Frühstücken hält schlank

Verfasst am 15. April 2009 in In den Medien, Forschung, Allgemein von Redaktion

Weniger essen, heißt schlanker sein, so die landläufige Meinung. Umso besser, wenn man eine ganze Mahlzeit einsparen kann. Ach und warum dann nicht gleich das Frühstück weglassen - spart Kalorien und man kann auch noch länger schlafen. Denkste, sagt die Wissenschaft! Wer regelmäßig frühstückt, ist im Schnitt schlanker als die Frühstück-Weglasser, haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden.

BR-Morgen-Moderator Tillmann Schöberl hat sich mit dem Münchner Ernährungsmediziner Prof. Dr. Volker Schusdziarra über diese Studie und andere Ernährungsfragen und -Irrtümer unterhalten. Was hat es beispielsweise mit der Volksweisheit “Frühstücken wie ein König….” auf sich?

Link: Hier geht es zum Audioarchiv des BR

 

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Der völlig falsche Gummi

Verfasst am 11. April 2009 in Erfahrungsberichte, Links, Allgemein von Redaktion

kaugummi_kl.jpgAuf dem Amapur-Blog bin ich vor einigen Tagen auf einen Tipp gestoßen, der mir so interessant erschien, dass ich ihn selbst einmal ausprobieren wollte. Eines unserer Probleme bis zum heutigen Tage ist weniger die Disziplin hinsichtlich der Hauptmahlzeiten sondern die Disziplin, wenn es um den Happen zwischendurch geht.

Obst ist eine Möglichkeit, auf die wir immer wieder zurückgreifen, die aber nicht immer und überall zur Hand ist - beispielsweise unterwegs. Amapur bringt in diesem Zusammenhang Kaugummis ins Spiel, zuckerfrei natürlich. Kaugummi als Alternative zu Süßem, Kaugummi als Abschluss einr Mahlzeit und Überbrückung des Zeitraums bis zum Einsetzen des Sättigungsgefühls. Außerdem schmecken andere (süße) Snacks mit Kaugummigeschmack im Mund einfach weniger gut. Ein weiterer Bonuspunkt: Kaugummikauen soll Stress reduzieren und somit auch dem Stressessen die Grundlage entziehen.

Also habe ich mir beim letzten Einkauf ein Päckchen zuckerfreie Airwaves von Wirgley’s gekauft, Geschmack “Cherry Menthol”, weil ich den klassischen Minzgeschmack nicht wirklich mag. Gestern nach dem Abendessen sollte der erste Kaugummiversuch steigen…. und wurde nach knapp zehn Sekunden wieder abgebrochen. Der Geschmack war einfach zu eklig. Der Kaugummi landete in hohem Bogen im Abfalleimer.

Heute werde ich wieder zum Einkaufen fahren und mich nach Kaugummi umsehen, Kaugummi ohne Minzgeschmack und wenn irgendmöglich auch ohne Menthol. Irgendeinen zuckerfreien Kaugummi mit Fruchtgeschmack wird es doch wohl geben - vielleicht hat ja irgendjemand einen guten Tipp für mich.

Und dann werde ich den Versuch nochmal angehen, hoffentlich mit mehr Geschmack und in der Konsequenz auch mit einer längeren Dauer.

 

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Equlibriste bloggt noch mehr

Verfasst am 9. April 2009 in Links, Allgemein von Redaktion

Ein neuer Blog hat den Weg in unsere Blogroll gefunden. Den “Pimp Yourself”-Blog von “Equilibriste” / Nicole habt Ihr vielleicht schon das eine oder andere Mal besucht (wenn nicht, es lohnt sich durchaus). Jetzt hat die Diplom-Oekotrophologin einen zweiten Blog ins Leben gerufen, der sich Beruf und Berufung genäß ebenfalls mit “Fitness & Ernährung” beschäftigt.

Man erfährt aber auch, dass auch Ernährungswissenschaftler ab und zu eine Meise haben können. ;-)

Viel Spass beim Lesen. Hier gehts zum Blog “Fitness & Ernährung

 

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Erster Ausritt auf dem Drahtesel

Verfasst am 8. April 2009 in Allgemein von Redaktion

Ganz korrekt ist die Behauptung aus der Überschrift ja nicht - als es Anfang März erstmal frühlingshaft warm wurde, waren wir schon einmal ein Stündchen mit dem Radl unterwegs. Diesen Sonntag allerdings haben wir schon ein paar Kilometer mehr unter die Reifen genommen - wir hatten es aber auch nötig und mussten uns quasi rückwirkend unser Frühstück verdienen.

Begonnen hatte alles mit einer Einladung zum Brunch am Sonntagmorgen. Die Tatsache, dass a) das Lokal entlang einer unserer bevorzugten Fahrradrouten am Lech lag, b) das Wetter radlfreundlich war und der Brunch eine gewisse Kalorienaufnahme verhieß, haben wir uns entschlossen, die Gelegenheit zu nutzen und unseren Drahteselchen Auslauf zu geben.

Wir sind also am Lech entlang zum Kuhsee, wo es in der Seelounge den Brunch gab. Es gab die übliche Frühstücksauswahl an Brot, Wurst und Käse einschließlich Rührei und Speck. Frisches Obst, Müsli, Joghurt und süßes Gebäck waren ebenfalls zu haben. Als Mittagessen war gebratener Zander und Kalbsbraten im Angebot, als Dessert gab es Creme Bruleé und Panna Cotta mit frischem Obst.

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Wir hatten einen angenehmen Vormittag-Mittag-Nachmittag und als wir uns auf die Fahrräder schwangen auch noch einen vollen Bauch. Doch der sollte gleich Bewegung bekommen. Am Lech ging es weiter flußaufwärts bis zu Staustufe 23 auf der Höhe von Mering. Dort ging es über den Lech und dann durch den Haunstetter Wald und Siebentischwald zurück in die Stadt.

Insgesamt hatten wir rund 35 Kilometer zurückgelegt, als wir zu Hause ankamen. Der schmerzende Hintern war ein wenig unangenehm; auf der anderen Seite tat es gut festzustellen, dass sich trotz der langen Radlpause kein Einbruch in der Kondition bemerkbar gemacht hatte.

 

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Schlank ins Grab - Gefährliche Abnehmpillen

Verfasst am 3. April 2009 in Medikamente, Presse, In den Medien, Allgemein von Redaktion

Warum quälen sich nur so viele Menschen mit Punkte- oder Kalorienzählen um abzunehmen? Warum treiben so viele Menschen Sport um Fett ab- und Muskeln aufzubauen? Warum stellen viele Menschen Ihre Ernährung um, verzichten auf Fett und Zucker um dauerhaft ihre Fgur zu bewahren? Warum, wenn es doch so einfach gehen kann….

Pillenschachtel auf, Pille schlucken und die Pfunde purzeln quasi von selbst. Von solchen Wundermitteln träumen nicht wenige Menschen mit Gewichtsproblemen und immer neue Werbeanzeigen suggerieren, dass man mit Pillen problemlos Abspecken kann. Dass die Pillenschluckerei aber höchst gefährlich ist, blenden viele aus. Lieber Pillen schlucken, als am eigenen Verhalten etwas zu ändern. Und die Dinger sind ja so leicht zu bekommen dank Internet.

In einem Artikel hat die Süddeutsche Zeitung sich die Schlankheit aus dem Netz vorgeknöpft. Das Ergebnis kann keinen ernsthaft erstaunen:

“Es ist ein Spiel mit Leben und Tod”, sagt auch Silke Schwartau, die Leiterin der Ernährungsabteilung der Verbraucherzentrale Hamburg. Immer wieder werden schwerste Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen durch die in allen Farben und Formen erhältlichen Pillen und Pülverchen bekannt, die eigentlich nur zu einer guten Figur verhelfen sollen.

“Natürlich” und “rein pflanzlich” lauten die Zauberworte, die Vertrauen schaffen sollen. Doch wer kann schon überprüfen, was wirklich in der drin ist.

Viele von ihnen werden zwar als “natürlich” und “pflanzlich” feilgeboten, enthalten aber knallharte, pharmazeutisch aktive Wirkstoffe - mit heftigen Nebenwirkungen wie Herzrasen, Unruhe, Schweißausbrüchen oder Niedergeschlagenheit.

Die Kapseln haben hübsche Namen wie Lida Dai oder Thermogenesis, aber sie machen eher krank als schlank. Die Stiftung Warentest etwa hat sich 16 Produkte genauer angeguckt. Ihr Fazit: Fast alle Mittel sind gesundheitsgefährdend. In vielen fand sie das Aufputschmittel Ephedrin, das abhängig macht, zusammen mit Koffein.

Lebensgefährlich sind auch die Mittelchen, die den Kreislauf nach oben treiben um Kalorien zu verbrennen. Manchmal verbrennt dabei nicht nur die eine oder andere Kalorie:

Das in Pillen aus Russland viel verwendete Dinitrophenol fördert die Fettverbrennung. Allerdings verhindert es zugleich, dass der Körper aus dem Fett Energie gewinnt. Weil der Organismus so quasi ausgehungert wird, versucht er mit letzter Kraft, Energie zu bekommen, indem er Wärme erzeugt - mit fatalen Folgen für die inneren Organe.

Wegen Dinitrophenol gab es im Jahr 2007 den ersten deutschen Diätpillen- Prozess. Vor dem Amtsgericht Hannover musste sich eine 21-Jährige wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Sie hatte ihrer 19 Jahre alten Freundin den verbotenen Schlankmacher aus Russland besorgt. Die Freundin starb, ihre Körpertemperatur war auf mehr als 41 Grad gestiegen. Sie habe von innen “gekocht”, sagte einer der rechtsmedizinischen Gutachter.

Link: Hier geht es zum Artikel der Süddeutschen Zeitung

 

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100 Kalorien vorgezählt

Verfasst am 31. März 2009 in Süßigkeiten, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Tom

milka.jpgEin Weg, den viele auf dem Weg zum verringerten Gewicht beschreiten, ist das Kalorienzählen. Ein fester Kalorienwert als Tagesdosis, Lebensmittel werden abgewogen, Kalorien entsprechend berechnet. Wie bei jedem Abnehmunternehmen sind Süßigkeiten dabei nur schwer in den Ernährungsplan einzufügen. Schlecht für Süßigkeitenhersteller, gut für die Figur.

Die schwere Aufgabe für die Marketingcracks ist nun, auch den figurbewussten Abspecker von Zeit zu Zeit zum Naschen zu verführen. Diese Verführung fällt umso leichter, je besser man dem Abnehmer klar macht, dass ein kleiner Fehltritt keine im wahrsten Sinne des Wortes schwer wiegenden Folgen haben wird. Wie wäre es denn, wenn man dem Genießer vorgepackte 100-Kalorien-Portionen anbietet? Bei Milka sieht man die Lösung in Form der “100 Calorie Packs”.

Wir haben das rechts abgebildete Milka-Päckchen in einem Supermarkt in Strasbourg entdeckt und natürlich mitgenommen. Sechs kleine Beutelchen á 100 Kalorien sind in der Pappschachtel, darin Crunch-Kügelchen mit Milka-Überzug. Ganz lecker, aber wenig spektakulär. In Teig eingebackene Luftbläschen mit Schokolade drumherum halt. Wenn man dann noch den Genusswert, dem Kaufpreis gegenüberstellt, dann bleibt - man mag es schon erraten - kein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

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Probetraining, das dritte: Easy Sports

Verfasst am 26. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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es-logo.jpgUnsere Aktion “Purzelpfund wird fit - Abnehmen durch Sport” geht in die dritte Runde. Probetraining Nummer drei stand am Montag auf dem Terminkalender, dieses Mal wieder bei einer größeren Kette. Easy Sports hat die zwei Augsburger Studios der ehemaligen Fitness Company übernommen. Eines wurde zwischenzeitlich geschlossen, das andere, in einem außerhalb des Stadtkerns gelegenen Viertel befindliche Studio führt Easy Sports weiter.

Um 10 Uhr hatte und wurde an der Rezeption / Saftbar freundlich begrüßt. Ich erhielt eine Tageskarte und den Weg zu den Umkleiden beschrieben. Das Studio ist in der Grundfläche relativ klein, erstreckt sich aber über fünf Stockwerke. Im Erdgeschoß und im ersten Stock sind Kursräume untergebracht, im dritten Stock findet man Umkleiden, Dusche und Sauna, darüber liegt der zweistöckige Geräteraum.

Die Umkleide ist sehr sauber, geräumig und mit dunklen, optisch etwas abgenutzten Holzspinden ausgestattet, die sich mit der Chipkarte verschließen lassen. Ein großer Spiegel, mehrere Haartrockner gehören ebenfalls zur Ausstattung des Umkleideraums. Ein Duschraum und mehrere Toiletten grenzen an die Umkleide an.

Frisch umgezogen gings dann hinauf in den vierten Stock. Ein Trainer mit breitem Kreuz und einem Bizeps wie aus dem Bilderbuch begrüßte mich und ließ sich erst einmal über meine Motivlage und meine Trainingswünsche aufklären. Auf Grundlage meiner Angaben umriß der Coach einen groben Trainingsplan, der in seiner Aufteilung dem bei McFit ausgedruckten Plan ähnelte. Aufwärmen, Krafttraining und zum Schluss ausgiebiges Ausdauertraining zum Fettabbau / Konditionsaufbau. Allerdings gab es hier noch fachkundiger Erläuterungen des “warum” und “wieso” und einen kurzen Überblick über die Mechanismen des Fettabbautrainings.

Nach einer kleinen Führung durch das Studio durfte ich mich 15 Minuten auf dem Trimmrad warmstrampeln, bevor mir der “Folterknecht” im roten T-Shirt ( ;) ) seine Geräte zeigte. Insgesamt bekam ich vier Übungen vorgeführt und ausführlich erklärt, bevor ich mich selbst schinden durfte. Oberkörper, Schulter und Oberschenkel durften sich in zwei Zyklen á 15 verausgaben. Zum Abschluss des Probetrainings ging es nochmals aufs Trimmrad und auf den Crosstrainer.

Während der Geräteübungen war der Trainer stets in der Nähe und achtete auf einer korrekte Ausführung der Übungen und auch als ich auf Fahrrad und Crosstrainer schwitzte, ließ er sich immer wieder bei mir blicken und erkundigte sich nach meinem Befinden.

Preislich bewegt sich das Easy Sports-Studio am obersten Rande des Preisniveaus der bisher getesteten Studios. 16,95 Euro kostet das Training bei McFit, 24,95 € bei Bodyfeeling Fitness. Easy Sports bietet eine gesplittete Preisstruktur mit ermäßigten Trainingspreisen von monatlich 23,96 € für Trainierende, die den Zeitraum von 8 bis 12 Uhr nutzen.

Wer frei über seine Trainingszeiten entscheiden möchte, der darf den erhöhten Beitrag von 35,96 € (12-Monatsvertrag) bzw. 31,96 € (24-Monatsvertrag) auf den Tisch des Hauses legen. Und wer den Gesamtbetrag auf einmal auf den Tisch legt, der bekommt nochmals 10 Prozent Rabatt. Außerdem können eine Getränkepauschale von 99 Cent / Woche oder die Solariumsbenutzung für 1,99 € / Woche dazu gebucht werden.

Im Vergleich der bisherigen Studios habe ich mich bei Easy Sports definitiv am wohlsten gefühlt. Der Trainer wirkte kompetent, das Studio vermittelte eine angenehme Atmosphäre und liegt in einer annehmbaren Entfernung, die “fahrradkompatibel” ist.

Mal sehen, was meine Vergleiche noch so bringen. Das nächste Training kommt bestimmt.

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Probetraining, das zweite: Bodyfeeling Fitness

Verfasst am 20. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Heute war es soweit, das zweite Probetraining in einem Augsburger Fitness-Studio stand an. Mittels Email hatte ich angefragt, ob man denn zu einem unverbindlichen Probetraining vorbeikommen könnte und die Antwort war ebenso knapp wie eindeutig: “Tasche packen, vorbeikommen!” Und heute habe ich das dann wahrgemacht.

Die Lage des Studios ist leider nicht ganz so verkehrsgünstig wie bei der in der Stadtmitte befindlichen McFit-Muckibude. Am östlichen Stadtrand ist das Studio von Bodyfeeling Fitness das buchstäblich letzte Haus vor dem freien Feld. Mit dem Auto von zu Hause sind das je nach Verkehr 5 bis 15 Minuten, mit dem Radl 20 bis 30 Minuten. Egal für elche Anreise man sich entscheidet, Parkplätze für Zwei- und Vierräder gibt es rund um das Haus genug.

Hinter der Glastüre liegt die Rezeption / Bar an der ich dann auch gleich von Chefin Bine empfangen wurde. Mit einem Spindschlüssel ausgestattet wurde ich erst mal zum Umziehen geschickt. Auch hier die üblichen Metalspinde - hier in blau und orange - und Holzbänke, dahinter der Duschraum.

Zurück an der Rezeption erläutert mir Bine den Ablauf des Probetrainings. “Wir gehen heute in den Kardiobereich - Laufband, Crosstrainer und Ergometer. Das Erklären der Kraftgeräte erfordert immer etwas mehr Zeit, das machen wir dann, wenn jemand Mitglied wird”. Da war bei McFit mehr geboten - Aufwärmen, Geräteführung und -test, und Ausdauer - dafür sieht es hier gemütlicher aus. Nun gut, mag man fragen, muss ein Fitnessstudio gemütlich sein?

Die Geräte selbst sind ja nicht wirklich “gemütlich” (in keinem Studio) aber warme Farben an den Wänden und ein paar Grünpflanzen schaffen eine im Vergleich zur klinischen Sterilität von McFit angenehme Atmosphäre. Dazu gibt es auch eine kleine Sitzecke, eine Kinderspielecke und zwei Kickertische für alle, die auch ihre Handgelenke wirbeln lassen wollen.

Das Bodyfeeling Fitness hatte auf mich auch schon auf der Website einen “familiären” Eindruck hinterlassen und dieser Eindruck bestätigt sich vor Ort. Die Betreuung ist freundlich, man fühlt sich sofort willkommen und noch etwas fällt auf. Lag das Durchschnittsalter der Trainierenden bei McFit deutlich unter 30 Jahren, trifft man hier ein auch altersmäßig bunt gemischtes Publikum an. Einige der Herren auf den Crosstrainern sind deutlich über 70 Jahre alt. Wenn ich in dem Alter mal noch so fit bin…

Die Geräte an denen ich trainiere sind optisch alle einwandfrei. Dafür gibt es von allen Geräten anscheinend verschiedene Generationen - normal, moderner und High Tech.

Ich darf zunächst munter auf dem Laufband ausschreiten. 4 km/h stellt mir Bine als Tempo ein, ich fühle mich unterfordert, meine normale Gehgeschwindigkeit liegt höher. Also erhöhe ich auf 6,5 km/h und marschiere los. 15 Minuten soll ich mich an das Laufband gewöhnen. Beim Verlassen des Laufbandes ist mir ein wenig schwindlig - normal wie Bine meint.

Dann geht es für zehn Minuten auf den Crosstrainer, nicht ohne die Warnung es langsam angehen zu lassen. Zum Schluss drehe ich nochmal 20 Minuten auf dem Trimmrad bis ich am Ende dieser Probestunde 320 Kalorien verbrannt habe. An der Bar gönne ich mir einen erstaunlich leckeren und kalorienfreien Erdbeer-Limette Mineraldrink, bevor ich das Probetraining beende.

Bodyfeeling Fitness liegt nicht so günstig und ist nicht so perfekt und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Dafür hat man irgendwie das Gefühl zu Hause zu trainieren, und das ist auch etwas wert. Bei einem 12 Monatsvertrag, werden für dieses Studio 25 Euro fällig, 8 Euro mehr als beim Konkurrenten McFit. Alles zusammen vergebe ich auch hier 7 Punkte, allerdings mit einer deutlicheren Tendenz nach oben, wegen des heimeligen Gefühls.

Am Montag ist der Termin für das dritte Probetraining, dieses Mal bei easysports. Ich werde Euch berichten.

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Ab auf die Matte

Verfasst am 18. März 2009 in Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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ft7.jpgUnsere Wii Fit ist seit bald 9 Monaten ein treuer Gast in unserem Wohnzimmer, aber sie hat auch einen kleinen Nachteil. Erstens ist es in erster Linie eine Art Trainingsgerät, bei dem der spielerische Charakter eher kleiner ist, auch wenn die einzelnen Übungen durchaus cartoonhaft animiert sind. Wettkampfspiele oder Übungen, die man zu zweit spielen kann sind bei der Wii Fit Mangelware.

Drum haben wir uns ein wenig umgesehen und sind dabei auf ein Spiel gestoßen, das es schon für den Gamecube gab und auch für die Wii vertrieben wir. Family Trainer heißt das gute Stück und stammt aus dem Hause Bandai Namco bzw. Atari. Das Konzept ist ähnlich wie bei der Wii Fit, indem über eine externe Steuerung - bei Wii Fit das Balanceboard - Körperbewegungen in das Spiel übertragen werden.

Beim Family Trainer erfüllt diesen Zweck eine Kontaktmatte, die die Bewegungen der Spieler registriert. Der Vorteil der Matte: Sie ist weniger empfindlich als das Balanceboard, das sich ja bekanntlich Hüpfen oder andere “härtere” Kontakte verbittet. ft1.jpgMit der Matte, die über die Gamecube-Controller-Anschlüsse mit der Wii verbunden wird, wird außerdem die Spiele-DVD geliefert, auf der 16 verschiedene Spiele zu finden sind, von denen ich hier drei als Beispiele anführen will:

Brennholz ist eine Art Hürdensprint, bei dem es über querliegende Baumstämme zu springen gilt.

Beim Steinhüpfer muss der Spieler möglichst schnell über eine Reihe schwankender Steinstelen springen.

Seilspringen, der Name ist Programm. Es gilt dem immer schneller werdenden Seil auszuweichen und möglichst oft zu springen.

Wir hatten das Spiel zunächst aus einer Videothek ausgeliehen und einen Abend ausgiebig getestet. Soll heißen, wir sind beide nach einer Stunde nach Luft japsend und gut schwitzend erst mal auf den Boden gesunken. ft4.jpgDer Entschluss, den Family Trainer anzuschaffen, fiel dann recht schnell und seit einer Woche ist er bei uns eingezogen und ergänzt sich ganz prächtig mit der Wii Fit. Letztere ist eher für das “ernsthafte” Training nach Feierabend zuständig, der Family Trainer sorgt für den Spielspass zum Austoben und ist im Zweifelsfalle auch gut geeignet, einen Spieleabend mit Freunden unterhaltsam anzureichern.

Preislich ist der Family Trainer kein Schnäppchen, 69,99 muss man bei Amazon berappen. Dabei ist es überaus ratsam, sich bei Ebay und anderen Händlern umzusehen, da dieser Artikel bei Amazon seltsamerweise regelmäßig Lieferzeiten von 4 bis 6 Monaten aufweist.

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Probetraining, das erste: McFit

Verfasst am 14. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Die Suche nach dem “idealen” Fitnessstudio geht in die erste Runde. Freitagmorgen, 9 Uhr, fahre ich auf den Parkplatz eines Augsburger Möbelhauses. Im obersten Stock des alten Industriebaus liegt eine von zwei Augsburger McFit-Filialen. Übers Internet habe ich einen Termin für ein Probetraining vereinbart.

Das erste Trainingsprogram gibt es schon vor dem Betreten des Studios. “Dritter Stock” klingt nicht hoch, doch wenn die Stockwerke Fabrikhallenhöhe haben, dann ärgert man sich doch ein wenig, wenn man oben angekommen feststellt, dass es auch einen Aufzug gegeben hätte. Aber gut, man ist ja zum Schwitzen hergekommen.

An der Empfangstheke begrüsst mich Trainerin Bianca freundlich. Hinter den Drehkreuzen erstreckt sich ein riesiges Studio, in dem schon viele Besucher fleißig ackern. Ich erhalte ein Vorhängeschloss für meinen Spind und werde zum Umziehen geschickt. Die große Einheitsumkleide mit ihren blauen Bänken und Spinden wirkt ein wenig spartanisch aber zweckmäßig. Ein Gemeinschaftsduschraum mit drei Brausen an der Wand liegt direkt nebenan. Alles wirkt sauber.

Nach dem Umziehen geht es zurück zum Empfang und zu Bianca. Die kleine rotblonde Trainerin führt mich und meinen Trainingspartner zum “McFit Terminal”, einem Computer, an dem sich jeder Sportler seinen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Unter Biancas Anleitung beantworten wir die Fragen des Computers und lassen uns unseren Trainingsplan ausdrucken, bevor es für 10 Minuten zum Aufwärmen aufs Liegefahrrad geht. Die Starteinstellung liegt bei 20 Watt - lächerlich. Bei 100 Watt spüre ich ein wenig Widerstand, muss mich anstrengen - los geht’s

Hinter den Liegefahrrädern stampft eine kleine Armee von Frühsportlern auf dem Laufband, vor uns sausen Skateboarder über den Bildschirm des Studio-TV. Auch hier ist alles blitzeblank, wahrscheinlich dank der Servicekraft, die unauffällig immer wieder durch den Raum huscht - die Dame scheint außer Bianca die einzige anwesende Mitarbeiterin in dem riesigen Studio zu sein.

Bianca gibt uns in den nächsten 45 Minuten eine gründliche Einweisung in die Geräte, die uns in unserem Einsteigerprogramm begleiten sollen. Die Namen der Geräte habe ich mir nicht alle gemerkt, aber in der Rückschau kann ich sagen, dass zumindest jede mir bekannte Muskelgruppe in dieser Dreiviertelstunde zum Zuge kommt. Fragen beantwortet Bianca immer sofort geduldig und freundlich.

Den Abschluss der Trainerrunde bildet ein gemeinsames Stretching, danach verabschiedet sich Bianca, allerdings nicht ohne uns noch freizustellen, Das Studio noch weiter ausgiebig zu testen, sei es durch eine weitere Geräterunde oder etwas Ausdauertraining. Ich schwinge mich auf das “Radl” und kurble 30 Minuten bei 100 Watt Widerstand herunter, bevor ich den Weg zurück zu Umkleide nehme.

Urteil:
Das Studio liegt in Fahrrad- / Laufentfernung, hat einen kostenlosen Parkplatz. Die Geräteausstattung wirkt hochwertig und die meisten Geräte sind mindestens fünfmal vorhanden. Das Studio und die Umkleide sind sehr sauber, das Personal freundlich und zuvorkommend.

Was mir weniger gut gefällt, ist die Gemeinschaftsdusche “Modell Sparta Camping”. Ebenfalls mangelhaft wirkt auf mich der Laserdrucker des McFit-Terminals, der unmittelbar neben Trainingsgeräten wahre Staubschwaden ausspuckt. Und Laserdruckerstäube sind nicht als besonders gesundheitsförderlich bekannt. Auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten würde ich McFit 7 Punkte geben.

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