100 Kalorien vorgezählt

Verfasst am 31. März 2009 in Süßigkeiten, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Tom

milka.jpgEin Weg, den viele auf dem Weg zum verringerten Gewicht beschreiten, ist das Kalorienzählen. Ein fester Kalorienwert als Tagesdosis, Lebensmittel werden abgewogen, Kalorien entsprechend berechnet. Wie bei jedem Abnehmunternehmen sind Süßigkeiten dabei nur schwer in den Ernährungsplan einzufügen. Schlecht für Süßigkeitenhersteller, gut für die Figur.

Die schwere Aufgabe für die Marketingcracks ist nun, auch den figurbewussten Abspecker von Zeit zu Zeit zum Naschen zu verführen. Diese Verführung fällt umso leichter, je besser man dem Abnehmer klar macht, dass ein kleiner Fehltritt keine im wahrsten Sinne des Wortes schwer wiegenden Folgen haben wird. Wie wäre es denn, wenn man dem Genießer vorgepackte 100-Kalorien-Portionen anbietet? Bei Milka sieht man die Lösung in Form der “100 Calorie Packs”.

Wir haben das rechts abgebildete Milka-Päckchen in einem Supermarkt in Strasbourg entdeckt und natürlich mitgenommen. Sechs kleine Beutelchen á 100 Kalorien sind in der Pappschachtel, darin Crunch-Kügelchen mit Milka-Überzug. Ganz lecker, aber wenig spektakulär. In Teig eingebackene Luftbläschen mit Schokolade drumherum halt. Wenn man dann noch den Genusswert, dem Kaufpreis gegenüberstellt, dann bleibt - man mag es schon erraten - kein wirklich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

 

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Foodwatch verleiht “Goldenen Windbeutel” als Negativpreis

Verfasst am 26. Februar 2009 in Internet, In den Medien, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Verheißungsvolle Versprechungen finden sich auf vielen Lebensmitteln. Das eine ist extra leicht, das andere ideal für Kinder und das dritte Produkt verspricht hochwertige Zutaten.

Die Verbraucherschutzorganisation “Foodwatch” vergibt 2009 erstmals den “Goldenen Windbeutel” als Negativpreis für die dreisteste Werbelüge.

Eine 5-köpfige Jury (u.a. Sarah Wiener, Tobias Schlegel) hat aus einer Reihe von Produkten die fünf “Finalisten” ausgewählt. Die letze Wahl hat nun der Verbraucher auf der Foodwatch-Website.

Zur Wahl stehen…

- Actimel von Danone

- Bahlsen Gourmet-Genießerkuchen von Bahlsen

- Biene Maja von Bauer

- Frucht-Tiger von Eckes-Granini

- Bertolli Pesto Verde von Unilever

 

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Sandwich-Time dank Mayonnaise mit 3 % Fett

Verfasst am 10. Januar 2009 in Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

Wir haben beide eine Affinität zu den britischen Inseln. Ich habe ein Jahr in Irland studiert, Tina war zwei Jahre lang als Au-pair in England, wir haben Freunde in England, Wales und Irland. Es mag eine logische Folge sein, dass wir mit der Zeit auch eine Vorliebe für die eine oder andere kulinarische Spezialität - ja, die gibt es durchaus - entwickelt haben.

SandwichGanz großes Kino ist für mich die englische Sandwichkultur und auch hier greife ich gerne auf die Brot-Füllung-Brot-Technik zurück, vor allem wenn es mal wieder schneller gehen muss. Der Kitt, der ein Sandwich zusammenhält ist allerdings nicht selten ein kräftiger Klacks Mayonnaise, so dass auch ein an sich mager mit Pute, Salat, Paprika und Mais belegtes Sandwich sich binnen eines Sekundenbruchteils in eine Kalorienbombe verwandelt.

Mit Beginn der Abnahmeprogramms hat sich auch der Sanwichkonsum zunächst quasi auf Null reduziert und erst mit dem Entdecken der ersten Light-Mayos wieder ein wenig entspannt. Zunächst haben wir “Miracel Whip Balance” (10 % Fett) entdeckt, dann gab es eine 4,9%ige “Miracel Whip so leicht” Joghurt-Salatcreme, die uns aber geschmacklich weniger entgegen kam und schließlich tauchte die Thomy legére in den Supermärkten auf - mit ebenfalls 4,9 Prozent Fett.

Bei einem Ausflug nach Österreich haben wir nun vor Kurzem eine neu, noch leichtere Mayonnaise entdeckt. Kuner heißt die Marke aus dem Konzernverbund von Unilever, die mit ihrer “Mayonnaise extra leicht” nur noch drei Prozent Fett auf den Tisch bringt und dabei wirklich gut schmeckt. mit 76 kcal pro 100 Gramm und den drei Prozent Fett ergibt sich für die gesamte 350 ml Flasche ein Punktewert, der deutlich im einstelligen Bereich liegt. Die Konsequenz: ein einzelner Klacks fürs Sandwich ist punktetechnisch nicht relevant, ausgenommen, man plant ein größeres Sandwich-Buffet.

Der Nachteil an der Kuner Mayonnaise, man bekommt sie wirklich nur in Österreich, wie eine Nachfrage bei Unilever ergeben hat. Gut, dass wir Purzelpfundler quasi unsere privaten Shoppinghelfer haben. Gruß nach Soizbuag!

 

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Alles Banane in Japan?

Verfasst am 22. Oktober 2008 in Diäten, Obst, Lebensmittel, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

Sie mögen Bananen? Haben Sie kürzlich welche eingekauft? Nein? Na dann sollten sie vielleicht zuschlagen, bevor die Bananekrise von Japan auf Europa überschwappt. Japan leidet derzeit unter einer Bananenknappheit und schuld sind… genau… die Übergewichtigen. Seit eine japanische Opernsängerin im Fernsehen davon berichtete, dass sie dank einer Bananendiät 15 Kilo abgenommen habe herrscht ein Run auf die süßen gelben Früchte. Nicht einmal eine erhöhte Einfuhr durch Bananenmulti Dole konnte Abhilfe bringen.

Ob die Bananendiät wirklich den verheißenen Erfolg bringt - wir glauben nicht so recht dran. Falls es aber jemand ausprobieren will, hier ist die genaue Anleitung, wie bei Amapur.de beschrieben:

1. Zum Frühstück eine oder mehrere Bananen sowie ein Glas Wasser (Zimmertemperatur)
2. Zum Mittag oder Abend: es kann gegessen werden was man mag (nicht nach 20 Uhr)
3. 15 Uhr darf zu einem Snack gegriffen werden
4. Keine Desserts nach den Mahlzeiten
5. Schlafen gehen vor 24 Uhr

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via Amapur Blog

 

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Kein sahniges Geheimnis…

Verfasst am 20. September 2008 in Milchprodukte, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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Herzhaftes hat in Bezug auf eine leichte Ernährung meist den entscheidenden Nachteil, dass es relativ fettig zur Sache geht. Da müssen wir jetzt noch gar nicht von einer knusprig glänzenden Schweinshaxe oder ähnlichem reden. phila2.jpgJeder der regelmäßig Wurst oder Käse einkauft und ab und an einen Blick auf die Nährwerte wirft, der weiß was gemeint ist.

Mittlerweile können Abnehmwillige jedoch auf ein immer größeres Spektrum an fettarmen Lebensmitteln zurückgreifen, ohne dass der Geschmack auf der Strecke bleiben muss. Von wegen “Fett muss sein, Fett ist ein Geschmacksträger!”, da haben inzwischen einige Hersteller, darunter auch der Metzger Pointner das Gegenteil bewiesen.

Vor kurzem hat Kraft unter dem Markennamen “Philadelphia” etwas Neues auf den Markt geworfen. Philadelphia stand ja bisher vor allem für rechteckige Plastikbecher mit Frischkäse in unzähligen Variationen und Fett stufen. Auch beim neuen Produkt spielt Frischkäse eine entscheidende Rolle als Grundmasse für vier neue Brotaufstriche. “Philadelphia Gourmet” heißt das Produkt, das es in den Geschmacksrichtungen “Geflügel und Gartengemüse” , “Mediterranes Gemüse”, “Thunfisch & Paprika” und “Gurke & Knoblauch” gibt.

Grundlage ist auch hier jeweils Frischkäse, dazu kommen Gemüse, Gewürze und in zwei Fällen Fisch oder Hühnchen. Im Falle des phila1.jpgabgebildeten Aufstrichs “Geflügel und Gartengemüse” gehören neben dem Frischkäse auch noch Hühnerfilet sowie Karotten, Zuckermais, Paprika, Zwiebeln und Lauchzwiebeln zu den Zutaten.

Der gelbliche Brotaufstrich ist in seiner Konsistenz eher fest, jedoch gut auf einem Brot verstreichbar. Sowohl die Hühnerstückchen wie auch die Gemüsesorten waren beim Purzelpfund-Test von “Philadelphia-Gourmet” in ausreichender Größe und Menge vorhanden und auch optisch und geschmacklich erkennbar ist. Ein Aufruck auf dem Deckel der Packung verkündet, dass das Produkt frei von Konservierungsstoffen sei. Dafür finden sich allerhand andere Zutaten aus der Kreativschmiede der Lebensmittelchemie, wie etwa modifizierte Stärke, Carrageen und andere Verdickungsmittel.

Uns persönlich schmeckt vor allem der “Hühner-Gourmet”, die anderen Sorten haben uns nicht vom Hocker gerissen, aber da Geschmäcker ja verschieden sind, wollen wir hier kein Plusminus-Urteil fällen. Mit seinen 7,3 Prozent Fett liegt der “Hühner-Gourmet” nur knapp hinter dem Tzatziki-Verschnitt “Gurke & Knoblauch”. Die Sorten mediterranes Gemüse und “Thunfisch & Paprika” schlagen mit 8 und 10,5 Prozent Fett zu Buche.

Was uns allerdings am Philadelphia Gourmet nicht so sehr gefällt, ist der Preis. 125 Gramm Brotaufstrich fasst eines der Becherchen, der Preis von rund 1,59 Euro ist da nicht wirklich preisgünstig.

Links: Website Philadelphia Gourmet

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Feldzug gegen Fettsucht
Keine Fast Food-Lokale für L.A. Süd

Verfasst am 19. August 2008 in Fast Food, Politik, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

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Einen neuen Ansatz in der Bekämpfung von Fettleibigkeit haben die Behörden in Los Angeles entdeckt. Sie ordneten ein einjähriges Moratorium für Neueröffnungen von Fast Food Restaurants im überwiegend armen Süden der Millionenmetropole an.

Hintergrund des neuen Vorstoßes sei nicht, bestimmte Vorlieben auszumerzen sondern zu einem vielfältigen Speiseplan zu ermuntern und den Bewohnern mehr Wahlmöglichkeiten zu geben, so Stadträtin Jan Perry. Es sei schwer, sich für eine gesunde Ernährung zu entscheiden, wenn das nächste Lebensmittelgeschäft fünf Meilen entfernt sei, der 1$-Cheeseburger aber gleich um die Ecke erhältlich sei, so Perry.

fastfood2.jpgUnterstützung bekommt die Stadtverwaltung vom früheren Pulitzerpreis-Gewinner Jonathan Gold, der die Fast Food-Ketten mit Quallenschwärmen vergleicht, die, wo sie auftreten, jegliches anderes Leben unterdrücken.

“Food deserts” werden die Regionen der Stadt bezeichnet, in denen es wenig Zugang zu frischen Lebensmitteln gibt. Hier soll nun die Stadtplanung helfen mit genauen Vorgaben, welche Art von Unternehmen in den betroffenen Regionen zugelassen werden. Dabei ist man sich bei der Stadverwaltung im Klaren, dass es mit dem Moratorium alleine nicht getan ist. Jan Perry:

Jeder, der glaubt, Fast Food sei der Ursprung jedes Ernährungs-Übels, ist selbstverständlich naiv. Auch andere Aspekte des modernen Lebens tragen zu Fettleibigkeit bei. Die Menschen fahren mehr als sie laufen, Kinder spielen mehr Videospiele als Ball und das alltägliche Leben quillt über mit Gelegenheiten für einen schnellen Happen.

Doch nicht alle sind mit den neuen Regeln einverstanden, insbesondere nicht die, die das Gefühl haben durch das Raster zu fallen. Sue Morre verkauft Hotdogs, allerdings nicht die klassischen Schlabberwürstchen im Wabbelbrot sondern qualitativ hochwertige Würstchen von edlen Weiderindern mit frischen hochwertigen Zutaten.

Doch die neue Regelung untersagt Restaurantbetriebe mit einer eingeschränkten Speisenauswahl, zum Vor-Ort-Essen oder Mitnehmen, mit im Voraus zubereiteten oder aufgewärmten und in Wegwerfbehältern oder Papier eingepackten Speisen, oder ohne Bestellung am Tisch. Welche Kriterien letztlich Anwendung finden ist Sache der Verwaltung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sues Hot Dogs auch darunter fallen ist groß.

Ob der in Los Angeles eingeschlagene Weg zielführend ist, wir wissen es nicht. Wir sind da eher pessimistisch. Letztlich entscheidet doch immer noch der Geldbeutel, so dass auch in Zukunft ein möglicherweise weiter entfernter billiger Burgerbrater gegen den dann näher gelegenen aber teureren Gemüsehändler “gewinnt”.

Links:
Der ganze Artikel in der New York Times

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Neu im Kühlregal -
Auch Dr. Oetker hat jetzt 0,1 %

Verfasst am 10. August 2008 in Milchprodukte, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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droetker_light.jpg Pudding ist beim Abspecken so eine Sache. Naturgemäß bringt Pudding gleich zwei unangenehme Eigenschaften mit sich: Pudding ist alles andere als zuckerarm und ganz ohne Fett geht das ganze auch nicht ab.

Als einer der ersten Hersteller hatte Optiwell seine Pruduktreihe mit einem 0,1-prozentigen Pudding in den Geschmacksrichtungen Vanille und Schokolade erweitert. Bei uns Purzelpfundlern hatten die Optiwell-Produkte bisher Platzhirschstatus im Kühlschrank, da es kaum vergleichbare Produkte in Sachen Qualität, Geschmack und Nährwerten gab. Bis jetzt.

Seit einigen Wochen bewirbt Dr. Oetker - das ist der nette Onkel, bei dem Qualität das bessere Rezept sein soll - seine neuen “light Puddings”, die es abenfalls in den Geschmacksirchtungen Schoko und Vanille im Kühlregal zu finden gibt. Logisch, dass wir uns bei einem der letzten Einkäufe mit den beiden Neulingen aus Bielefeld eingedeckt haben.

Rein optisch kommen die Oetker-Produkte besser rüber in ihren frischen hellblau-grünen 150-Gramm-Pappbechern. Das Produkt selber, der Pudding unterscheidet sich indes deutlich von seinem Campina-Konkurrenten. Die Konsistenz der Puddings ist weniger fest und cremig als bei den Optiwell-Puddings sondern spürbar lockerer und flüssiger.

Geschmacklich fiel uns vor allem auf, dass beide Sorten bei den neuen Oetker-Puddings weniger süß sind als ihre Wettbewerber, was sich durch einen Blick auf die Nährwerttabelle erklärt. Der Schokoladenpudding von Oetker besticht durch einen deutlich intensiveren Schokoladengeschmack als der Pudding aus dem Hause Campina.

Wenig Unterschied herrscht in Punkto Nährwerte. Gerade mal eine Kalorie pro 100 Gramm hat der “Neue” von Doktor Oetker weniger als der Optiwell-Pudding, der Kohlenhydratanteil ist bei Oetker allerdings um fast ein Prozent niedriger als beim Optiwell 0,1%-Pudding. Diese Unterschiede haben zumindest für Anhänger der Weight-Watchers-Philosophie keine Konsequenzen. Beide Produkte müssen mit 1,5 Pünktchen pro Becher gezählt werden.

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Smoothies - wirklich nur Obst?

Verfasst am 3. August 2008 in Getränke, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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smoothie2.jpgSie sind süß, sie sind fruchtig und sie sind sowas von “IN”. Und weil sie so “IN” sind, will kein Hersteller mehr ohne Smoothies im Kühlregal auskommen. “Smoothie” wurde 1969 in den USA erstmals als Bezeichnung für ein Getränk geschützt und beschreibt ein cremiges Vollfruchtgetränk, bei dem eben nicht nur der Saft, sondern auch die übrigen genießbaren Bestandteile verarbeitet werden.

Ist doch toll - nur Obst und auch noch sekundäre Pflanzenstoffe durch Verarbeitung der ganzen Frucht. Grundsätzlich ja, meint auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Doch gibt es, dank fehlender Definition, was denn nun ein “Smoothie” ist, verschiedene Herstellungsmethoden, die auch den “Gesundheitsgrad” beeinflussen können.

Ein frisch gemachter Smoothie ohne Zusätze ist sicher gesund und auch unbedenklich - auch im Sinne des Abnehmens, Wobei man immer drauf achten sollte, nicht zuviel zuckerreiche (= Kalorien) Früchte zu verwenden. Werden die Früchte jedoch zuerst zu Konzentrat verarbeitet oder Zucker zusätzlich zugesetzt, dann wird aus der vermeintlich gesunden Erfrischung eine Kalorienbombe.

Und so resümmiert die DGE zum Thema Smoothies…

Auch wenn bisher keine Daten zur gesundheitlichen Wirkung von Smoothies am Menschen vorliegen, ist ein gut zusammengesetzter Smoothie allemal besser als kein Obst und Gemüse. Er ist vor allem praktisch, wenn gerade keine frischen Produkte zur Verfügung stehen oder vorübergehend keine feste Nahrung aufgenommen werden kann. Generell sind nach wie vor frisches Obst und rohes bzw. schonend gegartes Gemüse in ihrer ganzen Vielfalt und mit ihrem vollen Spektrum an Nährstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, ihrem geringen Energiegehalt und ihrem großen, sättigenden Volumen zu bevorzugen.

Links
Pressemeldung der DGE
Smoothie bei Wikipedia

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Die Ampel für den Geldbeutel

Verfasst am 22. Juli 2008 in Tipps, Politik, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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Seit Monaten wogt die Diskussion um die richtige Kennzeichnung von Lebensmitteln hin und her. “Wie kann der Kunde versteckte Fett- und Zuckerfallen gut erkennen?” ist das Anliegen von Verbrauchern und Verbraucherschützern. Auf der anderen Seite stehen die Hersteller von Lebensmitteln, die mittels zurechtgestutzer Portionen ihre Produkte gerne schönrechnen und aus Fett- und Zuckerbomben so glatte Gesundbrunnen entstehen lassen.

ampel1.jpgSeit langem treten Verbraucherschützer für eine Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln ein, die klar kennzeichnet wo im Regal die wahren Dickmacher zu finden sind. Weil aber der Kampf zwischen Ministerien, Lobbyisten und den Verbraucherorganisationen noch im Gange ist und eine endgültige Regelung noch nicht abzusehen ist, hat man bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen jetzt reagiert und ein Projekt ins Leben gerufen, mit dessen Hilfe jeder selbst seine “Ampel” mit zum Einkaufen nehmen kann.

“Ampelcheck” heißt das Projekt, das mit seiner eigenen Website www.ampelcheck.de im Internet vertreten ist. Per Download können sich dort interessierte ein PDF mit der Ampelcheck-Karte herunterladen. Diese Karte im Scheckkartenformat kann auf einem Farbdrucker ausgedruckt werden und dann als Orientierungshilfe beim Einkauf hergenommen werden.

Die „Checkkarte“ listet für Lebensmittel und Getränke auf, welcher Gehalt an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker, und Salz als niedrig, mittel und hoch einzustufen sind. Kunden können die Werte, einheitlich berechnet für 100 Gramm, aus der Nährwerttabelle mit den Angaben auf der Packung vergleichen.

Zur besseren Orientierung sind die Mengenangaben mit den Ampelfarben grün, gelb und rot unterlegt. Rot warnt vor einem hohen Nährstoffgehalt und mahnt zu einem sparsamen Verzehr, gelb signalisiert einen Genuss in Maßen und der dritte Button gibt grünes Licht für reichliches Essen. Allerdings funktioniert der Ampelcheck nur bei Lebensmitteln, bei denen die Werte für Fett, Zucker und Salz auf den Packungen angeben sind.

ampel2.jpgZusätzlich gibt es auf www.ampelcheck.de natürlich ausführliche Informationen rund um das Thema Ampelkennzeichnung, es gibt eine Produktliste für die die Ampelkennzeichnung schon abrufbar ist. Die Datenbank dieser Produktliste kann von Besuchern der Seite um Ihr jeweiliges “Lieblingslebensmittel” ergänzt werden; einfach Produktname und Nährwerte eingeben, abschicken, fertig.

Für alle, die nur ganz kurz mal ein Produkt analysieren wollen, für die ist ein “Ampelrechner” in die Seite integriert, der dem Nutzer anhand der eingegebenen Nährwerte den “Ampelcode” anzeigt. Und wer es ganz genau wissen will, der erfährt auf der Ampelcheck-Seite auch noch einiges über beliebte Formulierungen auf Verpackungen (und ihre Bedeutungen) und die kleinen aber wirkungsvollen Tricks, mit denen die Lebensmittelhersteller ihre Produkte ganz unbedenklich erscheinen lassen - Stcihwort Portionsgröße.

Ampelcheck ist eine wirklich tolle Idee und bekommt eine dicke Empfehlung von Purzelpfund.de.

Links & Downloads:
Die Pressemeldung der VZ NRW
Die Ampelcheck-Website (auch unter nützliche Links zu finden)
Der Flyer zum Ampelcheck
Die Ampelcheck-Karte zum Download und selber Ausdrucken

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