Der völlig falsche Gummi

Verfasst am 11. April 2009 in Erfahrungsberichte, Links, Allgemein von Redaktion

kaugummi_kl.jpgAuf dem Amapur-Blog bin ich vor einigen Tagen auf einen Tipp gestoßen, der mir so interessant erschien, dass ich ihn selbst einmal ausprobieren wollte. Eines unserer Probleme bis zum heutigen Tage ist weniger die Disziplin hinsichtlich der Hauptmahlzeiten sondern die Disziplin, wenn es um den Happen zwischendurch geht.

Obst ist eine Möglichkeit, auf die wir immer wieder zurückgreifen, die aber nicht immer und überall zur Hand ist - beispielsweise unterwegs. Amapur bringt in diesem Zusammenhang Kaugummis ins Spiel, zuckerfrei natürlich. Kaugummi als Alternative zu Süßem, Kaugummi als Abschluss einr Mahlzeit und Überbrückung des Zeitraums bis zum Einsetzen des Sättigungsgefühls. Außerdem schmecken andere (süße) Snacks mit Kaugummigeschmack im Mund einfach weniger gut. Ein weiterer Bonuspunkt: Kaugummikauen soll Stress reduzieren und somit auch dem Stressessen die Grundlage entziehen.

Also habe ich mir beim letzten Einkauf ein Päckchen zuckerfreie Airwaves von Wirgley’s gekauft, Geschmack “Cherry Menthol”, weil ich den klassischen Minzgeschmack nicht wirklich mag. Gestern nach dem Abendessen sollte der erste Kaugummiversuch steigen…. und wurde nach knapp zehn Sekunden wieder abgebrochen. Der Geschmack war einfach zu eklig. Der Kaugummi landete in hohem Bogen im Abfalleimer.

Heute werde ich wieder zum Einkaufen fahren und mich nach Kaugummi umsehen, Kaugummi ohne Minzgeschmack und wenn irgendmöglich auch ohne Menthol. Irgendeinen zuckerfreien Kaugummi mit Fruchtgeschmack wird es doch wohl geben - vielleicht hat ja irgendjemand einen guten Tipp für mich.

Und dann werde ich den Versuch nochmal angehen, hoffentlich mit mehr Geschmack und in der Konsequenz auch mit einer längeren Dauer.

 

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Probetraining, das dritte: Easy Sports

Verfasst am 26. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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es-logo.jpgUnsere Aktion “Purzelpfund wird fit - Abnehmen durch Sport” geht in die dritte Runde. Probetraining Nummer drei stand am Montag auf dem Terminkalender, dieses Mal wieder bei einer größeren Kette. Easy Sports hat die zwei Augsburger Studios der ehemaligen Fitness Company übernommen. Eines wurde zwischenzeitlich geschlossen, das andere, in einem außerhalb des Stadtkerns gelegenen Viertel befindliche Studio führt Easy Sports weiter.

Um 10 Uhr hatte und wurde an der Rezeption / Saftbar freundlich begrüßt. Ich erhielt eine Tageskarte und den Weg zu den Umkleiden beschrieben. Das Studio ist in der Grundfläche relativ klein, erstreckt sich aber über fünf Stockwerke. Im Erdgeschoß und im ersten Stock sind Kursräume untergebracht, im dritten Stock findet man Umkleiden, Dusche und Sauna, darüber liegt der zweistöckige Geräteraum.

Die Umkleide ist sehr sauber, geräumig und mit dunklen, optisch etwas abgenutzten Holzspinden ausgestattet, die sich mit der Chipkarte verschließen lassen. Ein großer Spiegel, mehrere Haartrockner gehören ebenfalls zur Ausstattung des Umkleideraums. Ein Duschraum und mehrere Toiletten grenzen an die Umkleide an.

Frisch umgezogen gings dann hinauf in den vierten Stock. Ein Trainer mit breitem Kreuz und einem Bizeps wie aus dem Bilderbuch begrüßte mich und ließ sich erst einmal über meine Motivlage und meine Trainingswünsche aufklären. Auf Grundlage meiner Angaben umriß der Coach einen groben Trainingsplan, der in seiner Aufteilung dem bei McFit ausgedruckten Plan ähnelte. Aufwärmen, Krafttraining und zum Schluss ausgiebiges Ausdauertraining zum Fettabbau / Konditionsaufbau. Allerdings gab es hier noch fachkundiger Erläuterungen des “warum” und “wieso” und einen kurzen Überblick über die Mechanismen des Fettabbautrainings.

Nach einer kleinen Führung durch das Studio durfte ich mich 15 Minuten auf dem Trimmrad warmstrampeln, bevor mir der “Folterknecht” im roten T-Shirt ( ;) ) seine Geräte zeigte. Insgesamt bekam ich vier Übungen vorgeführt und ausführlich erklärt, bevor ich mich selbst schinden durfte. Oberkörper, Schulter und Oberschenkel durften sich in zwei Zyklen á 15 verausgaben. Zum Abschluss des Probetrainings ging es nochmals aufs Trimmrad und auf den Crosstrainer.

Während der Geräteübungen war der Trainer stets in der Nähe und achtete auf einer korrekte Ausführung der Übungen und auch als ich auf Fahrrad und Crosstrainer schwitzte, ließ er sich immer wieder bei mir blicken und erkundigte sich nach meinem Befinden.

Preislich bewegt sich das Easy Sports-Studio am obersten Rande des Preisniveaus der bisher getesteten Studios. 16,95 Euro kostet das Training bei McFit, 24,95 € bei Bodyfeeling Fitness. Easy Sports bietet eine gesplittete Preisstruktur mit ermäßigten Trainingspreisen von monatlich 23,96 € für Trainierende, die den Zeitraum von 8 bis 12 Uhr nutzen.

Wer frei über seine Trainingszeiten entscheiden möchte, der darf den erhöhten Beitrag von 35,96 € (12-Monatsvertrag) bzw. 31,96 € (24-Monatsvertrag) auf den Tisch des Hauses legen. Und wer den Gesamtbetrag auf einmal auf den Tisch legt, der bekommt nochmals 10 Prozent Rabatt. Außerdem können eine Getränkepauschale von 99 Cent / Woche oder die Solariumsbenutzung für 1,99 € / Woche dazu gebucht werden.

Im Vergleich der bisherigen Studios habe ich mich bei Easy Sports definitiv am wohlsten gefühlt. Der Trainer wirkte kompetent, das Studio vermittelte eine angenehme Atmosphäre und liegt in einer annehmbaren Entfernung, die “fahrradkompatibel” ist.

Mal sehen, was meine Vergleiche noch so bringen. Das nächste Training kommt bestimmt.

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Probetraining, das zweite: Bodyfeeling Fitness

Verfasst am 20. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Heute war es soweit, das zweite Probetraining in einem Augsburger Fitness-Studio stand an. Mittels Email hatte ich angefragt, ob man denn zu einem unverbindlichen Probetraining vorbeikommen könnte und die Antwort war ebenso knapp wie eindeutig: “Tasche packen, vorbeikommen!” Und heute habe ich das dann wahrgemacht.

Die Lage des Studios ist leider nicht ganz so verkehrsgünstig wie bei der in der Stadtmitte befindlichen McFit-Muckibude. Am östlichen Stadtrand ist das Studio von Bodyfeeling Fitness das buchstäblich letzte Haus vor dem freien Feld. Mit dem Auto von zu Hause sind das je nach Verkehr 5 bis 15 Minuten, mit dem Radl 20 bis 30 Minuten. Egal für elche Anreise man sich entscheidet, Parkplätze für Zwei- und Vierräder gibt es rund um das Haus genug.

Hinter der Glastüre liegt die Rezeption / Bar an der ich dann auch gleich von Chefin Bine empfangen wurde. Mit einem Spindschlüssel ausgestattet wurde ich erst mal zum Umziehen geschickt. Auch hier die üblichen Metalspinde - hier in blau und orange - und Holzbänke, dahinter der Duschraum.

Zurück an der Rezeption erläutert mir Bine den Ablauf des Probetrainings. “Wir gehen heute in den Kardiobereich - Laufband, Crosstrainer und Ergometer. Das Erklären der Kraftgeräte erfordert immer etwas mehr Zeit, das machen wir dann, wenn jemand Mitglied wird”. Da war bei McFit mehr geboten - Aufwärmen, Geräteführung und -test, und Ausdauer - dafür sieht es hier gemütlicher aus. Nun gut, mag man fragen, muss ein Fitnessstudio gemütlich sein?

Die Geräte selbst sind ja nicht wirklich “gemütlich” (in keinem Studio) aber warme Farben an den Wänden und ein paar Grünpflanzen schaffen eine im Vergleich zur klinischen Sterilität von McFit angenehme Atmosphäre. Dazu gibt es auch eine kleine Sitzecke, eine Kinderspielecke und zwei Kickertische für alle, die auch ihre Handgelenke wirbeln lassen wollen.

Das Bodyfeeling Fitness hatte auf mich auch schon auf der Website einen “familiären” Eindruck hinterlassen und dieser Eindruck bestätigt sich vor Ort. Die Betreuung ist freundlich, man fühlt sich sofort willkommen und noch etwas fällt auf. Lag das Durchschnittsalter der Trainierenden bei McFit deutlich unter 30 Jahren, trifft man hier ein auch altersmäßig bunt gemischtes Publikum an. Einige der Herren auf den Crosstrainern sind deutlich über 70 Jahre alt. Wenn ich in dem Alter mal noch so fit bin…

Die Geräte an denen ich trainiere sind optisch alle einwandfrei. Dafür gibt es von allen Geräten anscheinend verschiedene Generationen - normal, moderner und High Tech.

Ich darf zunächst munter auf dem Laufband ausschreiten. 4 km/h stellt mir Bine als Tempo ein, ich fühle mich unterfordert, meine normale Gehgeschwindigkeit liegt höher. Also erhöhe ich auf 6,5 km/h und marschiere los. 15 Minuten soll ich mich an das Laufband gewöhnen. Beim Verlassen des Laufbandes ist mir ein wenig schwindlig - normal wie Bine meint.

Dann geht es für zehn Minuten auf den Crosstrainer, nicht ohne die Warnung es langsam angehen zu lassen. Zum Schluss drehe ich nochmal 20 Minuten auf dem Trimmrad bis ich am Ende dieser Probestunde 320 Kalorien verbrannt habe. An der Bar gönne ich mir einen erstaunlich leckeren und kalorienfreien Erdbeer-Limette Mineraldrink, bevor ich das Probetraining beende.

Bodyfeeling Fitness liegt nicht so günstig und ist nicht so perfekt und mit der Wasserwaage ausgerichtet. Dafür hat man irgendwie das Gefühl zu Hause zu trainieren, und das ist auch etwas wert. Bei einem 12 Monatsvertrag, werden für dieses Studio 25 Euro fällig, 8 Euro mehr als beim Konkurrenten McFit. Alles zusammen vergebe ich auch hier 7 Punkte, allerdings mit einer deutlicheren Tendenz nach oben, wegen des heimeligen Gefühls.

Am Montag ist der Termin für das dritte Probetraining, dieses Mal bei easysports. Ich werde Euch berichten.

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Probetraining, das erste: McFit

Verfasst am 14. März 2009 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Die Suche nach dem “idealen” Fitnessstudio geht in die erste Runde. Freitagmorgen, 9 Uhr, fahre ich auf den Parkplatz eines Augsburger Möbelhauses. Im obersten Stock des alten Industriebaus liegt eine von zwei Augsburger McFit-Filialen. Übers Internet habe ich einen Termin für ein Probetraining vereinbart.

Das erste Trainingsprogram gibt es schon vor dem Betreten des Studios. “Dritter Stock” klingt nicht hoch, doch wenn die Stockwerke Fabrikhallenhöhe haben, dann ärgert man sich doch ein wenig, wenn man oben angekommen feststellt, dass es auch einen Aufzug gegeben hätte. Aber gut, man ist ja zum Schwitzen hergekommen.

An der Empfangstheke begrüsst mich Trainerin Bianca freundlich. Hinter den Drehkreuzen erstreckt sich ein riesiges Studio, in dem schon viele Besucher fleißig ackern. Ich erhalte ein Vorhängeschloss für meinen Spind und werde zum Umziehen geschickt. Die große Einheitsumkleide mit ihren blauen Bänken und Spinden wirkt ein wenig spartanisch aber zweckmäßig. Ein Gemeinschaftsduschraum mit drei Brausen an der Wand liegt direkt nebenan. Alles wirkt sauber.

Nach dem Umziehen geht es zurück zum Empfang und zu Bianca. Die kleine rotblonde Trainerin führt mich und meinen Trainingspartner zum “McFit Terminal”, einem Computer, an dem sich jeder Sportler seinen individuellen Trainingsplan erstellen kann. Unter Biancas Anleitung beantworten wir die Fragen des Computers und lassen uns unseren Trainingsplan ausdrucken, bevor es für 10 Minuten zum Aufwärmen aufs Liegefahrrad geht. Die Starteinstellung liegt bei 20 Watt - lächerlich. Bei 100 Watt spüre ich ein wenig Widerstand, muss mich anstrengen - los geht’s

Hinter den Liegefahrrädern stampft eine kleine Armee von Frühsportlern auf dem Laufband, vor uns sausen Skateboarder über den Bildschirm des Studio-TV. Auch hier ist alles blitzeblank, wahrscheinlich dank der Servicekraft, die unauffällig immer wieder durch den Raum huscht - die Dame scheint außer Bianca die einzige anwesende Mitarbeiterin in dem riesigen Studio zu sein.

Bianca gibt uns in den nächsten 45 Minuten eine gründliche Einweisung in die Geräte, die uns in unserem Einsteigerprogramm begleiten sollen. Die Namen der Geräte habe ich mir nicht alle gemerkt, aber in der Rückschau kann ich sagen, dass zumindest jede mir bekannte Muskelgruppe in dieser Dreiviertelstunde zum Zuge kommt. Fragen beantwortet Bianca immer sofort geduldig und freundlich.

Den Abschluss der Trainerrunde bildet ein gemeinsames Stretching, danach verabschiedet sich Bianca, allerdings nicht ohne uns noch freizustellen, Das Studio noch weiter ausgiebig zu testen, sei es durch eine weitere Geräterunde oder etwas Ausdauertraining. Ich schwinge mich auf das “Radl” und kurble 30 Minuten bei 100 Watt Widerstand herunter, bevor ich den Weg zurück zu Umkleide nehme.

Urteil:
Das Studio liegt in Fahrrad- / Laufentfernung, hat einen kostenlosen Parkplatz. Die Geräteausstattung wirkt hochwertig und die meisten Geräte sind mindestens fünfmal vorhanden. Das Studio und die Umkleide sind sehr sauber, das Personal freundlich und zuvorkommend.

Was mir weniger gut gefällt, ist die Gemeinschaftsdusche “Modell Sparta Camping”. Ebenfalls mangelhaft wirkt auf mich der Laserdrucker des McFit-Terminals, der unmittelbar neben Trainingsgeräten wahre Staubschwaden ausspuckt. Und Laserdruckerstäube sind nicht als besonders gesundheitsförderlich bekannt. Auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten würde ich McFit 7 Punkte geben.

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Gemüseverarbeitung: Hobeln statt schnippeln

Verfasst am 27. Januar 2009 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Als wir vor zwei Jahren begannen unsere Ernährung umzustellen, landete als Folge immer öfter Gemüse auf dem Teller. Gemüse, das im Vorfeld natürlich irgendwie verarbeitet werden musste. Und so brachten wir als Konsequenz in den ersten fünf Monaten des Abnahmeprojekts deutlich mehr Zeit in der Küche zu als zuvor.

Auf der Augsburger Dult, einem zweimal jährlich stattfindenden Markt, gab es dann die Lösung für unser Problem - einen Börner V-Hobel. Ich selbst kannte das Gerät schon aus meiner Jugend, meine Eltern hatten jahrelang mit so einem knallorangen Hobel das Gemüse geschnitzelt. Schon bei früheren Dultbesuchen hatte ich für den Kauf eines solchen Geräts plädiert, war aber an Martinas Skepsis abgeprallt. Doch dieses Mal war die Burg sturmreif geschossen, der Kauf des Hobels eine reine Formsache. Und seitdem ist die Gemüseverarbeitung eine reine Freude.

bh_hobel.jpg
Wenn wir nun mit anderen das Thema “Ernährungsumstellung” diskutieren - egal ob in Martinas Weight Watchers-Gruppe, in Internetforen oder anderswo - die Gemüseverarbeitung ist einer der Punkte, der immer wieder als großer Abtörner angeführt wird. Und weil wir glauben, dass auch andere “Abnehmer” für die Hilfe des Hobels dankbar wären, stellen wir ihn heute hier vor. Es gibt in unserer Wohnung kaum ein Gerät, von dem wir ehrlich so überzeugt sind, wie von diesem Hobel.

Hergestellt wird dieses Wunderding von einer Firma namens Börner, die versteckt im kleinen Dörfchen Niederkail östlich von Bitburg ansässig ist. Im normalen Handel sind die V-Hobel in ihren verschiedenen Versionen nicht zu kriegen, Börner vertreibt ausschließlich übers Internet und über seine Vertreter auf den diversen Märkten im ganzen Bundesgebiet.

Geheimnis des V-Hobels sind seine v-förmig angeordneten Klingen, die aus irgendeinem magischen Grunde nicht stumpf werden. Der Hobel meiner Eltern ist an Kunststoff-Materialermüdung eingegangen, da haben die Klingen noch munter geschnitten. Durch variable Klingeneinsätze können eine Vielzahl an Schnitten realisiert werden. Der Klingenschutz dient zugleich als Einsatz für mitteldicke Scheiben, ein weiterer Einsatz kann je nach eingesetzter Seite dünne oder dicke Scheiben erzeugen.

bh_zucch2.jpg

Kartoffeln selber zu Pommes Frites schneiden ist mit dem Klingeneinsatz für breite Streifen ein Kinderspiel. Mit zwei, drei Messerschnitten in das zu schnippelnde Gemüse werden große Würfel draus.

bh_kart.jpg

Als vierter mitgelieferter Einsatz gibt es schmale Dopppelklingen für wunderbare Gemüsejulienne, so wie wir sie für dieses Bild aus Zucchini zubereitet haben.

bh_zucch1.jpg

Und wenn man dann, wie oben schon erwähnt, das zu schneidende Gemüse noch kurz einschneidet, erhält man wunderbare Würfelchen, so wie es der hier abgebildeten Gemüsezwiebel ergangen ist.

bh_zwiebel3.jpg

Wem das noch nicht fein genug ist, für den gibt es bei den Markthändlern und im Internet als Zubehör noch einen Einsatz mit noch feineren Klingen. Und dass man zusätzlich zu den Gemüsewürfeln nicht auch noch seine Finger häckselt, wird das Gemüse vor dem Schneiden in den mitgelieferten Halter eingespannt.

Nach Gebrauch wird der Hobel samt Klingen und Fruchthalter platzsparend in seiner Kunsstoffhalterung verstaut. Dass man sich beim Hantieren abseits des Gemüseschneidens nicht die Finger an den wirklich sehr scharfen Messern verletzt, dient einer der Einsätze als Klingen- und Fingerschutz.

bh_versuch1.jpg
Was der Börner V-Hobel leisten kann, haben wir versucht, in einem kleinen Duell Messer gegen Hobel darzustellen. Martina, die recht geübt mit dem Messer hantiert und ich, der ich den Hobel bedienen kann, werden beide 500 Gramm Kartoffeln zu Pommes verarbeiten, eine Zucchini in Scheiben schneiden und eine große Gemüsezwiebeln in kleine, feine Würfel schneiden.

Wir beginnen mit den Kartoffeln, schon in den ersten 20 Sekunden habe ich drei Kartoffeln gestiftelt, Martina gerade den ersten vollendet. Nach etwas mehr als 90 Sekunden sind meine 500 Gramm Erdäpfel in Pommesgröße geschnitten und nach einem schnellen Messerwechsel muss die Zucchini dran glauben. Keine 15 Sekunden später liegt auch die Zucchini geschnitten auf dem Teller. Jetzt noch die Zwiebel. Sie wird in den Halter gedrückt, mit einem Messer längs eingeschnitten. Jetzt muss noch einmal der Messereinsatz gewechselt werden und dann gleitet auch die Zwiebel über den Hobel. Nochmal 15 Sekunden später liegen feinste Zwiebelwürfelchen vor mir.

Insgesamt habe ich mit den Messerwechseln weniger als drei Minuten zum Schnippeln der drei Gemüsesorten gebraucht. Martina braucht rund fünf Minuten, nicht ganz doppelt so lange - wobei man nochmals erwähnen muss, dass Martina sehr routiniert das Küchenmesser schwingt. Der Ottonormalkoch dürfte also gut und gerne etwas länger beschäftigt sein.

Fazit:
Wir stehen voll und ganz hinter unserem Börner Hobel. So schnell und einfach wie mit diesem Gerät lässt sich Gemüse sonst kaum verarbeiten. Die Edelstahlversion V10 ist mit 88 Euro sicher kein Schnäppchen, für Sparfüchse gibt es aber die nahezu identische Version V4 aus Kunststoff für 25 Euro. Letzten Endes ist die Machart auch nur sekundär - beide Modelle sind unverwüstlich und die Klingen, das entscheidende Element, sind in beiden Hobeln identisch.

Verschiedene Varianten des V-Hobels:
Börner V-Hobel V3
Börner V-Hobel V4
Börner V-Hobel V6
Börner V-Hobel V10

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Vorkochen spart Zeit und Kalorien

Verfasst am 13. Januar 2009 in Tipps, Erfahrungsberichte, Allgemein von Redaktion

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Wenn man so wie wir den Kampf gegen die Pfunde und den inneren Schweinehund aufnimmt, kommt man nicht umhin, zu analysieren, wo die Gründe für die Unterbrechung der Abnahme bzw. Gewichtszunahme liegen.

Bei uns haben da mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ein ganz entscheidender Punkt war gerade im letzten halben Jahr Zeitmangel. Die Zeit die bei uns unter der Woche jeden Tag fürs Kochen zur Verfügung steht ist am Abend ab circa 18.30 Uhr. Wenn man dann schon mit knurrendem Magen heim kommt, steht einem nicht immer der Sinn danach, erst noch eine Stunde zu kochen. Dann will der Hunger sofort gestillt werden.

gefrieren.jpgAußerdem haben wir drei Abende in der Woche, während der wir wegen Sport oder anderer Aktivitäten gar nicht gemeinsam essen oder kochen.

Und eben in dieser Situation, hungrig und unter Zeitdruck, schlägt der innere Schweinehund erbarmungslos zu. Ein Subway-Sandwich auf dem Weg, der schnelle Take-Away vom Chinesen um die Ecke oder irgendein anderes “Auswärts-Essen” und wenn man sich tagsüber nicht gerade ausschließlich von frischem Obst oder Gemüse ernährt hat, tappt man willig und sehenden Auges in die Kalorienfalle - und das mehrmals in der Woche.

Um diese Falle für die Zukunft auszuschließen und auch die Verwertung unserer Biokiste zu optimieren haben wir für uns jetzt das Programm “Vorkochen” aktiviert. Wir haben vergangene Woche beim Wocheneinkauf im Supermarkt auch gleich zwei Packs mit Toppits Gefrierboxen eingekauft. (Hätten wir gesehen, dass es die bei Amazon (siehe unten) 25 Prozent günstiger gegeben hätte…. *grmpf*)

Zu Hause haben wir dann eine Liste gemacht, was wir gern als “Notmahlzeit” haben wollen und dieses Wochenende durfte der Herd im Akkord arbeiten. Kalbsgeschnetzeltes mit Fenchel, Pute asiatisch, Bolognese Sauce und Pute mit Brokkoli…

Insgesamt haben wir jetzt 12 vorgekochte Mahlzeiten als Vorrat im Gefrierschrank, die wir nur noch am Morgen aus dem Gefrierschrank holen müssen, wenn absehbar ist, dass am Abend die Zeit knapp ist. Dann braucht man nur noch ein paar Nudeln, etwas Reis und fertig ist das Abendessen.

Und in Zukunft wird einfach beim Kochen etwas mehr gekocht und schon hat man wieder was für den Gefrierschrank.

Purzelpfund 1: Schweinehund 0.

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Fingernagel ade
oder “Wie fest müssen Batteriefachdeckel sitzen?”

Verfasst am 21. Oktober 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

Vor ein paar Wochen haben wir über ein Handy berichtet, das dem (angehenden) Jogger Hilfestellung bei der Aufstellung und Ableistung seines Trainingsplanes leisten kann und soll. Das Gerät kommt aus dem Hause Samsung, trägt die Typenbezeichnung F110 myCoach und wir hatten angekündigt dieses Gerät testen zu wollen. Schließlich ist das ja mal eine Handyfunktion, die Übergewichtigen einen Mehrwert bei einem Handy bietet und zum zweiten, waren wir skeptisch, ob sowas funktioniert.

Ganz so skeptisch war man bei adidas offensichtlich nicht, denn die Firma betreibt das Online-Portal miCoach.com, das mit dem Samsung-Handy quasi kooperiert. Also haben wir uns bemüht ein solches Handy aufzutreiben und haben uns gefreut wie zwei kleine Schnitzel, als und jemand ganz unkompliziert ein solches Gerät für einen Testzeitraum von vier Wochen zur Verfügung gestellt hat.

Nun sind schon drei Wochen der First herum und ich habe bisher noch keinen einzigen Lauf gemacht - das muss ich jetzt alles in einer Woche auf die Reihe bekommen. Dafür benutze ich das Handy alleine seit drei Wochen und werde deshalb meinen Testbericht zumindest zweiteilen. Heute gibt es “Das Handy” als das was es neben seiner Coachingfunktion noch ist - ein Telefon.

Optik: Das F110 ist ein so genanntes Slider-Handy, das heißt, man legt die Tastatur durch Auseinanderschieben von oberer und unterer Hälfte frei. Das Gerät ist 4,5 Zentimeter breit, 1,4 Zentimeter dick und zusammengeschoben gerade mal 10,1 Zentimeter lang - passt also sowohl in Hosen-, Jacken und Handtasche.

Das Gerätegehäuse ist aus anthrazitfarbenem Kunststoff, im oberen Drittel mit einem weißen Mittelstreifen abgesetzt. In der Gehäuserückseite des Geräts findet man das Batteriefach und die eingebaute Digitalkamera. Die Oberfläche der Rückseite ist geriffelt und wirkt bei Berührung als ob ein Gummiüberzug über dem Material läge - vermutlich für besseren “Grip” mit vom Sport nass geschwitzten Pfoten.

Seitlich links liegen Tasten für die Lautstärkeregelung und die Anschlussbuchse für Ladegerät, PC-Synchronisation und Kopfhörer. Gegenüber auf der rechten Seite liegt der Auslöser für die Digicam. In geschlossenem Zustand ist automatisch die Tastensperre für die sieben oben liegenden Tasten sowie das Steuerfeld aktiviert. Neben den Menüsteuertasten gibt es hier zwei Direktstarter für das miCoach-Programm und den mp3-Player, die Löschtaste sowie die Tasten für die Rufannahme und Rufbeendigung. Das F110 ist sicher kein Designklassiker mit hochwertigem Look, aber durchaus ein Handy, mit dem man sich sehen lassen kann.

Handhabung: Meine erste Auseinandersetzung mit dem F100 hatte ich ungefähr zwei Minuten nach dem Öffnen des Pakets. Ich wollte meine Simkarte einlegen und zu diesem Zwecke den Batteriefachdeckel abnehmen. Wir haben fast eine halbe Stunde gerungen, das F110 und ich, bevor ich mit Hilfe eines in den Schlitz zwischen Deckel und Gehäuse geschobenen Fingernagels das Problem lösen konnte. Und nicht nur das Problem sondern gleich auch den Fingernagel. Allerdings scheint das kein Problem speziell meines Testgeräts zu sein, wie folgender Auszug aus einem Testbericht bei ciao.de verrät:

Der Deckel geht nämlich einmal geschlossen nur mit viel Geschick und etwas Kraft wieder auf. Für Leute die häufig die Karte wechsen völlig ungeeignet. Aber zu denen gehöre ich nicht.

Das Gerät selbst liegt eigentlich relativ gut in der Hand - solange diese Hand nicht allzu groß ist. Ich habe ziemlich große Hände und komme gelegentlich in Situationen, in denen mit das Handy zu “fitzelig” ist. Die Tastatur kann ich passabel bedienen, wobei auch hier große Finger definitiv ein potenzielles Problem darstellen.

Mit dem Aufschieben des Handys löst sich die Tastensperre, es kann gewählt werden. Die Menüs werden über die beiden unter dem Display liegenden Tasten bedient. Ein selbsterklärendes System, wie man es aus vielen Geräten kennt.

handymenu.jpgWas ich wirklich schrecklich finde, sind die Menüs des F110. Grafisch einfallslose blaue Icons vor schwarzem Hintergrund, da wäre bei einem Farbdisplay doch sicher mehr drin. Und “mehr drin” beschreibt auch die Digitalkamera ganz angemessen. Zwei Megapixel liegen hinter dem heutigen Standard zurück, auch fehlen im Vergleich zu meinem Standardhandy Samsung i550 Funktionen wie Autofokus oder ein Kameralicht / Blitz - man muss jedoch berücksichtigen, dass es das Handy schon ein Weilchen auf dem Markt gibt.

Schlimm ist auch der Telefonspeicher, der sich mit Outlook synchronisieren lassen soll. Zwar habe ich alle meine Telefonnummern aus Outlook aufs Handy übertragen können, doch aus irgendeinem mir nicht ersichtlichen Grunde hat das Handy beim einen Eintrag den Vornamen, beim nächsten Eintrag den Nachnamen für die alphabetische Sortierung ausgewählt.

Und die Suchfunktion läuft leider nur für den (vemeintlichen) Nachnamen, so dass es auch nicht hilft, einfach den vollen Namen einzugeben. Letzten Endes muss man jeden einzelnen, verdrehten Eintrag editieren. Auch schafft das Gerät die Synchronisierung von Aufgaben und Kalendereinträgen aus einem unerfindlichen Grund nicht - auch das offensichtlich ein Standardproblem, wie der oben zitierte Testbericht verrät.

Ein Gigabyte Speicher hat das F110 schon eingebaut, Platz für Musik aus dem handyeigenen mp3-Spieler. Allerdings, und das ist wieder schade, ist dieses eine Gigabyte das absolute Maximum, einen Slot für Speicherkarten hat das F110 nicht. Auf dem Handy ist auch schon eine gewisse Zahl von “Liedern” zur Sportmotivation vorinstalliert. Diese Stücke sind allerdings aus meiner persönlichen Warte kein besonderer Ohrenschmaus, sondern erinnern mehr an die GEMA-freien Synthesizerklänge aus billigen Reise-DVDs - weshalb ich erstmal eine Auswahl eigener mp3s installiert habe.

Mit Hilfe des mitgelieferten Headsets, das als Antenne fungiert, kann man das Handy auch als Radio nutzen. Der Klang von Handy und mp3-Spieler über Headset ist relativ gut, ohne Headset laesst die mp3-Qualität doch sehr zu wünschen übrig (Radio funktioniert ohne Headset nicht). Das Headset selbst besteht aus zwei separaten Bügel Ohrhörern, die sich zumindest an meinen Ohren nicht dauerhaft befestigen lassen, weshalb ich für den Praxistest auf eigene Kopfhörer umsteigen werde.

Fazit: Das F110 an sich ist ein solides und einfaches Sliderhandy, mehr nicht. Es sieht nett aus und man kann damit telefonieren, womit die Grundbedingungen an ein solches Gerät erfüllt wären. Leider weist es im Bereich Standardzubehör (Speicherslot, Digitalkamera, Headset) und Softwarefunktionen (Outlooksynchronisation) deutliche Schwächen auf. Ohne seine Sport- / Coaching-Funktion käme das Telefon wohl kaum in die engere Wahl für eine Kaufentscheidung. Doch über diese Funktion berichten wir demnächst.

 

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Death by chocolate

Verfasst am 15. September 2008 in Erfahrungsberichte, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Es gibt ja viele Tricks, wie man kulinarischen “Fallstricken” ausweichen kann, um Kalorien zu sparen, oder das eigene (Fr)Eßverhalten auszutricksen.

Man kann beispielsweise vor dem Essen ein Glas Wasser trinken. Das kann einerseits klären, ob man wirklich Hunger hat, da wir unbewusst Durst oft mit Hunger verwechseln. Haben wir wirklich Hunger können wir mit dem Glas Wasser den Magen schon mal ein wenig füllen. Mancheiner schwört noch drauf, möglichst kaltes Wasser zu trinken, weil dieses ja im Körper aufgewärmt werde und so letzten Endes zusätzliche Energie/Kalorien verbraucht würden.

plaerrer2.jpgDann kann man sich für den kleinen Hunger immer ein Stück Obst bereit legen. Kommt dann der kleine Hunger vorbei, schiebt man ihm den Apfelschnit ins Grinsegesicht und wirft den zuckrig-fetten Milchreis gleich zum Fenster hinaus. Und so ein kleiner Apfel hat zusätzlich den Vorteil, dass man ihn überall hin mitnehmen kann.

Und dann wären da auch noch die diversen Pülverchen, die entweder den Appetit zügeln sollen oder aber eine Art Magenkleister ergeben, die dem Einnehmer das beruhigend sättigende Gefühl einer verschluckten Bowlingkugel geben.

Die ersten beiden Tricks kenne ich aus eigener Erfahrung und halte sie auch für relativ effektiv. Vor allem Obst in Reichweite hält oft von kleineren oder größeren Sünden ab. Es gibt aber eine Situation, da nuss (<- Freud'scher Tippfehler) muss die Sünde einfach sein: Auf dem Volksfest.

Heute war letzter Tag des Plärrers, eben des Volksfests, das zweimal im Jahr in Augsburg stattfindet. Und ich kann auch wirklich gerade eben vom Abendessen kommen - und wahrscheinlich würde auch ein Apfel in der Tasche nichts helfen - ich brauche auf dem Volksfest etwas Süßes. Süß und Volksfest gehört in meiner Gefühlswelt irgendwie zusammen. Fürher gabs ab und zu eine Zuckerwatte oder süßes Popcorn oder ich habe mir selbst diese Plastik-Schnullerflaschen mit Liebesperlen oder ein Tütchen mit Brausestäbchen gekauft. Später musste es dann Magenbrot, noch später gebrannte Mandeln sein.

crepe2.jpgUnd heute…? Kalorien? Was ist das? Kenn ich nicht. Auf unserem Rundgang im Regen kamen wir am Crepes-Stand vorbei. Crepe mit Nutella und Kirschen, ein Traum, eine Sünde, ein Genuss! Ich bestelle und muss hören “Kirschen sind aus”. “Gut”, denke ich mir, “eine Stunde vor Ende des Volksfestes an sich nicht verwunderlich”, und suche auf der Karte nach einer Alternative - und finde sie! “Nutella mit Kinderschokolade” höre ich mich bestellen und merke, wie das kleine Engelchen auf meiner linken Schulter mit einem lauten Seufzer in Ohnmacht fällt, während sich das Teufelchen rechts ins Fäustchen lacht.

Nutella mit Kinderschokolade? Bin ich noch zu retten? Darfs noch etwas Margarine aufs Butterbrot sein? Und vielleicht noch einen Klecks Mayo dazu? Die Iren verspotte ich, weil sie als Beilage zu Kartoffelgratin schon mal Pommes oder Kartoffelbrei reichen und hier peppe ich Nutella mit Kinderschokolade auf. Doppelt gemoppelt hält besser, oder was?

Während ich so sabbernd mit mir hadere entsteht vor mir das Kunstwerk aus Pfannkuchenteig, einem Esslöffel Nutella und zwei zerbröselten Kinderriegeln. Ich verdränge das schlechte Gewissen und beiße hinein und….. Verdammt, es hat sich gelohnt. Dieser Crepe hat einen Fett und Zuckeranteil jenseits von Gut und Böse, aber… er schmeckt!

Und morgen früh gibts wieder ein Müsli!

 

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Donauradweg - Etappe 2 von 2
Von Deggendorf nach Passau

Verfasst am 20. August 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

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ppparber.jpgNachdem wir auch den mehrere Kilometer langen Schlussanstieg unserer ersten Etappe zwar unter Fluchen aber doch noch fahrend überstanden hatten, gab es zur Belohnung ein kleines Balkon-Barbecue mit Steaks und kühlem Radler bei meinem Onkel, der sich freundlicherweise als Etappenzielort zur Verfügung gestellt hatte.

Geschlafen haben wir in dieser Nacht hervorragend, woran das wohl gelegen haben mag. Vorsorglich hatten wir Martinas Rippe - eine nette Prellung wie sich in Augsburg beim Arzt herausstellte - mit einer Schmerztablette ruhiggestellt. Am nächsten Tag hatten wir eine Radlpause eingeplant und erhielten dafür eine “Tour de Bayerischer Wald” mit einem schönen Spaziergang rund um den Arbersee, einem Biergartenbesuch beim Lindner-Bräu in Kötzting und abends einem Besuch bei einem Schnitzelrestaurant. Irgendwo mussten ja die Kalorien für Etappe zwei herkommen.

Der Einstieg in Etappe zwei war quasi die späte Belohnung für die Antrengungen zwei Tage zuvor, denn um zur Donau und damit zum Donauradweg zurückzukehren, durften wir den Anstieg, den wir mit über den Boden schleifender Zunge hinaufgekeucht waren, nun entspannt hinunterrollen. In der Nacht hatte es geregnet und der Himmel zeigte sich zunächst wolkenverhangen, so dass die Temperaturen eher radlerfreundlich waren als bei strahlendem Sonnenschein. Bei einem Discounter versorgten wir uns noch mit einem Isodrink, bevor wir uns endgültig von Deggendorf verabschiedeten.

Und spätestens jetzt merkten wir, was das Hauptproblem auf dieser knapp 60 Kilometer langen Etappe werden sollte. Nicht die Kondition, nicht das Wetter und auch nicht Martinas Rippe. pppnat.jpgVielmehr machte sich allmählich ein Körperteil bemerkbar, der auf der ersten Etappe brav und ohne Murren seinen Dienst versehen hatte - der Hintern.

Erstmals realisierte ich dieses Problem, als einige Kilometer nach Deggendorf auf dem Donauradweg die Sonne die Wolken durchbrach und den Weg in goldenes Sonnenlicht tauchte. Sonne bedeutet Sonnenbrand, also wäre es sinnvoll, sich mit Sonnencreme einzuschmieren. Das aber wiederum hätte Absteigen erfordert. Aber schon jetzt schob ich das Absteigen so lange wie möglich hinaus, um nur nicht aus dem Sattel gehen zu müssen.

Dabei war gar nicht das Absteigen das Problem, sondern der Wiederaufstieg und das Zurückfinden in die am wenigsten drückende Fahrposition. Sobald man dann wieder einige Minuten im Sattel saß, hatte man sich auch wieder eingewöhnt.

Die erste Teiletappe war mit dem erreichen der Benediktinerabtei Niederaltaich (Bild oben) abgeschlossen, wir verzichteten allerdings zugunsten eines längeren Aufenthalts in Passau auf eine Besichtigung. Zwischen Altwässern und der Donau hindurch radelten wir auf Vilshofen zu. Wenige Kilometer vor Vilshofen machten wir direkt am Donauufer Rast, und sahen bei Wurstsemmeln und Isodrinks den Frachkähnen zu, die donauaufwärts schipperten.

pppschleuse1.jpgNach Vilshofen schlängelte sich der Weg mal entlang des Donauufers, dann wieder führte er für zwei Kilometer antlang der Landstraße, bevor die Markierungen wieder auf gekieste Feldwege wiesen. Bei einer zweiten Rast beobachteten wir aus dem kühlenden Schatten eines Baumes einen Donaufährmann bei der Arbeit, bevor wir schließlich die letzte Teiletappe nach Passau in Angriff nahmen.

Kurz vor Erreichen der Dreiflüssestadt unterquerten wir noch die imposante Autobahnbrücke die auf riesigen Betonpfeilern das Donautal überspannt. Mit dem Passieren des Ortsschilds von Passau fiel dann auch sämtliche Spannung von uns ab, das Ziel war erreicht.

Erreicht, naja, fast. Wie in den meisten Städten ist es vom Ortsschild zum Zentrum noch ein Stückchen und das zog sich dann die letzten vier, fünf Kilometer recht zäh hin. Zum Glück gab es noch einiges zu sehen wie etwa die große Donauschleuse oder das gigantische Backsteinkraftwerk, über dessen Staumauer der Donauradweg in die Innenstadt führt.

pppboot.jpgAm Bahnhof haben wir dann als erstes die Fahrräder geparkt, das Gepäck in Schließfächer verstaut und dann ging es zu Fuß auf Erkundungstour durch die Stadt. Erster Programmpunkt: eine Dreiflüsse-Rundfahrt mit dem Schiff. Bessere Blicke auf Passau kann man kaum erhaschen und ich hätte es wohl auch noch mehr genossen, wären da nicht die Holzbänke gewesen. Ich bin ja sonst nicht so zart besaitet, aber damals hätte ich so ein dickes, weiches Kissen unter meinem Allerwertesten wirklich begrüßt.

Weiterer Pflichtprogrammpunkt war der Passauer Dom mit der größten Kirchenorgel der Welt. Leider gab es keine akustische Kostprobe dieses beeindruckenden Instruments. Den Abschluss unseres Rundgangs bildete ein Biergartenbesuch, der allerdings ein wenig hektisch endete, da die Abfahrt unseres Zuges näher rückte und wir ja unsere Drahtesel wieder beladen mussten. Mit dem Bayern-Nacht-Ticket ging es schließlich für 19 Euro zuzüglich Fahrradmitnahmegebühr zurück nach Augsburg, wo ich die letzte Etappe vom Bahnhof nach Hause ausschließlich stehend radelnd absolvierte.

Gesamtbilanz: Insgesamt standen am Ende 157 gefahrene Kilometer zu Buche, was einem Schnitt von fast 80 Kilometern an jedem der beiden Radltage entspricht. Abgesehen von Martinas Sturz und den Problemen mit unseren Sätteln (vor der nächsten großen Tour kaufen wir neue Sättel !!!) gab es keine Schwierigkeiten, weder konditionell noch technisch. Nunja, das Ende der ersten Etappe war für unsere erste Langstreckentoru ein wenig grenzwerrtig, aber auch das haben wir geschafft. Hilfreich war vor allem ein kleines Radwanderführer zum Donauradweg . mit genauen Karten des Donauradwegs und Tipps für Besichtigungen und Aktivitäten entlang der Strecke.

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Falsche Fleischkennzeichnung -
Irrtum oder einfach nur Beschiss?

Verfasst am 16. August 2008 in Fleisch & Wurst, Erfahrungsberichte, Allgemein von Redaktion

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Wenn man als Kunde zum Einkaufen geht, verlässt man sich im Allgemeinen darauf, dass das, was groß auf der Packung steht auch im wesentlichen zutrifft - insbesondere wenn es um eine Zusatzbezeichnung geht, die sich vermeintlich qualitativ aber dafür umso fleischtetik2.jpgrealer im Preis niederschlägt. Wer ein Stück argentinisches Rindfleisch kauft, der nimmt in Kauf, dass er für diesen Genuss ein wenig tiefer ins Potemonnaie greifen muss, als für ein entsprechendes Stück eines deutschen Rindes.

Wer gelegentlicher Kunde der REAL-Metzgerei in Augsburg ist, der sollte man in Zukunft beim Einkauf ganz genau hinsehen. “Der Meistermetzger” der dortigen Filiale verkauft “Argentinische Rumpsteaks” für den stolzen Kilopreis von 26,99. Auch wenn wir inzwischen gewohnt sind, Etiketten oder Nährwerte genauer zu betrachten - manchmal schlüpft doch noch etwas durch, wie in diesem Falle zwei Steaks von denen Ein Etikett hier abgebildet ist. Vielleicht fällt Euch Lesern ja der “Fehler” auf dem nebenstehenden Etikett auf.

Jetzt fragen wir Euch, liebe Leser - dummer Irrtum oder gezielter Beschiss? Teilt uns Eure Meinung doch einfach in den Kommentaren mit.

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