Vorkochen spart Zeit und Kalorien

Verfasst am 13. Januar 2009 in Tipps, Erfahrungsberichte, Allgemein von Redaktion

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Wenn man so wie wir den Kampf gegen die Pfunde und den inneren Schweinehund aufnimmt, kommt man nicht umhin, zu analysieren, wo die Gründe für die Unterbrechung der Abnahme bzw. Gewichtszunahme liegen.

Bei uns haben da mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ein ganz entscheidender Punkt war gerade im letzten halben Jahr Zeitmangel. Die Zeit die bei uns unter der Woche jeden Tag fürs Kochen zur Verfügung steht ist am Abend ab circa 18.30 Uhr. Wenn man dann schon mit knurrendem Magen heim kommt, steht einem nicht immer der Sinn danach, erst noch eine Stunde zu kochen. Dann will der Hunger sofort gestillt werden.

gefrieren.jpgAußerdem haben wir drei Abende in der Woche, während der wir wegen Sport oder anderer Aktivitäten gar nicht gemeinsam essen oder kochen.

Und eben in dieser Situation, hungrig und unter Zeitdruck, schlägt der innere Schweinehund erbarmungslos zu. Ein Subway-Sandwich auf dem Weg, der schnelle Take-Away vom Chinesen um die Ecke oder irgendein anderes “Auswärts-Essen” und wenn man sich tagsüber nicht gerade ausschließlich von frischem Obst oder Gemüse ernährt hat, tappt man willig und sehenden Auges in die Kalorienfalle - und das mehrmals in der Woche.

Um diese Falle für die Zukunft auszuschließen und auch die Verwertung unserer Biokiste zu optimieren haben wir für uns jetzt das Programm “Vorkochen” aktiviert. Wir haben vergangene Woche beim Wocheneinkauf im Supermarkt auch gleich zwei Packs mit Toppits Gefrierboxen eingekauft. (Hätten wir gesehen, dass es die bei Amazon (siehe unten) 25 Prozent günstiger gegeben hätte…. *grmpf*)

Zu Hause haben wir dann eine Liste gemacht, was wir gern als “Notmahlzeit” haben wollen und dieses Wochenende durfte der Herd im Akkord arbeiten. Kalbsgeschnetzeltes mit Fenchel, Pute asiatisch, Bolognese Sauce und Pute mit Brokkoli…

Insgesamt haben wir jetzt 12 vorgekochte Mahlzeiten als Vorrat im Gefrierschrank, die wir nur noch am Morgen aus dem Gefrierschrank holen müssen, wenn absehbar ist, dass am Abend die Zeit knapp ist. Dann braucht man nur noch ein paar Nudeln, etwas Reis und fertig ist das Abendessen.

Und in Zukunft wird einfach beim Kochen etwas mehr gekocht und schon hat man wieder was für den Gefrierschrank.

Purzelpfund 1: Schweinehund 0.

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7 Kommentare to 'Vorkochen spart Zeit und Kalorien'

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  1. Imke schrieb,

    am 13. Januar 2009 um 21:23 Uhr

    Das ist wirklich eine gute Idee und eigentlich habe ich mir das auch fest vorgenommen, aber bei mir sieht der Zwischenstand so aus:

    Imke 0: Schweinhund 1

    Meine Ausrede ist, dass ich ganz schlimm erkältet bin…

  2. Svea schrieb,

    am 13. Januar 2009 um 21:24 Uhr

    So viel zur alten Gewohnheit… always on my mine: Sich wieder auf den kommenden Tag vorbereiten gehört auch in mein Alltagsgeschäft. Zeit zu haben, ist eine Gunst.

  3. Redaktion schrieb,

    am 14. Januar 2009 um 00:00 Uhr

    @ Imke: Das sollte doch kein Argument sein - wo ist es denn wärmer als direkt am Herd? Und wenn man dann n och etwas kocht und warme Dämpfe aufsteigen ist das auch gut für die Atemwege. Also morgen ab zum Einkaufen und vorkochen ;)

  4. Rezeptworld schrieb,

    am 15. Januar 2009 um 10:16 Uhr

    Trotz Zeitmangel gesund ernähren…

    In vielen Haushalten ist es so, dass man nicht immer die nötige Zeit zum kochen hat.
    Aus diesem Grund kommt es oft vor, dass man sich entweder eine Tiefkühlpizza in den Ofen schiebt oder sich von fast Food ernährt.
    Für Menschen, die…

  5. Lutz Balschuweit schrieb,

    am 15. Januar 2009 um 14:39 Uhr

    Was leckeres von Anja und Lutz…

    http://balschuweit.de/blog2/2009/01/15/pfannkuchenrolle-vom-blech/

  6. franzi schrieb,

    am 19. Januar 2009 um 12:39 Uhr

    Das fällt mir immer schwer - einen ganzen Tag hinstellen und Vorkochen. Mein Schweinehund gewinnt dann meistens und ich hole mir etwas von unterwegs.

  7. Redaktion schrieb,

    am 19. Januar 2009 um 12:49 Uhr

    Du musst ja nicht jedes Mal einen Tag Vorkochen. Das machst Du einmal. Und wenn Du dann ganz normal kochst, machst du einfach ein, zwei Portionen mehr und frierst die ein. Das Vorkochen ist ja nur, dass ein gewisser Grundstock im Gefrierschrank ist.

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