Wii es mir gefällt

Verfasst am 31. Mai 2008 in Produkttest, Tagebücher, Tinas Tagebuch (WW), Allgemein von Tina

Hallo liebes Tagebuch,

ja, es gibt mich noch, und heute habe ich tatsächlich mal wieder Zeit und Lust etwas zu schreiben.

Über die letzten 6 Monate, in denen ich hadernd und zeternd zwischen Freßfesten und Frustattacken gefangen war, möchte ich, zumindest vorerst, lieber den Mantel des Schweigens decken.

Tom hat ja schon über unseren neuesten Mitbewohner, das Wii Balance Board berichtet, und hier kommen meine ganz persönlichen Erfahrungen damit.

Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass ich keine große Video-, Computer- oder Konsolenspielerin bin, ich hatte es noch nie mit solchen “elektronischen Games”, wenn schon ein Spiel, dann auf dem Spielbrett mit richtigen Mitspielern. Daher war ich der Wii gegenüber Anfangs skeptisch, was sich aber bald änderte, als ich “die Jungs” beim Bowling reihenweise von der Bahn fegte. Wii Sports finde ich super, es macht Riesenspass mit Freunden abends eben nicht nur auf dem Sofa zu sitzen, sondern Reihum im sportlichen Wettkampf mit- und gegeneinander anzutreten. Und ein paar zusätzliche Bewegungspunkte zu meinem gewohnten Sportprogramm (Aquajogging, Schwimmen, Radfahren) können ja nie schaden. Zugegebenermaßen sind die typischen Konsolenspiele, die es ja auch für die Wii gibt, immer noch nicht mein Ding, aber es gibt ja Wii Sports.

Seit etwa 3 Wochen testen wir nun das Balance Board und auch hier war ich Anfangs eher skeptisch und zurückhaltend. Die erste große Überraschung kam, als ich mich registrierte und Körpergröße und Geburtsdatum eingeben sollte. Das Balance Board hat nämlich eine eingebaute Waage und errechnet kurzerhand den BMI des kleinen Alter Ego - und schwupps ging mein süßes kleines Mii, das ich mit einer moderat pummeligen (schmeichelhaften) Figur ausgestattet hatte, auf wie ein kleiner Hefekuchen. “Zu Hoch” schallte es mir aus dem Lautsprecher der Fernbedienung entgegen und ich überlege für einen Augenblick ernsthaft mich nochmal zu registrieren und bei Größe einfach zwei Meter einzugeben, um auf diese Weise den BMI auf ein normales Mass zu bringen, und wenigstens meinem Mii eine schlanke Figur zu verschaffen. Nachdem ich mich von dem ersten Schock erholt hatte, gewöhnte ich mich rasch an mein “Moppel-Mii” und jetzt kann ich es kaum erwarten, bis man die reelle Abnahme auch an meinem kleinen Zwilling sehen kann.

Das Wii Fit Programm legt für jeden registrierten Benutzer einen Datensatz mit den Kategorien Gewicht, BMI und Trainingszeit an, so dass man jederzeit seine Fortschritte grafisch dargestellt betrachten kann. Man kann sich ein Ziel in einem bestimmten Zeitraum setzen, z.B. dass man in der nächsten Woche 1 kg abnehmen möchte, und wird beim Erreichen des Ziels auch entsprechend von der Wii gelobt. Um die persönlichen Daten vor dem Zugriff anderer zu schützen kann jeder Benutzer eine PIN eingeben.

Wenn der ganze “Verwaltungskram” erledigt ist, hat man die Möglichkeit, entweder einen Körpertest zu absolvieren, oder gleich mit dem Training anzufangen. Beim Körpertest geht es hauptsächlich um die Balance, das heißt die Wii stellt fest, ob der Körperschwerpunkt in der Mitte liegt und wie stark er schwankt. Danach gibt es noch mehrere Balance- und Agilitätstests, von denen die Wii jedesmal zwei Stück willkürlich auswählt. Aus den Ergebnissen dieser Tests wird dann das Wii Fit Alter errechnet.

Nun hat man die Wahl zwischen Yoga, Muskelübungen, Aerobic und Balancespielen. Da ich Frühaufsteherin bin, habe ich es mir angewöhnt, jeden Morgen vor dem Duschen eine halbe Stunde (netto) mit der Wii zu trainieren. Zum Aufwärmen mache ich Step-Aerobic, danach einige Yoga und Muskelübungen und zum Schluss jogge ich noch eine Runde durch mein Wohnzimmer. Außer das die Übungen mir einen Riesenspass machen komme ich dabei auch ganz schön ins Schwitzen und ich hoffe sehr, dass sich die ganze Bewegung morgen auf der Waage bei den Weight Watchers auszahlen wird.

Bei aller Euphorie ist mir natürlich schon klar, dass man mit einem “Videospiel” keinen “richtigen” Sport ersetzen kann - es besteht da auch überhaupt keine Gefahr, weil ich inzwischen meine anderen Aktivitäten (Aquajogging, Radfahren, Schwimmen) so lieb gewonnen habe, dass ich sie nicht aufgeben würde - aber ich denke für die Stunden, die normalerweise bewegungsmäßig ungenutzt verstreichen würden ist die Wii Fit wirklich eine gelungene Ergänzung zur täglichen Fitness.

 

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Actifry-Test: Der Schlussbericht

Verfasst am 22. April 2008 in Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Im Januar war es, als wir erstmals lasen, dass es von TEFAL eine Friteuse geben sollte, mit der man fettarme Pommes herstellen könnte. Nach dem wir uns ein wenig ins Thema eingelesen hatten, war für uns klar, dass wir dieses Gerät würden testen wollen. Weil wir aber für einen vierwöchigen Test, dessen Ausgang zu diesem Zeitpunkt völlig in den Sternen stand, kein Gerät anschaffen wollten, fragten wir bei TEFAL an, ob man uns ein Testgerät zur Verfügung stellen könne. Man konnte und so begannen wir unsere n ganz privaten Friteusen Test.

In diesem Beitrag wollen wir die Ergebnisse der einzelnen Tests noch einmal kurz vorstellen, ein paar zusätzliche Informationen anbieten und natürlich unsere Kritikpunkte und Bewertung anbringen.

Technische Betrachtungen

actifry_offen_seite.jpgDie Kategorisierung des Geräts als “Friteuse” ist aus unserer Sicht ein wenig irreführend. Klar, man kannmit der Actifry zwar (zum Teil) klassisches Fritiergut zubereiten, de facto ist sie dann aber doch ein Heißluftgarer, der mit einer Anti-Haft-Pfanne und einem Wender kombiniert wurde.

“Handlich” ist nicht das Wort, das einem zunächst in den Sinn kommt, wenn man die Actifry das erste Mal vor Augen hat. Optisch hübsches Design mit vielen Rundungen, aber mit Maßen von 34 x 21 x 40 cm und über 3,5 Kilogramm Gewicht ist sie doch ein ganz netter Koloss. Ein passender Standplatz / Abstellplatz sollte also in der Küche auf jeden Fall vorhanden sein.

Die Bedienung des Geräts kann man jedoch guten Gewissens als benutzerfreundlich und einfach bezeichnen. Die Schalter für ein/aus und die Zeitschaltuhr sind ebenso leicht zu finden und zu bedienen wie auch der Öffnungsmechanismus des Deckels. Mit zwei Handgriffen sind Pfanne und Rotor ausgebaut, ein weiterer “Klick” und auch der transparente Kunststoffdeckel ist abgebaut und zusammen mit den anderen Teilen in der Spülmaschine verstaut.

Zum Zubereiten von Speisen wird das Brat- / Fritiergut unter Zugabe von Öl und Gewürzen in die Pfanne gegeben. Eine Tabelle im Handbuch verrät die durchschnittlichen Garzeiten für die gängigsten Gerichte, die dann mittels Timer voreingestellt werden können.

Funktionsbedingt ist die Actifry kein Gerät, mit dem der schnelle Hunger bekämpft werden kann. Eine große Portion Pommes (750 g) benötigt rund 40 Minuten und auch andere Gerichte brauchen ihre Zeit. Letzten Endes ist es - wir haben das früher schon einmal angesprochen - eine Frage der persönlichen Zeitrechnung. Wer eher von Zubereitungsbeginn bis Zubereitungsende rechnet, der wird wohl kein großer Freund der Actifry. Wer aber die Zeit rechnet, die man selbst mit Essenszubereitung beschäftigt ist, der kann mit der Actifry Freude haben - Beispiel Chicken Wings.

Unsere Kochresultate

Zubereitet wurden von Purzelpfund.de im Testzeitraum:

2008_03_19_pommes_test_betrieb.jpg- Pommes Frites aus frischen Kartoffeln: Leckere und knusprige Pommes Frites mit einem noch selten erlebten Eigengeschmack nach Kartoffeln. Allerdings verlieren frische Kartoffeln noch reichlich Wasser, so dass ein Kilo Kartoffel nach 40 Minuten rund 600 Gramm Pommes ergibt.

- Pommes Frites aus dem Supermarkt: Auch diesen Test besteht die Actifry ohne Kritik. Ein Kilo Pommes ist ohne erkennbaren Gewichtsverlust nach rund 30 Minuten verzehrfertig und knusprig.

- Potato Wedges aus frischen Kartoffeln: Wie bei selbstgemachten Pommes hat der liebe Gott den Schäler vor den Genuss gesetzt. Hat man die Schalen und die Stärke aber runter und die Gewürze seiner Wahl in die Actifry eingebracht, ist die Arbeit erledigt, den Rest erledigt die Maschine. Wie bei den frischen Pommes braucht die Actifry rund 40 Minuten für ein Kilo. Die Wedges waren einwandfrei und konnten ohne Probleme a) im Ofen warmgehalten werden und b) Gästen vorgesetzt werden.

- Chicken Nuggets aus dem Supermarkt: Die Panade der Chicken Nuggets ist ein leichtes Ziel für den Rotor der Actifry, der bei steten Wenden des Bratguts die Panade abschabt und den Nuggets so die eine oder andere großflächige nackte Stelle zufügt. Optisch kein Genuss, dafür bleibt das Fleisch schön saftig, der verbliebene Rest der Panade wird knusprig und kross.

- Sauce Bolognese: Geschmacklich gibt es nichts auszusetzen an der Actifry Bolognese, wohl aber an der Konsistenz. Das Hackfleisch wird während des Garvorgangs in der Actifry nicht so fein zerkleinert / zerbröselt, wie das im Topf / in der Pfanne der Fall wäre. Die Folge: Die Actifry produziert dicke Hackfleischklumpen, die dann in der Sauce schwimmen. Außerdem verdunstet die Flüssigkeit in der Sauce in der Actifry sehr schnell, so dass man wiederholt Flüssigkeit zugeben muss, da die Sauce sonst austrocknet.

- Hackfleischbällchen mit Grillgemüse: Hackfleisch mit Gewürzen und Semmelbröseln vermengen, zu Kugeln formen und schon ist die Actifry startklar. Die Bällchen werden saftig und knusprig und durch das gleichmäßige Wenden rundum braun.

- Popcorn: Vermutlich gelingt es der Actifry nicht, den Popcornmais in der nötigen Zeit so hoch zu erhitzen, dass die Körner poppen. Wir haben den Test jedenfalls nach 10 Minuten eingestellt. Zur Ehrenrettung sei gesagt, dass nirgendwo der Anspruch erhoben wurde, das Gerät könnte Popcorn zubereiten. Der Test entsprang vielmehr einer spontanen Idee.

- Käsespätzle: Anders als bei den Popcorn wird diese Zubereitung auch im Actifry-Handbuch empfohlen. Spätzle, Käse und ein wenig Flüssigkeit gegen des Austrocknen in die Actifry geben und binnen Minuten sind leckere Käsespätzle fertig. Dank der guten Beschichtung des Kochgefäßes ist auch die Reinigung der käseverklebten Pfanne im Großen und Ganzen ein Kinderspiel.

- Rührei: Auch hier eine Empfehlung aus dem Handbuch, die wir aber nur bedingt zur Nachahmung empfehlen können. Zugegeben, es funktioniert, aber das täte es auch in einer Pfanne, die a) schneller ist und b) leichter zu reinigen.

- Chicken Wings: Die Wings waren eines der Highlights unserer Tests und haben uns restlos begeistert. Frische rohe Wings in die Actifry, eine selbstgemachte Marinade drüber und nach 50 Minuten hatten wir die genialsten Chicken Wings, die wir je selbst zubereitet haben.

- Puten-Nuggets: Der Gegenverscuh zu den halbnackten Fertig-Nuggets war geschmacklich auf jeden Fall ein Erfolg. Auch optisch kamen die selbst gemachten Nuggets besser weg. Zwar hatten auch sie die eine oder andere Blässe, aber die Abschürfungen hielten sich im Rahmen.

- Spinatnuggets: Der zweite Totalfehlschlag kam mit den ALDI-Spinatnuggets. Da diese mangels festen Körpers dem Dreharm nicht wirklich Widerstand leisten konnten, verknete der Rotor die Nuggets zu einem kompakten Panade-Spinat-Teig.

Negative Kritikpunkte

Timer: Der Timer der Actifry zeigt gleich zwei eklatante Schwächen. Zum einen ist der Piepton des Geräts so leise, dass man ihn schon im Nachbarraum nicht mehr vernehmen kann, sollte dort gerade ein Radio oder Fernsehgerät laufen. Dazu kommt die Tatsache, dass der Ablauf des Timers keinerlei Auswirkungen auf den Bratvorgang hat, da Timer und Actifry nicht mit einander gekoppelt sind. Von einem Gerät dieser Preisklasse sollte man allerdings erwarten können, dass der Timer das Gerät anhält, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Rotor: Auch am Rotor / Wendearm der Actifry gibt es zwei, nein drei Kritikpunkte. Zum ersten ist der Wendearm der Actifry aus Kunststoff gefertigt und unglücklicherweise als nach unten offener Hohlkörper gegossen. Das hat zur Folge, dass bei der Zubereitung bröseliger oder halbflüssiger Speisen Reste aus der Zubereitung in die Winkel des Wendearms eintrocknen können. Zum Teil eine echte Herausforderung beim Abspülen.

Außerdem ist der Kunststoffrotor bedauerlicherweise nicht so gut beschichtet wie die Pfanne aus Metall, so dass hier im Gegensatz zur Pfanne öfter Spuren der Zubereitung zurückbleiben, die sich oft nur durch längeres Einweichen entfernen ließen.

Und drittens ist die im Fuße des Rotors eingelassene Gummidichtung, die den Raum zwischen Rotor und Pfanne und damit das Mittelloch der Pfanne schützen soll nicht einhundertprozentig dicht. Gerade bei unserem Blognese-Experiment fand sich die Flüssigkeit auch im Korpus der Actifry, durchgesuppt durch die Rotodichtung.

Zeit: Schnell mal Pommes oder Chicken Nuggets? Das geht mit einer echten Friteuse aber nicht mit der Actifry, denn die arbeitet nach dem Motto “Gut Ding will Weile haben”.

Menge: Pommes, Hackbällchen, Gemüse oder Käsespätzle - all das lässt sich bestens mit der Actifry zubereiten - solange man nicht mehr als zwei Personen bekochen muss. Pommes als Beilage für vier Esser ist schon nicht mehr machbar, es sei denn man hat zwei Actifrys parallel laufen.

Preis: Letzten Endes muss man immer den Preis der Konkurrenzgeräte und der Alternativen im Auge behalten. Die UVP von 219,99 Euro treibt einem schon die Tränen in die Augen, berücksichtigt man den Preis einer “normalen” Friteuse der heutzutage die 70 Euro nur noch selten übersteigt. Was macht den Mehrwert von 140 Euro aus? Der Rotor oder die “Gesundheit”, die ja in der jüngeren Vergangenheit gerne als Alibi für hochpreisige Produkte herhalten musste.
Eine Recherche im Internet ergab allerdings, dass die UVP nur selten wirklich verlangt wird. Im Mittel liegt der Preis bei rund 170 Euro, wobei wir auch Preise um die 150 Euro finden könnten.

Positive Kritikpunkte

actifry_detail1.jpgBeschichtung: Die Pfanne der Actifry ist rundum mit einer hervorragenden Anti-Haft-Beschichtung versehen. Nichts, aber auch gar nichts haftet an dieser Pfanne oder neutraler ausgedrückt, wir haben es nicht geschafft einen Rückstand zu erzeugen, der nicht mit einem einfachen Stück Küchenrolle entfernbar gewesen wäre.

Reinigung: Die Actifry ist mit wenigen Handgriffen in Ihre wesentlichen Teile zerlegt, die dann wiederum in der Spülmaschine gereinigt werden können. Ausnahme: der Rotor (siehe oben).

Fettarmut:Nicht nur die Pommeszubereitung kommt bei der Actifry mit minimalem Fetteinsatz aus, auch die anderen Gerichte sind relativ fettarm - solange man sich an die vorgegebenen Mengen hält. Selbst die fettärmeren Tiefkühl-Pommes haben immer noch 6 Prozent Fett, die Actrifry Pommes kommen auf 3 Prozent und selbst da ist noch “Luft” nach unten.

Handbuch: Eine übersichtliche Tabelle mit den wichtigsten Infos zu Garzeiten findet sich ebenso in der kleinen Broschüre wie eine breite Auswahl an Rezepten, darunter auch einige exotische Pommes-Rezepte, wie etwas die “Kokosnuss-Pommes”

Gesamtwürdigung:

“Luxusspielerei” könnte man die Actifry nennen, und das nicht nur wegen des Preises. Letzten Endes ist die Actifry ein Gerät, dass man, wenn man ganz ehrlich ist, an sich nicht wirklich braucht. Man kann alle Speisen auch irgendwie anders zubereiten ohne einen einen großen Geschmacksverlust befürchten zu müssen - Ausnahme: die fettarmen Kartoffelzubereitungen. Das soll nicht heißen, dass es sich hier um ein schlechtes Gerät handelt - ganz im Gegenteil! Für Pommes- und Chips-Freunde wie uns, hat die Actifry ein Gericht auf den Speiseplan zurückgebracht, das wir uns vorher öfter mal (aber nicht immer) verkniffen haben. Man sollte sich allerdings vor dem Kauf die Mühe machen und analysieren, a) wie oft man potenziell Pommes u.ä. zubereitet, b) ob man auch die anderen Funktionen / Kochoptionen der Actifry nutzen würde und wenn ja, in welchem Umfang. Wir selbst würden uns wohl keine Actifry zulegen, wären Pommes / Chips die einzige neue Alternative. Denn für 219 Euro, ja selbst für 170 Euro lassen sich viele Tiefkühl-Backofen-Pommes einkaufen.

Ob wir sie uns mit den von uns getesteten zusätzlichen Gerichten / Optionen zulegen würden, darüber sind wir uns nicht ganz schlüssig, denn der Preis ist und bleibt eines der Hauptargumente. Und angesichts einiger aufgezeigter Mängel entspricht die angebotene Leistung nicht dem abverlangten Preis.

Grundsätzlich hat uns das Prinzip der Actifry und die erzielten Kochergebnisse überzeugt - wir haben allerdings das Testgerät zur VErfügung gestellt bekommen. Aus unserer Sicht müssten einige Verbesserungen mit einer Preissenkung einhergehen, dann wäre das Produkt eine echte Überlegung wert.

Verbesserungen

Vor allem die Behebung der oben zum Thema “Rotor” und “Timer” angesprochenen Kritikpunkte ist aus unserer Sicht essentiell. Welchen Sinn macht ein Timer, der weder a) den Garvorgang unterbricht noch b) weiter als im selben Zimmer zu hören ist. Wenn ich beim Gerät bleiben muss, verliert es einen wesentlichen Nutzen.

Was wir uns auch wünschen würden wäre eine Wahlmöglichkeit sowohl beim Rotortempo wie auch bei der Temperatur. Denkbar wären etwa für den Rotor zwei Geschwindigeitsstufen sowie eine “Stufe Null”, bei der der Rotor anhält, der Garvorgang aber an sich weiterläuft.

—————

So, über vier Wochen Actifry sind nun zu Ende. Vier Wochen, in denen wir viel Spass am Experimentieren, am Kritisieren und auch am Essen hatten. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch an die zuständigen Damen und Herren bei Tefal, die uns diesen Produkttest überhaupt erst ermöglicht haben - und natürlich auch an alle Leser, die unsere Tests aufmerksam verfolgt und gelesen haben. Wir wollen auch gerne in der Zukunft wieder einmal ein Produkt testen und werden bei interessanten Artikeln auch immer mal wieder die Fühler ausstrecken.

Frühere Artikel aus der Purzelpfund.de-ActiFry-Testreihe:
ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
Toll eine Friteuse als Leihgabe
Saftige aber bröselige Nuggets
Noch mehr Kartoffeln
Eine Bolognese aus der Friteuse
Hackbällchen mit Gemüse und Tsatsiki
Ein paar kurze Schmankerl
Acrifry-Test: Noch etwas Geflügel gefällig? … oder Schwein? … oder Spinat?

Links:
TEFAL
Initiative Gesund Geniessen
Prof Hademar Bankhofer über die Actifry
Die Tefal ActiFry bei Amazon

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Acrifry-Test: Noch etwas Geflügel gefällig? … oder Schwein? … oder Spinat?

Verfasst am 17. April 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Unser Actrifry-Test steht kurz vor dem Abschlussbericht, doch zuvor sollen heute noch über zwei geflügelige Tests berichtet werden, die wir in den letzten Tagen durchgeführt haben. Geflügel als relativ fettarmes Fleisch steht bei uns ohnehin häufiger auf dem Speiseplan also war es für uns interessant zu erfahren, was die Actifry damit anstellt. Und ganz zum Schluss noch ein schweinisch leckerer Versuch…. ;-)

Putennuggets:
nuggets3.jpgRelativ zu Beginn unserer Testreihe hatten wir Chicken-Nuggets aus der Supermarkttiefkühltruhe getestet, die erstaunlich saftig wurden, aber durch den Rotor der Actifry einige Schürfwunden erlitten. Nun wollten wir herausfinden, ob das auch mit selbst gemachten und panierten Nuggets so passieren würde. Also schnell ein Putenfilet gewürfelt, in Mehl, Ei und Semmelbröseln gewendet und mit einem Esslöffel Öl in die Actifry.

15 bis 20 Minuten ließ die Actifry die Putenwürfel kreiseln und wenden, bevor wir den erste Testnugget entnahmen. Auch er hatte leichte Blessuren erlitten, bei weitem aber keine so großen Verluste erlitten wie seinerzeit die Nugget-Kollegen aus der Tiefkühlfabrik. Die Panade war knusprig das Fleisch durch und saftig, wenn auch nicht ganz so saftig wie die Nuggets beim ersten Versuch, doch das war eher auf unseren Schlendrian zurückzuführen als auf die Arbeit der Actifry. Serviert haben wir die Nuggets mit Gemüse aus dem Wok und Reis.

Chicken Wings / -drumsticks:
wings2.jpgKlassisches Fingerfood, auch auf Partys gerne gereicht sind Flügel und Beine vom Hühnchen, lecker mariniert und gegrillt. Problem: die fertig erhältlichen Wings und Drumsticks sind zusätzlich zur fetten Haut auch meist recht ölig eingelegt, so dass der an sich leichte Geflügel-Snack so schnell ad absurdum geführt wird.

Wir haben uns im Supermarkt je ein Päckchen frische und unmarinierte Hühnerflügel und -beine besorgt, diese zu Hause kurz abgewaschen, abgetupft und dann in die Actifry gelegt. 5 Minuten haben wir die Flügel “vorwärmen” lassen und in der Zwischenzeit eine Marinade aus Zucker, Salz, Paprika, Pfeffer und weißem Balsamico (oder jede andere variante nach persönlichem Geschmack) angerührt - ohne Öl wohlgemerkt! Diese Marinade haben wir dann über die kreiselnden Hühnerteile gegeben und das ganze weiter brutzeln lassen.

wings1.jpgObwohl da insgesamt rund ein Kilo Fleisch und Knochen am Rotieren war, hat der Dreharm der Actifry das problemlos bewältigt. Die Garzeit habe ich vor allem optisch, also nach dem Aussehen des Gargutes bestimmt, insgesamt waren es rund 50 Minuten.

Wie das Ergebnis ausgesehen hat, das können wir Euch zeigen, wie es geschmeckt hat leider nicht - wir können Euch nur vorschwärmen ;). Nein, Spass beiseite - die Wings und Beine waren wirklich lecker, nicht trocken und mit der marinade ein echter Traum.

Zubereitungen wie diese sind es, die in unseren Augen die Actifry interessant und attraktiv machen. Kurze Vorbereitungszeit, wenig Aufwand mit der Zubereitung und ein ansprechendes Ergebnis überzeugen. Und in diesem Falle macht die Actifry aus unserer Sicht auch keinen wesentlichen Zeitverlust im Vergleich zur Zubereitung auf dem Grill.

Schweinefilet mit Bärlauch
Vor ein paar Tagen hatten wir frischen Bärlauch zu Hause und cih war gerade dabei daraus eine leckere Sauce zu zaubern, als mir eine Idee kam. Ich habe den Bärlauch mit etwas Flüssigkeit zu einer Art Pesto püriert, ein Schweinefliet in Medaillons geschnitten und diese dann in die Actifry gelegt. Zwei Esslöffel von dem Bärlauchpesto drüber und los gings….. Was soll ich sagen, das Ergebnis hat mich selbst überrascht. Die Flüssigkeit aus dem Pesto verdampft und so legt sich eine dünne Schicht gehackter Bärlauch um die Medaillons. Lecker!

Spinat-Nuggets
Leider habe ich hier nicht dran gedacht ein Foto anzufertigen, es wäre sehenswert gewesen. Bei der Suche nach einer geeigneten Mahlzeit, bin ich heute im Gefrierschank auf ein Paket Spinat-Nuggets von ALDI gestoßen. Nuggets in die Actifry, einschalten und abwarten, hieß die Devise. Nunja, das Ergebnis war beeindruckend, wenn auch nicht im positiven Sinne. Dadurch, dass die Füllung der Nuggets, also der Spinat eher weich, ja sogar fast flüssig ist, boten die Nuggets dem Rotor keinen wirklichen Widerstand und so formte sich in meiner Abwesenheit ein unansehnlicher grün-brauner Klumpen, der vom Actifry-Rotor munter im Kreise gerollt wurde. Die Moral von der Geschicht’: Actifry und Spinat Nuggets mögen sich nicht!

Frühere Artikel aus der Purzelpfund.de-ActiFry-Testreihe:
ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
Toll eine Friteuse als Leihgabe
Saftige aber bröselige Nuggets
Noch mehr Kartoffeln
Eine Bolognese aus der Friteuse
Hackbällchen mit Gemüse und Tsatsiki
Ein paar kurze Schmankerl

Links:
TEFAL
Initiative Gesund Geniessen
Prof Hademar Bankhofer über die Actifry
Die Tefal ActiFry bei Amazon

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Actifry-Test: Ein paar kurze Schmankerl

Verfasst am 14. April 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Mittlerweile steht die von TEFAL überlassene Actifry schon fast vier Wochen bei uns und wir nutzen jede sich bietende Gelegenheit zum Test des Geräts, heute wollen wir ein paar Experimente vorstellen, die mehr spontan denn geplant durchgeführt wurden, aber natürlich haben wir diese Tests auch dokumentiert und wollen nicht versäumen, diese hier vorzustellen.

popcorn.jpgPopcorn
Beim Fernsehen kam vor einigen Tagen die Idee auf, Popcorn zu machen. Nahezu zeitgleich tauchte die Idee auf, die Actifry dafür einzusetzen.

Popcorn-Mais liegt im Küchenschrank, Zucker und Öl sind ebenfalls zur Hand. Wir haben also eine Handvoll Popcorn-Mais in die Actifry gegeben, Zucker und einen Schuss Öl dazu. Nach dem Einschalten der Actifry haben wir dann gespannt wie ein Flitzebogen auf das erste Poppen gewartet, lange gewartet. Nach zehn Minuten hatten wir eine heiße Öl-Zucker-Mais-Mischung, nur gepoppt hat da gar nix.

Wir vermuten, dass die Actifry einfach nicht die nötige Hitze aufbringt, um den Mais poppen zu lassen. Unsere Fernsehpopcorn haben wir dann ganz konventionell im Topf zubereitet.

Käsespätzle
Meinen “Mit-Schwaben” wird es wohl die Zehennägel aufrollen, wenn sie von unserem nächsten Test lesen. kaesspaetzle.jpgIch esse liebend gerne Käsespätzle und wenn ich abends keine Lust aufs große Kochen habe, dann dürfen auch mal die fertigen Spätzle auf den Teller. Und da sind wir auch schon bei unserem Test: Spätzle und geriebenen Käse in die Actifry und einschalten…. Der Käse schmilzt sehr schnell und wird vom Rotor gleichmäßig unterheben. Und hätte ich in meiner Gier auch noch einen kurzen Blick in das Actifry-Rezeptheft geworfen, dann hätte ich mich auch nicht gewundert, dass die Spätzle selbst etwas trocken geworden sind.

Doch da im Rezeptheft steht schwarz auf weiß der Tipp etwas Flüssigkeit mit in die Actifry zu geben - wohl um ein Austrocknen der Spätzle zu verhindern. Ich hab’s nicht gesehen, außerdem hatte ich Kohldampf und so musste ich mit trockenen Spätzle vorlieb nehmen.

Diese Fähigkeit Käsespätzle zuzubereiten ist sicher kein Argument, das bei irgendjemand den Ausschlag zum Kauf des Geräts geben wird. Die Actifry ist ein wenig schneller als alternative Methoden und man muss den Käse nicht selber unter die Spätzle heben. Unter dem Strich ergeben sich ein paar Minuten Zeitersparnis bei einer Speisenzubereitung, die auch anders nicht viel mehr Mühe bereiten würde.

ruehrei.jpgRührei mit Schinken
Ein weiterer Test aus der Rubrik “Faulheit siegt” ist das Rührei mit Schinken, dasebenfalls im Actifry Rezeptheft angepriesen wird. Ei, Sahne und Schinken verrühren, würzen und in die Actifry geben. Aös erstes fällt auf, dass der in Streifen geschnittene Schinken - selbst wenn er gleichmäßig in der Actifry verteilt wurde - spätestens nach einer Umdrehung des Rotors eben vor diesem aufgestaut wird.

Die Eimasse stockt recht gleichmäßig, ein Teil haftet am Rand des heißen Gefäßes an, was aber dank der Anti-Haft-Beschichtung kein Problem darstellt. Nach etwa acht Minuten ist das Rührei fertig und kann serviert werden, lediglich die Ansammlung an Schinkenstreifen muss zu gleichen Teilen auf die Portionen verteilt werden.

Auch hier sei die Anmerkung erlaubt, dass die Rühreizubereitung zwar eine ganz nette Erweiterung des Funktionsspektrums ist, ein Kaufgrund ist es aber allemal nur, wenn man nicht in der Lage ist, ein Rührei in der Pfanne zuzubereiten - was in diesem Falle wohl sogar die schneller Variante sein dürfte.

Frühere Artikel aus der Purzelpfund.de-ActiFry-Testreihe:
ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
Toll eine Friteuse als Leihgabe
Saftige aber bröselige Nuggets
Noch mehr Kartoffeln
Eine Bolognese aus der Friteuse
Hackbällchen mit Gemüse und Tsatsiki

Links:
TEFAL
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Prof Hademar Bankhofer über die Actifry
Die Tefal ActiFry bei Amazon

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Actifry-Test: Hackbällchen mit Gemüse und Tsatsiki

Verfasst am 4. April 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Das Krankenhaus liegt hinter mir, ich darf wieder was “G’scheits” essen und so haben wir heute mal wieder die Actifry in Betrieb genommen - dieses Mal sollte Sie ihre Eignung für Fleisch und Gemüse unter Beweis stellen, denn es standen Hackbällchen mit Gemüse und Tsatsiki auf dem Speiseplan.

meatballs2.jpgDoch bevor die Actifry in Aktion treten durfte, stand erstmal für uns Arbeit auf dem Dienstplan. Aus Putenhack, Salz, Pfeffer, scharfem Senf, Paprika- und Knoblauchpulver und Semmelbröseln entstanden kleine, rund 3 Zentimeter dicke Hackbällchen. Außerdem mussten Zwiebeln, Paprika, Cocktailtomaten und Auberginen, geschält oder gewaschen und in mundgerechte Stücke geschnitten werden.

Die Hackbällchen haben wir in die Actifry gelegt, einen Teelöffel Öl zugegeben und die Maschine eingeschaltet. Die hat die kleinen Bällchen munter im Kreis gekugelt, ein Hackfleischmassaker gab es entgegen erster Überlegungen nicht. Die Bällchen blieben beim im Kreis Rollen ganz. 10 bis 15 Minuten brauchen Bällchen der angegebenen Größe, abhängig vom jeweils gewünschten Bräunungs- und Knuspergrad.

Die fertigen Hackbällchen haben wir herausgenommen und kurz ruhen lassen. Im Anschluss haben wir das geschnippelte Gemüse ebenfalls mit einen Teelöffel Öl in die Actifry gegeben und auch etwas zehn Minuten Karussel fahren lassen. Beim Gemüse schadet es jedoch nicht, öfter mal zu stoppen und zu probieren. Da der Garvorgang mittels Heißluft das Wasser aus dem Gemüse zieht, sollte man ab und zu prüfen, ob es nicht zu trocken wird.*

Zum Schluß haben wir den Rotor aus der Actifry entfernt, Hackbällchen und Gemüse zusammen hineingegeben und für ein paar Minuten auf gleiche Temperatur gebracht. meatballs.jpgMit Tsatsiki serviert ergab das eine leckere Mahlzeit.

Die Zubereitung des Essens in der Actifry war von der technischen Seite problemlos. Vorbereitete Speisen einfüllen, Deckel zu und los geht es. Auch das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Die Bällchen waren gut durch und gleichmäßig gegart, das Gemüse war noch knackig. Abzuwägen gilt es jedoch die benötigte Zeit im Vergleich zum konventionellen Kochen und dafür gibt es zwei Ansätze.

a) Ich rechne die reine Zeit, in der ich als Koch aktiv werden muss. Die Vorbereitung kann man vernachlässigen, die ist in beiden Fällen dieselbe. Bei der Actifry muss ich die Hackbällchen einfüllen (eine Minute), sie heraus nehmen (10 Sekunden), Gemüse einfüllen (noch eine Minute) und wieder herausnehmen (nochmal 10 Sekunden) - ergibt rund zweieinhalb Minuten, da kann auch die Zubereitung am Herd nicht mithalten und während das Essen in der Actifry rotiert kann ich die Spülmaschine ausräumen, eine Email schreiben etc.

b) Ich kann aber auch die Zeit von Beginn der Zubereitung bis zum Ende der Zubereitung rechnen. Da schneidet die Actifry mit zweimal 10 bis 15 Minuten schlechter ab, denn auf einem konventionellen Herd kann jeder auch nur durchschnittlich begabte Heimkoch auf zwei Platten Gemüse und Hackbällchen in rund 10 bis 15 Minuten auf den Tisch bringen.

Welche Zeitrechnung oder Zeitaufteilung jedem persönlich sympathischer ist, muss jeder selbst entscheiden. Wir haben das Argument der Vollständigkeit halber hier aufgeführt, denn Zeit ist bei der Actifry ein durchaus entscheidender Faktor.

* Wir sind derzeit am Überlegen, ob die Zugabe von ein paar cl Wasser hier hilfreich ist. Nach unserer Theorie würde frei in der Actifry befindliches Wasser schneller verdunsten als das im Gemüse enthaltene Wasser. Ist die Luft in der Actifry aber erstmal mit Feuchtigkeit gesättigt, sollte der Flüssigkeitsschwund im gegarten Gemüse weniger schnell sinken. Meine Güte, der Testplan wird eher länger als kürzer… ;)

Frühere Artikel aus der Purzelpfund.de-ActiFry-Testreihe:
ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
Toll eine Friteuse als Leihgabe
Saftige aber bröselige Nuggets
Noch mehr Kartoffeln
Eine Bolognese aus der Friteuse

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Actifry-Test: Eine Bolognese aus der Friteuse

Verfasst am 28. März 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Wie an unseren Berichten derzeit unschwer zu erkennen ist, testen wir momentan ein Haushaltsgerät auf seine Eignung für einen Abnehmhaushalt. Die Actifry Friteuse von Tefal soll Pommes mit nur einem Esslöffel Öl zubereiten können und auch noch einige kulinarische Kniffe mehr beherrschen.

Nun, der Begriff “Friteuse” ist im Hinblick auf den eigentlichen Garvorgang ein wenig irreführend. Die Lebensmittel werden von einem Rotor (im Öl) gewälzt und mittels Heißluft gegart. So lassen sich durchaus Pommes zubereiten, die qualitativ denen aus der echten, fettigen Friteuse in nichts nachstehen, außer dem Fettgehalt.

Doch, so verrät das der Actifry beigelegte Rezeptheft, das Gerät kann noch viel mehr. Angeblich lässt sich damit auch eine leckere Bolognese Sauce für die Spaghetti zubereiten. bolognese2.jpgDa Spaghetti Bolognese eines der am häufigsten im Purzelpfund-Haushalt gekochten Gerichte ist, haben wir gestern die Sauce in der Actifry zubereitet. Wir mussten unser Rezept dazu ein wenig den Gegebenheiten anpassen.

Wir haben den Tatar - je magerer das Fleisch, desto abnehmfreundlicher - zunächst zum Anbraten in die Actifry gegeben. Der Rotor hat sich sofort liebevoll um das Fleisch gekümmert und es fleißig gewendet und gebrutzelt. Leider schafft es die Actifry mit Ihrem Rotor nicht, das Fleisch vollkommen in die gewohnte gleichmäßig “bröselige” Konsistenz zu versetzen. Es blieben einige größere Fleischbröckchen zusammenkleben. Das Fleisch wird jedoch schön durchgegart.

Dann kommen Zwiebelwürfel dazu, gestiftelte Karotten und ein Päckchen passierte Tomaten. Und hier mussten wir vom Ursprungsrezept abweichen. Da wir für gewöhnlich Sauce für zwei Mahlzeiten (oder eine Mahlzeit mit vier Personen) zubereiten, benötigen wir gewöhnlich mehr als ein Päckchen passierte Tomaten. Da die Actifry aber nur eine maximale Flüssigkeitszugabe von 500 Millilitern verträgt, haben wir kurzerhand in der Actifry ein Saucenkonzentrat gekocht, das anschließend mit passierten Tomaten verlängert wurde.

bolognese1.jpgApropos Flüssigkeitszugabe: Dort wo das Steuergestänge des Rotors aus der Maschine ragt, hat der Actifry-Topf logischerweise ein Loch. Ist der Rotor aufgesetzt, soll eigentlich eine Gummidichtung auf der Unterseite des Rotors ein durchsuppen von Flüssigkeit in den Actifry-Boden verhindern. Soll! Es klappt nur leider nicht so richtig. Nach Fertigstellung der Sauce stand Tomatensaft in der Maschine. Das ist um Gottes willen kein Beinbruch und auch keine große Überschwemmung - ein Küchentuch und die Bescherung war beseitigt - aber es zeigte eine Schwachstelle auf.

Nach rund 45 Minuten war unser Saucenkonzentrat fertig. Das Gemüse in der Sauce hatte noch Biss, das Fleisch war gut gebraten, lediglich die kleinen Klumpen störten ein wenig. Geschmacklich entsprach die Bolognese aus der Actifry in etwa den Ergebnissen, die wir bisher im großen Topf erzielt hatten, das gewohnte Mundgefühl wollte sich aber nicht einstellen. Das mag daran liegen, dass die Actifry das Fritiergut nur punktuell beim Rotieren erhitzt, die Masse aber an sich nicht zum Kochen gebracht wird. Nach unserer Gewohnheit ist eine Bolognese Sauce aber erst dann optimal, wenn Sie rund eineinhalb Stunden gekocht hat. Aber das ist eine rein persönliche Ansicht. Das Ergebnis ist nichtsdestotrotz eine wohlschmeckende und gute Bolognese Sauce.

Frühere Artikel aus der Purzelpfund.de-ActiFry-Testreihe:
ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
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Saftige aber bröselige Nuggets
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Actifry-Test: Noch mehr Kartoffeln

Verfasst am 25. März 2008 in Erfahrungsberichte, Gemüse, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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Da wir bereits die Zubereitung selbst gemachter Pommes Frites mit Hilfe der Actifry in aller Ausführlichkeit beschrieben haben, sollen die ergänzenden Probedurchläufe mit gekauften Pommes und selbst gemachten Wedges nur in aller Kürze aber mit allen notwendigen Anmerkungen erwähnt werden.

Gekaufte Pommes Frites:
Verwendet wurden für den Test 1-2-3-Frites von McCain. Die Pommes (1 Kilo) wurden ohne Fettzugabe in die Actifry gegeben und für 30 Minuten erhitzt. Nach Ablauf der Zeit waren die Pommes goldbraun und knusprig lecker.

Potato Wedges:
Hier haben wir, den Anweisungen des Actifry-Rezeptbuches folgend festkochende Kartoffeln besorgt, diese einer gründlichen Äußerlichen Waschung unterzogen und dann in gleichmäßig dicke Schnitze geschnitten. Im Anschluss kamen die Kartoffeln in ein kurzes Tauchbad um die Stärke abzuwaschen und wurden dann liebevoll abgetrocknet.
Auf dem Boden der Actifry verteilten wir die Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika) bevor wir die Kartoffelschnitze einfüllten. Dann noch einen Messlöffel Öl darüber, Deckel zu und los ging die Kreiselfahrt für die Wedges. Nach rund 35 Minuten konnten wir unseren Gästen gleichmäßig gewürzte und rundum braune Potato Wedeges mit “Biss” servieren.

Kartoffeln scheinen der natürliche Freund der Actifry zu sein. Sämtliche bisher getesteten Zubereitungsvarianten förderten durchwegs mehr als zufriedenstellende Ergebnisse zu Tage. Und weil ich gerade bei YouTube noch ein Actifry-Video gefunden habe, stelle ich das einfach mal mit dazu:

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ActiFry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen
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Actifry-Test: Saftige aber Bröselige Nuggets

Verfasst am 21. März 2008 in Fast Food, Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Als wir den ersten ActiFry-Test am Mittwoch durchgeführt haben, haben wir unseren Nachbarn Marcus als zusätzlichen Geschmackstester zugezogen. Marcus hat sich für das ActiFry-System interessiert und uns heute gefragt, ob er sich in der Actifry-Chicken-Nuggets zubereiten dürfe. Durfte er natürlich - jede zusätzliche Möglichkeit, an weitere Erfahrungswerte zu kommen ist uns natürlich willkommen und Marcus ist ein kritischer Esser.

actifry_test_nuggets.jpgVerwendet wurden handelsübliche Chicken-Nuggets mit Panade, die allerdings unter dem Rotations-System der ActiFry zu leiden hatten. Die ständige Drehung des Rotors in der ActiFry schabt nämlich die Panade der auftauenden Nuggets ab und hinterlässt blanke Stellen auf den Nuggets. Zwar blieb auf allen Nuggets genug Panade um das Erlebnis des crunchigen Bisses genießen zu können, eine Augenweide waren die Nuggets allerdings nicht mehr.

Wenn man allerdingst die verschiedenen Zubereitungsmöglichkeiten von Chicken-Nuggets vergleicht, dann schneidet die ActiFry in unseren Augen nicht allzu schlecht ab.

Ofen: Die einfachste Variante und genauso fettarm wie die Actifry. Einfach aufs Backblech legen und backen. Allerdings zeigen unsere Erfahrungen mit dieser Variante, dass das Nuggetfleisch bei dieser Variante oft sehr trocken wird.

Friteuse: Die bekannteste Zubereitungsart aber leider auch die fettigste. Die Nuggets werden im Fett schwimmend gleichmäßig durch und schön kross.

actifry_test_nuggets_detail.jpgPfanne: Ohne Ölzugabe funktioniert die Mission “Chicken Nugget” in der Pfanne nicht richtig. Wir haben also ein Plus an Fett zu verzeichnen und im Vergleich zu den anderen Methoden muss ich bei der Pfanne eigentlich ständig dabei bleiben um die Nuggets zu wenden, sonst werden die schneller dunkel, als es einem lieb ist.

ActiFry: Die Panade bröselt ab, die Nuggets gewinnen keinen Schönheitswettbewerb mehr. Dafür ist die ActiFry zusammen mit dem Ofen die “magerste” Zubereitungsart und eines ist uns beim Verkosten auch aufgefallen: Das Nuggetfleisch war nicht nur perfekt durch, es war auch richtig lecker saftig.

Über das Ergebnis waren wir uns mit unserem Co-Tester nicht ganz einig. Wir Purzelpfundler vertraten die Position, dass Chicken Nuggets nun nicht gerade ein Gericht sind, das wir Gästen vorsetzen würden, und wir persönlich mit den Blessuren der Nuggets gut leben könnten, da ja das Crunchige durchaus erhalten blieb und das saftige Fleisch durchaus lecker war. Nachbar Marcus stimmte und diesbezüglich zwar grundsätzlich zu, stellte aber auch die Frage in den Raum, ob man bei einem Gerät dieser Preisklasse über einen solchen Mangel einfach hinwegsehen könnte?

Diese Frage zu beantworten steht nun jedem Leser selber offen, möge jeder den optischen Makel von Chicken Nuggets in seiner eigenen Werteskala einordnen ;) .

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Actifry - Test: Schnippeln, brutzeln, schmatzen

Verfasst am 20. März 2008 in Erfahrungsberichte, Fast Food, Gemüse, Produkttest, Lebensmittel, Allgemein von Redaktion

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2008_03_29_pommes_test_ol.jpgWie versprochen berichten wir heute von unserem ersten Testlauf mit der Tefal Actifry-Friteuse - und was wäre ein würdigerer Auftakt für einen solchen Test als der Friteusenklassiker Pommes Frites.

Wie es sich bei einem neuen technischen Gerät gehört, haben wir vor Inbetriebnahme die Anleitung studiert und sind dabei auch schon auf das “Rezept” für gesunde, knusprige Pommes gestoßen. Man nehme ein Kilo geschälte, festkochende Kartoffeln und schneide diese mit Gemüsehobel, Messer oder Pommesschneider in Form. Sodann müssen die Kartoffeln ein paar kurze Wasserbäder nehmen um die Stärke abzuwaschen - wenn das ablaufende Wasser nicht mehr trüb ist, ist die Stärke weg. Dannoch kurz abtrocknen - wenn man die Kartoffeln feucht in die Friteuse gibt werden sie matschig.

Jetzt hat Frau Actifry ihren Auftritt: Deckel auf, Kartoffeln in den Fritierkorb geben und mit dem Meßlöffel 1,4 cl Öl abmessen und über den Kartoffeln verteilen, nicht mehr. Der Trick liegt in der Kombination aus Heißluft, Öl und Wendeautomatik, die das Fritiergut nicht zu einseitig werden lässt.

Sind die Kartoffeln gut geölt heißt es den Deckel schließen, auf dem Timer die Zeit einstellen und “ON” drücken. Der Dreheinsatz im Fritierkorb setzt sich sofort in Bewegung und beginnt, 2008_03_19_pommes_test_betrieb.jpgdie Kartoffelstifte langsam aber beständig zu wenden. Wer jetzt auf eine schnelle Stillung seines Hungers hofft, der hofft vergebens. Rund 40 Minuten braucht die Actifry für 1 kg rohe Kartoffeln. Da ist es wirklich sinnvoller, die Pommes anzusetzen und dann das eigentliche Essen zuzubereiten. Wer nur auf Pommes aus ist, der kann sich auch nochmal ein halbes Stündchen mit einem Buch auf die Couch setzen.

Die heiße Luft treibt den Kartoffelstäbchen buchstäblich das Wasser aus den Poren und nach einer Viertelstunde kann man die Metamorphose von Kartoffeln zu Pommes schon bemerken. Nach Ablauf der Garzeit haben die Kartoffeln über ein Drittel ihres Gewichts an Wasser ausgeschwitzt und dürfen sich nun Pommes Frites nennen.

Wir waren ja wirklich gespannt, ob das System Actifry wirklich funktioniert. Nach dem Öffnen zeigte sich uns ein Korb voller goldbrauner Pommes Frites - zumindest optisch hatte der Versuch wohl funktioniert. Die Konsistenz der Pommes war überwiegend so, wie man es von vernünftigen Pommes erwartet. Crunchig, knusprig außen, weich im Inneren. Natürlich gab es ein paar Ausreißer in sowohl in Richtung “labbrig” wie auch “sehr knusprig”, aber die blieben eine extreme Minderheit.

Was uns überraschte war der Geschmack: Wir haben die Pommes zunächst ohne die obligatorische Salzzugabe probiert und waren begeistert. Diesen deutlich “kartoffeligen” Geschmack kannten wir von der Fabrikware bisher noch nicht. Naja, und bis wir uns zum Salzen durchringen konnten, waren die Pommes schon weg.

2008_03_19_pommes_test.jpgUnd da zeigte sich uns ein erster Nachteil der Actifry: aus einem Kilo Rohkartoffeln wird etwas mehr als ein halbes Kilo Pommes Frites. Das reicht für zwei, eventuell drei Personen. Bei vier Personen wird es schon wieder eng - und eine zweite Portion dauert dann aber schon wieder 40 Minuten. Pommes für den Single oder Pärchenhaushalt sind kein Problem, größere Mengen dagegen schon.

Wir waren vom ersten Testlauf angenehm überrascht, die Pommes wurden besser, als wir es erwartet hatten. Und als Weight Watcher hat es uns natürlich begeistert, dass eine Portion Pommes für 4,5 bis 5 Punkte - je nach Ölzugabe - zu haben ist.

Auf unseren gestrigen Auftaktbericht zur Actifry-Testaktion schrieb Ruby in einem Kommentar:

Wisst Ihr, wie Ihr das Frittenfeeling ohne Küchengerät und fettarm hinbekommt? Einfach Kartoffeln waschen, abtrocknen, in Streifen (Frittenform) schneiden und auf Backpapier bei 240° ab in den Ofen. Vor dem Servieren einmal gründlich “Frittengewürz” drauf geben.

Wir haben diese Zubereitungsweise schon einmal für uns ausprobiert, aber wir haben gestern bei unserer Nachbesprechung beschlossen, diese Methode nochmals zu probieren und irgendwann in den nächsten vier Wochen in einem direkten Vergleich gegen die Actifry antreten zu lassen.

Den nächsten Testlauf gibt es vermutlich am Wochenende, vorher werden wir noch kurz auf die technischen Details des Geräts eingehen.

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Toll Eine Friteuse Als Leihgabe - TEFAL
oder Wie man fettarm Pommes Frites fritieren kann

Verfasst am 19. März 2008 in Erfahrungsberichte, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Knusprige Pommes mit leckerem Ketchup - es gibt kaum jemand, dem das nicht schmeckt, vor allem, wenn die Pommes frisch und selbstgemacht sind. Man denke nur an den crunchigen Biss, das Kartoffelaroma, der salzige Geschmack auf der Zunge und dazu der fruchtige Tomatengeschmack. Läuft Ihnen das Wasser im Mund zusammen?

pommes.jpgAber Pommes sind auf der anderen Seite doch auch reine Fettbomben, und als Träger von Transfettsäuren eine weit geöffnete Türe für Kornoarerkrankungen aller Art. Hoch erhitzt sammelt sich in den Pommes Frites außerdem das als krebserzeugend und erbgutverändernd eingestufte Acrylamid an. Gesunde Ernährung sieht anders aus

Und trotzdem werde ich bzw. wird die Purzelpfund.de-Redaktion heute Abend Pommes Frites essen, frisch aus der Friteuse und doch fettarm und gesund.

Wie das gehen soll - nun das fragen wir uns derzeit auch noch. Mit Heißluft und einem Messlöffel Öl und einem Gerät namens ActiFry, so verspricht der Haushaltsgeräte Hersteller TEFAL soll es in der Tat möglich sein, knusprige Pommes mit einem Fettgehalt um 3 Prozent herum zuzubereiten.

Die Actifry-Friteuse ist Teil einer Marketingoffensive unter dem Titel “Initiative Gesund genießen 2007″, mit der TEFAL neben der Low-Fat-Friteuse auch Dampfgarer und einen Marmeladenkocher bewirbt. Als weithin bekanntes Aushängeschild der Initiative wirbt Gesundheitspapst Prof. Hademar Bankhofer, der sogar auf seiner eigenen Website für die ActiFry die Werbetrommel rührt.

Man kann mit gutem Gewissen sagen: Es gibt jetzt gesunde Pommes, die unseren Fettstoffhaushalt nicht belasten, die man nicht mehr als Kalorien- und Killerfett-Bomben bezeichnen muß. Das ist ein Verdienst der französischen Tefal-Forschung.
Das Zauberwort in diesem Zusammenhang heißt: ActiFry. Es handelt sich dabei um ein spezielles Gerät für die Küche, in dem das Wunder ” gesunde Pommes” geschieht.

actifry_zu.jpgWir als Redaktion sind vor einigen Wochen bei einem virtuellen Shoppingbummel durch ein großes Internetkaufhaus auf die Actifry aufmerksam geworden und waren von der Idee an sich begeistert, schließlich lieben wir Pommes. Was uns stutzig machte war die große Bandbreite an Käuferstimmen, die das gesamte Spektrum von “total begeistert” bis “total enttäuscht” abdeckten. Ist dieses Gerät nun etwas für den abnehmwilligen Käufer oder nicht, fragten wir uns.

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, fragte die Purzelpfund.de - Redaktion bei Tefal nach einem Testgerät, das man mehrere Wochen auf Herz und Nieren testen könne und dessen Testläufe man redaktionell begleiten könnte. Dieses Testgerät ist gestern bei uns eingetroffen und steht mittlerweile in der Purzelpfund’schen Küche und harrt seines ersten Einsatzes - Pommes Frites wie schon erwähnt, was sonst.

Doch auch über die Pommes hinaus verspricht das Projekt interessant zu werden, da die ActiFry nicht nur als Friteuse eingesetzt werden kann, sondern auch als Garautomat für andere Speisen, für Gemüsepfannen, Soßen und noch vieles mehr. Das beiliegende Rezeptheft lässt einem zumindest schon das Wasser im Munde zusammenlaufen.

In den kommenden Wochen wird das Thema also immer mal wieder “ActiFry” heißen, wir werden das Gerät in all seinen Funktionen testen, seine Handhabung ebenso bewerten wie die Qualität der mit dem Gerät zubereiteten Speisen. Wir hoffen in diesen Testwochen ein umfassendes und vor allem objektives Bild dieses doch sehr verheißungsvoll klingenden Geräts zeichnen zu können und laden unsere Leser ein, den Test mit Fragen und Anregungen zu begleiten.

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