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Ist es Zufall, dass die Toilettentüren eines Augsburger McDonalds-Restaurants von pummeligen Männlein-Weiblein-Piktogrammen geziert werden? Oder steckt dahinter psychologisches Kalkül der Fast-Food-Industrie? Diese Frage haben wir vor kurzem in einem kleinen Artikel aufgeworfen.
Dieses Wochenende haben wir Purzelpfundler Freunde im Raum Ulm besucht und die Gelegenheit genutzt, bei ein paar Fast Food-Unternehmen einen Blick auf die Klotürchen zu werfen. Zum Vergleich nochmal vorne weg ein normal proportioniertes Klofräulein, fotografiert an einer öffentlichen Bedürfnisanstalt in Weißenhorn.
Eine schlanke, junge Dame die da den Eingang ziert. Aber wie sieht es denn bei McDonalds in Ulm aus? Direkt am Bahnhof der Donaustadt liegt ein rege frequentiertes Lokal der amerikanischen Burgerbrater. Im Keller sind die Toiletten, bewacht von einer Klofrau, die etwas eigentümlich geguckt hat, als wir mit dem Handy die beiden Piktogramme fotografiert haben. Hier das Ergebnis:

Beide sind im Verhältnis deutlich breiter als die Norm, wobei das Damen Piktogramm noch das Glück hat, mit dünnen Beinen gesegnet zu sein. Der männliche Gegenpart scheint fußtechnisch mit einem Elefanten verwandt zu sein.
Am anderen Ende der Ulmer Fußgängerzone, im Schatten des Münsters liegt eine kleine Subways-Filiale und - ja klar - auch die haben eine Toilette. Auch hier muss man ins Kellergeschoß hinabsteigen, um sein Geschäft zu erledigen und auch hier weißen kleine Figürchen den Weg auf den richtigen Lokus.

Diese beiden Herrschaften kannten wir schon, denn genau diese beiden Bildchen zieren die Toilettentüren des Augsburger McDonalds, der Auslöser unserer “Forschungen” war. Also auch bei Subways, der Sandwichkette, die Wert auf das Wort “gesund” legt, pummeln Piktogramme vor sich hin.
Abschluss unserer Untersuchungen an diesem Wochenende war dann eine McDonalds-Filiale in Senden, südlich von Ulm. Wenigstens blieb uns hier das Treppensteigen erspart, nicht aber die Erkenntnis, dass man nach Burger und Cola auf der Suche nach Erleichterung rundlichen Formen folgen sollte.
Also auch hier ein bekanntes “Gesicht. Wir müssen also feststellen, dass sich in 100 Prozent der bisher besuchten Fast-Food-Lokale, überdurchschnittlich dicke Piktogramme auf den Klotüren tummelten. Ob sich dahinter nun ein psychologischer “Plan” der Macs und Kings und Co. verbirgt, können wir (noch) nicht sagen, auffällig ist es aber allemal.
Natürlich wollen wir diesen Trend weiter verfolgen - doch dazu brauchen wir Material, soll heißen Fotos von Piktogrammen aus Fast Food-Restaurants. Wer also auf einen Burger bei einem Burgerbrater vorbeischaut, der möchte doch bitte seine Handy-Kamera zücken und uns ein schönes Foto schießen und dieses sodann unter Angabe des Ortes an info[at]purzelpfund.de senden. Danke schon im Voraus.
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