Handvoll oder Bauchvoll - die Portionsfrage

Verfasst am 29. Januar 2009 in TV, In den Medien, Allgemein von Redaktion

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln ist seit Wochen und Monaten ein Streitpunkt. Einmal geht es um die Nährwerte ein anderes Mal um die Portionen. Gerade bei den Portionen herrscht große Uneinigkeit, der Domnostein-Hersteller definiert zwei Stück als eine Portion, der Erdnuss-Flips-Macher 25 Gramm. Einigkeit besteht nur bei den Verbrauchern - die sind sich nämlich einig, dass die Portionsangaben der Hersteller bar jeder Realität sind und durch die zurechtgeschrumpften Werte eher für Verschleierung denn für Aufklärung sorgen.

Der hessische Rundfunk hat sich in seiner Sendung “m€x” mit dem Thema auseinandergesetzt und verscht von den Hersteller Auflärung zu erhalten. Den Kurzinhalt der Sendung gibt es auf der Website von m€x.

 

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Die Fadenfisch-Diät

Verfasst am 28. Januar 2009 in Lachend Abnehmen, Links, Allgemein von Redaktion

fadenfisch.jpg Das, liebe Leser ist ein Fadenfisch, aus der großen Familie der Labyrinthfische. Aber keine Sorge, der Kleine soll nicht im Kochtopf landen noch geht es heute um ein fischiges Kochrezept.

Vielmehr will ich auf eine Geschichte hinweisen, die ich heute im Bestatterweblog gelesen habe. Die Geschichte befasst sich mit zugegebenermaßen etwas bissigem Humor mit dem Abnehmen und der oft bei Abnehmenden existierenden Selbsttäuschung. Der Titel der Geschichte, über die ich herzlich gelacht habe, lautet “Antonia, der Fadenfisch”

Hier der Link zu Bestatterweblog:

 

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Gemüseverarbeitung: Hobeln statt schnippeln

Verfasst am 27. Januar 2009 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Als wir vor zwei Jahren begannen unsere Ernährung umzustellen, landete als Folge immer öfter Gemüse auf dem Teller. Gemüse, das im Vorfeld natürlich irgendwie verarbeitet werden musste. Und so brachten wir als Konsequenz in den ersten fünf Monaten des Abnahmeprojekts deutlich mehr Zeit in der Küche zu als zuvor.

Auf der Augsburger Dult, einem zweimal jährlich stattfindenden Markt, gab es dann die Lösung für unser Problem - einen Börner V-Hobel. Ich selbst kannte das Gerät schon aus meiner Jugend, meine Eltern hatten jahrelang mit so einem knallorangen Hobel das Gemüse geschnitzelt. Schon bei früheren Dultbesuchen hatte ich für den Kauf eines solchen Geräts plädiert, war aber an Martinas Skepsis abgeprallt. Doch dieses Mal war die Burg sturmreif geschossen, der Kauf des Hobels eine reine Formsache. Und seitdem ist die Gemüseverarbeitung eine reine Freude.

bh_hobel.jpg
Wenn wir nun mit anderen das Thema “Ernährungsumstellung” diskutieren - egal ob in Martinas Weight Watchers-Gruppe, in Internetforen oder anderswo - die Gemüseverarbeitung ist einer der Punkte, der immer wieder als großer Abtörner angeführt wird. Und weil wir glauben, dass auch andere “Abnehmer” für die Hilfe des Hobels dankbar wären, stellen wir ihn heute hier vor. Es gibt in unserer Wohnung kaum ein Gerät, von dem wir ehrlich so überzeugt sind, wie von diesem Hobel.

Hergestellt wird dieses Wunderding von einer Firma namens Börner, die versteckt im kleinen Dörfchen Niederkail östlich von Bitburg ansässig ist. Im normalen Handel sind die V-Hobel in ihren verschiedenen Versionen nicht zu kriegen, Börner vertreibt ausschließlich übers Internet und über seine Vertreter auf den diversen Märkten im ganzen Bundesgebiet.

Geheimnis des V-Hobels sind seine v-förmig angeordneten Klingen, die aus irgendeinem magischen Grunde nicht stumpf werden. Der Hobel meiner Eltern ist an Kunststoff-Materialermüdung eingegangen, da haben die Klingen noch munter geschnitten. Durch variable Klingeneinsätze können eine Vielzahl an Schnitten realisiert werden. Der Klingenschutz dient zugleich als Einsatz für mitteldicke Scheiben, ein weiterer Einsatz kann je nach eingesetzter Seite dünne oder dicke Scheiben erzeugen.

bh_zucch2.jpg

Kartoffeln selber zu Pommes Frites schneiden ist mit dem Klingeneinsatz für breite Streifen ein Kinderspiel. Mit zwei, drei Messerschnitten in das zu schnippelnde Gemüse werden große Würfel draus.

bh_kart.jpg

Als vierter mitgelieferter Einsatz gibt es schmale Dopppelklingen für wunderbare Gemüsejulienne, so wie wir sie für dieses Bild aus Zucchini zubereitet haben.

bh_zucch1.jpg

Und wenn man dann, wie oben schon erwähnt, das zu schneidende Gemüse noch kurz einschneidet, erhält man wunderbare Würfelchen, so wie es der hier abgebildeten Gemüsezwiebel ergangen ist.

bh_zwiebel3.jpg

Wem das noch nicht fein genug ist, für den gibt es bei den Markthändlern und im Internet als Zubehör noch einen Einsatz mit noch feineren Klingen. Und dass man zusätzlich zu den Gemüsewürfeln nicht auch noch seine Finger häckselt, wird das Gemüse vor dem Schneiden in den mitgelieferten Halter eingespannt.

Nach Gebrauch wird der Hobel samt Klingen und Fruchthalter platzsparend in seiner Kunsstoffhalterung verstaut. Dass man sich beim Hantieren abseits des Gemüseschneidens nicht die Finger an den wirklich sehr scharfen Messern verletzt, dient einer der Einsätze als Klingen- und Fingerschutz.

bh_versuch1.jpg
Was der Börner V-Hobel leisten kann, haben wir versucht, in einem kleinen Duell Messer gegen Hobel darzustellen. Martina, die recht geübt mit dem Messer hantiert und ich, der ich den Hobel bedienen kann, werden beide 500 Gramm Kartoffeln zu Pommes verarbeiten, eine Zucchini in Scheiben schneiden und eine große Gemüsezwiebeln in kleine, feine Würfel schneiden.

Wir beginnen mit den Kartoffeln, schon in den ersten 20 Sekunden habe ich drei Kartoffeln gestiftelt, Martina gerade den ersten vollendet. Nach etwas mehr als 90 Sekunden sind meine 500 Gramm Erdäpfel in Pommesgröße geschnitten und nach einem schnellen Messerwechsel muss die Zucchini dran glauben. Keine 15 Sekunden später liegt auch die Zucchini geschnitten auf dem Teller. Jetzt noch die Zwiebel. Sie wird in den Halter gedrückt, mit einem Messer längs eingeschnitten. Jetzt muss noch einmal der Messereinsatz gewechselt werden und dann gleitet auch die Zwiebel über den Hobel. Nochmal 15 Sekunden später liegen feinste Zwiebelwürfelchen vor mir.

Insgesamt habe ich mit den Messerwechseln weniger als drei Minuten zum Schnippeln der drei Gemüsesorten gebraucht. Martina braucht rund fünf Minuten, nicht ganz doppelt so lange - wobei man nochmals erwähnen muss, dass Martina sehr routiniert das Küchenmesser schwingt. Der Ottonormalkoch dürfte also gut und gerne etwas länger beschäftigt sein.

Fazit:
Wir stehen voll und ganz hinter unserem Börner Hobel. So schnell und einfach wie mit diesem Gerät lässt sich Gemüse sonst kaum verarbeiten. Die Edelstahlversion V10 ist mit 88 Euro sicher kein Schnäppchen, für Sparfüchse gibt es aber die nahezu identische Version V4 aus Kunststoff für 25 Euro. Letzten Endes ist die Machart auch nur sekundär - beide Modelle sind unverwüstlich und die Klingen, das entscheidende Element, sind in beiden Hobeln identisch.

Verschiedene Varianten des V-Hobels:
Börner V-Hobel V3
Börner V-Hobel V4
Börner V-Hobel V6
Börner V-Hobel V10

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Fit, Fitter, Fetter… - das Fit-Frühstück

Verfasst am 22. Januar 2009 in Allgemein von Redaktion

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Marketing ist in seinen Grundzügen keine Hexerei. Man nehme ein Produkt oder eine Dienstleistung das inhaltlich und qualitativ den Nerv einer erreichbaren Kundengruppe trifft, biete selbiges zu einem annehmbaren Preis an und warte auf den Umsatz.

Oft jedoch gelingt nicht einmal dieser Dreifachschritt. Da gibt es eine gute Idee und auch einen annehmbaren Preis - das Produkt selber kann jedoch die geweckten hohen Erwartungen leider nicht erfüllen.

Erst gestern bin ich wieder über so einen Fall gestolpert. Martina hatte ein “Rendezvous” mit dem Zahnarzt ihres Vertrauens und ich habe die Zeit wartend in einem großen Augsburger Einkaufszentrum im Café einer bekannten Augsburger Bäckereikette verbracht. Der Blick auf die Karte verhieß ein “Fit in den Tag”-Frühstück mit Obstsalat, Müsli, Brot, Halbfettmargarine und leichtem Frischkäse.

Da hatte also mal ein Gastronom die immer größer werdende Zielgrupp der gewichts- und kalorienbewussten Esser berücksichtigt und ein spezielles Angebot geschneidert. “So etwas gehört unterstützt, dachte ich mir bei der Bestellung ganz abgesehen von der Tatsache, dass die anderen Frühstücksangebote kalorientechnisch nicht wirklich in meinen Tagesplan gepasst hätten.

MüsliEs dauerte nicht lange bis ein appetitlich angerichtetes Frühstück serviert wurde. Doch die erste Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten. Das Müsli entpuppte sich als Schokomüsli (Artikelbild ist nur Illustration), nicht gerade das, was man unter “Fit-in-den-Tag” hätte erwarten dürfen. Gleich von welchem Hersteller haben Schokomüslis im Schnitt 25 Prozent mehr Kalorien als das jeweilige Früchtemüsli aus demselben Hause. Noch krasser fällt die Betrachtung beim Fettanteil aus, Schokomüslis warten mit einem rund doppelt so hohen Fettanteil auf wie ihre fruchtigen Gegenparts.

Und auch der Joghurt hätte durchaus “fitter” ins Frühstück starten können. Fettarme oder Magermilchjoghurts gehören heute keineswegs mehr zu den Exoten im Kühlregal. Ich mag mich täuschen, ich hatte jedoch den Eindruck, dass der Joghurt auf dem Müsli nicht zur fettarmen Familie gehörte, sondern ein Mitglied der 3,5%-Prozent-Fraktion war.

Und auch beim Brotaufstrich gab es Anlass zu Zweifeln am Konzept des “Fit-in-den-Tag-Frühstücks”. Statt des in der Karte versprochenen leichten Frischkäses lag ein Portionsschälchen “Exquisa Kräuter” auf dem Teller - ein Frischkäse, der mit immerhin 23 Prozent Fett aufwartet. Eine Nachfrage bei der Bedienung hinsichtlich der Frischkäseauswahl wurde mit einem kurzen, aber eindeutigen “Wir haben nur diesen!” beschieden. Es handelte sich also nicht mal um ein Versehen, sondern um eine schlichte Falschinformation auf der Speisekarte.

Warum, frage ich mich, wird das in der Speisekarte versprochene bzw. Konzept nicht konsequent umgesetzt? Es wäre ja nicht so, dass eine konsequente Umsetzung Mehrkosten bedeuten würde. Zuckerfreie Früchtemüslis sind in breiter Auswahl verfügbar, ebenso fettarmer Joghurt - und auch Karwendel bietet fettarme Exquisa-Varianten an, darunter eine mit gerade mal 0,2 Prozent Fett.

Man kann auch nicht sagen, dass das Frühstück nicht ansprechend wäre oder nicht schmecken würde. Ganz im Gegenteil. Es wird nur leider nicht das serviert, was die Speisekarte verspricht.

Mit etwas mehr Blick fürs Detail wäre es hier jedoch ohne großen Aufwand möglich, der Zielgruppe der gesundheits- und kalorienbewussten Gäste eine wirkliche, echte Alternative auf der Karte anzubieten.

Im Gegensatz zu “Normalessern”, die dieses Frühstück in beiden Varianten genießen würden, sind “Abnehmer”, von denen es gerade jetzt zu Jahresbeginn traditionell besonders viele gibt, nämlich entschieden anspruchsvoller. In der jetzigen Situation werden solche Gäste das “Fit-in-den-Tag-Frühstück” eventuell einmal bestellen, ein zweites Mal aber vermutlich einen Bogen um das Lokal machen.

Wir werden auf jeden Fall mal beim Anbieter des “Fit-in-den-Tag-Frühstücks” nachfragen, ob es nicht möglich wäre, dass das Frühstück seinem Namen künftig vollauf gerecht wird.

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Rückfälle und wie man sie überlebt / verhindert

Verfasst am 17. Januar 2009 in Tipps, Allgemein von Redaktion

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Abnehmen hat, wenn schon nicht mit Verzicht, dann doch mit Mäßigung der eigenen Essgewohnheiten und vor allem Disziplin zu tun. Doch wer ist schon so perfekt, sich stets 100%ig diszipliniert zu verhalten. Rückschläge gehören zum Abnehmen einfach dazu. Man kann sie auf Dauer nicht verhindern, lediglich das Risiko minimieren.

Manchmal habe ich jedoch den Eindruck, es gibt da draußen Leute, die den Begriff der Ernährungs-UM-stellung nicht wirklich verinnerlicht haben. Es gibt Foren, in denen Klagethreads existieren, in denen “Rückfall”-Opfer ihr Leid und ihr schweres Los beklagen. Da heißt es beispielsweise:

Habe Donnerstag mit ww angefangen und heute schon einen rückfall erlitten. Hatte meine Punkte schon gegessen und aß danach nochn brot, nen stück pizza und kuchen

oder

bis zum ende des Tages klappt es immer super, aber dann kommt dieser Heißhunger und plötzlich is ne ganze Schachtel Pralinen leer, oder mein Magen sagt mir ich müsse doch die guten Schokoweihnachtmänner schnell wegessen, damit ich sie nicht dauernd ankucke.

schoko2.jpgIch muss gestehen, dass sich mir an dieser Stelle die Nackenhaare aufgestellt haben und ich mir eine Antwort nicht verkneifen konnte. Denn wozu habe ich, wenn ich doch abnehmen will, Kuchen, Pralinen, und Schokoweihnachtsmänner im Haus bzw. so griffbereit, dass ich sie quasi in einem Haps verschlingen kann. Wenn die “Droge” Schokolade in ständiger Griff- und Sichtweite liegt, wird man die Sucht nur schwer wenn überhaupt bezähmen können.

Nun lebt ja nicht jeder alleine, und nicht bei jedem muss der Partner oder das Kind auch auf Süßigkeiten verzichten. Aber selbst diese Situation ist aus unserer Sicht keine Entschuldigung für Rückfälle wie die oben beschriebenen. Außer Haus, beim Shopping, in einem Restaurant oder bei Freunden halte ich Rückschläge für verzeihlich, ja manchmal sogar für unvermeidlich.

Ich selbst beispielsweise liebe Tortellini alla panna - so oder so ein Gericht, das eine tiefe Kerbe ins Punktekonto schlägt. Für ein echtes Tiramisu (Punktebombe!) könnte ich Morde begehen, aber sowas kommt uns nicht ins Haus, weder am Stück noch als einzelne Zutaten. Wenn ich dann alle Jubeljahre einmal beim Italiener lande, dann brauche ich eigentlich keine Speisekarte, dann gibt es Tortellinin panna und Tiramisu.

Das kann man psychologisch aus Zweierlei Perspektiven sehen. Ist es einerseits ein Rückschlag, weil man Punktelimits außer acht gelassen hat und sogar weit überzogen hat? Oder ist es eine wohlverdiente Belohnung, weil man sich eben diese Kalorienansammlung lange Zeit verkniffen hat? In Foren wäre alleine diese Frage schon wieder eine Diskussion wert.

Doch wie kann man zumindest die häuslichen Rückfälle erfolgreich(er) umschiffen. Wir haben hier mal unsere wichtigsten Tipps zusammengestellt:

1) Nicht kaufen = nicht essen
Der einzige existenzgrund von Lebensmitteln ist der verzehrt zu werden. Wenn ich mir also eine Schachtel Pralinen oder eine Tafel Schokolade in den Einkaufswagen packe, dann ist schon in diesem Moment klar, dass diese Tafel gegessen wird. Genau genommen ist der Kauf schon der Augenblick des Rückfalls, nicht der Verzehr. Also gilt: Was auch immer die Heißhunger-Droge ist, sie bleibt im Supermarkt, dort ist sie unserem Zugriff am besten entzogen.

2) Nicht geschenkt bekommen = nicht essen
Manche Freunde meinen, sie sind besonders gute Freunde, wenn sie beteuern, man müsse doch gar nicht abnehmen. Diese Art Freund lassen auch keine Gelegenheit aus, bei Besuchen Süßkram mitzubringen. Solange man dieses Verhalten mehr oder minder mit einem Achselzucken quittiert, hat man dem Rückfall schon wieder Tür und Tor geöffnet. Freunde sollten klare Worte vertragen können und so empfiehlt sich ein klärendes Gespräch unter Freunden. Betont, wie wichtig Euch Eure Abnahme ist - ganz gleich was Eure Freunde denken.

Erklärt Ihnen deutlich, dass künftige Süßigkeitengeschenke ungeöffnet in den Müll, zum Nachbarn, in den nächsten Kindergarten wandern. Einziger Nachteil - Ihr müsst dann auch die Stärke haben, das Angedrohte (mindestens einmal) durchzuziehen, für den Fall dass man Euch auf die Probe stellen will. Danach solltet Ihr Eure Ruhe haben, wer kauft schon gerne vergeblich Mitbringsel ein?

riegel.jpg3) Stichwort “Ersatzdroge”
Wie in der richtigen Suchttherapie lasen sich auch beim Abnehmen viele Dinge substituieren. Wenn einen die Lust auf etwas Süßes oder Herzhaftes überkommt, dann muss man etwas griffbereit haben, dass a) den Hunger und b) dieLust / Sucht befriedigt. Was das sein kann, hängt immer von der individuellen “Sucht” ab. Nehmen wir beispielsweise einmal die beliebte Schokolade. Tafelschokolade haut kalorien- oder punktetechnisch richtig rein. Esse ich dagegen ein 0,1% Schokopudding von Optiwell oder Linessa, habe ich nicht nur den größten Teil der Kalorien eingespart, nein, ich habe auch noch den Schokotrieb befriedigt und (im Falle Optiwell) 15 Gramm mehr bekommen als mit der Tafel Schokolade.

4) Bitterschokolade
Nochmal Thema Schoki. Kakao enthält u.a. mit Theobromin einen Stoff, der stimmungsaufhellend wirkt. In Vollmilchschokolade oder anderen beispielsweise gefüllten Schokoladen ist durch die Beimischung anderer Zutaten der Theorbrominanteil relativ niedrig, weshalb eine größere Menge verzehrt werden muss, bis die befriedigende Wirkung eintritt. Greift man hingegen zu Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil, bekommt man schon mit dem ersten Stück eine entsprechend konzentrierte Ladung “Glück” ausgeschüttet. Wenn also der Schokoladenhunger nicht besiegt werden kann, dann solte man ihm zunächst mit einem kleinen Stück Bitterschokolade gegenüber treten.

5) Ostern ist das ganze Jahr
Das Hauptproblem an Rückfällen zu Hause ist das Vorhandensein von “Suchtmitteln”, wie der oben erwähnten Schokolade. Ist dann noch einer im Haushalt, der a) nicht abnehmen muss und b) auch gerne Süßes ist, sind Konflikte und Rückschläge vorprogrammiert. Unsere Lösung für dieses Problem ist relativ einfach:

Ich (Tom) kann mich inzwischen recht gut beherrschen, was Schokolade betrifft. Obwohl ich in diesem Moment von meinem Arbeitsplatz rund 500g Schokolade in Griffweite hätte, kann ich nicht sagen, wann ich das letzte Mal welche zu mir genommen habe. Es war wohl noch im alten Jahr.

Eben weil ich in diesem einen (Sünden-)Fall der diszipliniertere bin, kommt mir die Aufgabe zu, die Schokolade zu verstecken. Irgenwo in unserer Wochnung ist ein kleines Päckchen versteckt, in dem die Schokolade lagert und wenn Martina ein Stückchen will UND noch Punkte zur Verfügung hat, dann fragt sie mich und ich hole die Schokolade aus dem Versteck. Eine einfache Lösung für ein einfaches Problem. Denn da kann der Heißhunger noch so groß sein - 70 qm Wohnung wollen erstmal nach einer winzigen Schachtel durchsucht sein.

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Krafttraining mal anders

Verfasst am 14. Januar 2009 in Allgemein von Redaktion

Es muss nicht immer die Muckibude sein, wenn man ab und zu mal seine Armmuskulatur testen will. Der Shopblogger berichtet hier von einem sehr Fitnessbewussten (oder vielleicht auch nur etwas einfältigen) Kunden.

Artikel beim Shopblogger

 

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“Schatz, schalt die Glotze an - jetzt kommen wieder die Dicken!”

Verfasst am 13. Januar 2009 in In den Medien, Allgemein von Redaktion

In der Zeit als es noch keine Fernseher zur alltäglichen Zerstreuung gab, zogen Jahrmärkte und mit ihnen zweifelhafte Shows der Absonderlichkeiten durch die Welt. Menschen mit Mißbildungen wie etwa der als “Elefantenmensch” in die Geschichte eingegangene Joseph Merrick wurden gegen Eintrittsgeld vorgeführt und sorgten beim Publikum für diesen prickelnden Coktail aus Faszination und Abscheu.

Freak-Shows gibt es heute nicht mehr, heute ist man politisch korrekt. Vordergründig zumindest. Denn Freak Shows gibt es noch, nur werden Sie heute eleganter verpackt. Heute zerren die Sender, die allabendlich XXL-Lokale vorstellen und den Run um das weltgrößte Schnitzel wie eine religiöse Mission verpacken, nur wenige Stunden später, wenn zumindest die kleinsten im Bett sind, die Dicken vor die Kamera.

Heute abend etwa zeigt Kabel eins wieder einmal den Mexikaner Manuel Uribe, den einst schwersten Mann der Welt in einer 37-minütigen Dokumentation. Dass dieser Film aus dem Archiv alles andere als aktuell, ja genau genommen schon recht altbacken ist, das interessiert vermutlich nicht. Hier die Ankündigung der heutigen Sendung.

Monterrey, Mexiko. Mitten im Herzen der pulsierenden Zwei-Millionen-Metropole lebt Manuel Uribe. Der heute 43-jährige Mann leidet unter einer krankhaften Fettsucht und hält bislang mit 560 Kilogramm einen zweifelhaften Rekord: Er ist der schwerste und fettleibigste Mensch der Welt. Jetzt will er abnehmen. Es gibt zwei Möglichkeiten: eine Magenverkleinerung oder eine überwachte Ernährungsumstellung. Beide Wege bergen Risiken …

Am 2. Oktober 2008 hatte “Stern Online” allerdings schon berichtet:

Der 43-Jährige hatte 2007 mit einem Spitzengewicht von 570 Kilogramm einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erhalten. Bis vergangenen Februar gelang es ihm mit Hilfe einer strengen Diät und gymnastischen Übungen, 230 Kilogramm abzuspecken.

Dass Dicke Quote machen sollen, beschränkt sich allerdings nicht nur auf Kabel1. Auch Pro7 schwimmt auf der Adipositas-Welle obenauf und präsentiert den “Biggest Loser”, eine Show, die Hilfe für Übergewichtige suggeriert, die einen Wettkampf um die meisten abgenommenen Kilos inszeniert und dem “Biggest Loser” am Ende 100.000 Euro verheißt.

Pro7 - war da nicht was? Ach so ja. Pro7 ist der Heimatsender von “Wunderwelt Wissen” und “Galileo” für die ein gewisser Jumbo Schreiner das Vertilgen von XXL-Schnitzeln, Hamburger, Krapfen, Dönern, Germknödeln, Hot Dogs und und und zum coolen Lifestyle von heute hochstilisiert. Naja, irgendwo müssen ja die Kandidaten für die nächste “Biggest Loser”-Staffel herkommen.

 

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Vorkochen spart Zeit und Kalorien

Verfasst am 13. Januar 2009 in Tipps, Erfahrungsberichte, Allgemein von Redaktion

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Wenn man so wie wir den Kampf gegen die Pfunde und den inneren Schweinehund aufnimmt, kommt man nicht umhin, zu analysieren, wo die Gründe für die Unterbrechung der Abnahme bzw. Gewichtszunahme liegen.

Bei uns haben da mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ein ganz entscheidender Punkt war gerade im letzten halben Jahr Zeitmangel. Die Zeit die bei uns unter der Woche jeden Tag fürs Kochen zur Verfügung steht ist am Abend ab circa 18.30 Uhr. Wenn man dann schon mit knurrendem Magen heim kommt, steht einem nicht immer der Sinn danach, erst noch eine Stunde zu kochen. Dann will der Hunger sofort gestillt werden.

gefrieren.jpgAußerdem haben wir drei Abende in der Woche, während der wir wegen Sport oder anderer Aktivitäten gar nicht gemeinsam essen oder kochen.

Und eben in dieser Situation, hungrig und unter Zeitdruck, schlägt der innere Schweinehund erbarmungslos zu. Ein Subway-Sandwich auf dem Weg, der schnelle Take-Away vom Chinesen um die Ecke oder irgendein anderes “Auswärts-Essen” und wenn man sich tagsüber nicht gerade ausschließlich von frischem Obst oder Gemüse ernährt hat, tappt man willig und sehenden Auges in die Kalorienfalle - und das mehrmals in der Woche.

Um diese Falle für die Zukunft auszuschließen und auch die Verwertung unserer Biokiste zu optimieren haben wir für uns jetzt das Programm “Vorkochen” aktiviert. Wir haben vergangene Woche beim Wocheneinkauf im Supermarkt auch gleich zwei Packs mit Toppits Gefrierboxen eingekauft. (Hätten wir gesehen, dass es die bei Amazon (siehe unten) 25 Prozent günstiger gegeben hätte…. *grmpf*)

Zu Hause haben wir dann eine Liste gemacht, was wir gern als “Notmahlzeit” haben wollen und dieses Wochenende durfte der Herd im Akkord arbeiten. Kalbsgeschnetzeltes mit Fenchel, Pute asiatisch, Bolognese Sauce und Pute mit Brokkoli…

Insgesamt haben wir jetzt 12 vorgekochte Mahlzeiten als Vorrat im Gefrierschrank, die wir nur noch am Morgen aus dem Gefrierschrank holen müssen, wenn absehbar ist, dass am Abend die Zeit knapp ist. Dann braucht man nur noch ein paar Nudeln, etwas Reis und fertig ist das Abendessen.

Und in Zukunft wird einfach beim Kochen etwas mehr gekocht und schon hat man wieder was für den Gefrierschrank.

Purzelpfund 1: Schweinehund 0.

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Neue Serie im Stern

Verfasst am 12. Januar 2009 in Internet, Presse, In den Medien, Allgemein von Redaktion

SterncoverMit dem neuen Jahr kamen nicht nur bei uns die guten Vorsätze. Allenthalben wird gerade der Idealismus der Bevölkerung in klingende Münze umgewandelt. Fitnesstudios haben Schnuppertage, Frauenzeitschriften eröffnen den Diätreigen 2009 und auch der Stern hat das Thema “Abnehmen” journalistisch aufgegriffen.

In sechs Folgen soll den Lesern der Weg zu einem besseren Körpergefühl, robusterem Selbstbewusstsein, mehr Energie und Gelassenheit gewiesen werden. In der ersten Folge gab es neben den obligatorischen “Ich habe es geschafft”-Vorbildern auch allerhand nützliche Infos. So findet man im Heft unter dem Motto “Welcher Diät-Typ sind sie” eine Kurzübersicht über die verschiedenen Diät-Typen, eine exemplarische Liste heimlicher Dickmacher und einen groben Überblick über den täglichen Energiebedarf von Mann und Frau.

Das zentrale Thema ist allerdings den richtigen Einstieg zu finden, hat man sich einmal fürs Abnehmen entschieden. Zieldefinition, Motivation, medizinische Faktoren und Belohnung - wäre ich nicht schon mittendrin, ich würde mich wohl recht gut vorbereitet fühlen. So zumindest mein Eindruck nach der Lektüre des ersten Teils der Abnehmserie.

Und für alle, die sich mit dem Lesen der nächsten sechs Stern-Ausgaben nicht zufrieden geben wollen und weitere Führung beim Pfunde purzeln lassen benötigen, hat man gleich noch einen zwar nicht allzu teuren, aber dennoch kostenpflichtigen Stern-Online-Abnehmcoach gestartet.

Die Folgen der Stern Abnehmserie:


8. Januar 2009

Wie sie den Anfang schaffen

15. Januar 2009
Bringen Sie Bewegung in Ihr Leben

22. Januar 2009

Mit Psychowaffen gegen die Pfunde

29. Januar 2009
So klappt das Abnehmen in der Familie

05. Februar 2009
Wie Sie dauerhaft das richtige Maß finden

12. Februar 2009

Fasten - mit sich ins Reine kommen

 

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Helmholtz-Zentrum identifiziert sechs Adipositas-Gene

Verfasst am 11. Januar 2009 in Allgemein von Redaktion

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“Ich hab schwere Knochen” oder “Das ist Veranlagung” oder “Mein Papa war auch schon dick” sind immer wieder gern genommene Ausreden, wenn es darum geht das Zögern bzw. Verweigern eines Angriffs auf den inneren Schweinehund zu begründen. Erblichkeit als Entschuldigung für eine dicke Plauze.

Dass da prinzipiell etwas dran ist, da waren sich Fachleute schon länger einig, eine neue Entdeckung des Helmholtz-Zentrums in München bestätigt diese Theorie. Den Forschern gelang es sechs Adipositas-relevante Gene zu identifizieren.

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Doch halt! Bevor jetzt irgendein Leser das jubilieren anfängt und die im Hinterkopf lange gehegten aber wohl verborgenen Diätpläne endgültig ad acta legt - so einfach machen es die Wissenschaftlern uns Fresssäcken dann doch nicht.

Denn auch wenn die neu entdeckten Gene - nur eines der sechs war schon zuvor unter Adipositas-Verdacht gestanden - einen Einfluss auf beipsielsweise die Appetitregulation aufweisen, eines stellen Prof. H.-Erich Wichmann und Dr. Iris Heid vom Institut für Epidemiologie des Helmholtz Zentrums München ganz klar:

“Die beiden Hauptursachen für das Dickwerden sind natürlich falsche Ernährung und mangelnde Bewegung. Aber die Biologie dieser Gene deutet darauf hin, dass genetische Faktoren dahinterstehen, wenn Menschen auf Lebensstil- und Umweltbedingungen unterschiedlich reagieren.”

Tja, zu schaaade! ;)

Pressemeldung des Helmholtz-Zentrums

Artikel in der Ärztezeitung online

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