Sandwich-Time dank Mayonnaise mit 3 % Fett

Verfasst am 10. Januar 2009 in Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Wir haben beide eine Affinität zu den britischen Inseln. Ich habe ein Jahr in Irland studiert, Tina war zwei Jahre lang als Au-pair in England, wir haben Freunde in England, Wales und Irland. Es mag eine logische Folge sein, dass wir mit der Zeit auch eine Vorliebe für die eine oder andere kulinarische Spezialität - ja, die gibt es durchaus - entwickelt haben.

SandwichGanz großes Kino ist für mich die englische Sandwichkultur und auch hier greife ich gerne auf die Brot-Füllung-Brot-Technik zurück, vor allem wenn es mal wieder schneller gehen muss. Der Kitt, der ein Sandwich zusammenhält ist allerdings nicht selten ein kräftiger Klacks Mayonnaise, so dass auch ein an sich mager mit Pute, Salat, Paprika und Mais belegtes Sandwich sich binnen eines Sekundenbruchteils in eine Kalorienbombe verwandelt.

Mit Beginn der Abnahmeprogramms hat sich auch der Sanwichkonsum zunächst quasi auf Null reduziert und erst mit dem Entdecken der ersten Light-Mayos wieder ein wenig entspannt. Zunächst haben wir “Miracel Whip Balance” (10 % Fett) entdeckt, dann gab es eine 4,9%ige “Miracel Whip so leicht” Joghurt-Salatcreme, die uns aber geschmacklich weniger entgegen kam und schließlich tauchte die Thomy legére in den Supermärkten auf - mit ebenfalls 4,9 Prozent Fett.

Bei einem Ausflug nach Österreich haben wir nun vor Kurzem eine neu, noch leichtere Mayonnaise entdeckt. Kuner heißt die Marke aus dem Konzernverbund von Unilever, die mit ihrer “Mayonnaise extra leicht” nur noch drei Prozent Fett auf den Tisch bringt und dabei wirklich gut schmeckt. mit 76 kcal pro 100 Gramm und den drei Prozent Fett ergibt sich für die gesamte 350 ml Flasche ein Punktewert, der deutlich im einstelligen Bereich liegt. Die Konsequenz: ein einzelner Klacks fürs Sandwich ist punktetechnisch nicht relevant, ausgenommen, man plant ein größeres Sandwich-Buffet.

Der Nachteil an der Kuner Mayonnaise, man bekommt sie wirklich nur in Österreich, wie eine Nachfrage bei Unilever ergeben hat. Gut, dass wir Purzelpfundler quasi unsere privaten Shoppinghelfer haben. Gruß nach Soizbuag!

 

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Zurück auf Kurs

Verfasst am 8. Januar 2009 in Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Es gab da zwei Haushaltsmitglieder im Hause Purzelpfund, die haben schon fast nicht mehr an unsere Existenz glauben wollen - so lange haben sie uns nicht mehr gesehen. Ihr hättet beispielsweise den erstaunten Display-Aufschlag sehen sollen, als ich am ersten Januar gegen Mittag unsere Personenwaage vorsichtig aus ihrem Spalt zwischen Badschrank und Badwand herausgezogen habe, ihr sanft den Staub weggewischt habe und sie mit leichtem Druck zum Leben erweckt habe.

Gut, die Freude ist dann auf beiden Seiten schon bald darauf der Ernüchterung - von blankem Entsetzen zu sprechen wäre zwar vielleicht möglich, aber doch ein wenig übertrieben - gewichen, als sich das Ergebnis von sechs Monaten Zügellosigkeit, das sich auch schon sichtbar auf den Knochen und spürbar in der zu engen Hose abgezeichnet hatte, in Zahlen abzulesen war. 10 Kilo hatte das leichte bzw. schwere Leben des vergangenen halben Jahres gekostet.

1,6 Kilogramm pro Monat angefressen…. so rein auf Zahlen reduziert wird einem das Schlamassel erst so richtig bewusst. Die Grillparties, das mal eben Essen gehen, die Familienfeiern, die beruflichen Anlässe, die sonstigen gesellschaftlichen Events, bei denen sich heimlich still und leise der Schlendrian eingeschlichen hat. “Ach, einmal sündigen ist ja nicht so schlimm, morgen kann man auch noch abnehmen.” Und dann noch hier eine Leckerei und da und so nährt sich das Eichhörnchen gar nicht so mühsam, bis der Winterspeck komplett ist.

Seit 1. Januar haben wir den Kampf wieder offiziell aufgenommen. Martina ist eben zu ihrem WW-Treffen in die klirrende Augsburger Januar-Kälte hinausgestiefelt, ich werde nachher noch das Wii-Fit-Balance Board bearbeiten. Seit erstem Januar wird wieder konzentrierter aufs Essen geachtet, die ersten Erfolge haben sich bereits eingestellt.

steuerrad.jpgMinus zwei Kilo konnte ich heute morgen bilanzieren - für eine Woche eigentlich relativ viel Gewichtsabnahme. Da mag es aber auch zu Buche schlagen, dass die Silvestervöllerei beim Neujahrswiegen zwar noch mitgewogen wurde, aber eben doch nicht in ihrer Gesamtheit auf den Hüften gelandet ist.

Wir werden auch unser Umfeld wieder ein wenig einschwören müssen, das uns bei der ersten Etappe so toll unterstützt hat. Wenn die Schoki beim Spieleabend erstmal auf dem Tisch steht, dann ist es zu spät. Das müssen wir wieder kommunizieren, an die Bekannten aber auch an uns selber. Der Süßigkeitenschrank ist schon ausgeräumt, die Biokiste ist gestern erstmals nach der Weihnachtspause wieder geliefert worden.

Der Jahresanfang ist immer die Zeit der guten Vorsätze, also die ideale Zeit, das Steuer herumzureißen und in die alten Fahrwasser vor der Abdrift zurückzukehren. Ab sofort ist Purzelpfund.de wieder auf Kurs. Eines werden wir aber auch weiterhin halten wie vorher. Wir werden nicht verbissen um jede Kalorie feilschen. Es wird auch weiterhin “Ausrutscher” geben, genießen ist weiterhin erlaubt.

Es wird aber nicht mehr so sein, dass die Ausrutscher zur Regel werden und eine Schlemmerei auf die nächste folgt. Wir werden wieder mehr zu Hause essen, mehr selber kochen, mehr Gemüse und Obst in den Speiseplan einbauen - dann sollte der Winterspeck bald Geschichte sein.

Na denn - volle Kraft voraus!

 

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