Probetraining, das erste: McFit
Die Suche nach dem “idealen” Fitnessstudio geht in die erste Runde. Freitagmorgen, 9 Uhr, fahre ich auf den Parkplatz eines Augsburger Möbelhauses. Im obersten Stock des alten Industriebaus liegt eine von zwei Augsburger McFit-Filialen. Übers Internet habe ich einen Termin für ein Probetraining vereinbart.
Das erste Trainingsprogram gibt es schon vor dem Betreten des Studios. “Dritter Stock” klingt nicht hoch, doch wenn die Stockwerke Fabrikhallenhöhe haben, dann ärgert man sich doch ein wenig, wenn man oben angekommen feststellt, dass es auch einen Aufzug gegeben hätte. Aber gut, man ist ja zum Schwitzen hergekommen.
An der Empfangstheke begrüsst mich Trainerin Bianca freundlich. Hinter den Drehkreuzen erstreckt sich ein riesiges Studio, in dem schon viele Besucher fleißig ackern. Ich erhalte ein Vorhängeschloss für meinen Spind und werde zum Umziehen geschickt. Die große Einheitsumkleide mit ihren blauen Bänken und Spinden wirkt ein wenig spartanisch aber zweckmäßig. Ein Gemeinschaftsduschraum mit drei Brausen an der Wand liegt direkt nebenan. Alles wirkt sauber.
Nach dem Umziehen geht es zurück zum Empfang und zu Bianca. Die kleine rotblonde Trainerin führt mich und meinen Trainingspartner zum “McFit Terminal”, einem Computer, an dem sich jeder Sportler seinen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Unter Biancas Anleitung beantworten wir die Fragen des Computers und lassen uns unseren Trainingsplan ausdrucken, bevor es für 10 Minuten zum Aufwärmen aufs Liegefahrrad geht. Die Starteinstellung liegt bei 20 Watt - lächerlich. Bei 100 Watt spüre ich ein wenig Widerstand, muss mich anstrengen - los geht’s
Hinter den Liegefahrrädern stampft eine kleine Armee von Frühsportlern auf dem Laufband, vor uns sausen Skateboarder über den Bildschirm des Studio-TV. Auch hier ist alles blitzeblank, wahrscheinlich dank der Servicekraft, die unauffällig immer wieder durch den Raum huscht - die Dame scheint außer Bianca die einzige anwesende Mitarbeiterin in dem riesigen Studio zu sein.
Bianca gibt uns in den nächsten 45 Minuten eine gründliche Einweisung in die Geräte, die uns in unserem Einsteigerprogramm begleiten sollen. Die Namen der Geräte habe ich mir nicht alle gemerkt, aber in der Rückschau kann ich sagen, dass zumindest jede mir bekannte Muskelgruppe in dieser Dreiviertelstunde zum Zuge kommt. Fragen beantwortet Bianca immer sofort geduldig und freundlich.
Den Abschluss der Trainerrunde bildet ein gemeinsames Stretching, danach verabschiedet sich Bianca, allerdings nicht ohne uns noch freizustellen, Das Studio noch weiter ausgiebig zu testen, sei es durch eine weitere Geräterunde oder etwas Ausdauertraining. Ich schwinge mich auf das “Radl” und kurble 30 Minuten bei 100 Watt Widerstand herunter, bevor ich den Weg zurück zu Umkleide nehme.
Urteil:
Das Studio liegt in Fahrrad- / Laufentfernung, hat einen kostenlosen Parkplatz. Die Geräteausstattung wirkt hochwertig und die meisten Geräte sind mindestens fünfmal vorhanden. Das Studio und die Umkleide sind sehr sauber, das Personal freundlich und zuvorkommend.
Was mir weniger gut gefällt, ist die Gemeinschaftsdusche “Modell Sparta Camping”. Ebenfalls mangelhaft wirkt auf mich der Laserdrucker des McFit-Terminals, der unmittelbar neben Trainingsgeräten wahre Staubschwaden ausspuckt. Und Laserdruckerstäube sind nicht als besonders gesundheitsförderlich bekannt. Auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten würde ich McFit 7 Punkte geben.
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(1 Stimmen, Durchschnitt: 4 von 5)
am 17. März 2009 um 11:43 Uhr
Ich war gestern zum Probetraining bei Shark you. Das hat mir gut gefallen, das Studio ist sehr schön eingerichtet, man fühlt sich gleich wohl. Und außerdem muss man keinen Vertrag abschließen, sondern es gibt eine Punkte-Karte, von der, für jeden Kurs beispielsweise, dann Punkte abgebucht werden. Für eine Karte im Wert von 50 Euro kann man ca. 8-9 mal trainieren. Und man hat nicht diese blöde Vertragsbindung.
Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, ob es nur Kurse gibt (ich war gestern beim Flexi-Bar-Kurs, das hat mir gut gefallen) oder auch Gerätetraining…
am 17. März 2009 um 12:17 Uhr
Wir haben uns zufällig gerade gestern die Website von SharkYou angesehen. Das einzige Gerät, das die haben, sind dutzende Spinning-Räder, ansonsten sind das alles Kurse, zumindest, wenn man den Fotos und Angaben auf der Website Glauben schenken darf.
am 17. März 2009 um 12:30 Uhr
Ich finde das ja gerade gut, dass es so viele Kurse gibt. Ich will lieber solche Sachen machen als Gerätetraining. Das finde ich eher langweilig. Aber ich meine, irgendwo dort im Studio auch was über Gerätetraining gelesen zu haben…
am 19. März 2009 um 20:32 Uhr
nee ich mag das nicht so viele kurse. Aber was gut ist: die karte und kein vertrag. leider sonst kaum irgendwo in deutschland.