30 Kilo sollen weg
Reiner Calmund wird zum Iron Calli

Verfasst am 4. September 2008 in TV, Internet, In den Medien, Motivation, Lachend Abnehmen, Allgemein von Redaktion

Reiner Calmund - selten stand ein Name symbolhafter für einen Genussmenschen, boshaftere Zungen würden auch das Wort “Fresssack” verwenden. Es gibt kaum einen deutschen TV-Comedian, der noch keinen billigen Witz über die rheinische Frohnatur Calmund und seinen Umfang gerissen hätte.

Doch damit soll nun Schluss sein. Calli wird 60 und weil er auch noch 90 werden will hat er sich die Bitten seiner Frau zu Herzen genommen und begonnen abzuspecken. Doch wenn einer wie Calli die Pfunde purzel lässt, dann geht das nicht ohne die ganz große Bühne.

Zuerst musste ein Motto her, das der gestellten Aufgabe würdig ist. “Iron Calli” machte was her, ist kurz und prägnant und vor allem klingt es so richtig “tough”. “Tough” ist allerdings auch der Privattrainer, der Reiner Calmund die 30 Kilo aus den Rippen schwitzen lassen soll. Musiker, Marathon-Läufer und Extremsportler Joey Kelly höchstpersönlich wird Calli scheuchen, unterstützt von zwei Trainerinnen, einem Arzt und einer Ernährungsberaterin.

Einen ersten Einblick in die Aktion, die natürlich auch mit einer eigenen “Iron Calli”-Website begleitet wird, gab es heute Abend auf Stern-TV, wo Reiner Calmund Günter Jauch Rede und Antwort - und am Schluss sogar auf der Waage - stand. Letztere zeigte im Studio 151,5 Kilogramm an, ein Minus von 11,5 Kilo seit Messungsbeginn Anfang Juli.

Neben aktuellen Calli-Statistiken gibt es auf der Seite auch schon eine kleinere Menge von Videos, auf denen Calmund und seine Frau von den BEweggründen für die Aktion sprechen, und auch seine “Henkersmahlzeit” vor dem Abnahmebeginn ist zu sehen

Unterstützt und fachlich begleitet wird die ganze Aktion von der deutschen Sporthochschule Köln sowie diversen Sponsoren, auch die ersten Merchandising-Artikel gibt es schon. Es wird spannend. Schafft Reiner Calmund, was er sich vorgenommen hat, oder wird die Aktion irgendwann leise im Sande verlaufen. Wir drücken Calli auf jeden Falle die Daumen und werden regelmäßig vorbeischauen und über Erfolge (oder Mißerfolge) berichten.

 

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Abnehmen in Eigenregie

Verfasst am 20. April 2008 in Erfahrungsberichte, Motivation, Allgemein von Brisy

Da die beiden Initiatoren von Purzelpfund.de sich an der Weight Watchers-Philosophier orientieren, zeigt sich in den Artikeln von Purzelpfund natürlich oft eine gewisse Lastigkeit hin zu WW-Perspektiven. Trotzdem ist der Redaktion natürlich bewusst, dass es für jeden eine eigene “richtige” Methode gibt, seine überschüssigen Pfunde loszuwerden und wir wollen Erfahrungsberichten von Leuten, die auf Ihre ganz private Weise abgenommen haben, gerne auch ein Forum bieten. Unsere heutige Gastautorin Brisy hat die wohl schnörkelloseste aber keinesfalls leichteste Variante gewählt: Sie hat einfach abgenommen unterstützt von einem festen Willen.

Hier ist ihr Bericht:

Für das Abnehmen habe ich meine eigene Strategie entwickelt, da ich Dinge wie Punkte oder Kalorien zählen zu umständlich finde. Dafür würde mir die nötige Disziplin fehlen. Eine Diät kam für mich nicht in Frage, da ich sehr schlecht auf Dinge verzichten kann, die ich gerne mag. Essen ist für mich niemals nur pure Nahrungsaufnahme, sondern immer auch Genuss. Ich höre dabei auf meinen Appetit, wenn ich auf Süßes Hunger habe esse ich Süßes, wenn ich Herzhaftes möchte gibt es eben Herzhaftes. diaet_size1.jpgEs kann auch passieren, dass ich abends plötzlich Appetit auf Zwiebeln habe, die landen dann schon mal auf dem Mettwurstbrot. (Aber keine Sorge, Dinge wie Sahnetorte mit saurem Hering gibt es natürlich nicht). Einseitige Diäten sind meiner Ansicht nach sowieso nicht zu empfehlen, da sie auf wichtige Nährstoffe verzichten. Der Körper braucht eben auch Fett und Kohlenhydrate. Und von Dingen wie Pulverchen oder Tabletten halte ich einfach nichts, ich denke, das Abnehmen muss mit der normalen Nahrung funktionieren. Es ist eine reine Willenssache. Man braucht ja auch keine Mittelchen um zuzunehmen. (Dies gilt natürlich nur, solange es sich nicht um krankheitsbedingte Zunahmen handelt.) Daher blieb mir gar nichts anderes übrig, als mir selbst etwas auszudenken, um schlanker zu werden.

Ich bin weiblich, 44 Jahre alt und wog damals 72 Kilo bei einer Größe von 160 Zentimetern. Über viele Jahre waren ca. 56 Kilo mein Standartgewicht, was ich in rund 2 Jahren auf eben diese 72 Kilo erhöht habe. Heute verstehe ich kaum noch, wie es dazu kommen konnte. Ich habe einfach maßlos gegessen, da musste schon manchmal eine Tafel Schokolade nach dem Abendbrot dran glauben. Beim Mittagessen ebenso, ich habe immer noch eine zweite oder dritte Portion genommen, bis ich so satt war, dass nichts mehr hineinpasste. So richtig unglücklich war ich mit meiner Figur eigentlich nicht, ich habe mir stets gesagt, andere sind noch viel dicker.

Ich denke, bei solchen Dingen wie dem Willen zum Abnehmen gibt es immer einen auslösenden Moment, den Klick sozusagen, der im Kopf einen Schalter umlegt. Bei mir war dies ein Foto aus dem Urlaub, das habe ich mir angesehen und mir wurde ganz anders. Ich dachte, “Das bin ICH doch nicht. So dick kann ich doch gar nicht sein.” Es war so ganz anders, als wenn ich in den Spiegel geschaut habe. Das ist vielleicht etwas schwer zu verstehen, aber so war es. Auf dem Foto habe ich es erstmals bewusst wahr genommen und beschlossen, dass es so nicht weiter gehen kann.

Ich habe dann angefangen, einfach weniger von allem zu essen. Beim Mittagessen eben keinen Nachschlag mehr, nur noch ein Stück Kuchen (nicht, dass ich jeden Tag Kuchen essen würde, eben wenn es welchen gab), abends nur noch eine Scheibe Brot. Jetzt werden einige sagen, da hätte ich auch gleich FdH machen können, aber das wäre wieder mit akribischer Zählerei verbunden gewesen und das ist einfach nicht mein Ding. obst_saft.jpgAuch Süßigkeiten habe ich mir nicht ganz verboten, ich habe nur noch einen Riegel Schokolade gegessen zum Beispiel, oder statt einer halben Tüte Chips nur noch eine Handvoll. Weiterhin habe ich mich daran gewöhnt Wasser zu trinken, was ich vorher nie getan habe. Dazu musste ich mich am Anfang zwingen, weil ich es nie mochte. Ich habe vorher nur Dinge wie Limonade und Säfte getrunken. Die Säfte trinke ich immer noch, da ich nicht viel Obst esse, aber den Limonadenkonsum habe ich eingeschränkt. Darauf ganz verzichten kann und will ich allerdings nicht.

Am Anfang des Abnehmens habe ich den Fettkonsum stark eingeschränkt, das würde ich heutzutage nicht mehr machen, aber damals wusste ich noch nicht, dass es auch funktioniert, wenn man die normale Menge Fett zu sich nimmt. Meinen geliebten Tee am Morgen habe ich statt mit Zucker und Sahne mit Süßstoff und Kondensmilch getrunken. Auch das mache ich heute nicht mehr, mit den beiden erstgenannten Zutaten schmeckt er einfach besser. Dadurch, dass ich insgesamt weniger gegessen habe, hat sich mein Magen langsam aber sicher an kleinere Mengen gewöhnt. Ich kann heute gar nicht mehr die gleichen Mengen essen wie früher, es passt schlichtweg nicht hinein. Im Restaurant bestelle ich mittlerweile nur noch Kinderportionen, die für mich völlig ausreichend sind um satt zu werden.

Ebenso wie ich auf meinen Appetit höre, höre ich auch auf mein Hungergefühl. Da kann es dann schon mal vorkommen, dass ich nachts Schafskäse esse. Das passiert zwar selten, eigentlich bin ich ab ca. 19:30 satt, aber wenn es vorkommt, dann gebe ich dem Hungergefühl auch nach. Meiner Ansicht nach, und das wird von Ernährungsexperten teilweise auch vertreten, ist es völlig unerheblich, wann man seine Nahrung zu sich nimmt, entscheidend ist einzig und allein die Menge und Zusammensetzung des Essens. Das ganze Geheimnis des Ab- oder auch Zunehmens ist die Kalorienbilanz. Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbrennt hat eine positive Bilanz und er nimmt zu. Wer weniger Kalorien zu sich nimmt als er verbrennt hat eine negative Kalorienbilanz und er nimmt ab.

Auf diese Weise habe ich in circa einem Jahr 23 Kilo abgenommen. Im Nachhinein habe ich dann erfahren, dass eine Abnahme von rund 2 Kilo pro Monat von sehr vielen Ernährungsexperten empfohlen wird. Das kann ich nur bestätigen, ich hatte nie mit dem berühmten Jojoeffekt zu kämpfen. Auch für die Haut ist langsames Abnehmen viel besser, sie kann sich leichter dem sinkenden Gewicht anpassen.

salat.jpg

Mein Gewicht schwankt nun zwischen 49 und 51 Kilo und ich wiege mich nur sehr selten. Ich merke es an den Hosen, wenn ich zunehme, dann esse ich am nächsten Tag eben etwas weniger oder lasse das Abendbrot ausfallen und esse nur einen Joghurt oder ähnliches. Dann passt es wieder. Ich habe überhaupt keine Probleme mein Gewicht zu halten, wie gesagt, seit ungefähr 4 Jahren. Es ist schon ein unglaublich gutes Gefühl, wenn man wieder Kleidung in Größe 36 kaufen kann statt in Größe 44. Und auch das Selbstbewusstsein ist ein ganz anderes. Nicht mehr das Gefühl zu haben ein Moppelchen zu sein macht schon eine Menge aus. Es ist insgesamt ein viel besseres Lebensgefühl, und ich denke, dass die Aussicht darauf für Jeden, der mit den Pfunden zu kämpfen hat, Motivation genug sein, sollte um ihnen den Kampf anzusagen.

 

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Bergfest

Verfasst am 20. März 2008 in Motivation, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Es ist mal wieder Zeit etwas Eigenmotivation zu betreiben. Ich habe seit Beginn unserer Abnahme mittlerweile über 38 Kilo abgespeckt, das Bergfest (37,5 Kilo) liegt also quasi knapp hinter mir. Und deshalb habe ich beschlossen an dieser Stelle mal mein Tagebuch mal wieder mit einem schönen Abnahme-Ticker zu verzieren. Bitte schön, hier ist er:

 

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Beeindruckend…

Verfasst am 21. Februar 2008 in Motivation, Diäten, Lachend Abnehmen, Links, Allgemein von Redaktion

Dass die Visualisierung des Erreichten ein wichtiges Motivationsmittel ist, dürfte allgemein bekannt sein, und welcher Abnehmende hat nicht schon einmal versucht, sich seinen Gewichtsverlust bildlich vorzustellen. Beim Querbloggen sind wir heute auf Andrews Blog gestossen, der immerhin 32 Kilo Gewicht verloren hat.

Andrew hat ein schönes Foto gemacht, das ihn mit 64 Packungen Butter á 500 Gramm zeigt - der hat buchstäblich sein Fett wegbekommen ;-)

Direkter Link zu Andrews Blog

 

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Meine Füße schrumpfen auch

Verfasst am 18. Dezember 2007 in Erfahrungsberichte, Motivation, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

Es gibt einen Körperteil - nein genau genommen zwei - von denen ich nicht erwartet hätte, dass sich eine Gewichtsabnahme hier allzu sehr auswirken würde. Ich habe mich Zeit meines Lebens auf, nun, “großem Fuße” fortbewegt, noch lange vor dem Abitur war schon die Schuhgröße 45 erreicht.

stiefel.jpgDiese “Kindersärge” haben mich dann auch immer wieder vor mittelgroße Probleme gestellt, vor allem als es irgendwann darum ging, Rugbyboots in Größe 46 aufzutreiben. Ich habe wohl jeden Sportschuhladen auf der Reiseroute von Edinburgh, Pitlochry, Inverness, Fort William, Aberdeen und schließlich London aufgesucht, um ein passendes Paar zu ergattern. Am vorletzten Tag, keine 24 Stunden vor meiner Abreise wurde die Suche in einem Londoner Vorvorort von Erfolg gekrönt.

Die letzten Jahre habe ich mich dann zwischen Schuhgröße 47 und 47,5 bewegt und jede Gelegenheit, die sich bot, ein passendes und gleichzeitig ansehnliches Paar Schuhe (eine durchaus seltene Kombination) zu erwerben, musste genutzt werden, wollte man nicht irgendwann barfuß einherschreiten. Ich hatte mich mit dieser Tatsache abgefunden und mich darauf eingestellt, dauerhaft Schuhe nicht nach Bedarf sondern nach Gelegenheit zu kaufen.

Vor einigen Wochen musste ich meine geliebten Dockers-Winter- / Trekkingstiefel entsorgen, weil ich sie über die Jahre einfach totgelaufen hatte. und jetzt mit den immer kälter werdenden Tagen und der gerade im Süden steigenden Gefahr von Schneefall sah ich mich genötigt, wieder einmal einem Schuhgeschäft einen Besuch abzustatten. Gleich beim ersten Besuch der Schock - es gab zwar meine geliebten Dockers, aber nur in Größe 46. Naja, aufgeben gilt nicht, und so zwängte ich meinen rechten Fuß in den Stiefel. Er saß ein wenig stramm, zugegeben, aber der Fuß schmerzte nicht, der Schuh drückte nicht - fast perfekt. Den Kauf tätigte ich noch nicht, aber ich war froh, hier eine Chance auf ein passendes Paar Schuhe zu haben.

Heute sollte es dann soweit sein. Ein Laden mitten in Augsburg führte ebenfalls die gewünschten Dockers - sogar in Größe 47. Doch die waren zu groß. Deutlich zu groß muss ich sagen und so zog ich mit der Zusicherung der Verkäuferin, dass sich die 46er ohnehin noch etwas weiten würden glücklich von dannen. Und morgen werden sie eingetragen ;) .

 

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Führerschein fürs Futtern

Verfasst am 13. Dezember 2007 in In den Medien, Politik, Motivation, Gesundheit, Allgemein von Redaktion

ernaehrungsfs.jpgKinder sind anfällig, wenn es um “schlechte” Ernährung geht, denn Fast Food und Süßes ziehen die Kleinen geradezu magisch an. Kein Wunder, schmeckt ja auch alles irgendwie lecker. Doch bedauerlicherweise steht der Nährwert in keinem Verhältnis zur aufgenommenen Kalorienmenge, so dass auch die Statistiker (z.B. KIGGS-Studie 2007) immer mehr kleine Pummelchen in Deutschland herumspazieren sehen.

Dem will man nun gegensteuern. Kinder sollen lernen und verstehen, wie man sich sinnvoll und gesund ernährt. In Berlin wurden nun von Staatssekretär Dr. Gerd Müller die ersten “Ernährungsführerscheine” ausgestellt und überreicht, wie das Bundesministerium für Ernährungs, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vermeldet.

Der aid-Ernährungsführerschein soll Interesse am Umgang mit Lebensmitteln wecken, Wissenslücken schließen und das Bewusstsein für eine gesunde Ernährungsweise schulen.

In Anlehnung an den Schwimm-Ausweis “Seepferdchen” oder den “Fahrradführerschein” sollen Kinder im 3. Grundschuljahr ganz praxisnah Grundkenntnisse über Ernährung, Lebensmittel und die Zubereitung einfacher Gerichte erwerben. Während der Unterrichtseinheiten lernen die Kinder wichtige Lebensmittelgruppen, die aid-Ernährungspyramide, Küchengeräte und Arbeitsabläufe kennen. Nachdem die Schüler eine kleine praktische “Abschlussprüfung” abgelegt haben, erhalten Sie ein “Führerscheindokument” mit Passfoto und Schulstempel, das die erfolgreiche Teilnahme bestätigt.

- Pressemitteilung BMELV

- Ernährungsführerschein beim aid-infodienst

 

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Mehr Lebensraum für Quietscheenten

Verfasst am 7. Dezember 2007 in Motivation, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

badewanne.jpg Nein, um es gleich ganz deutlich zu machen, das ist nicht meine Badewanne. Die Lage wirkt zwar recht romantisch, aber spätestens heute nachmittag wäre ich wohl bei meinem Badewannennickerchen erfroren, hätte selbiges an der frischen Luft stattgefunden.

Unsere Badewanne ist übrigens ein Modell, das meine Größe nur sehr unzureichend berücksichtigt. Will ich bis zum Hals im Wasser liegen, muss ich entweder die Beine anziehen oder aus der Wanne hängen. Oder meine Beine sollen ins Wasser, dann schaut der Oberkörper oberhalb des Bauchnabels aus dem Wasser. Und weil ich nicht gerne beim Baden friere, endet die Suche nach der richtigen Badeposition meist mit den angezogenen Beinen und lediglich kalten Knieen.

In der Breite hat die Badewanne eigentlich immer ganz gut gepasst, was aber daran liegen mag, dass sich Körpermassen ganz gut in so eine Form (wie eine Badewanne) schmiegen. So kam es früher öfter mal vor, dass sich, wenn ich das Wasser ausgelassen habe, und dann aufgestanden bin um die Wanne zu verlassen, ein Sturzbach Richtng Abfluss ergoss. Ich scheine also einen ganz passablen Staudamm abgegeben zu haben.

Heute hatte ich das erste Mal seit langer Zeit wieder Zeit zu einem Badenickerchen und schon beim Hinsetzen habe ich gemerkt, dass etwas anders ist. Ich bin seitlich verrutscht. Dort wo mein Körper bisher auf Tuch- bzw. Keramikfühlung mit der Wanne ging, ist nun rechts und links mehr als eine Handbreit Luft Wasser - wieder einer der Momente, in denen man ohne Kommentare von außen mitbekommt “Es geht was voran”.

Und meine Quietscheente freut sich auch. Weniger Tom = Mehr Badewasser = Mehr Lebensraum für Quietschenten!!!

 

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Abnehmen - ein Durchschrumpfprozess?

Verfasst am 26. November 2007 in Motivation, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

runrig.jpgHeute soll es um ein T-Shirt gehen, nein genau genommen sogar um zwei T-Shirts. Eines ist hier rechts abgebildet. Es handelt sich dabei um ein Souvenir-T-Shirt der schottischen Rockband Runrig, das ich am 18.6.2001 bei einem Konzert der “Stamping Ground-Tour” in München erstanden habe (kleines Bild). Sechseinhalb Jahre liegt dieses Konzert nun zurück und das T-Shirt ist immer noch fast so neu wie am ersten Tag - denn schon als ich es gekauft habe, hat es ein wenig gespannt - dummerweise gab es die T-Shirts nur maximal in XXL.

Das zweite T-Shirt um das sich dieser Artikel dreht ist ebenfalls ein Souvenir. Dieses T-Shirt ist schwarz und trägt auf der linken Brust das Logo der irischen Whiskeymarke “Jameson“. Gekauft habe ich dieses Shirt im Sommer / Herbst 2000 bei einem Urlaub in Irland ebenfalls in der Größe XXL, weil man auch in Irland selten größere T-Shirts findet und weil mir im Jahr 2000 XXL-T-Shirts noch gepasst haben.

Die letzten Jahre haben die beiden T-Shirts eng aneinander gekuschelt in einem Schrank im Schlafzimmer verbracht. Bis vor ein paar Wochen. Da haben wir mal unsere alten Klamotten durchgestöbert unter dem Motto “das könnte irgendwann mal wieder passen” und dabei sind die beiden T-Shirts vom Stapel wieder auf den Bügel gewandert und haben in freudiger Erwartung des Tages geharrt, der da kommen sollte. Der Tag ihrer Wiederbenutzung.

Die Nachricht des Tages: Beide T-Shirts passen mir wieder! :xmas2_mrgreen:

Gestern habe ich das Jameson-T-Shirt getragen, heute ist das Runrig-Hemd dran. Und passen heißt jetzt nicht “reingequält und bei der geringsten Bewegung reißt das Teil” - sondern es passt wirklich. Selbst um die Wampe herum ist noch ein bissl Luft. Was soll ich sagen - das baut ganz schön auf. Das Dumme ist ja, optisch fallen einem selber Veränderungen am eigenen Körper nicht so sehr auf - aber an Kleidungsstücken, da merkt man es selbst am deutlichsten. Und jetzt kann ich also,sollten sich Runrig in der näheren Zukunft mal wieder nach Süddeutschland bequemen, im passenden Fan-Outfit zum Konzert gehen. Vorausgesetzt ich bin bis dahin nicht “durchgeschrumpft”.

Und weil sich auch gewichtsmäßig wieder was getan hat, gibt es auch wieder einen Ticker - diesmal im Weihnachtsgewand :xmas2_wink:


 

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Vom Fass zum Sixpack

Verfasst am 21. November 2007 in Motivation, Allgemein von Redaktion

In der Blognachbarschaft habe ich heute ein beeindruckendes Video gesehen, natürlich zum Thema Abnehmen. Da hat also jemand abgenommen und jeden Tag ein Foto von sich geschossen. Die hat er schließlich zu einem Video montiert. Schaut es auch selbst an.

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(entdeckt bei 90kilo.de)

 

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Die Bundesregierung liest Purzelpfund

Verfasst am 18. November 2007 in Politik, Motivation, Allgemein von Redaktion

Wir haben uns ja schon über das Lob des Adipositas-Blog vor ein paar Tagen sehr gefreut, aber heute neigen wir unsere Häupter ob der uns zuteil gewordenen Ehre. Von einem oder mehreren Rechnern der Bundesregierung wurde am gestrigen Samstag Purzelpfund.de gelesen. Wie es dazu kam, können wir uns nicht erklären, wir wissen nur, dass die Zugriffe von www.uberwach.de registriert wurden. Vielleicht hat es ja was mit dem Wort Diät zu tun? Wobei man ja feststellen muss, dass “Diät” beim einfach Volk immer etwas mit “weniger werden” zu tun hat, bei den Volksvertretern jedoch eher mit “mehr werden”.

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