Vom Energiebereich zum Ausdauerbereich

Verfasst am 27. Oktober 2008 in Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

Es hat endlich geklappt, ich habe unser Testgerät in einem ersten Lauf getestet. Un dich muss eines gleich vorausschicken, ich wurde positiv überrascht. Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit dem Gerät, hätte ich mich nicht gewundert, wenn sich die Eindrücke fortgesetzt hätten, doch dazu später mehr.

Das Samsung F110 miCoach wird mit einer Menge Zubehör geliefert, das ich hier jetzt kurz vorstellen möchte:

Das Handy… ist neben seiner offensichtlichen Telefonfunktion auch die zentrale Bedieneinheit des Lauftrainers im Einsatz. Hier laufen die Daten der Zubehörelemente zusammen und werden von hier später auf den PC übertragen.

handy_set.jpgDie CD… liefert das Samsung eigene Synchronisations-Programm “PC Studio” sowie den “adidas miCoach Synchronizer”. Beide Programme lassen sich problemlos installieren und sind auch für Anfänger leicht zu bedienen.

Das Headset… hat zwei einzelne Bügel-Ohrhörer, die bei mir nicht dauerhaft anzubringen waren. Das Headset dient außerdem als Antenne für das im Handy eingebaute UKW-Radio. etwas ungünstig ist der Anschluss über ein zusätzliches Adapterkabel. So können zwar externe Headsets mit einem Standard-Klinkenstecker angeschlossen werden, dafür hat man dann aber ein relativ langes Kabel zwischen Ohren und Oberarm herumbaumeln.

Der Brustgurt… misst die Herzfrequenz des Sportlers und überträgt die Daten an das Handy. Der Gurt wirkt hochwertig und reicht auch um einen starken Brustkorb herum.

Der Schrittzähler… wird in die Schuhbändel eingebunden und funkt von dort die Schrittzahl zum Handy, zumindest theoretisch.

Die Tasche
… verwahrt das Handy während des Laufens. Bedauerlicherweise ist die Tasche recht knapp geschnitten, so dass die Verstauung des Handys etwas unkommod werden kann.

Die Handbücher… sind eigentlich winzige Büchlein, die Kurzsichtige und Menschen mit großen Händen auf eine schwere Prüfung stellen. Ein quadratisches Format mit wenigen Zentimetern Seitenlänge ist zwar ein netter Designgag, aber alles andere als sinnvoll.

Die Technik:
Das F110 hat mich einige Tage auf eine schwere Probe gestellt. Ich habe das Handy ja als Testgerät erhalten und es auch in scheinbar fabrikneuem Zustand erhalten. Das hatte ich bei einem Testgerät nun nicht unbedingt erwartet, aber auf allen Displays klebten Schutzfolien, die Verpackung hatte keine Knicke oder Schrammen und die Original-Siegel waren intakt. Und was macht man(n), wenn er ein neues technisches Spielzeug in Händen hält?

Genau! Er probiert es aus. Und so habe auch ich schon recht bald die einzelnen Komponenten zusammengesucht und versucht einen “Testlauf” zu machen. Den Brustgurt hat das F110 gleich erkannt und registriert, alles easy. Dann der Schrittzähler. Wie in der Beschreibung erklärt, habe ich diesen an meine Schuhe gefrickelt und bin dann in meinem Wohnzimmer ein paar Schritte gejoggt. “Schrittzähler nicht gefunden” teilte mir das Gerät lapidar mit. Hmm? vielleicht war das Handy zuweit entfernt vom Schrittzähler, also befestigte ich das Handytäschchen knapp über dem Ellbogen.

“Schrittzähler nicht gefunden”. Muss der Schrittzähler vielleicht irgendwo synchronisiert werden? Zigmal habe ich mich durch die miCoach Menüs geklickt, nichts. Bedienungsanleitung und diverse Fundstellen im Internet schworen Stein und Bein, dass sich Schrittzähler und Handy gleichsam blind finden würden.

Mein letzter Geistesblitz hieß Batterie. Bei fabrikneuen Geräten gibt es ja oft so einen winzigen Isolationsstreifen aus Kunststofffolie, der ein Entleeren der Batterie verhindert. Auch hier Fehlanzeige - die Batterie war richtig eingelegt und keine Fitzelchen Kunststoff bremste den Kontakt.

Tja und wenn ich an dieser Stelle nur einen Zentimeter logisch weitergedacht hätte, dann hätte ich mein Problem rund eine Woche schneller gelöst. Nur hätte ich nie vermutet, dass in einem neuen Gerät eine leere Batterie liegen könnte. Ich habe also noch diverse Synchronisations-Versuche unternommen, bevor ich in letzter Verzweiflung ein paar Euros in eine Austauschbatterie investierte. Und siehe da: “Schrittzähler gefunden”! Ich war erleichtert.

mic_website.jpg

Der Trainingsplan
Bevor man allerdings begleitet vom mobilen miCoach auf die Strecke gehen kann, muss man sich noch einige Minuten am PC beschäftigen. Schließlich braucht man einen Trainingsplan, auf dessen Basis einen das F110 “coachen” kann. Für einen Trainingsplan benötigt man einen Account auf der in Zusammenarbeit mit Adidas betriebenen Portalwebsite miCoach.com . Außerdem sollten die auf der CD mitgelieferten Software-Applikationen installiert werden.

Auf miCoach.com kann man sich nun relativ einfach mittels weniger Mausklicks den passenden vorgefertigten Trainingsplan aussuchen oder sich einen komplett eigenen Trainingsplan erstellen. Dabei werden Größe, Gewicht und Alter des Trainierenden sowie die im Training zu erreichende Herzfrequenz berücksichtigt und in den Trainingsplan integriert. Mit ein paar weiteren Mausklicks wird der Trainingsplan auf das F110 übertragen, man ist quasi startklar.

Die Vorbereitung
Bevor es losgehen kann muss man sich natürlich vorbereiten. Dazu gehört beim modernen Handyjogger, dass er sich die passende Laufmusik aufs Handy lädt und sich natürlich ordnungsgemäß verkabelt. Als erstes sollte man den Brustgurt anlegen und dessen Elektroden der besseren Leitfähigkeit wegen befeuchten. Dann muss der Schrittzähler in die Schuhbändel verwurstelt werden - eine alternative Befestigungsmöglichkeit für Träger von Schuhen mit Klettverschlüssen gibt es nicht.

Dann gilt es noch die Oberarmtasche anzulegen und das mit dem Headset verbundene Handy in die Tasche zu stecken - jedoch nicht ohne nicht noch vorher über die Handytastatur den Trainingsplan aufzurufen und zu starten.

Der Lauf
Wer hier schon länger liest, der weiß, dass ich kein Freund des Laufens bin. Zum einen finde ich es relativ langweilig, zum anderen geht mir recht bald der Schnaufer aus, weil ich nicht weiß, wie man sich beim Laufen richtig verausgabt. Meine bisherigen Versuche, vom Schulsport und der Bundeswehr mal ganz abgesehen, waren recht demoralisierende Erlebnisse. Aus diesem Grund habe ich meinen ersten Trainingslauf auch vor die Wii Fit verlegt, denn da kann ich jederzeit ohne Gesichtsverlust des Lauf abbrechen und im Falle von technischen Problemen mit meinem neuen Hilfsmittel steht der PC im Nachbarzimmer.

Während meine Musik zu dudeln beginnt, fange ich an, auf der Stelle zu laufen. Nicht zu schnell, nicht zu langsam. Eine Frauenstimme fordert mich auf, “in die Ausdauerzone” zu beschleunigen. Ich erhöhe das Tempo bis mir die Stimme mitteilt, ich hätte die Ausdauerzone erreicht und möchte das Tempo doch bitte für die nächsten vier Minuten halten. Zwischendurch gibt mir die Stimme über den bisherigen Trainingsverlauf einschließlich der verbrannten Kalorien.

Natürlich teste ich, was das Handy unternimmt, wenn man es mit der Herzfrequenz übertreibt, und so lege ich einen kurzen Sprint auf der Stelle hin, die Herzfrequenz übersteigt den für dieses Training angesetzten Wert deutlich. Es dauert nicht lange bis das Handy mich mahnend auffordert, zu bremsen und in die “Ausdauerzone” zurückzukehren.

Dieses erste Training dauert knapp 30 Minuten und ist von einem steten Wechsel zwischen Energiezone (HF 125 - 138) und Ausdauerzone (HF 138 - 152) bestimmt. Auch wenn mir das Wasser die Stirn herabläuft, ich habe die 30 Minuten gut überstanden und auch wenn ich “nur” auf der Stelle gelaufen bin, bin ich doch ganz froh, die 30 Minuten gut überstanden zu haben.

mic_screen2.jpg

Die Bilanz
Nach einer kurzen, erfrischenden Dusche, hänge ich das Handy wieder an den PC und lade meine Trainingsbilanz auf den Rechner. 30 Minuten Training haben laut Auswertung 533 Kalorien das Leben gekostet. 69 Prozent der Zeit habe ich meine Herzfrequenz im geforderten Bereich gehalten - die zwei Ausreißer auf der Grafik ganz links und gegen Mitte zu sind 1) dem Mißlungenen Versuch, das Handy im Laufen in seine Tasche zu stopfen geschuldet und 2) dem Anruf eines Freundes. Beide Male musste ich kurz “anhalten”.

Die Schrittfrequenz lag laut Handy bei 159 Schritten pro Minuten, was mir persönlich etwas hoch erscheint (ich habe aber leider nicht mitgezählt) - genauso wie 40 zurückgelegte Meter etwas wenig scheinen. Aber vielleicht hat mich das Handy ja einfach beim “auf-der-Stelle-laufen” ertappt. Aus anderen Daten lässt sich aber zumindest eine ungefähr zurückgelegte Distanz von 4 Kilometern errechnen. Auch hier kann ich mir keine Beurteilung anmaßen.

Ich gebe aber zu, dass ich von der Funktion als Trainingscomputer sehr angetan bin, mehr angetan, als von den sonstigen “inneren Werten” dieses Geräts. Die Überwachung der Herzfrequenz und die Vorgabe des Tempos einschließlich der grafischen Aufbereitung der Trainingsdaten wirkt auf mich sehr professionell und überzeugend.

Nicht optimal finde ich dagegen die Oberarmtasche für das Gerät. Das Handy gibt während des Laufs die aktuellen Daten des Laufes in einer farbigen Grafik auf dem Display aus - die man leider nicht sehen kann, da das Handy ja in der undurchsichtigen Tasche steckt. Eine Armegelenksbefestigung mit transparentem Sichtfenster wäre unter Umständen eine sinnvolle Änderung des Konzepts.

 

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Alles Banane in Japan?

Verfasst am 22. Oktober 2008 in Diäten, Obst, Lebensmittel, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

Sie mögen Bananen? Haben Sie kürzlich welche eingekauft? Nein? Na dann sollten sie vielleicht zuschlagen, bevor die Bananekrise von Japan auf Europa überschwappt. Japan leidet derzeit unter einer Bananenknappheit und schuld sind… genau… die Übergewichtigen. Seit eine japanische Opernsängerin im Fernsehen davon berichtete, dass sie dank einer Bananendiät 15 Kilo abgenommen habe herrscht ein Run auf die süßen gelben Früchte. Nicht einmal eine erhöhte Einfuhr durch Bananenmulti Dole konnte Abhilfe bringen.

Ob die Bananendiät wirklich den verheißenen Erfolg bringt - wir glauben nicht so recht dran. Falls es aber jemand ausprobieren will, hier ist die genaue Anleitung, wie bei Amapur.de beschrieben:

1. Zum Frühstück eine oder mehrere Bananen sowie ein Glas Wasser (Zimmertemperatur)
2. Zum Mittag oder Abend: es kann gegessen werden was man mag (nicht nach 20 Uhr)
3. 15 Uhr darf zu einem Snack gegriffen werden
4. Keine Desserts nach den Mahlzeiten
5. Schlafen gehen vor 24 Uhr

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via Amapur Blog

 

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Fingernagel ade
oder “Wie fest müssen Batteriefachdeckel sitzen?”

Verfasst am 21. Oktober 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

Vor ein paar Wochen haben wir über ein Handy berichtet, das dem (angehenden) Jogger Hilfestellung bei der Aufstellung und Ableistung seines Trainingsplanes leisten kann und soll. Das Gerät kommt aus dem Hause Samsung, trägt die Typenbezeichnung F110 myCoach und wir hatten angekündigt dieses Gerät testen zu wollen. Schließlich ist das ja mal eine Handyfunktion, die Übergewichtigen einen Mehrwert bei einem Handy bietet und zum zweiten, waren wir skeptisch, ob sowas funktioniert.

Ganz so skeptisch war man bei adidas offensichtlich nicht, denn die Firma betreibt das Online-Portal miCoach.com, das mit dem Samsung-Handy quasi kooperiert. Also haben wir uns bemüht ein solches Handy aufzutreiben und haben uns gefreut wie zwei kleine Schnitzel, als und jemand ganz unkompliziert ein solches Gerät für einen Testzeitraum von vier Wochen zur Verfügung gestellt hat.

Nun sind schon drei Wochen der First herum und ich habe bisher noch keinen einzigen Lauf gemacht - das muss ich jetzt alles in einer Woche auf die Reihe bekommen. Dafür benutze ich das Handy alleine seit drei Wochen und werde deshalb meinen Testbericht zumindest zweiteilen. Heute gibt es “Das Handy” als das was es neben seiner Coachingfunktion noch ist - ein Telefon.

Optik: Das F110 ist ein so genanntes Slider-Handy, das heißt, man legt die Tastatur durch Auseinanderschieben von oberer und unterer Hälfte frei. Das Gerät ist 4,5 Zentimeter breit, 1,4 Zentimeter dick und zusammengeschoben gerade mal 10,1 Zentimeter lang - passt also sowohl in Hosen-, Jacken und Handtasche.

Das Gerätegehäuse ist aus anthrazitfarbenem Kunststoff, im oberen Drittel mit einem weißen Mittelstreifen abgesetzt. In der Gehäuserückseite des Geräts findet man das Batteriefach und die eingebaute Digitalkamera. Die Oberfläche der Rückseite ist geriffelt und wirkt bei Berührung als ob ein Gummiüberzug über dem Material läge - vermutlich für besseren “Grip” mit vom Sport nass geschwitzten Pfoten.

Seitlich links liegen Tasten für die Lautstärkeregelung und die Anschlussbuchse für Ladegerät, PC-Synchronisation und Kopfhörer. Gegenüber auf der rechten Seite liegt der Auslöser für die Digicam. In geschlossenem Zustand ist automatisch die Tastensperre für die sieben oben liegenden Tasten sowie das Steuerfeld aktiviert. Neben den Menüsteuertasten gibt es hier zwei Direktstarter für das miCoach-Programm und den mp3-Player, die Löschtaste sowie die Tasten für die Rufannahme und Rufbeendigung. Das F110 ist sicher kein Designklassiker mit hochwertigem Look, aber durchaus ein Handy, mit dem man sich sehen lassen kann.

Handhabung: Meine erste Auseinandersetzung mit dem F100 hatte ich ungefähr zwei Minuten nach dem Öffnen des Pakets. Ich wollte meine Simkarte einlegen und zu diesem Zwecke den Batteriefachdeckel abnehmen. Wir haben fast eine halbe Stunde gerungen, das F110 und ich, bevor ich mit Hilfe eines in den Schlitz zwischen Deckel und Gehäuse geschobenen Fingernagels das Problem lösen konnte. Und nicht nur das Problem sondern gleich auch den Fingernagel. Allerdings scheint das kein Problem speziell meines Testgeräts zu sein, wie folgender Auszug aus einem Testbericht bei ciao.de verrät:

Der Deckel geht nämlich einmal geschlossen nur mit viel Geschick und etwas Kraft wieder auf. Für Leute die häufig die Karte wechsen völlig ungeeignet. Aber zu denen gehöre ich nicht.

Das Gerät selbst liegt eigentlich relativ gut in der Hand - solange diese Hand nicht allzu groß ist. Ich habe ziemlich große Hände und komme gelegentlich in Situationen, in denen mit das Handy zu “fitzelig” ist. Die Tastatur kann ich passabel bedienen, wobei auch hier große Finger definitiv ein potenzielles Problem darstellen.

Mit dem Aufschieben des Handys löst sich die Tastensperre, es kann gewählt werden. Die Menüs werden über die beiden unter dem Display liegenden Tasten bedient. Ein selbsterklärendes System, wie man es aus vielen Geräten kennt.

handymenu.jpgWas ich wirklich schrecklich finde, sind die Menüs des F110. Grafisch einfallslose blaue Icons vor schwarzem Hintergrund, da wäre bei einem Farbdisplay doch sicher mehr drin. Und “mehr drin” beschreibt auch die Digitalkamera ganz angemessen. Zwei Megapixel liegen hinter dem heutigen Standard zurück, auch fehlen im Vergleich zu meinem Standardhandy Samsung i550 Funktionen wie Autofokus oder ein Kameralicht / Blitz - man muss jedoch berücksichtigen, dass es das Handy schon ein Weilchen auf dem Markt gibt.

Schlimm ist auch der Telefonspeicher, der sich mit Outlook synchronisieren lassen soll. Zwar habe ich alle meine Telefonnummern aus Outlook aufs Handy übertragen können, doch aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grunde hat das Handy beim einen Eintrag den Vornamen, beim nächsten Eintrag den Nachnamen für die alphabetische Sortierung ausgewählt.

Und die Suchfunktion läuft leider nur für den (vemeintlichen) Nachnamen, so dass es auch nicht hilft, einfach den vollen Namen einzugeben. Letzten Endes muss man jeden einzelnen, verdrehten Eintrag editieren. Auch schafft das Gerät die Synchronisierung von Aufgaben und Kalendereinträgen aus einem unerfindlichen Grund nicht - auch das offensichtlich ein Standardproblem, wie der oben zitierte Testbericht verrät.

Ein Gigabyte Speicher hat das F110 schon eingebaut, Platz für Musik aus dem handyeigenen mp3-Spieler. Allerdings, und das ist wieder schade, ist dieses eine Gigabyte das absolute Maximum, einen Slot für Speicherkarten hat das F110 nicht. Auf dem Handy ist auch schon eine gewisse Zahl von “Liedern” zur Sportmotivation vorinstalliert. Diese Stücke sind allerdings aus meiner persönlichen Warte kein besonderer Ohrenschmaus, sondern erinnern mehr an die GEMA-freien Synthesizerklänge aus billigen Reise-DVDs - weshalb ich erstmal eine Auswahl eigener mp3s installiert habe.

Mit Hilfe des mitgelieferten Headsets, das als Antenne fungiert, kann man das Handy auch als Radio nutzen. Der Klang von Handy und mp3-Spieler über Headset ist relativ gut, ohne Headset laesst die mp3-Qualität doch sehr zu wünschen übrig (Radio funktioniert ohne Headset nicht). Das Headset selbst besteht aus zwei separaten Bügel Ohrhörern, die sich zumindest an meinen Ohren nicht dauerhaft befestigen lassen, weshalb ich für den Praxistest auf eigene Kopfhörer umsteigen werde.

Fazit: Das F110 an sich ist ein solides und einfaches Sliderhandy, mehr nicht. Es sieht nett aus und man kann damit telefonieren, womit die Grundbedingungen an ein solches Gerät erfüllt wären. Leider weist es im Bereich Standardzubehör (Speicherslot, Digitalkamera, Headset) und Softwarefunktionen (Outlooksynchronisation) deutliche Schwächen auf. Ohne seine Sport- / Coaching-Funktion käme das Telefon wohl kaum in die engere Wahl für eine Kaufentscheidung. Doch über diese Funktion berichten wir demnächst.

 

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Zahlen gegen die Ampel
Lobbyist Horst kommt ins Straucheln

Verfasst am 20. Oktober 2008 in Politik, Allgemein von Redaktion

Die Ampel-Kennzeichnung wird noch immer heiß diskutiert und von der Lobby der Lebensmittelindustrie weiter scharf bekämpft. Zu simplifizierend sei die Kennzeichnung mittels Farben, so Mathias Horst vom Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde.

Über Zahlen könne der Kunde viel genauer und schneller infromiert werden, so Horst. Wie genau und schnell das wirklich geht, bekam Mathias Horst bei einem Interview mit dem ZDF Magazin “Frontal 21″ am eigenen Leib zu spüren.

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Links:
Aktuelle Pressemitteilung von Foodwatch zur Ampelkennzeichnung

 

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Erfolge der Adipositas-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

Verfasst am 16. Oktober 2008 in Forschung, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

Erfolge der Adipositas-Behandlung bei Kindern und Jugendlichen

Anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft vom 16. bis 18. Oktober 2008 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erste Ergebnisse ihrer Studie zur Wirksamkeit unterschiedlicher Maßnahmen für adipöse Kinder und Jugendliche vor. Im Rahmen der Adipositas-Therapie können Kinder und Jugendliche kurzfristig ihr Gewicht senken und lernen, sich gesünder zu verhalten. Ob diese Veränderungen auch dauerhaft Bestand haben, wird sich erst nach Abschluss der Studie zeigen.

Vor Beginn der Behandlung waren 14 Prozent der Befragten übergewichtig, 49 Prozent adipös und 37 Prozent extrem adipös. Am Ende der Behandlung konnte eine Reduktion des Gewichts festgestellt werden: 75 Prozent der Kinder und Jugendlichen konnten ihren Gewichtsstatus halten oder vermindern, davon erreichten 56 Prozent eine deutliche Reduktion. Bei 12,5 Prozent der
Patienten kam es zur Gewichtszunahme, weitere 12,5 Prozent haben die Behandlung abgebrochen, so dass deren Gewichtsentwicklung nicht bekannt ist.

Eine weitere Auswertung der Daten wird Unterschiede zwischen den einzelnen Therapiekonzepten zeigen. Bisher konnte festgestellt werden, dass Kinder, die in stationären Rehaeinrichtungen behandelt wurden, im Verlauf der Behandlungsphase besser abnahmen als die in ambulanten Einrichtungen. Auch die Verringerung des hohen TV- und PC-Konsums war bei stationärer
Behandlung größer. Jüngere und nicht so stark übergewichtige Patienten waren erfolgreicher als ältere adipöse Kinder und Jugendliche. Jungen und Mädchen waren ähnlich erfolgreich, zwischen deutschen und Kindern mit Migrationshintergrund konnte bei der Gewichtsabnahme kein Unterschied ermittelt werden.

Zu Behandlungsbeginn wurden bei 26 Prozent der Kinder und Jugendlichen Bluthochdruck und bei 37 Prozent erhöhte Blutfettwerte diagnostiziert. Durch die Behandlung konnte eine Verbesserung dieser Risikofaktoren erreicht werden: Nach Therapieende wurden nur noch bei 17 Prozent der Patienten zu hohe Blutdruckwerte, bei 28 Prozent erhöhte Blutfettwerte gefunden.

Während der Behandlung konnte das Ernährungs- und Bewegungsverhalten verbessert werden. Auch die erwünschte Verringerung des hohen TV- und PC-Konsums wurde erreicht.

Links:
Mehr Informationen zum Thema

 

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Wir packen’s wieder

Verfasst am 16. Oktober 2008 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Tinas Tagebuch (WW), Allgemein von Redaktion

Heute ist es fast einen Monat her, seit unsere letzter Artikel hier auf Purzelpfund.de erschienen ist- höchste Zeit also die Tasten zu spitzen und in die Griffel zu hauen und der Außenwelt, also unseren Lesern zu berichten, was sich bei uns getan hat und warum wir (bei Purzelpfund so wenig getan haben).

Nun das Letztere ist schnell erklärt: Wir hatten in den letzten drei, vier Wochen alle Hände voll zu tun. Martina hatte in der Arbeit ihr alljährliches Mammutprojekt, die Organisation eines internationalen Workshops abzuwickeln. Vier Monate Vorbereitungszeit, Arbeit die vor allem in den zwei Wochen vor dem Workshop im Gegensatz zur Zeit immer mehr zu werden scheint, dann vier Tage im Prinzip 24/7-Dienst und zum Abschluss noch ein Tag auf dem Oktoberfest.

Auch kalorientechnisch waren die letzten vier Wochen ein Volltreffer. Stress, lange Arbeitstage, Erschöpfung am Abend und dementsprechend wenig Antrieb zum selber Kochen und noch weniger Antrieb, sich körperlich zu betätigen. Es wurde relativ häufig auswärts gegessen, dazu kamen noch einige Feiern in Verwandtschaft und Freundeskreis und es braucht keinen Hellseher um vorherzusagen, was das Ergebnis dieser Disziplinlosigkeit war. Die Waage brachte es vor ein paar Tagen schonungslos ans Tageslicht: wir hatten uns beide wieder sechs Kilo angefressen.

Zeit also die Bremse anzuziehen. Jetzt wo die stressigsten Wochen des Jahres vorbei sind und die kalorienreichsten Wochen des Jahres noch bevorstehen wird es höchste Eisenbahn, sollen die Pfunde weiter purzeln. Seit einer Woche bin ich Donnerstags wieder zwei Stunden beim Tischtennisspielen, Martina geht zweimal in der Woche zum Aquajoggen und auch die Wiii Fit wird in den nächsten Tagen wieder häufiger zum Einsatz kommen. Schließlich wollen wir beide dieses Jahr noch einen “Zehner” knacken…

Wir hoffen also, dass Ihr uns in den nächsten Tagen und Wochen wieder fleißig begleiten werdet - als Leser und Kommentatoren… Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und greifen wieder an.

Liebe Grüße
Eure Purzelpfundler

 

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