kurz im zeitlichen Sinne sind, so dass man für eine Netto-Trainingszeit von einer Stunde gut und gern eineinhalb Stunden investieren muss, um das Klicken und Auswählen zwischen den Übungen ebenfalls einzuplanen.
Gut, wir wollten also ein Nachschlagewerk und haben uns im Netz auf die Suche begeben. Bei Amazon.de haben wir “Lexikon” und “Ernährung” als Suchbegriffe eingegeben. Die Suchmaschine spuckte allerhand Treffer aus, zwei Bücher blieben in der engeren Wahl: Ein Lexikon von Doktor Oetker und der Brockhaus “Ernährung”. Den Ausschlag gaben schließlich zwei Punkte.