Wiir trainieren uns jetzt Wii fit

Verfasst am 8. Mai 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Seit Weihnachten steht bei den Purzelpfundlern eine Wii von Nintendo im Wohnzimmer und bis vor wenigen Tagen hat uns das zur Ausgangsausstattung gehörende “Wii Sports” als Spiel ausgereicht. Tennis, Baseball, Bowling, Boxen und Golf haben uns voll ausgefüllt, für Spielspass mit Freunden und auch sonst allerhand Kurzweil gesorgt.

wii_box.jpgDiese Woche nun hatten 50 Prozent der Purzelpfund.de-Redaktion Geburtstag und gleich zwei Gratulanten erinnerten sich der Wii und schenkten Wii-Spiele: “Big Brain Academy” und die “RTL Winter Games”. Beides sind tolle Spiele, aber eigentlich haben wir beide auf etwas ganz anderes hingefiebert. Schon seit ein paar Wochen haben wir uns vorgenommen, zu testen, ob das neue “Wii Fit” uns wirklich fit machen wird. Wir haben uns also eine Wii Fit besorgt, mit dem festen Vorsatz auch das Gerät einem gründlichen Fitness-Test zu unterziehen.

Heute also kam das (die, der ???) “Wii Fit” bei uns an. Ich habe zunächst einmal das Balanceboard ausgepackt, die beiliegenden Batterien eingebaut und dann das Board mit der Wii synchronisiert. Hätte ich mir das Board zu diesem Zeitpunkt genau angeschaut, dann wären mir später fatale Verrenkungen erspart geblieben. - ich hätte dann nämlich bemerkt, dass ich es vor lauter Enthusiasmus verkehrt herum aufgestellt hatte.

Wie auch mit anderem Wii-Zubehör funktioniert der Anschluss des Balancebretts ganz ohne Probleme. Aufstellen, Synchronisationsknopf an Board und Wii drücken - fertig. Dann noch die CD einlegen und es kann loslegen. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war die Art der Begrüßung, die das Spiel für einen bereithält - oder sind animierte und sprechende Balanceboards das Normalste auf der Welt, ohne dass ich es gemerkt hätte?

Und neugierig ist das Ding auch noch - jetzt will es auch noch mein Alter und meine Größe wissen und weiß nichts besseres damit anzufangen, als mir meinen BMI auszurechnen. *Hmpf* Als ob ich nicht selber wüsste, dass nur Satelliten höher fliegen. Vielen Dank! Aber immerhin bin ich zum “Wii Fit-Basis Test” zugelassen worden. Jetzt werde ich es dem Board aber mal zeigen, wii fit ich bin (Sorry, DAS Wortspiel musste sein!).

Aber hee, ist das der ganze Basis Test? Ich muss ruhig und ausbalanciert stehenbleiben.wiifit.jpg Ein kleiner roter Punkt zuckt auf dem Bildschirm hin und her, scheinbar stehe ich nicht völlig ausbalanciert. Na wird schon nicht so schlimm sein. Aus dem Testergebnis, meinem Alter und meinem BMI errechnet mir die Konsole jetzt noch mein “Wii-Fit-Alter”….

Halt Moooment, das kann nicht Dein Ernst sein, dummer Elektronikkasten. Ich bin topfit. Ich kann… offensichtlich grade mal so sicher stehen wie ein 41-Jähriger.

:oO: SHOCKING….

Zum Glück weiß die Wii Rat, wie ich meine desolate Situation schnellstens verbessern kann - durch hartes Training. Am besten, ich setze mir ein Ziel, schlägt das quasselnde Animierboard vor. “Also gut”, denke ich und gebe ein “Zwei Kilo in zwei Wochen”. “Ist das nicht ein wenig optimistisch”, fragt mich die Konsole besorgt zurück. “Schnauze!” denke ich und drücke mich ins Traingsmenü.

Vier Trainigsmodule stehen mir zur Verfügung: Yoga, Muskelübungen, Aerobic und Balanceübungen. Für die ersten beiden Bereiche darf ich mir jetzt einen Wunschtrainer aussuchen. Männlein oder Weiblein. Ich entscheide mich für die virtuelle Dame in ihrem hellblauen Sportdress. Eine sportlich-schlanke Dame vor Augen deprimiert nicht gleich so wie ein durchtrainierter Geschlechtsgenosse, der einem die Übungen vorhampelt.

wii_steppen.jpg
Ich beginne… mit Step-Aerobic. Bisher habe ich in dieser Disziplin vor allem im Lästern eine gute Figur gemacht, wenn im TV irgendwelche Sydney Rome-Klone auf Trainigs-Steps marschierten. Heute bin ich selber fällig. Im Rhytmus bitte und immer den Anweisungen auf dem Schirm folgen. Zwei Minuten später habe ich den ersten Knoten in den Beinen und den ersten Schweißtropfen auf der Stirn. Die Trainerin motiviert, auch wenn mein Ergebnis wohl unterirdisch schlecht war.

Dann doch lieber Joggen. Dafür darf sich das Balance-Board ausruhen, die Wii-Fernbedienung landet in der Hosentasche. Ich jogge auf der Stelle, mein Mii trabt seinem Trainingspartner durch einen grünen Park hinterher. Rund drei Minuten dauert die Runde für Anfänger, wenn ich besser werde, werden auch längere Strecken freigeschaltet.

Überhaupt bietet das Training immer neue Überraschungen. Erzielt man gute Ergebnisse, werden die Übungen, in denen man sich verbessert hat “upgegraded”. Entweder wir die Ausdauer gefordert (mehr Wiederholungen) oder es wird eine neue Variante / Strecke freigegeben. Dazu kommt, dass man die mit der Wii-Fit tainierten Minuten in seinem “Schweinchen Fit” (kein Witz, das Ding heißt wirklich so!) sparen kann. Und diese gesparten Minuten kann man dann immer wieder in neue Übungen und Spiele eintauschen.

wii_trainer.jpgDie Bereiche Yoga und Muskelübungen sind als klassisches Training gestaltet. Der Trainer macht vor, der Spieler macht nach, mit steigender Intensität. Der Bereich Aerobic ist schon spielerischer gestaltet. Hier kommen auch die bekannten Miis, also die animierten Ebenbilder der Spieler ins Bild, wenn es Hula Hoop, Step-Aerobic oder Joggen heißt. Vor allem spielerischen Charakter haben die Balancespiele bei denen es darum geht, Fußbälle zu köpfen, Skislalom zu fahren, Ski zu springen, Seil zu tanzen oder eine Seifenblase durch einen engen Canyon zu steuern.

Vorsatz:
Da ich es wissen will ob und wie (stark) sich die Wii Fit auf meine / unsere Fitness auswirkt habe ich folgenden Vorsatz gefasst. Ich werde in der nächsten Zeit täglich mindestens 30 Minuten, wenn möglich eine Stunde auf der Wii Fit trainieren. Da beim Wechseln zwischen den Übungen und den Erklärungen neuer Übungen auch immer Zeit drauf geht, ist eine Netto-Zeit von 30 Minuten eher realistisch. Außerdem sind wir hier im Hause ja zu zweit ;)

Die Ergebnisse meiner Anstrengungen werde ich hier in Screenshots zwei bis dreimal pro Woche berichten. Außerdem werde ich neu freigeschaltetet Disziplinen vorstellen und bewerten.

Bildnachweis: Nintendo Europe, Purzelpfund.de

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Heute ist “Kein Diät Tag”

Verfasst am 6. Mai 2008 in In den Medien, Diäten, Allgemein von Redaktion

blue_ribbon.gifNur 365 Tage im Jahr stehen zur Verfügung um allerhand mehr oder weniger wichtzigen und sinnvollen Anliegen zu mehr Ansehen in der Welt zu verhelfen. Bekannt sind natürlich der Muttertag (für alle, die es vergessen haben - der ist am nächsten Sonntag ;) ) der Tag der Arbeit oder auch der Christopher Street Day.

Dass es auch einen “International No Diet Day” gibt, habe ich bis heute nicht gewusst. Dank eines freundlichen Hinweises und Wikipedia weiß ich inzwischen, dass dieser Tag just heute ist und seit 1992 begangen wird. Ins Leben gerufen wurde der Tag von der Britischen Frauenrechtlerin Mary Evans Young, die damit gegen die wachsende Diät-Industrie protestieren und auf Essstörungen wie Anorexie aufmerksam machen wollte.

Das Symbol des International No Diet Day ist eine blaue Schleife.

Wikipedia über den International No Diet Day (englisch)

 

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Immer gleich viele Fettzellen

Verfasst am 5. Mai 2008 in Forschung, Allgemein von Redaktion

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Ein erwachsener Mensch hat Zeit seines Lebens immer eine feste Anzahl von Fettzellen im Körper, ganz egal ob er nun fettleibig oder schlank ist. Lediglich die Größe der Fettzellen variiert. Zu diesem Schluss kommen zumindest Kirsty Spalding vom Karolinska-Institut in Stockholm, die ihre Studie in der Fachzeitschrift “Nature” veröffentlicht haben.

Die Zahl der im Körper befindlichen Fettzellen entwickelt sich im Laufe der Jugend und bleibt dann für den Rest des Lebens konstant, so die Stockholmer Forscher. Das heißt also, eine Diät ändert nichts an der Zahl der Fettzellen, lediglich ihre “Füllung” nimmt ab oder zu. In der Augsburger Allgemeinen zeigt Professor Peter Arner aus dem Forscher-Team de Konsequenzen der Entdeckung auf:

Dies erkläre auch, warum es für Übergewichtige so schwierig sei, auch nach einer Diät das Gewicht zu halten. Die immer neu entstehenden Fettzellen füllen sich laut Arner auch nach einer Gewichtsreduzierung immer wieder schnell mit Fett auf.

Der Effekt der sich wieder füllenden Fettzellen ist hinlänglich bekannt als “Jojo-Effekt”. Soll man also nun sämtliche Abnahmevorsätze über Bord werfen, weil doch alles sinnlos ist? Nein, denn ein Weg verspricht eben doch Hilfe in der Not:

Wie klappt’s trotzdem mit dem Abnehmen? Prof. Dr. Hans Hauner, Direktor des Instituts für Ernährungsmedizin an der TU München, sagt: Durch eine langfristige Ess-Umstellung!

Den ganzen Artikel auf n-tv.de lesen

Artikel der Augsburger Allgemeine

Artikel der New York Times zur Studie

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Mehr Pummel-Piktogramme bei McDonalds & Co.

Verfasst am 5. Mai 2008 in Fast Food, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

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Ist es Zufall, dass die Toilettentüren eines Augsburger McDonalds-Restaurants von pummeligen Männlein-Weiblein-Piktogrammen geziert werden? Oder steckt dahinter psychologisches Kalkül der Fast-Food-Industrie? Diese Frage haben wir vor kurzem in einem kleinen Artikel aufgeworfen.

Dieses Wochenende haben wir Purzelpfundler Freunde im Raum Ulm besucht und die Gelegenheit genutzt, bei ein paar Fast Food-Unternehmen einen Blick auf die Klotürchen zu werfen. Zum Vergleich nochmal vorne weg ein normal proportioniertes Klofräulein, fotografiert an einer öffentlichen Bedürfnisanstalt in Weißenhorn.

toil_weisho.jpg

Eine schlanke, junge Dame die da den Eingang ziert. Aber wie sieht es denn bei McDonalds in Ulm aus? Direkt am Bahnhof der Donaustadt liegt ein rege frequentiertes Lokal der amerikanischen Burgerbrater. Im Keller sind die Toiletten, bewacht von einer Klofrau, die etwas eigentümlich geguckt hat, als wir mit dem Handy die beiden Piktogramme fotografiert haben. Hier das Ergebnis:


picto_mcd_ulm.jpgpicto_mcd2_ulm.jpg

Beide sind im Verhältnis deutlich breiter als die Norm, wobei das Damen Piktogramm noch das Glück hat, mit dünnen Beinen gesegnet zu sein. Der männliche Gegenpart scheint fußtechnisch mit einem Elefanten verwandt zu sein.

Am anderen Ende der Ulmer Fußgängerzone, im Schatten des Münsters liegt eine kleine Subways-Filiale und - ja klar - auch die haben eine Toilette. Auch hier muss man ins Kellergeschoß hinabsteigen, um sein Geschäft zu erledigen und auch hier weißen kleine Figürchen den Weg auf den richtigen Lokus.


picto_sub_ulm.jpgpicto_sub2_ulm.jpg

Diese beiden Herrschaften kannten wir schon, denn genau diese beiden Bildchen zieren die Toilettentüren des Augsburger McDonalds, der Auslöser unserer “Forschungen” war. Also auch bei Subways, der Sandwichkette, die Wert auf das Wort “gesund” legt, pummeln Piktogramme vor sich hin.

Abschluss unserer Untersuchungen an diesem Wochenende war dann eine McDonalds-Filiale in Senden, südlich von Ulm. Wenigstens blieb uns hier das Treppensteigen erspart, nicht aber die Erkenntnis, dass man nach Burger und Cola auf der Suche nach Erleichterung rundlichen Formen folgen sollte.

picto_mcd_senden.jpg

Also auch hier ein bekanntes “Gesicht. Wir müssen also feststellen, dass sich in 100 Prozent der bisher besuchten Fast-Food-Lokale, überdurchschnittlich dicke Piktogramme auf den Klotüren tummelten. Ob sich dahinter nun ein psychologischer “Plan” der Macs und Kings und Co. verbirgt, können wir (noch) nicht sagen, auffällig ist es aber allemal.

Natürlich wollen wir diesen Trend weiter verfolgen - doch dazu brauchen wir Material, soll heißen Fotos von Piktogrammen aus Fast Food-Restaurants. Wer also auf einen Burger bei einem Burgerbrater vorbeischaut, der möchte doch bitte seine Handy-Kamera zücken und uns ein schönes Foto schießen und dieses sodann unter Angabe des Ortes an info[at]purzelpfund.de senden. Danke schon im Voraus.

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oooooh, ooooh Vitalite

Heute gibt es einen kurzen aber unterhaltsamen Feiertagsbeitrag - quasi ein sonniges Gemüt zum sonnigen Donnerstag. Auslöser für diesen Artikel war ein Lied, das ich eben im Radio gehört habe: “The Israelite” von Desmond Dekker.

Als ich Ende der 80er Jahre für zwei Jahre als Au-Pair in England lebte, lief im TV gerade eine Werbekampagne für eine Margarine aus Sonnenblumen-Öl. Der Spot ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben - nicht nur der Spot an sich, nein, ich kann die Titelmelodie bis heute mitsingen. Und der Werbesong war eben auf die Melodie von Desmond Dekkers “The Israelite” geschrieben.

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Ich hoffe, der Erfinder dieser Kampagne wurde dafür entsprechend entlohnt. Wer eine Werbung schafft, an die man sich noch nach 20 Jahren so gern erinnert, der versteht sein Handwerk.

Purzelpfund.de wünscht allen Lesern einen schönen, sonnigen Feiertag.

Vitalite heute

 

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