Schwarzenegger verbietet Transfette

Verfasst am 28. Juli 2008 in Politik, Allgemein von Redaktion

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arnie.jpgArnold Schwarzenegger macht seinem Image als Kämpfer für Umwelt und Gesundheit wieder alle Ehre. Diese Woche unterzeichnete der Gouvernator ein Gesetz, das die gesundheitlich bedenklichen Transfette aus kalifornischen Küchen verbannen soll.

Dem Gesetz zufolge müssen kalifonische Küchen ab dem 1. Januar 2010 auf alle Zutaten verzichten, die mehr als ein halbes Gramm Transfett pro Portion aufweisen. Bäcker haben ein Jahr länger Zeit, da die Umstellung bei Backwaren anspruchsvoller zu sein scheint. Verstöße sollen mit Bußgeldern bis zu 1000 Dollar geahndet werden.

“California is a leader in promoting health and nutrition, and I am pleased to continue that tradition,” Schwarzenegger said in a statement Friday. “We are taking a strong step toward creating a healthier future for California.”

Ganz anders sieht die Situation in Deutschland aus. Verbraucherschutzminister Seehofer sieht derzeit keinen Grund, Maßnahmen zu ergreifen, teilte eine Sprecherin seines Hauses mit.

Links:
Artikel im San Francisco Chronicle
Artikel auf Focus Online

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Beknackt - Keine Knacker!

Verfasst am 25. Juli 2008 in Allgemein von Redaktion

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“Net g’schimpft, is g’lobt g’nua” sagt eine bayerische Redewendung oder in der Hochdeutschen Variante “Nicht geschimpft ist genug gelobt”. Vielleicht hätten wir dies Sprichwort beherzigen sollen, als wir vor rund einem Monat die Metzgereikette “Vinzenz Murr” vorgestellt und für ihre fettarmen Produkte gelobt haben. Denn anders als der Werbeflyer der Firma Glauben macht, gehören die damals gepriesenen fettarmen Würste offenbar bei weitem nicht zum Stammsortiment. Also “nichts für bayerische Abnehmer”, ganz entgegen dem Murr’schen Werbeslogan.

Dass wir beide gerne Fleisch und Wurst essen, haben wir hier schon oft erwähnt und nachdem wir nun im Besitz der Actifry Friteuse sind und die leichten Schinkenknacker von Vinzenz Murr entdeckt hatten, waren “Currywurst Pommes” plötzlich ein schlankes und auch punktetechnisch vertretbares Essen. Nun haben sich für morgen gute Freunde zum Essen angekündigt und irgendwie waren alle für Currywurst. currypom.jpgKein Problem dachten wir, einmal kurz zu Vinzenz Murr und die Essensfrage ist gelöst. Hätten wir die bevorstehende Odyssee geahnt, wir wären wohl auf Spaghetti Bolognese umgestiegen.

Vinzenz Murr-Filiale Nummer eins:
Die Filiale liegt in der Augsburger Innenstadt, mitten in der Fußgängerzone. Laufkundschaft ohne Ende, jede Menge gesundheitsbewusste Menschen arbeiten in den Büros und Geschäften im Umkreis. Wir betreten die Filiale und fragen nach den “leichten Schinkenknackern”. Kurzes Stutzen, dann die Antwort “Die haben wir nicht im Sortiment, nach denen verlangt eh keiner!” Kunststück, wer das Produkt nicht zufällig kennt, kann es ja auch nicht verlangen, wenn es nicht in der Auslage liegt. Aber wie sollten Kunden wohl die neue Ware kennenlernen, wenn sie nicht angeboten wird? Diesen Gedanken nachhängend verlassen wir die Filiale.

Vinzenz Murr-Filiale Nummer zwei:
Dieser Metzgerei ist im erweiterten Center-Bereich eines Kaufland-Supermarktes untergebracht. Auch hier hat es viel Laufkundschaft und hier kaufen wir normalerweise auch die Schinkenknacker ein. Wir fragen danach: “Nein, die haben wir nicht. Die gibt es nur, wenn sie im Angebot sind!” Wie bitte? Ein Produkt, das nur verkauft wird, wenn es preisreduziert im Angebot ist? Ist das betriebswirtschaftlich logisch? Ganz abgesehen davon, dass wir die Würste hier auch schon “nicht im Angebot” gekauft haben, halten wir das für eine Ausrede, weil die Dame trotz Nachfrage nicht im Kühlraum nachsehen will, ob nicht doch irgendwo noch ein paar Schinkenknacker Verstecken spielen.

Vinzenz Murr-Filiale Nummer drei:
Wir verlassen Augsburg und fahren nach Friedberg bei Augsburg. Im dortigen Handelshof gibt es ebenfalls einen Vinzenz Murr. Unsere Frage nach “leichten Schinkenknackern” wird mit einem ungläubig verständnislosen Blick quittiert als hätten wir Entenleber in Vanillepudding geordert. Geht man nach dem Gesichtsausdruck der Verkäuferin, hat sie von einem Produkt namens “leichte Schinkenknacker” im Laufe ihrer Metzgereifachverkäuferinskarriere noch nie gehört.

Ob wir nochmal zu Vinzenz Murr gehen, wissen wir im Moment noch nicht. Im Moment sind wir eher am Überlegen, wovon wir uns am ehesten vergackeiert fühlen sollen. Von der mundwässernden Werbung der Firma Vinzenz Murr oder von den verschiedenen Aussagen /-reden der Verkäuferinnen.

Dabei kommt mir ein Slogan in den Sinn, mit dem die Firma Murr früher geworben hat:

Sowas gibt’s nur(r), bei Vinzenz Murr!

NACHTRAG vom 4. August:

Zwischenzeitlich haben wir nachstehende Mail von der Firma Vinzenz Murr erhalten. Wir werden sehen, ob es sich tatsächlich so verhält:

Sehr geehrte Frau Brütting,
sehr geehrter Herr Brütting,

vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir bedauern es sehr, dass Sie Grund zur Beanstandung hatten, freuen uns aber über die positiven Informationen, die Sie auf Ihrer Internetseite vorgestellt haben.

Auf Grund der täglichen handwerklichen Herstellung, der Verwendung von regionalen Rohstoffen haben wir ein sehr großes Frischesortiment. Daher sind manche Produkte in unseren verschieden großen Filialen nicht immer verfügbar. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Selbstverständlich kann in jeder Filiale extra für Sie disponiert werden. Es reicht ein Anruf in der jeweiligen Filialen am Vortag bis 12:00 Uhr.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Brandl

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Konzerte statt Fitnesstudio

Verfasst am 23. Juli 2008 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Mit 35 Jahren fühlt man sich für gewöhnlich alles andere als “alt”. Nunja, für gewöhnlich eben. Es gibt aber doch Momente, in denen man sich auf einmal steinalt vorkommt. Konzerte sind hier ein gutes Beispiel. Früher konnte es gar nicht weit genug vorne sein, mitten drin, möglichst nahe an der Bühne. Heute, die Erfahrung der letzten Woche mit zwei Konzerten zeigt es, ist das alles ganz anders. Am Rand oder im hinteren Drittel der Fanmassen ist für uns inzwischen vollkommen ausreichend. Man hört alles, sieht alles und hat genug Bewegungsfreiheit zum Klatschen, Hüpfen oder Tanzen. Lass doch die Kiddies nach vorne ;-)

Letzte Woche ging es aufs Tollwood-Festival nach München zu meiner Lieblingsband “Runrig“. Zweieinhalb Stunden haben die Jungs von der Isle of Skye vor mehreren tausend Zuschauern das Zelt gerockt. Ich war am Ende vom Klatschen, Tanzen und Mitgehen klitschnass geschwitzt, die Waage hat am nächsten Morgen einen “Danke Runrig”-Seufzer abgelassen. Wer Runrig noch nicht kennt - die Jungs sind echt zum empfehlen, die aktuelle CD heißt “Everything you see”, aber die Jungs sind ja inzwischen schon seit 1973 im Geschäft - die Auswahl an CDs (Amazon-Link!) ist also entsprechend groß - Reinhören lohnt sich.

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Nun gut gestern auf dem Konzert der Hooters war das mit der Bewegungsfreiheit so eine Sache, mein Hintermann hat mir regelmäßig beim Mitklatschen eine gewischt, aber ansonsten wars echt klasse - ein echtes Fitnessprogramm: Drei Kilometer zum Konzertort radeln, dann zweieinhalb Stunden mitklatschen und -hüpfen und dann wieder drei Kilometer zurückradeln. Gut, auf dem Rückweg kam einem der Verkehrslärm irgendwie leiser vor, aber ansonsten wars wieder mal Spitze. Konzert-Fitness ist echt zu empfehlen. Man sollte nur auf die Auswahl der Interpreten achten, Schmussongs sind in ihrer Kalorienfeindlichkeit eher ungeeignet.

So, und für alle, die schon mal fürs nächste Konzert übern wollen, hier ein Schmankerl aus dem Repertoire der Hooters (ebenfalls gestern live gehört) - Johnny B.

Leider kann das Video nicht eingebettet werden.
Hier gibt es Johnny B. von den Hooters!

 

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Die Ampel für den Geldbeutel

Verfasst am 22. Juli 2008 in Tipps, Politik, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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Seit Monaten wogt die Diskussion um die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln hin und her. “Wie kann der Kunde versteckte Fett- und Zuckerfallen gut erkennen?” ist das Anliegen von Verbrauchern und Verbraucherschützern. Auf der anderen Seite stehen die Hersteller von Lebensmitteln, die mittels zurechtgestutzer Portionen ihre Produkte gerne schönrechnen und aus Fett- und Zuckerbomben so glatte Gesundbrunnen entstehen lassen.

ampel1.jpgSeit langem treten Verbraucherschützer für eine Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ein, die klar kennzeichnet wo im Regal die wahren Dickmacher zu finden sind. Weil aber der Kampf zwischen Ministerien, Lobbyisten und den Verbraucherorganisationen noch im Gange ist und eine endgültige Regelung noch nicht abzusehen ist, hat man bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen jetzt reagiert und ein Projekt ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe jeder selbst seine “Ampel” mit zum Einkaufen nehmen kann.

“Ampelcheck” heißt das Projekt, das mit seiner eigenen Website www.ampelcheck.de im Internet vertreten ist. Per Download können sich dort interessierte ein PDF mit der Ampelcheck-Karte herunterladen. Diese Karte im Scheckkartenformat kann auf einem Farbdrucker ausgedruckt werden und dann als Orientierungshilfe beim Einkauf hergenommen werden.

Die „Checkkarte“ listet für Lebensmittel und Getränke auf, welcher Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, und Salz als niedrig, mittel und hoch einzustufen sind. Kunden können die Werte, einheitlich berechnet für 100 Gramm, aus der Nährwerttabelle mit den Angaben auf der Packung vergleichen.

Zur besseren Orientierung sind die Mengenangaben mit den Ampelfarben grün, gelb und rot unterlegt. Rot warnt vor einem hohen Nährstoffgehalt und mahnt zu einem sparsamen Verzehr, gelb signalisiert einen Genuss in Maßen und der dritte Button gibt grünes Licht für reichliches Essen. Allerdings funktioniert der Ampelcheck nur bei Lebensmitteln, bei denen die Werte für Fett, Zucker und Salz auf den Packungen angeben sind.

ampel2.jpgZusätzlich gibt es auf www.ampelcheck.de natürlich ausführliche Informationen rund um das Thema Ampelkennzeichnung, es gibt eine Produktliste für die die Ampelkennzeichnung schon abrufbar ist. Die Datenbank dieser Produktliste kann von Besuchern der Seite um Ihr jeweiliges “Lieblingslebensmittel” ergänzt werden; einfach Produktname und Nährwerte eingeben, abschicken, fertig.

Für alle, die nur ganz kurz mal ein Produkt analysieren wollen, für die ist ein “Ampelrechner” in die Seite integriert, der dem Nutzer anhand der eingegebenen Nährwerte den “Ampelcode” anzeigt. Und wer es ganz genau wissen will, der erfährt auf der Ampelcheck-Seite auch noch einiges über beliebte Formulierungen auf Verpackungen (und ihre Bedeutungen) und die kleinen aber wirkungsvollen Tricks, mit denen die Lebensmittelhersteller ihre Produkte ganz unbedenklich erscheinen lassen - Stcihwort Portionsgröße.

Ampelcheck ist eine wirklich tolle Idee und bekommt eine dicke Empfehlung von Purzelpfund.de.

Links & Downloads:
Die Pressemeldung der VZ NRW
Die Ampelcheck-Website (auch unter nützliche Links zu finden)
Der Flyer zum Ampelcheck
Die Ampelcheck-Karte zum Download und selber Ausdrucken

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Willkommen in der Blogroll

Verfasst am 9. Juli 2008 in Links, Allgemein von Redaktion

Wer bei Purzelpfund auch gelegentlich einen Blick in unsere Blogroll wirft, der könnte heute festgestellt haben, dass wir seit längerem mal wieder einen neuen Blog aufgenommen haben.

sveat.jpgSveas Diät-Blog” ist mir schon vor einigen Wochen aufgefallen und ich habe damals schon daran gedacht, den Blog in die Blogroll aufzunehmen, habe aber aus einem bestimmten Grund gezögert. Svea schreibt ihren Blog nämlich als Werksstudentin für das Online-Angebot der Telekom. Ihr Blog ist also zwar einerseits privat, was die persönlichen Erlebnisse betrifft, steht aber dennoch im Kontext des “rosa Riesen”, der ja kein Sozialprojekt, sondern ein profitorientiertes Unternehmen ist.

Heute hat mich Svea angeschrieben und gefragt, ob wir nicht unsere jeweiligen Leser aufeinander aufmerksam machen wollten. Ich habe Ihr unsere Bedenken mitgeteilt, aber gleichzeitig zugesagt. Sveas Blog ist nun bis auf weiteres über unsere Blogroll erreichbar.

Svea lebt und studiert in der schönen, südhessischen Stadt Darmstadt und wie es zum Abnehmen kam, das kann sie am besten selbst beschreiben:

… habe ich mich entschieden über ein Jahr hinweg mein Hüftgold abzuspecken. Denn in den letzten drei Jahren ist an Po, Bauch und Beinen so einiges an Fett hängen geblieben. Sehr zu meinem Leidwesen!

Zum einen habe ich seit Beginn des Studiums die Bewegung und das Thema Sport einfach unter den Tisch fallen lassen, zum anderen auch in Stresssituationen gerne zur Tafel Schokolade gegriffen. Und Frau und Mann kennt das ja: Es fallen einem immer nette Ausreden ein, um ja nicht die Couch zu verlassen.

Aber nun ist Schluss mit sinnlosen Spaziergängen zum Kühlschrank und Süßigkeiten-Attacken. Ich möchte jetzt endgültig wieder auf meine 70 Kilo zurück und mich einfach wieder in meiner Haut wohl fühlen

Seit Anfang April bloggt Svea nun schon über Ihre Abnehmerfolge, den Einfluss de Unistresses und ihre ganz persönlichen Tipps und Tricks. Ganz ohne “Fremdhilfe” geht’s auch bei Svea nicht. Wo die Purzelpfundler auf die Weight Watchers schwören, vertraut Svea dem Konzept von xx-well.com.

Für ihrem neuesten Beitrag hat sich Svea Entspannung gegönnt - im Thermalsolebad. Und wir sind gespannt, was wir als nächstes lesen werden - auf Sveas Diät-Blog

 

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Bayern führt staatliche Ernährungsberatung wieder ein

Verfasst am 7. Juli 2008 in Politik, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

Edmund Stoiber, ja genau der Mann mit dem Problembären, hat vor einigen Jahren die bayerische Bürokratie entrümpelt. Nunja,m zumindest hat er die eine oder andere staatliche Leistung für Bürger abgeschafft, ein paar Euros eingespart und sich so für seinen Altenteil in Brüssel qualifiziert, wo er jetzt der europäische Bürokratie zuleibe rückt.

Eine der Institutionen, die dem Stoiberschen Kahlschlag zum Opfer fiel, war die staatliche Ernährungsberatung. Nun, da sie der Edi nicht mehr zwiebeln kann, führen seine aufmüpfigen CSU-ler die Beratung heimlich still und leise wieder ein. Jetzt heißt das Kind “staatliche Ernährungsbildung” und wurde relativ “holterdipolter” durch den Agrarausschuss des bayerischen Landtags gepeitscht - denn dummerweise war die SPD-Abgeordnete Heidi Lück den CSU-Damen mit einem ähnlich lautenden Antrag zuvorgekommen.

Weil aber das Ziel dasselbe war und darüber ja weitgehend Einigkeit herrschte, konnten die CSU-Mitglieder im zuständigen Ausschuss, von einigen kleinen Änderungen abgesehen, dem Vorschlag schließlich zustimmen.

 

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Hula - Steppen - Joggen

Verfasst am 4. Juli 2008 in Erfahrungsberichte, Allgemein von Redaktion

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Fast zwei Monate ist es inzwischen her, dass die Wii Fit bei uns eingezogen ist. Und bis heute nutzen wir sie regelmäßig, Tina noch etwas regelmäßiger als ich. Mein “Lieblingsbereich” bei der Wii Fit sind die Aerobic-Spiele oder -übungen. Zum einen sind das die Übungen, die mich fordern und ins Schwqitzen bringen, zum anderen bieten diese Spiele “Langzeitvarianten”, bei denen man nicht alle zwei Minuten die nervige Moderation zum Übungsneustart durchklicken muss.

Im Vergleich zu den Muskelübungen, Yoga oder den Balancespielen sind die Aerobic Übungen etwas dürftig ausgefallen, denn mit Hula Hoop, Step Aerobic, Joggen und Step Boxen ist die Auswahl schon erschöpft. Nun gut, es gibt zu allen Spielen Zusatzvarianten, aber während bei den Balancespielen die “Profi”-Version innerhalb des Spiels wählbar ist, wurden bei den Aerobic-Übungen eigene Spiele draus gemacht um zumindest auf drei mal drei Menüpunkte zu kommen und so den Bildschirm zu füllen.

Hula Hoop:
Der Spieler steht auf dem Balanceboard und lässt die Hüften kreisen - je schneller, desto besser. für jede Umdrehung des Rings gibt es einen Punkt. Gelegentlich bekommt man einen zusätzlichen Ring zugeworfen, den man durch Neigen des Körpers einfangen muss. Gelingt dies, gibt es ab sofort einen Punkt pro Ring pro Umdrehung.

Auch wenn das Spiel in seiner “Anfänger-Variante” recht kurz ist, so kommt man ganz schön ins Schwitzen und außer Puste, wenn man es auf einen Highscore anlegt. Eine Ausdauervariante wie bei den anderen Aerobic-Übungen wäre schön gewesen.

Super Hula Hoop:

Das Grundprinzip ist dasselbe wie beim einfachen Hula Hoop. Allerdings wird dieses Mal auf Zeit und in vorgegebene Richtung gekreiselt. Erst geht es eineinhalb Minuten rechts herum, dann eineinhalb Minuten links herum. Und auch jetzt heißt es Ringe fangen und weiter wirbeln.

Wer wie ich seit dem Kindergarten keinen Hula Hoop-Reifen mehr in der Hand - geschweige denn um die Hüften - hatte, der wird erstaunt Muskelpartien entdecken, von deren Existenz er bis dato noch keine Ahnung hatte. Auch hier hoher Schwitzfaktor auf der Highscorejagd.

Step Aerobic:
Auf dem Bildschirm steht eine Reihe von Miis und klatscht rhythmisch in die Hände, während in der Bildmitte ein Bildlaufband mit den vorgegebenen Schrittkombinationen angezeigt wird. Rechts links rauf, links rechts runten, rechts links rauf … Je genauer man den Zeitpunkt des Schrittes trifft und man so im Rhythmus bleibt, desto höher die Punktausbeute. In dieser Version der Übung sind drei Schrittkombis möglich rückwärts runter vorwärts rauf / rechts hinunter links hinauf / und links hinunter rechts hinauf (immer vom Board aus gesehen). 90 Sekunden dauert der Spass, der am Anfang rechte Knoten in den unteren Extremitäten verursachen kann.

Power Step:
Das Spiel ist dieselbe wie bei normalen Steppen nur kommen drei Schrittkombis dazu, nämlich ein Luftkick, und je ein Rechts- / Links-Seitwärtsschritt. Und natürlich ist das Tempo deutlich höher, ja wird zum Ende zu sogar nochmal deutlich angezogen. Dieses Spiel gehört inzwischen zu meinem Standardrepertoire.

Dauer-Step:
Für die Ausdauer-Freunde hat Nintendo eine Langzeit-Version eingepackt. Hier wählt der Spieler zu Beginn die Dauer des Trainingsprogramms und die Taktgeschwindigkeit aus. Der Takt wird dann über die Tonausgabe der Wiimote ausgegeben, so dass der Langzeitsportler parallel seine Lieblingssoap oder die Nachrichten im TV ansehen kann.

Joggen
Man kann darüber streiten, ob Joggen vor dem Fernseher wirklich der Weisheit letzter Schluss ist. In unserer Wohnlage mit nur einer winzigen Grünanlage in unmittelbarer Reichweite ist es zumindest eine zusätzliche Option - insbesondere wenn besagte Grünanlage nach Einbruch der Dämmerung von allerhand…. Gesindel bevölkert wird.

Dann also Joggen mit der Wii und das geht so. Balanceboard beiseite räumen, Wiimote in die Hosentasche und los geht es. Beim auf der Stelle joggen wirkt die Wiimote quasi als Schrittzähler und Taktmesser und gibt diese Informationen an die Wii weiter. Im Grundmodus läuft der Spieler hinter seinem Trainer über eine idyllische Insellandschaft. Auch beim Joggen gibt es mehrere Modi, die hier aber gesammelt beschrieben werden sollen.

Im normalen Modus geht es mit dem Trainer über verschieden lange Strecken von Start bis Ziel. Beim Partner-Joggen kann ein zweiter Spieler mitjoggen, es werden allerdings nur die Leistungsparameter des ersten Spielers gespeichert.

Das “Freie Joggen” ist die Dauervariante, bei der man 30 oder 60 Minuten Joggen kann - auch hier bietet die Wii dem fleißigen Sportler an, doch nebenbei auf das Fernsehprogramm zu wechseln.

Rhythmus-Boxen
Dieses Spiel ist eine kleine Herausforderung für Ausdauer und Koordination gleichermaßen. Reduzierte Step-Aerobic mit Punchingball-Training, hierauf lässt es sich im wesentlichen reduzieren. Ein Mii-Trainer gibt eine Schritt-/Schlagsequenz vor, die der Spieler nachzumachen hat. In der “Einsteiger”-Variante ein ganz nettes Spiel, der Profi-Modus, in dem man zusätzlich auch noch Schlägen des Sandsacks ausweichen muss, überfordert mich regelmäßig ;-) .

Im Gegensatz zu den Balancespielen, bei denen es ja schon die eine oder andere “Lieblosigkeit” zu beklagen gab, sind die Aerobic-Spiele recht gut gemacht und erfüllen Ihren Zweck, den Spieler ins Schwitzen zu bringen. Zu Kritisieren ist hier dafür, dass die reale Spielanzahl von vier künstlich auf neun aufgebläht wurde. Ich bin sicher man hätte noch das eine oder andere Spiel erfinden können, das hier auch hineingepasst hätte. So sieht das etwas nach schelcht verschleierter Faulheit aus - ähnlich wie ein Schüler, der gegen Ende seines “Drei-Seiten-Aufsatzes” immer gröÖÖÖSSER schreibt, umd das Seiten-Soll noch zu erfüllen.

Mein persönlicher Wii-Fit Workout besteht meist aus ein paar Balancespielen zum Auftakt um dann mit mehreren Durchgängen im Power-Step auf Touren zu kommen. Dann wird eine Runde gejoggt und zum Abschluss und Auskühlen gibt es dann noch etwas Rhythmus-Boxen.

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Gewicht im Griff

Verfasst am 2. Juli 2008 in Ratgeber, Buchrezensionen, Allgemein von Redaktion

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Die Zeit, in der tausende von nie berufenen Fußballtrainern lauthals fluchend mit Bier und Feinripp-Sportjacke vor der HD-ready-Glotze saßen, ist ja nun mittlerweile vorbei. Und wie so oft kam unsere Elf auch ohne di guten Ratschläge der unzähligen Hobbycoaches zum Erfolg. Glanzlos zwar, aber wie sagte mal ein berühmter Kicker - “Entscheidend ist, was hinten rauskommt”.

Vielleicht sollten sich die Möchtegern-Yogis oder - Hansis einfach mal zu Feder und Tintenkiel greifen und den ultimativen Ratgeber für Nationaltrainer und -spieler verfassen. Ratgeber gehören zu den beliebtesten Büchern, werden gerne gekauft - weil nützlich. Letzteres ist zwar mehr Volksglaube denn Wahrheit, aber es soll in der Tat Ratgeber geben, die Ihren Namen verdienen. Gerade im Bereich der Ernährungsratgeber liegt der inhaltliche Wert vieler Pamphlete unter ihrem Altpapierwert.

Und so waren wir uns anfangs auch nicht schlüssig, was wir von einem Buch erwarten sollten, das von dern Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen herausgebrecht wurde und unter dem Titel “Gewicht im Griff” (ISBN-10: 3940580929) vertrieben wird. Nun genießen Verbraucherzentralen ja gemeinhin einen guten Ruf, so dass wir als Purzelpfund-Redaktion das Buch mit den besten Hoffnungen bestellten.

Titelbild.jpgDas Buch “Gewicht im Griff” ist indes kein Neuwerk. Schon 2004 erschien eine Auflage unter dem Titel “Gewicht im Griff” und nahezu identischer Covergestaltung - allerdings herausgegeben von der Stiftung Warentest. Das Autorenteam blieb auch unter der Regie der Verbaucherzentrale dasselbe. Auffällig ist allerdings, dass die ältere Ausgabe bei Amazon immer noch 14,90 Euro kostet, während das neue Werk für lediglich 12,90 Euro zu haben ist.

Ein Blick ins Vorwort ist der erste Kontakt zu diesem druckfrischen, 256 Seiten starken Buch. Und wir sind entzückt. Keine vollmundigen Versprechen, keine Garantien sondern Hilfe zur Selbshilfe. Aleitung zur dauerhaften Ernährungsumstellung mit der Konsequenz einer Gewichtsabnahme. Nun gut, eine Hauruck-Verbraucherzentralen-Diät hatten wir nicht wirklich erwartet, aber es freut uns dennoch.

In Schritten zum Erfolg

Zehn Schritte empfiehlt das Werk von Hauptautor Maik Groeneveld dem oder der Abnehmwilligen auf dem Weg zum Wohlfühlgewicht. Jawohl, es geht ums Wohlfühlgewicht, nicht ums “Idealgewicht”. Zwar findet auch der BMI als Orientierungshilfe seinen Platz am Anfang des Buches, letzten Ende wird aber kein Gewicht, oder keine Figurform idealisiert, sondern es heißt hier:

Wir empfehlen Ihnen, auf sich selbst zu hören und ihr Wohlfühlgewicht zu Ihrer Richtschnur zu erklären. Möglicherweise kennen Sie ihr Wohlfühlgewicht gar nicht (mehr). Dann muss es während des Abnehmens erst noch herausgefunden werden.

Persönliche Analyse steht am Angang des Abnehmens. Wo will ich hin, warum bin ich da, wo ich bin - Fragen, denen der nötige Platz in Kapitel 1 eingeräumt wird. Wer nicht weiß, woher die Rettungsringe kommen, der wird sie auch nicht beseitigen können. Eine lange Checkliste gibt Hilfestellung bei der Suche nach den (mehr oder weniger) versteckten Kalorien. Das Problem des Diät-Jojos kommt ebenso zur Sprache wie mangelnde Bewegung und eine möglicherweise falsche Ernährungsauswahl.

Anschließend an die Selbsanalyse geht es “ins Praktische” und auch hier dauert es noch bis Kapitel 4, bis erstmals wirklich die Ernährung angegangen wird. Zuerst geht es in jeweils einem Kapitel um den Flüssigkeitshaushalt, und dann um die regelmäßige Bewegung - was ganz nüchtern betrachtet Sinn macht. Kleinere Ernährungs- und Gewichtsprobleme können jetzt schon behoben werden. Etwas mehr trinken etwas mehr Bewegung und die Waagenzeiger können schon nach unten weisen.

“Mehr Gemüse”, “weniger Fett”, “mehr Vollkorn” und “weniger Süßes” lauten verkürzt dargestellt die Überschriften der nächsten Kapitel und wieder gibt es praktische Tipps und ernährungswissenschaftliche Hintergründe und Ratschläge, wie man die - wie im Fall der Süßigkeiten - für manchen schwierige Umstellung ohne große Probleme bewältigen kann. Im Süßigkeitenkapitel gibt es sogar zwei praktische Übungen zum Thema. Nur soviel sei verraten - es geht um Schokolade und Chips!

Erst jetzt, als einer der letzten Schritte wird die Essensmenge angesprochen, kommt der Genuss ins Spiel und schließlich gibt es noch ein ganzes Kapitel zum Thema Entspannung. Für Schnelleser gibt es eine Kurzzusammenfassung des Buches auf wenigen Seiten, einschließlich einer Lebensmitteleinteilung auf Basis der Lebensmittelpyrmaide / eines Ampelsystems.

Rezepte und ein umfangreicher Anhang

Im zweiten Abschnitt von “Gewicht im Griff” finden sich auf 74 Seiten Rezepte zur praktischen Anwendung des zuvor Gelesenen. Frühstücksvariationen, Suppen, Brotaufstriche und weitere Rubriken unterteilen die Zubereitungshinweise, die immer wieder mit Variationen zur herkömmlichen Zubereitung aufwarten. Außerdem werden zu jedem Rezept einschließlich seiner Varianten die Kalorienzahl sowie der Fettanteil basierend auf dem Bundeslebensmittelschlüssel angegeben. Praktisch auch die Übersicht über Löffel-, Stück- und Portionsmaße - denn wer weiß schon jederzeit aus dem Effeff wieviel Gramm ein Esslöffel Sonnenblumenkerne entspricht?

Ein zusätzlicher Pluspunkt des Ratgebers ist sein Anhang, in dem sich gut aufbereitete Informationen zum Energiebedarf, Kopiervorlagen für Gewichtskurven und Essenstabellen ebenso finden, wie eine Übersicht über die gängigsten Diäten einschließlich fachlicher Bewertung, Literaturtipps und die Adressen wichtiger Ansprechpartner rund um Ernährungsfragen.

“Gewicht im Griff” erscheint uns als ein probater Ratgeber, um das angefutterte Über-Gewicht in Eigenregie wieder in den Griff zu bekommen. Das liegt zum Teil an der Zielsetzung einer ausgewogenen Ernährung, die nichts verteufelt und nichts in den Himmel lobt, wie das bei vielen Diätkonzepten der Fall ist. Hier werden für jedermann verständliche Ernährungsfakten vermittelt, die es dem Leser leicht machen, das Gelernte umzusetzen. Als zusätzliche Hilfestellung bietet das Buch in jedem Kapitel Checkfragebögen, Listen oder auch Übungen an, die den Lernstoff - denn nnichts anderes ist eine Ernährungsumstellung - vertiefen.

Als Purzelpfund-Redaktion hat uns das Buch sehr angesprochen, entsprechend doch die Inhalte in weiten Teilen dem, was Tina aus Ihren Weight-Watcher-Treffen an Information mitbringt. Ein großes Wunder ist das nicht, denn sowohl das Buch, als auch die Weight Watchers orientieren sich an einer ausgewogenen Ernährung,die einem auch kleine und gelegentlich große Sünden erlaubt und verzeiht.

Bestellt werden kann der Ratgeber “Gewicht im Griff” zum Preis von 12,90 gegen Rechnung beim Versandservice der Verbraucherzentralen:
Aderstraße 78, 40215 Düsseldorf
Tel:0180-500 14 33
Fax: 0211-3809-235
Internet: www.vz-ratgeber.de
Mail: publikationen@vz-nrw.de

Achtung: Bei der Verbraucherzentrale NRW fallen zusätzlich zum Kaufpreis Versandkosten in Höhe von mindestens 2 Euro an, bei Amazon.de fallen keine Versandkosten an.

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SELECT * FROM wp_ads_banners WHERE 1 AND ( banner_active = 'Y' ) AND ( (banner_maxviews = 0) OR (banner_views < banner_maxviews) ) AND ( banner_zones LIKE '%#content#%' )

WordPress Datenbank-Fehler: [Table 'd00570b8.wp_ads_banners' doesn't exist]
UPDATE wp_ads_banners SET banner_views = banner_views + 1 WHERE banner_id = ''