Spielregeln

Verfasst am 19. Dezember 2007 in Erfahrungsberichte, Diäten, Tagebücher, Tinas Tagebuch (WW), Allgemein von Tina

Von Kindesbeinen an lernen wir, dass Spiele nur dann Spass machen und zum Erfolg führen, wenn wir uns an die entsprechenden Spielregeln halten.

Nun ist Abnehmen zwar kein Spiel, aber dass der Spass dabei nicht unbedingt zu kurz kommen muss, versuchen wir hier im Purzelpfund-Blog jeden Tag zu zeigen. Doch trotz unseres zuweilen spitzbübischen und locker-flockigen Umgangs mit dem Thema wissen wir, dass es sich um eine ernste Angelegenheit handelt, und wir um Erfolg zu haben, auch gewisse Spielregeln einhalten müssen. Für uns als WW’ler handelt es sich dabei um ein Punktesystem, das zwar recht flexibel ist und uns viele Freiheiten gestattet, aber uns andererseits auch viel Verantwortung für den Erfolg unseres Vorhabens auferlegt.

Während meines ersten Jahres in der WW Gruppe habe ich dabei viele Arten von Abnehmwilligen kennengelernt - die Schnellabnehmer, die Kontrollfreaks, die Zweifler, die Streber, die Langsam-aber-sicher-Abnehmer und die Rebellen. Jede dieser Gruppen innerhalb der Gruppe zeichnet sich durch eine andere Vorgehensweise bei der Abnahme aus, aber diese Woche habe ich ein Gespräch mit angehört, dass mich zweifeln ließ, ob eine der beiden beteiligten Personen überhaupt bereit ist, sich ernsthaft mit dem WW-System auseinander zu setzen.

Die beiden beteiligten Personen waren eine WW-Veteranin (nachfolgend Person 1), die immerhin bereits 30 Kilo abgenommen hat und eine Anfängerin (nachfolgend Person 2), die das Treffen zum 5. oder 6. Mal besuchte.

Person 1: Na, wie geht es Dir so im Programm?

Person 2: Ich weiß nicht, irgendwie klappt das bei mir nicht so gut. Ich ernähre mich gesund und trotzdem nehme ich nicht ab.

Person 1: Führst du denn ein Punktetagebuch?

Person 2: Ja klar - warte ich zeig’s dir.

Person 1: (Schaut ins Tagebuch und stutzt.) … Aber da stehen die Punkte ja gar nicht drin, die du gegessen hast.

Person 2: Ja, ich schreib mir halt auf, was ich gegessen habe, aber da immer die Punkte rauszusuchen, das ist mir zu viel Arbeit.

Person 1: Aber dann hast du doch gar keinen Überblick wieviele Punkte du verbraucht hast. Hälst du dich denn an deine Punktezahl?

Person 2: Na ja, ich versuche mich halt gesund zu ernähren…

Person 1: Aber du musst die Mengen in den Griff bekommen, man kann auch von gesunden Sachen zuviel essen.

Person 2: Weißt du es ist schon schwer für mich, mich ans Programm zu halten, ich bin beruflich so viel unterwegs.

Person 1: Dann musst du dir halt eine Brotzeit mitnehmen.

Person 2: Ich will aber mittags was Warmes zu essen, da bleiben mir ja nur Imbißbuden.

Person 1: Wie wäre es dann mit einer Suppe oder einem Tee in einer Thermoskanne? Oder hast du vielleicht Zugang zu einer Mikrowelle?

Person 2: Ja, ich hätte da schon eine Stelle mit Mikrowelle, aber das ist doch alles so viel Aufwand. Weißt du die kennen mich ja bei den Geschäften schon, ich bekomme inzwischen meine Camembertsemmel ja schon ohne Butter.

Person 1: (Erstaunt und geschockt) Also wenn du Camembert isst, dann kannst du da auch Butter drauf machen, die reißt es dann auch nicht mehr raus. Wie wäre es denn mit einer Schinkensemmel?

Person 2: Ich esse keine Wurst, auch keinen Leberkäse.

Person 1: Aber Schinken ohne Fettrand ist punktemäßig viel besser - da noch ein Salatblatt und eine Scheibe Tomate auf eine Vollkornsemmel, dann hast du einen punktemäßig guten Snack.

Person 2: Vollkornbrot vertrag ich nicht, da bekomme ich immer Blähungen….

An diesem Punkt habe ich mich aus dem Dialog verabschiedet und inzwischen meine eigenen Schlüsse daraus gezogen.

Offensichtlich haben wir es hier mit einer Person zu tun, die denkt, dass sie allein, durch den Besuch der Treffen alles tut, um mit WW abzunehmen. Diese “hier - werden - sie - geholfen - Einstellung” bringt einen in Sachen Gewichtsverlust aber nicht wirklich weiter. Langfristig kann sich nur etwas ändern, wenn es aktiv geändert wird - von selbst passiert da nichts. Für manche Menschen scheint es sehr schwer zu sein, die simple Tatsache zu realisieren, dass das bisher praktizierte, falsche Essverhalten die Ursache für das vorhandene Übergewicht ist, und dass sich am Gewicht nichts ändert, solange das Essverhalten so bleibt. Wer nicht bereit ist, die Tips der WW anzunehmen, und sich an die Regeln des Punktesystems zu halten ist in den Gruppen fehl am Platz. Meistens schmeißen solche Teilnehmer auch nach einigen Wochen das Programm und sind dann enttäuscht und frustriert.

Bemerkungen wie: “Das WW Programm ist schon toll, aber das muss man ja dann immer machen, damit man nicht mehr zunimmt.” machen mich rasend. Natürlich hilft nur eine DAUERHAFTE Ernährungsumstellung auch DAUERHAFT gegen Übergewicht. Das ist genau der Grund, warum jede 2-Tage-Wunder-Bauch-Weg Diät Unsinn ist - zumindest für Leute, die mehr Übergewicht als 2 Kilo haben.

Spiele ohne Regeln funktioneren nicht, sie machen keinen Spass, es gibt kein Ziel und so bleiben auch Erfolgserlebnisse aus. Genau so ist es mit dem Abnehmen bei WW - halte dich (zumindest meistens ;-) an die Regeln und du wirst abnehmen. Als Preis winkt eine neue Lebensqualität und das gute Gefühl etwas wirklich Tolles geleistet zu haben.

 

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Nützliche Links: Tageskalorienrechner

Verfasst am 28. November 2007 in Tipps, Diäten, Gesundheit, Links, Allgemein von Redaktion

calcula.jpgEin festes Kalorienpensum pro Tag ist ein Weg, den viele Menschen gehen, um dem Speck auf den Hüften und in anderen Körperregionen zuleibe zu rücken. Doch wieviele Kalorien pro Tag sind denn nun ideal, um gesund aber auch wirkungsvoll abzunehmen? Sind es die 1500 kcal der Brigitte-Diät oder hat jeder seinen individuellen Wert?

Die New York Times bietet auf ihrer Internetpräsenz einen interessanten Rechner an. Nachdem man diesen mit Alter, Geschlecht, Gewicht und Zielgewicht, Körpergröße und dem täglichen Bewegungsumfang gefüttert hat, berechnet er einem die empfohlene tägliche Kalorienzahl. Wahlweise kann auch noch ein Wunschtermin eingegeben werden, zu dem das Zielgewicht erreicht sein soll.

Dank diesem Rechner weiß ich nun, dass ich täglich 2422 Kalorien zu mir nehmen sollte - dann erreiche ich bei einer Durchschnittsabnahme von 700 Gramm mein Zielgewicht von 85 kg am 22. April 2009.

2009? Wollte ich das wirklich wissen??? :xmas_shocked:

 

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Glyxgefühle beim Trinken
Citrus-Mango Glyx von Franken Brunnen

Verfasst am 23. November 2007 in Getränke, Glyx, Diäten, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

glyxlimo.jpgEs ist schon einige Wochen her, dass wir uns unter dem Titel “Überflüssig…” mit dem Franken- Brunnen- Produkt “Aqua Wellness - Pflaume, Vanille & Hibiskus” auseinandergesetzt haben und es - sehr zum Schrecken unserer Geschmacksknospen - auch getestet haben. Inzwischen haben sich unsere Gaumen erholt und einem erneuten Produkttest zugestimmt - der wieder aus der “Near Water”-Ecke kommt und auch aus dem Hause “Franken Brunnen” (in Ostdeutschland auch “Ileburger”) stammt.

“Citrus-Mango Glyx” verheißt das in zarten Rot- und Gelbtönen gehaltene Etikett der PET-Flasche. Für den Fall, dass ein Käufer die Anspielung mit dem “Glyx” im Produktnamen noch nicht verstanden haben sollte, findet man weiter unten, direkt neben einem Haufen leckerer Früchte den Hinweis “mit niedrigem glykämischen Index”. Und direkt daneben, gleichsam als scheinbar amtliche Bestätigung, verkündet ein siegelähnlicher Aufdruck “niedriger glykämischer Index - nachgewiesene Ernährungsoptimierung”. Das ist sie also, die Limo zur Glyx-Diät. Vermutlich gibt es noch viele andere Getränke, die auch “glyx-geeignet” sind - nur schreiben die es halt nicht so schön aufs Etikett.

Ein “kalorienarm” Label verrät uns zusätzlich, dass die Limo nicht mehr als 20 kcal pro 100ml beinhaltet, laut Nährwertangabe sind es sogar nur 18,5. Der Zucker- / Kohlehydratanteil liegt bei gerade mal 4,3 Prozent, Fett und Ballaststoffe werden mit “unter 0,1″ Prozent angegeben.

Aber was ist denn nun diese gelbliche Flüssigkeit in der Flasche, die farblich verdächtig an eine bekannte und beliebte Orangenlimonade erinnert. Es handelt sich hier um ein “Kalorienarmes Erfrischungsgetränk Orange mit Pink Grapefruit- und Mango-Geschmack mit Zuckerarten und Süßungsmitteln”. Ein Blick auf die Zutatenliste verrät außerdem, dass die “Citrus-Mango Glyx” aus natürlichem Mineralwasser, Orangensaft aus Orangensaftkonzentrat (5%), Zucker, Fruktose, Kohlensäure, dem Säuerungsmittel Citronensäure, den Süßstoffen Natrium-Cyclamat, Acesulfam-K, Aspartam und Saccharin-Natrium, Aromen, den Stabilisatoren Pektin und Johannisbrotkernmehl, dem Antioxidationsmittel Ascorbinsäure sowie dem Farbstoff Carotin besteht. Nun ja, wenn man “Diät” und “süße Limonade” unter einen Hut bringen will, dann kommt man wohl an den Süßstoffen nicht vorbei.

Zuletzt die Geschmacksprobe, an die wir als gebrannte Kinder recht vorsichtig herangegangen sind. Und wir sind erfreut: Die enthaltenen Geschmacksrichtungen Orange, Grapefruit und Mango sind allesamt sowohl im Geruch wie auch im Geschmack des Getränks identifizierbar und wirken längst nicht so künstlich wie bei der “Wellness Pflaume”. Die Süße von Orange und Mango ist vordergründig zu schmecken, die Grapefruit hinterlässt eine nicht unangenehme Spur Säure und Bitterkeit auf der Zunge. Der Kohlensäureanteil scheint niedriger als bei anderen Limonaden.

Fazit: Citrus-Mango Glyx ist eine durchaus trinkbare Limonade mit angenehmem Geschmack, die im Gegensatz zu ihrer Schwester den Trinker nicht durch ein überaus künstliches Aroma vergrault.

Website von Franken Brunnen

 

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Einwandern Nicht mit Ihrem Gewicht

Verfasst am 20. November 2007 in Presse, Internet, In den Medien, Politik, Gesundheit, Diäten, Allgemein von Redaktion

newzealand.jpgKein Scherz, wer nach Neuseeland auswandern möchte, sollte sich vor Antritt der Reise vergewissern, dass sein BMI kein Übergewicht verheißt. Sonst kann es ganz schnell geschehen, dass es ihm wie Richie und Rowan Trezise geht. Das walisische Ehepaar wollte nach Neuseeland auswandern, weil Richie als Spezialist für Unterseekabel bei der neuseeländischen Telekom angeheuert hatte. Doch bei der Einreise kam der Schock: “Sie sind zu dick, kehrt marsch” hieß singemäß die Willkommensbotschaft, die Neuseeland für das Ehepaar bereit hielt. Richie speckte ab und durfte einreisen, doch seine Frau hat den magischen BMI-Grenzwert bisher noch nicht erreicht. Schafft sie es bis Weihnachten nicht, wollen die Trezises dem Land den Rücken kehren, berichtet heute der Daily Telegraph.

Hintergrund des BMI-Scans ist die Tatsache, dass Neuseeland auf diese Weise “Risikofaktoren” für sein Gesundheitssystem aussortieren möchte. Problematisch auch hier, dass der BMI, wie sich hier zeigt, nur begrenzte Aussagekraft hat. Richie Trezise zum Beispiel dürfte als Ex-Soldat und regelmäßiger Rugby-Spieler deutlich fitter sein, als so manch neusseländischer Couch-Potato mit einem niedrigeren BMI.

Mr Trezise, a submarine cable specialist and a former soldier, said: “My doctor laughed at me. He said he’d never seen anything more ridiculous in his whole life. He said not every overweight person is unhealthy or unfit.

(entdeckt bei Leben-ohne-diaet.de)

 

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Diät für den Weihnachtsmann

Verfasst am 17. November 2007 in Presse, In den Medien, Diäten, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

santa.jpgDer Weihnachtsmann ist zu dick. Darüber sind sich die Betreiber englischer Einkaufszentren einig. Angesichts einer neuen Studie, die prophezeit, dass im Jahre 2050 mehr als die Hälfte aller Briten fettleibig sein wird, soll nun gegengesteuert werden. Gerade der Weihnachtsmann als Held der Kinder dürfe keinen dicken Bauch haben, berichtet die Daily Mail.

Ein Einkaufszentrum in Greenhithe, Kent, ging soweit ein Traininslager für seine Weihnachtsmänner einzurichten. “Den Weihnachtsmann gibt es seit vielen Jahren, aber die Gesellschaft hat sich verändert und unser Weihnachtsmann soll diese Tatsache widerspiegeln”, erklärte eine Sprecherin des Einkaufzentrums. Der sportelnde Weihnachtsmann soll vor allem Kindern ein Vorbild sein und sie zu mehr Bewegung animieren. Und von Dr. Charmaine Griffiths, der Sprecherin der British Heart Foundation kommt der Ratschlag, dem Weihnachtsmann statt seiner gewohnten “Mince Pies” lieber ein paar Karotten bereitzustellen. :xmas_ugh:

Der ganze Artikel mit Bildern in der Daily Mail.

(Quelle: chickblog.de)

 

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Die Burger-Diät -
oder kann man bei McD von 1300 kcal satt werden?

Verfasst am 16. November 2007 in Fast Food, Diäten, Lebensmittel, Buchrezensionen, Allgemein von Redaktion

Sie wundern sich, lieber Leser, warum schon wieder ein appetitlich aussehendes Fast Food-Produkt die Titelseite dieses doch mit “Abnehmen” befassten Blogs ziert? Nun, das liegt an der nicht enden wollenden Begierde der Menschen, Fast Food und Diät unter einen Hut bringen zu wollen.

Vor fast genau einem Monat berichteten wir unter der Überschrift Diätgeheimnis Hamburgerüber einen Schweden, der partout nicht von seinem Lieblingsessen, dem Burger lassen wollte und so beschloss mit seinen Burgern abzunehmen. Er ließ sich von seinem Stamm-Bulettenbrater sponsorn und nahm in den Wochen und Monaten seiner Diät über 30 Kilo ab.

mcrib.jpgNun geistert ein neuer Burger-Diäter durch die Medien. Maik Metze ist Call Center-Angestellter und liebt das Essen von McDonalds über alles. Über die Zeit hat sich Maik eine kleine Plauze angefressen, der er mittels insgesamt 15 Diäten (u.a. Kohlsuppen-Diät) erfolglos (bei Kohlsuppe kein Wunder!) beizukommen versucht. Immer wieder zieht es ihn zu McDonalds, und plötzlich ist sie da, die Idee. Essen bei McDonalds und dabei abnehmen, das wäre es doch. Gesagt, getan. Maik Metze isst täglich bei McDonalds, sechs Monate lang, nimmt 35 Kilo ab - und schreibt ein Buch darüber. “Die Burger-Diät” ist am 12. November im zsr Verlag erschienen.

Nun staunt der geneigte Leser, wie schnell wir dieses Buch gelesen haben. Wir gestehen, wir haben das Buch nicht gelesen, und haben es (inzwischen) auch nicht (mehr) vor. Wir haben jedoch die recht informative Website zum Buch www.burger-diaet.de studiert.

Eines gleich vorneweg. Das Buch wurde laut Aussage des Autors nicht von McDonalds unterstützt, selbst die Rechte an Produktfotos wurden ihm für das Buch verweigert. Vermutlich ist es McDonalds leid, immer wieder in die Nähe von Ernährungsproblemen gerückt zu werden, selbst wenn sie mit Burgern bekämpft werden.

Es geht in diesem Buch nur um eine einzige Sache: Ich wollte abnehmen und meine eigene Psyche austricksen, indem ich jeden Tag genau das essen kann, was ich am liebsten mag. Bei mir ist das das Essen von McDonald’s, bei anderen mag das sicher etwas anderes sein.

Soweit der Ausgangspunkt zur Burger Diät. Doch wie genau soll die Diät vor sich gehen? Auf der Website findet sich die Antwort. Neben den Nahrungsmitteln Burger und Pommes und ab und zu einen Salat steht das eigentlich banale Geheimnis der Burger-Diät: Kalorienzählen. 1300 Kalorien sind maximal pro Tag erlaubt. Und hier hat die Purzelpfund.de Redaktion das erste mal gestutzt.

Der Autor Maik Metze erklärt auf seiner Website den McRib zu seinem Lieblingsburger. Nun wollen wir doch mal einen kurzen Blick auf die Nährwertseite von McDonalds werfen. Laut diesen Angaben hat ein McRib 480 kcal, eine Portion mittlere Pomme Frites 340 kcal. Von der Tatsache ausgehend, dass Metze auf kalorienhaltige Getränke verzichtet hat, können wir also die 1300 Kalorien komplett in Essen anlegen:

1300 kcal = 2,7 McRib oder 1 McRib + 2 mittlere Pommes Frites oder 3,8 Portionen mittlere Pommes Frites.

Zum Vergleich: Der einzige Burger von McDonalds, der unter 300 Kalorien hat, ist der Hamburger mit 255 kcal. Wer schon mal bei Mc Donalds gespeist hat, der weiß, dass so ein Hamburger eine Füllung für einen hohlen Zahn ist und keineswegs geeignet ist, größere Hungergefühle länger als 10 Minuten im Zaum zu halten. Und von diesem Burger sollen fünf Stück (5 x 255 kcal = 1275 kcal) für die tägliche Ernährung ausreichen.

Verhältnismäßig kalorienarme Gesellen sind noch die Chicken Nuggets, von denen 6 Stück mit 250 kcal zu Buche schlagen. Und natürlich die Salate, die der Autor aber nur “ab und zu” gegessen haben will, weswegen wir sie hier nicht näher beleuchten. Wir wollen aber ausdrücklich unsere Leser dazu animieren, sich anhand der Kalorientabelle von McDonalds ein 1300 Kalorien-Tagespaket zu schnüren.

Wohl gemerkt - auch die Purzelpfund-Redaktion nimmt ab und zu gerne eine Mahlzeit unter den goldenen Bögen ein. Wer hier aufmerksam liest, weiß, dass der letzte Besuch nicht allzu lange zurück liegt. Und genau deshalb kennen wir die Produkte, dank McDonalds inzwischen auch die Kalorienzahlen und halten es für kaum möglich, sich nur mit 1300 kcal am Tag bei McDonalds zu ernähren.

Die Diät mag funktionieren, wenn man “nebenbei” kalorienarmes Obst und Gemüse zu sich nehmen darf. Doch das bestreitet der Autor vehement. Er will sich in diesem Monaten “ausschließlich mit Burgern, Pommes & Co.” ernährt haben. Und das können wir nach obigen Rechenbeispielen nicht glauben. Nach einer einzigen Mahlzeit (Burger und Pommes) ist mehr als die Hälfte des Kalorientagesbudgets verbraucht. Dazu kommt, dass das Sättigungsgefühl nach einer Mahlzeit bei McDonalds bedauerlicherweise nicht allzu lange vorhält.

Abschließend wollen wir noch anmerken, dass wir nicht grundsätzlich die Abnahme bezweifeln. Wir bezweifeln, dass sie exakt so zustande kam, wie sie auf der Website dargestellt wird. Und wir haben Zweifel, dass ein erwachsener Mann mit dem enorm flexiblen System von Weight Watchers - laut Inhaltsverzeichnis des Buches hat Maik Metze auch so versucht abzunehmen - nicht in der Lage ist, einen gelegentlichen McRib in seine Ernährung einzupassen.

Das Buch, ach ja. Vielleicht ist es ja wirklich unterhaltsam und bietet den einen oder anderen neuen Gesichtspunkt. Das Geheimnis der Diät, das Kalorienzählen ist ja schon auf der Website gelüftet worden.

Noch ein Schmunzler am Rande: Laut Angabe auf der Website war das Erscheinungsdatum des Buches der 12. November. Bereits am 9. November wurde “Die Burger-Diät” bei Amazon von einem Sebastian Schütte als “Suuuper! :-D” bewertet. Zwar steht in der Amazon-Rezension als Ortsangabe “Köln”, doch wer Google bemüht, findet auch einen Sebastian Schütte der die U14 Mannschaft des VFL Oldenburg betreut. Und wo lebt der Autor? Richtig, in Oldenburg.

Honi soit qui mal y pense! :D

 

Noch mehr Burger-Diäten:

www.burgerdiet.net:
Ein Deutscher in Singapur auf 30-Tage-Burger-Diät.

www.amonthoffastfood.com:
Noch mal 30 Tage bei McD - diesmal in Amerika.

www.liquidcalories.com:
Woody will beweisen, dass im Film “Supersize Me” die Kalorien von Milchshakes und Limonaden zur Zunahme führten - die 90 Tage Burger-Diät

www.truthinfitness.org:
Keine Diät - Chuzz ist 30 Tage normal bei McDonalds ohne Kalorienbeschränkung und nimmt 8 Pfund ab. Sein Geheimnis: Fitnesstraining.

 

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Diät für Fifi -
Was kann der Mensch tun

Verfasst am 15. November 2007 in Presse, In den Medien, Diäten, Forschung, Allgemein von Redaktion

An dem Ausspruch “So ein Tier ist auch nur ein Mensch” ist mehr dran, als manch Einer glauben mag. Ob nun Hund oder Katze oder andere auch andere Haustiere sind auf uns Menschen geprägt und zugleich von uns abhängig. Vom Menschen bekommen sie Ihr Futter und auch Ihre Bewegungsdosis eingeteilt. Und wenn ein Tier nun mehr Futter als Bewegung bekommt, dann geht es ihm wie dem Menschen in derselben Situation - es wird dick und rund.

hund.jpgWie für den Menschen, ist Übergewicht für Tiere auch nicht gesund. Und so kommt es, dass Tierärzte auch mal eine strenge Diät anordnen müssen. Die Augsburger Allgemeine hat heute ein Interview mit der Professorin Ellen Kienzle vom Lehrstuhl für Tierernährung und Diätetik an der Ludwig-Maximilians Universität München veröffentlicht. Die Wissenschaftlerin kennt die Ursachen für tierisches Übergewicht ganz genau:

Effektiv ist in weniger als 10 Prozent der Fälle eine Krankheit die Ursache dafür, dass Tiere dick werden. Meistens fressen sie einfach zu viel und bewegen sich zu wenig. Und daran sind meistens die Besitzer schuld

Wie auch bei sich selbst verdrängt der Tierhalter gerne das Übergewicht seiner Lieblinge - für Kienzle grenzt das jedoch an Tierquälerei. Zu groß sei die Gefahr von Krankheiten. Übergewichtige Hunde hätten eine bis zu 20 Prozent niedrigere Lebenserwartung als normalgewichtige Hunde. Zu erkennen sei Übergewicht jedoch leicht, betont die Professorin.

Hat das Tier Normalgewicht, lassen sich die Rippen leicht mit den Fingern tasten. Man erkennt eine Taille. Die ist bei Übergewicht […] vor leuter Bauch nicht mehr zu erkennen. Die Rippen sind schwer zu tasten, da sie unter einer dicken Speckschicht verborgen sind.

Und was ist nun das Geheimnis eines schlanken Tieres? Ganz genau, sie haben es erraten. Wie bei uns lautet die Zauberformel “Regelmäßige Bewegung + maßvolles Essen”. Soll das Tier Abnehmen, kann auch unter Absprache mit dem Tierarzt ein so genanntes Reduktionsfutter serviert werden. Nulldiäten sind für Tiere allerdings genauso ungesund wie für uns Zweibeiner.

Und noch etwas haben die Tiere mit uns Menschen gemeinsam: Wenn alle Stricke reißen, dann kann man immer noch zur Ernährungsberatung gehen: An der LMU gibt es werktags von 10 bis 12 Uhr die Ernährungssprechstunde bei Dr. Petra Kölle.

Tja, so ein Tier ist halt auch nur ein Mensch ;)

 

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Zum Abnehmen auf den Mond gucken

Verfasst am 31. Oktober 2007 in In den Medien, Diäten, Allgemein von Redaktion

Ich lebe sicherlich nicht nach Doktor Faustens Credo “Zwar weiß ich viel, doch will ich alles wissen”, aber manchmal höre ich etwas, das mich neugierig macht. Dann muss ich nachlesen, und wo ginge das schneller und komfortabler als im Internet.

Gestern hat mich das Zappen auch zur J.B. Kerner geführt, der u.a. Ranga Yogeshwar und die “Mondexpertin” Johanna Paungger-Poppe zu Gast hatte. Schon im Weiterschalten hörte ich noch, dass der Mond Einfluss aufs Abnehmen haben könnte. “Humbug”, dachte ich zunächst und schaute mir lieber eine Dokumentation auf einem anderen Sender an.

mond.jpgHeute morgen habe ich dann mal Google bemüht, weil mir das Thema dann doch nicht aus dem Kopf ging. Schließlich beeinflußt der Mond ja auch die Gezeiten, vielleicht ja auch mehr. Auf WomanWeb habe ich dann Informationen zu einer Monddiät gefunden. Und richtig, die Gezeiten wurden gleich erwähnt.:

Der menschliche Körper besteht aus bis zu 75 Prozent Wasser. Der Mond beeinflusst nicht nur die Gezeiten der großen Gewässer, sondern auch diesen persönlichen, kleinen Ozean.

Laut dieser Seite geben die Mondphasen geben den den Rahmen für eine effektive Ernährungsumstellung vor. So soll der Neumond den idealen Zeitpunkt sein, schlechte Angewohnheiten aufzugeben, oder eine Diät / Ernährungsumstellung zu beginnen. Außerdem ist, laut Womanweb, der Neumond ideal zur Entschlackung.

Die Gefahr des zunehmenden Mondes steckt quasi schon im Begriff. Man(n) und Frau tendiert zum Zunehmen, für Mond-Diäter ist jetzt Vorsicht angesagt. Möglichst wenig Fette lautet die Devise.

Bei Vollmond purzeln dann die Pfunde - vorausgesetzt man hält sich ernährungstechnisch zurück.

Pfundpurzlers Paradies ist jedoch der abnehmende Mond, wie könnte es auch anders sein:

Der gesamte Körper ist in Hochform und verbraucht die zugeführte Energie auf dem schnellsten Wege. Deshalb ist die „abnehmende“ Phase auch die Fastenphase par excellence. Nomen est omen!
Schlankheitsambitionen sind begünstigt und diejenigen, die sich wohl fühlen, wie sie sind, müssen perfide Kalorien in Eiscreme-, Pizza- und Schokolade-Tarnung nicht fürchten. Vollkornprodukte, Gemüse, Fisch und Eiweiß sind für Diätwillige die Grundpfeiler, um die abnehmende Allround-Formel des Erdtrabanten optimal auszukosten.

Klingt kompliziert? Es kommt noch besser, denn jetzt kommen die Sternzeichen ins Spiel, die der Mond auf seiner Reise von Neumond zu Vollmond und zurück zum Neumond durchläuft. Entsprechend der Sternzeichen gibt es Erdtage, Wassertage, Lufttage und Feuertage, denen jeweils eine Gruppe Lebensmittel zugeordnet wird. Beispiel gefällig?

Lufttage: Zwilling, Wassermann und Waage
Dies betrifft vor allem das Drüsensystem. Fette und Öle werden besonders gut verwertet. An diesen Tagen sollte aus Rücksichtnahme auf die Waage tierisches Fett vom Speiseplan ausgeschlossen werden. Perfid aber wahr: an diesen Tagen scheinen die Gelüste nach Fetthaltigem besonders stark.

Spätestens bei den Tierkreiszeichen war bei mir Schluss. Ich glaube gerne, dass jemand, der die Regeln dieser Mond-Diät befolgt, abnehmen wird. Denn letztlich ist das, was da propagiert wird, eine maßvolle und gesunde Ernährung, wie sie von verschiedenen Seiten hoch gehalten wird. Bestätigt wurde ich nach weiterer Recherche von einem Artikel auf www.netdoktor.de:

Mit dieser gemischten Ernährung, die auf zu viel Fett verzichtet, nimmt jeder ab - ganz gleich wie der Mond steht. Das Gewicht fällt langsam, aber stetig. Sie können diese Diät so lange durchführen, bis Sie Ihr Wunschgewicht erreicht haben. Die abwechslungsreiche Mond-Diät lässt sich auch langfristig durchführen.

 

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Saftige Kalorien

Verfasst am 30. Oktober 2007 in Getränke, Diäten, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Saft schmeckt gut und ist gesund - soweit ist alles in Ordnung. Doch Saft ist gerade beim Abnehmen im wahrsten Sinne des Wortes mit Vorsicht zu genießen.

saft.jpgWer Gewicht verlieren will, der soll, so auch der Rat der Mediziner und Ernährungsberater, viel trinken. Gerade für Übergewichtige mit einem “süßen Zahn”, sprich einer Leidenschaft für Limonaden und Ähnliches erscheint der Umstieg auf Fruchtsäfte naheliegend. Man hat weiterhin den süßen und fruchtigen Genuss, aber man trinkt “gesund”.

Als Durstlöscher sind Säfte dennoch nicht wirklich geeignet. Säfte sind zuckerhaltig, bringen also deutlich mehr Kalorien mit als der ideale Durstlöscher Wasser. So schlägt ein 0,5 l Glas Apfel-Direktsaft mit rund 235 kcal (Quelle www.fettrechner.de) zu Buche.

Jemand, der sich wirklich mit gepresstem Obst auskennt, ist Kirstin Walther. Sie ist Inhaberin der einer Saftkellerei bei Dresden und passionierte Bloggerin. In einem Beitrag in ihrem Saftblog hat sie zum Thema Saft als Durstlöscher Stellung genommen:

Deshalb nochmal: SÄFTE UND NEKTARE SIND KEINE DURSTLÖSCHER!!! Auch unsere nicht. Wer sie pur genießt, sollte das als Obstersatz verstehen, allerdings nur dann, wenn es Direktsäfte oder Nektare aus Direktsäften sind. Bei Säften aus Konzentrat ist von den ursprünglichen Vitaminen und Mineralstoffen nicht mehr viel drin. Es sei denn, daß sie im Nachhinein, leider meistens in künstlicher Form, wieder zugesetzt werden. Hat aber wenig mit Natürlichkeit zu tun.

Wer seinen Durst also mit Obstzusatz löschen möchte, sollte hochwertige Direktsäfte mit reichlich Wasser verdünnen. Das ist viel gesünder und auch preiswerter als Fertiggetränke zu sich zu nehmen.

Hier geht es zur Kellerei Walther und Ihrem Saftblog.

 

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Explosiver Plauzenwettstreit

Verfasst am 27. Oktober 2007 in In den Medien, Diäten, Sport, Allgemein von Redaktion

Beiträge mit Vergleichswettbewerben gehören heute zum Standardrepertoire der Boulevardmagazine. “Raser oder zivilisierte Fahrer - wer spart mehr Sprit?”, “London, Wien oder Prag - wo wird man eher abgezockt?” oder “Gekauft oder Frisch gepresst - wer schmeckt den Unterschied?” schaffen Nähe zum Publikum und - noch viel wichtiger - Quote!

Heute Abend war es bei RTL explosiv wieder mal soweit - doch Gott sei Dank zumindest mit einem Thema, das wir hier bei Purzelpfund.de auch verwenden konnten. Karsten, Heinz und Ziggy wurden heute vor die Kamera gezerrt mit dem Ziel, in aller Öffentlichkeit gegen Ihre Plauze zu kämpfen. Aber halt, ein einfacher Vergleich wäre zu wenig - anspruchsvoller wird es natürlich, wenn jeder der Kombattanten die Wahl der Waffen hat.

Und so durfte der 40-jährige Fast Food-Fan Karsten (118 kg) monatelang Pillen schlucken, die im Magen aufquellen und das Hungergefühl vertreiben sollen. Pralinenvertilger Heinz (120 kg) entschied sich für die Weight Watchers und der 29-jährige Gerstensaft-Jünger Ziggy, der mit 97,7 kg das Leichtgewicht der Wettstreiter war, wählte die “Folterkammer” mit einem persönlichen Fitnesstrainer.

Im Februar ging es los, schon nach sechs Wochen streckte Marzipan-Heinz die Waffen bei den Weight Watchers. Hatte er bei Beginn des Bewerbs noch eingeräumt, sein Übergewicht läge vor allem an den Süßigkeiten zwischen den Hauptmahlzeiten, begründete er sein Aussteigen aus dem Programm damit, auf Dienstreisen die Mahlzeiten nicht bepunkten zu können. Doch das Kamerateam traf ihn im Supermarkt, als sich Heinz den Wagen mit Keksen und Co vollpackte. Mahlzeiten auf Dienstreisen???

Erfolgreicher waren seine beiden Konkurrenten. Karsten wurde mit seinen Magenfüllern rund 6,5 Kilos los, Student Ziggy ließ 12,7 Kilo in der Muckibude.

Und die Moral von der Geschichte? Gute Frage. Vermutlich “Wieder 15 Minuten Programm ohne wesentliche Information gefüllt!”

 

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