Foodwatch verleiht “Goldenen Windbeutel” als Negativpreis

Verfasst am 26. Februar 2009 in Internet, In den Medien, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Verheißungsvolle Versprechungen finden sich auf vielen Lebensmitteln. Das eine ist extra leicht, das andere ideal für Kinder und das dritte Produkt verspricht hochwertige Zutaten.

Die Verbraucherschutzorganisation “Foodwatch” vergibt 2009 erstmals den “Goldenen Windbeutel” als Negativpreis für die dreisteste Werbelüge.

Eine 5-köpfige Jury (u.a. Sarah Wiener, Tobias Schlegel) hat aus einer Reihe von Produkten die fünf “Finalisten” ausgewählt. Die letze Wahl hat nun der Verbraucher auf der Foodwatch-Website.

Zur Wahl stehen…

- Actimel von Danone

- Bahlsen Gourmet-Genießerkuchen von Bahlsen

- Biene Maja von Bauer

- Frucht-Tiger von Eckes-Granini

- Bertolli Pesto Verde von Unilever

11 Kommentare to 'Foodwatch verleiht “Goldenen Windbeutel” als Negativpreis'

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  1. Sabine schrieb,

    am 27. Februar 2009 um 08:03 Uhr

    Ich würde ja gerne mal wissen, was ausgerechnet Tobias Schlegel dafür qualifiziert, in einer Lebensmittel-Jury zu sitzen???

  2. Redaktion schrieb,

    am 27. Februar 2009 um 09:46 Uhr

    Er konsumiert sie…!?!? :D


  3. am 1. März 2009 um 13:57 Uhr

    Ich hätte da auch noch ein paar Anwärter auf diesen Windbeutel:
    Z.B.das schrecklich gesunde Nußnougatfrühstück unserer Herren Nationalfußballer, besonders in der “to-Go”-Variante, und auch die kleinen, Zwergenquarkportionen mit viel Calcium und noch viel mehr Zucker, natürlich der gesunde aus Früchten.;-) Und mir fallen auf Anhieb noch Dutzende dieser netten Sächelchen ein.

  4. Sabine schrieb,

    am 2. März 2009 um 12:17 Uhr

    Trotz aller Verbraucherveräppelung muss man aber ja trotzdem zugeben, dass das Pesto Verde von Bertolli einfach gut schmeckt… :-)

  5. Redaktion schrieb,

    am 2. März 2009 um 13:25 Uhr

    Stimmt, es schmeckt .- aber das würde es auch ohne die Konsumentenverarschung tun ;). Ich prsönlich fühle mich nicht ganz so sehr verarscht, weil ich mir inzwischen angewohnt habe, auch die Zutatenliste und Nährwerte anzusehen - die meisten Leute tun das eben nicht und vertrauen auf die Angaben der Hersteller.

  6. Hennii schrieb,

    am 2. März 2009 um 15:22 Uhr

    wie soll man auch im wuseligen Supermarkt in Ruhe seine dickglasige Lesebrille rausholen und eine 4 punkt große Schrift entziffern müssen, die dann doch nix anderes mitteilt, dass man hier das unverständliche Ergebnis eines lebensmittel-chemischen Prozesses verstehen muss…Besser: Omas Rezepte

  7. Sabine schrieb,

    am 2. März 2009 um 18:36 Uhr

    also, ich hab zwar keine Lesebrille, aber ich schau bei manchen dingen schon drauf, was drin ist, z.B. bei Müsli oder auch bei Joghurt. Und Kohlenhydrate, Fett und Zucker finde ich nicht allzu schwer auseinanderzuhalten…
    ich stimme der redaktion natürlich insofern zu, als dass das Pesto auch ohne die Verarsche schmecken würde. Die Frage ist nur: würden wir es dann noch kaufen, wenn wir uns nicht mehr einbilden könnten, dass das gute Pinienkerne drin sind?
    Leider habe ich festgestellt, dass Pesto selber machen auch nicht die Lösung ist, zumindest keine fettarme. Mann mus nämlich (gefühlt) viel mehr Olivenöl reinschütten als in das gekaufte…
    Herrje, wie man’s macht isses halt doch verkehrt. Ich geh jetzt erstmal Schokolade essen… :-)

  8. Manfred schrieb,

    am 3. März 2009 um 22:11 Uhr

    Selbst mit Omas Rezepten geht man noch ein Risiko ein. Man muss ja noch immer die Zutaten kaufen. Wer weiss was Sie damit angestellt haben. Was z.B. in der Fleischindustrie passiert will Ich lieber gar nicht wissen. Oder Ich bekomme keinen Bissen mehr durch die Kehle.


  9. am 15. März 2009 um 14:06 Uhr

    […] bin ich bei Purzelpfund auf eine Aktion von Foodwatch aufmerksam geworden. Die Essensretter von Foodwatch rufen zur Wahl […]


  10. am 23. März 2009 um 16:51 Uhr

    […] Verheißungsvolle Versprechungen oder schlicht Lügen? […]


  11. am 25. Februar 2010 um 02:40 Uhr

    […] bin ich bei Purzelpfund auf eine Aktion von Foodwatch aufmerksam geworden. Die Essensretter von Foodwatch rufen zur Wahl […]

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