Vorlaute Wii Fit

Verfasst am 21. Juni 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Es ist nun rund eineinhalb Monate her, seit das Wii Fit - Balanceboard bei uns eingezogen ist. Weil die letzten zwei Wochen einfach ein bissl viel bei uns los war, habe ich das Board ein wenig vernachlässigt, aber gestern habe ich mir weider eine Stunde gegönnt, und als ich nach einer Netto-Stunde zum Duschen gegangen bin, war ich mir sicher, einThema für einen Wii Fit-Beitrag gefunden zu haben.

Wenn man das Balanceboard zum ersten Mal aktiviert, dann ist man noch ganz amüsiert, dass dieses Board als Animation in der Benutzerführung auftaucht und quasi das Programm “moderiert” und einen einweist. Da das Programm der Wii Fit allerdings, na sagen wir mal “narrensicher” programmiert ist, erübrigen sich die cleveren Hinweise spätestens beim zweiten Mal.

Nun ist es aber scheinbar so, dass das Balanceboard rein genetisch offensichtlich ein Vielsprecher ist und noch dazu gerne zum Scherzen aufgelegt ist - von seinem missionarischen Eifer und seinem Kontrollzwang einmal abgesehen.

Der Rededrang des Balanceboards ist wirklich anstrengend, insbesondere da das Board keinen uneendlichen Sprachschatz besitzt. Selbst wenn man einfach nur mal kurz eines von den kurzweiligen Balancespielen spielen will, muss man sich erst einmal durch einen Redeschwall des Boards klicken, dass einen - insbesondere wenn mehrere Spieler auf der Wii registriert sind -mit allerlei Belanglosigkeiten belästigt, bevor man überhaupt erst beim Spiel angekommen ist.

“Hast Du etwas von Tom gehört? Tom hat schon länger nicht mehr trainiert.” In diesem oder einem ähnlichen Wortlaut verpetzte mich das vorlaute Ding erst vor kurzem bei meiner Frau. Im Mittelalter hätte man dem vorlauten Kasten die nicht vorhandenen Zunge ohne viel Federlesens herausgeschnitten.

Aber vielleicht ist das jetzt alles viel zu vage beschrieben? Begeben wir uns mal eben ins Wohnzimmer. Augenblick ich schalte die Wii ein, jetzt das Balanceboard. Soo, mit der Fernbedienung starte ich Wii Fit, wähle mein Mii aus. und da ist sie schon, die Begrüßung deren Abarbeitung am “Weiter”-Button schon locker die ersten 1000 Kalorien verbrennt.

“Hallo Guten Abend, stehen die Sternchen schon am Himmel” schwafelt die Wii auf mich ein. Sternchen? Keine Ahnung - Gehupt wird draußen wie blöd. Die Türkei ist im Halbfinale. Weiter…

“Meine Güte, Du warst aber lange nicht mehr hier. Aber keine Angst, natürlich kenne ich Dich noch….. Elke! Hihihi, das war nur Spass….” Tätäääää, ein Schenkelklopfer made in Japan. was kann mehr zum Trainieren motivieren. Weiter…

Eine Standardfrage ist unter anderem die oben zitierte - mit wechselnden Hauptpersonen. Jeder, der irgendwann mal auf dem Board stand und nicht zum täglichen Training bei uns in der Wohnung aufschlägt, wird von der Spürnase der Wii Fit gnadenlos verfolgt. Wo ist….??? Weiter…

“Du hast schon länger nicht mehr trainiert, versuche jeden Tag mindestens 30 Minuten zu trainieren” redet mir das animierte Board mit piepsiger Stimme ins Gewissen. “WÜRDE ich ja gerne, wenn Du mich ließest”, grummle ich, zücke die Fernbedienung und drücke Weiter…

“Willst Du Dir einen meiner Fitnesstipps anhören?”, fragt mich das Beraterboard. Nein, ich will nicht, und das sage ich ihr auch jedes Mal, aber sie gibt die Hoffnung einfach nicht auf und mault nach “Irgendwann solltest Du dir einmal Zeit für meine Tipps nehmen.” Ach ja, sollte ich? Weiter…

Die erste Schweißperle steht auf der Stirn, als ich glücklich das erste Auswahlmenü erreiche. Die Entscheidung steht an - Körpertest oder gleich trainieren. Da es sich bei dem Test überwiegend um Balancetests handelt, ist es nicht die dümmste Entscheidung, den TEst zu BEginn einer Trainigssession zu machen, wenn die Muskeln noch nicht müde sind. Also “Körpertest”.

“Hallo, willkommen zum Körpertest. Vor zwei Wochen hast Du eimal gesagt, du hättest nicht abgenommen, weil Du zuviel gegessen hättest. Ich hoffe, das ist nicht mehr vorgekommen.” Wie bitte, was geht das Dich an? Würde ich nicht schon draufstehen, dann würde ich das Board jetzt treten.

Dann die Waage, der BMI-Pfeil schießt nach oben - zwar um Welten besser als damals, als wir die Abnehm-Tour begonnen haben, aber immer noch unterirdisch. “Oh oh, du bist viel zu schwer”, brabbelt die Wii, als ob ich das nicht selber wüsste. “Du solltest versuchen, Dich gesund und ausgewogen zu Ernähren!” “Schlaumeier”, fluche ich inzwischen laut vor mich hin - “was tun wir denn seit über einem Jahr.” W E I T E R . . .

Weil ich mich so aufrege, geht der “Stillstehtest natürlich total in die Binsen. “Der Stillstehtest war wohl nicht so Dein Fall”, frotzelt das Board. “Du solltest diese und jeden Muskelgruppen trainieren. “Dann lass mich das doch wenigstens endlich tun…” Weiter…

Lassen wir es bei diesem kurzen exemplarischen Exkurs bewenden. Die Wii Fit ist als Gerät wirklich ein tolles Ding - aber mit dem quasselnden Board, da haben es die Entwickler eindeutig übertrieben. Ganz abgesehen davon, dass man irgendwann wirklich alle Ernährungsratschläge und Witzlein kennt, nein, der Schmarrn kostet auch noch Zeit. Wenn man eine Stunde netto trainieren will, muss man eineinhalb Stunden einplanen, nicht zuletzt wegen der langen Moderationen. Klar kostet auch das Klicken und Auswählen der Übungen Zeit, aber auf das kann man eben nicht verzichten. Auf das Gebabbel des Boards kann man verzichten.

Nein halt - man kann nicht darauf verzichten. Zumindest gibt es keine Option im Wii Fit Menü, die es dem Nutzer erlaubt, das ganze Boardgeschwafel abzukürzen oder ganz wegzulassen. Ein ehrenwertes Projekt für die Entwickler und die nächste Wii Fit-Generation

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Immer schön ausbalancieren

Verfasst am 27. Mai 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Wii fit wir inzwischen sind? Nun ja, Tina ist fleißig am Trainieren, aber Tom hat die letzten Tage eher die Renovierung seines Büros betrieben als auf der Wii zu trainieren. (Drum ist auch der Blog ein wenig ins Hintertreffen geraten.) Man könnte sagen die Work-Life-Balance war ein wenig in Richtung “Work” verschoben. Doch mit dem Stichwort Balance wären wir schon beim Thema.

Wii Fit bietet Übungen aus vier Bereichen an, einer davon nennt sich “Balancespiele. Wir wollen Euch heute die Balancespiele, die zum Teil erst im Laufe fortgesetzten Trainings freigeschaltet werden vorstellen und eine kurze Bewertung abgeben:

Kopfball:: So kurz vor der EM steht im Trainingslager der deutschen Nationalelf sicher auch Kopfballtraining auf dem Programm. Nun vielleicht absolvieren die Jungs ja auch die eine oder andere Runde auf dem Balanceboard. Denn hier gilt es die dem eigenen Mii entgegengetretenen Bälle beiseite zu köpfen und anderen Gegenständen (z.B. Fußballschuhen) elegant auszuweichen.

Anfänger und Fortgeschrittene sind die zwei Niveauoptionen bei “Kopfball”.

Witzige Idee, eventuell noch etwas ausbaufähig - Note 2-

Ski-Slalom:: Das Pummel-Mii steckt in einem windschnittigen Skianzug und stürzt sich todesmutig den Abhang hinunter. Gewichtsverlagerungen auf dem Balanceboard sollen das Mii nun zwischen den Torstangen hindurchmanövrieren. Nach einer fehlerfreien Fahrt ins Ziel zu kommen, ist schwerer als man denkt.

Den Slalom gibt es in zwei Schwierigkeitsgraden, die Fortgeschrittenenstrecke ist länger und etwas anspruchsvoller.

Nicht ganz leicht und recht kurzweilig - Note 2.

skisprung.jpgSki-Sprung:: Die Adler, sie fliegen auch auf der Wii. Während des Anlaufs gilt es möglichst ausbalanciert die Spur hinunter zu sausen. Zum Absprung muss man recht zackig, allerdings ohne zu springen, aus der Hocke aufstehen und dann wieder die Balance halten, bis das Skisprung-Mii sicher gelandet ist.

Mehrere Schwierigkeitsgrade gibt es hier nicht, obschon es sich sicher angeboten hätte - etwa ein Level mit Seitenwind o.ä..

Lustige Adaption der beliebten Wintersportart - Note 2.

Seiltanz:: Auf einem zwischen zwei Hochhäusern gespannten Seil spielt sich dieses Spiel ab. Der Inhalt ist schnell erklärt: Es gilt möglichst schnell über das Seil zu balancieren! Unfairerweise wartet auf halber Strecke ein bissiges Monster, das es zu überspringen gilt.

Seiltanz ist in drei Schierigkeiten spielbar. Für Fortgeschrittene wartet das Spiel mit Seitenwind und zwei zusätzlichen Monstern auf.

Beim ersten und zweiten Mal ganz nett… - Note 3-

bal1.jpgKugelballett:: Hinter dem Kugelballett verbirgt sich eine Mischung aus Billiard und Minigolf - nur ohne Schläger. Während eine Uhr gnadenlos rückwärts tickt, werden die Kugeln mittels Gewichtsverlagerung des Spielers in die Löcher gesteuert.

Rollt eine Kugel über den Rand hinaus, heißt es neu anfangen. Werden alle eingelocht, gibt es einen Bonus aufs Zeitkonto und es geht im nächsten Level weiter.

Acht Level gibt es pro Schwierigkeitsstufe, im Fortgeschrittenenmodus gibt es am Rand keine schützende Schwelle mehr, die die Kugeln vom Absturz bewahren könnte.

Sehr unterhaltsames Balancespiel, mehr Level wären jedoch schön gewesen- Note 1-

Flußkugel:: Eine an sich witzige Idee, geht hier im wahrsten Sinne des Wortes baden. Das Mii muss möglichst schnell in einer Seifenblase durch einen Canyon gesteuert werden ohne die Blase an den Felswänden oder den Stacheln mißgünstiger Bienen zu beschädigen.

Es gibt einen zweiten Schwierigkeitsgrad, dieser besteht jedoch aus exakt derselben Strecke, lediglich die Zahl der Bienchen ist erhöht. Das Spiel verliert schnell seinen Reiz

Eine tolle Chance vertan - Note 4

Pinguin-Picknick:: Wer noch keine Idee für das nächste Faschingskostüm hat, dem sei dieses Spiel ans Herz gelegt. Wenn der Mii im Pinguinkostüm auftaucht, ist der erste Lacher garantiert. Als Pinguin gilt es sodann auf einer Eisscholle übermütige Fische zu jagen, indem man die Eisscholle nach rechts oder links neigt. Verschieden große Fische bringen unterschiedliche Punktzahlen.

Kein zweiter Level - schade.

Lustig animiertes Spielchen - Note 2-

Snowboard-Slalom:: Man drehe das Board um 90 Grad - voila - fertig ist das Snowboard. Für mich persönlich ist der Snowboard-Slalom der Experten-Level des Ski-Slaloms, denn mit dem Snowboard komme ich nicht klar. Schuss fahren, das kann ich, aber zwischen den Stangen durch, abwechselnd rechts und links - Pustekuchen.

Das dritte Wintersportspiel, anspruchsvoll, aber im Prinzip nichts Neues - Note 3

Zen-Meditation:: Das verstehe nun wer will. Beamtenmikado (”Wer sich rührt, fliegt raus!”) ala Wii. Das Mii sitzt vor einer Kerze, die bei der geringsten Erschütterung ausgeht. Also darf man sich nicht bewegen. Sowas kommt raus, wenn der Programmierer zu faul oder zu einfallslos ist.

Gott sei Dank kein zweiter Schwierigkeitsgrad - Note 6.

Einige der Balancespiele sind wirklich nett gemacht und hübsch animiert. Bei anderen aht man das Gefühl, hier musste es schnell gehen, so dass der letzte Pfiff oder eine Variation im Fortgeschrittenenmodus fehlt. Und was die Zen-Meditation betifft, habe ich mich ja schon eindeutig genug geäußert.

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Wiir trainieren uns jetzt Wii fit

Verfasst am 8. Mai 2008 in Erfahrungsberichte, Sport, Allgemein von Redaktion

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Seit Weihnachten steht bei den Purzelpfundlern eine Wii von Nintendo im Wohnzimmer und bis vor wenigen Tagen hat uns das zur Ausgangsausstattung gehörende “Wii Sports” als Spiel ausgereicht. Tennis, Baseball, Bowling, Boxen und Golf haben uns voll ausgefüllt, für Spielspass mit Freunden und auch sonst allerhand Kurzweil gesorgt.

wii_box.jpgDiese Woche nun hatten 50 Prozent der Purzelpfund.de-Redaktion Geburtstag und gleich zwei Gratulanten erinnerten sich der Wii und schenkten Wii-Spiele: “Big Brain Academy” und die “RTL Winter Games”. Beides sind tolle Spiele, aber eigentlich haben wir beide auf etwas ganz anderes hingefiebert. Schon seit ein paar Wochen haben wir uns vorgenommen, zu testen, ob das neue “Wii Fit” uns wirklich fit machen wird. Wir haben uns also eine Wii Fit besorgt, mit dem festen Vorsatz auch das Gerät einem gründlichen Fitness-Test zu unterziehen.

Heute also kam das (die, der ???) “Wii Fit” bei uns an. Ich habe zunächst einmal das Balanceboard ausgepackt, die beiliegenden Batterien eingebaut und dann das Board mit der Wii synchronisiert. Hätte ich mir das Board zu diesem Zeitpunkt genau angeschaut, dann wären mir später fatale Verrenkungen erspart geblieben. - ich hätte dann nämlich bemerkt, dass ich es vor lauter Enthusiasmus verkehrt herum aufgestellt hatte.

Wie auch mit anderem Wii-Zubehör funktioniert der Anschluss des Balancebretts ganz ohne Probleme. Aufstellen, Synchronisationsknopf an Board und Wii drücken - fertig. Dann noch die CD einlegen und es kann loslegen. Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war die Art der Begrüßung, die das Spiel für einen bereithält - oder sind animierte und sprechende Balanceboards das Normalste auf der Welt, ohne dass ich es gemerkt hätte?

Und neugierig ist das Ding auch noch - jetzt will es auch noch mein Alter und meine Größe wissen und weiß nichts besseres damit anzufangen, als mir meinen BMI auszurechnen. *Hmpf* Als ob ich nicht selber wüsste, dass nur Satelliten höher fliegen. Vielen Dank! Aber immerhin bin ich zum “Wii Fit-Basis Test” zugelassen worden. Jetzt werde ich es dem Board aber mal zeigen, wii fit ich bin (Sorry, DAS Wortspiel musste sein!).

Aber hee, ist das der ganze Basis Test? Ich muss ruhig und ausbalanciert stehenbleiben.wiifit.jpg Ein kleiner roter Punkt zuckt auf dem Bildschirm hin und her, scheinbar stehe ich nicht völlig ausbalanciert. Na wird schon nicht so schlimm sein. Aus dem Testergebnis, meinem Alter und meinem BMI errechnet mir die Konsole jetzt noch mein “Wii-Fit-Alter”….

Halt Moooment, das kann nicht Dein Ernst sein, dummer Elektronikkasten. Ich bin topfit. Ich kann… offensichtlich grade mal so sicher stehen wie ein 41-Jähriger.

:oO: SHOCKING….

Zum Glück weiß die Wii Rat, wie ich meine desolate Situation schnellstens verbessern kann - durch hartes Training. Am besten, ich setze mir ein Ziel, schlägt das quasselnde Animierboard vor. “Also gut”, denke ich und gebe ein “Zwei Kilo in zwei Wochen”. “Ist das nicht ein wenig optimistisch”, fragt mich die Konsole besorgt zurück. “Schnauze!” denke ich und drücke mich ins Traingsmenü.

Vier Trainigsmodule stehen mir zur Verfügung: Yoga, Muskelübungen, Aerobic und Balanceübungen. Für die ersten beiden Bereiche darf ich mir jetzt einen Wunschtrainer aussuchen. Männlein oder Weiblein. Ich entscheide mich für die virtuelle Dame in ihrem hellblauen Sportdress. Eine sportlich-schlanke Dame vor Augen deprimiert nicht gleich so wie ein durchtrainierter Geschlechtsgenosse, der einem die Übungen vorhampelt.

wii_steppen.jpg
Ich beginne… mit Step-Aerobic. Bisher habe ich in dieser Disziplin vor allem im Lästern eine gute Figur gemacht, wenn im TV irgendwelche Sydney Rome-Klone auf Trainigs-Steps marschierten. Heute bin ich selber fällig. Im Rhytmus bitte und immer den Anweisungen auf dem Schirm folgen. Zwei Minuten später habe ich den ersten Knoten in den Beinen und den ersten Schweißtropfen auf der Stirn. Die Trainerin motiviert, auch wenn mein Ergebnis wohl unterirdisch schlecht war.

Dann doch lieber Joggen. Dafür darf sich das Balance-Board ausruhen, die Wii-Fernbedienung landet in der Hosentasche. Ich jogge auf der Stelle, mein Mii trabt seinem Trainingspartner durch einen grünen Park hinterher. Rund drei Minuten dauert die Runde für Anfänger, wenn ich besser werde, werden auch längere Strecken freigeschaltet.

Überhaupt bietet das Training immer neue Überraschungen. Erzielt man gute Ergebnisse, werden die Übungen, in denen man sich verbessert hat “upgegraded”. Entweder wir die Ausdauer gefordert (mehr Wiederholungen) oder es wird eine neue Variante / Strecke freigegeben. Dazu kommt, dass man die mit der Wii-Fit tainierten Minuten in seinem “Schweinchen Fit” (kein Witz, das Ding heißt wirklich so!) sparen kann. Und diese gesparten Minuten kann man dann immer wieder in neue Übungen und Spiele eintauschen.

wii_trainer.jpgDie Bereiche Yoga und Muskelübungen sind als klassisches Training gestaltet. Der Trainer macht vor, der Spieler macht nach, mit steigender Intensität. Der Bereich Aerobic ist schon spielerischer gestaltet. Hier kommen auch die bekannten Miis, also die animierten Ebenbilder der Spieler ins Bild, wenn es Hula Hoop, Step-Aerobic oder Joggen heißt. Vor allem spielerischen Charakter haben die Balancespiele bei denen es darum geht, Fußbälle zu köpfen, Skislalom zu fahren, Ski zu springen, Seil zu tanzen oder eine Seifenblase durch einen engen Canyon zu steuern.

Vorsatz:
Da ich es wissen will ob und wie (stark) sich die Wii Fit auf meine / unsere Fitness auswirkt habe ich folgenden Vorsatz gefasst. Ich werde in der nächsten Zeit täglich mindestens 30 Minuten, wenn möglich eine Stunde auf der Wii Fit trainieren. Da beim Wechseln zwischen den Übungen und den Erklärungen neuer Übungen auch immer Zeit drauf geht, ist eine Netto-Zeit von 30 Minuten eher realistisch. Außerdem sind wir hier im Hause ja zu zweit ;)

Die Ergebnisse meiner Anstrengungen werde ich hier in Screenshots zwei bis dreimal pro Woche berichten. Außerdem werde ich neu freigeschaltetet Disziplinen vorstellen und bewerten.

Bildnachweis: Nintendo Europe, Purzelpfund.de

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Fit im Meeting - das Conference-Bike

Verfasst am 9. April 2008 in Sport, Links, Allgemein von Redaktion

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9 Uhr, das erste Meeting des Tages steht an. Der Absatz von rosa Kirschseife in Nilpferdform lässt zu wünschen übrig. Geladen sind neben dem Vertriebsschef, dem Abteilungsleiter “Kirschseife” auch vier Marketingmitarbeiter und … SIE. Und sie wissen schon genau, dass auf dem Tisch wieder die Cola- und Saftbuddeln stehen, in Schälchen stehen gesalzene Nüsse und der Abteilungsleiter lässt gerne ein Weißwurstfrühstück auffahren - zur Steigerung der Leistungsfähigkeit (und der Kalorienaufnahme).

Wie soll man da Abnehmen. Vielleicht sollten Sie das Meeting beim Sport abhalten. Fahren Sie doch gemeinsam Rad. Wie, das geht nicht? Klar geht das. Alle auf einem Fahrrad und dann wird das Problem ausdiskutiert. Kalorien haben da keine Chance und das Hirn bekommt ausreichend Luft. Falls der geneigte Leser jetzt denkt, ich hätte an den Weinbrandbohnen genascht, dann darf ich die Aufmerksamkeit auf unten stehendes Video lenken und die Erfindung der Firma Saliko: Das Conference-Bike!

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Ich muss ja zugeben, ausprobieren würden wir das ja schon gerne mal, schließlich radeln wir selber auch am Wochenende das eine oder andere Stündlein. Wenn doch Hannover nur nicht so weit weg wäre… ;-)

Mehr über das Conference-Bike

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Das kleine Plus an Bewegung

Verfasst am 25. März 2008 in Sport, Links, Allgemein von Redaktion

Klar, Sport ist gesund und für einen dauerhaften Gewichtsverlust auch unausweichlich. Man kann seinen täglichen Kalorienverbauch aber auch ohne Sport erhöhen, wenn man den einen oder anderen Trick anwendet. Die besten Kniffe hat der Amapur Blog hier vorgestellt.

 

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Wii Fit kann man mit einer Konsole werden?

Verfasst am 18. März 2008 in Sport, Produkttest, Allgemein von Redaktion

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Selten hat eine Spielkonsole die Menschen zu so sinnentleerten Wortspielen verführen können, wii (guckst Du!) es die Wii von Nintendo seit geraumer Zeit tut. Dabei ist an diesem Gerät ja nicht nur der Name ungewöhnlich, auch die Steuerung über den bewegungsempfindlichen Controller, der Sportsimulationen in einem bisher nicht gekannten Realitätsgrad möglich macht, hat den Spielemarkt revolutioniert.

Jetzt legt Nintendo nach und will seinen Ruf als “gesunde” Spielkonsole mit Bewegungsgarantie festigen. Im Frühjahr soll nun das neue “Wii Fit” auf den Markt kommen. Bei Wii Fit handelt es sich um ein Paket bestehend aus einem neudeutsch “Balance-Board” genannten Controller sowie einer Software-CD mit 40 Übungen. Hinter dem Balance-Baord verbirgt sich eine druckempfindliche Sensorplatte, die Gewichtsverlagerungen des Spielenden an die Konsole und damit an die Sofware weitergibt, die die Bewegung in die Bildschirmanzeige umsetzt.

Spiele wie eine Skisprung-Simulation oder eine an das klassische Holzspielzeug “Labyrinth” erinnernde Kugelbalance versprechen schon jetzt reichlich Spielspass. Außerdem, so heißt es in diversen Vorankündigungen, soll das neue Wii Fit auch den BMI des Trainierenden berechnen. Neben den Spielübungen beinhaltet das neue, übrigens kabellose - dafür einen großen Pluspunkt - Wii fit auch eine Vielzahl an Ausdauer- und Kraft-Trainingseinheiten. Hier ein kurzes Video zur Wii Fit-Erweiterung:

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Die Purzelpfund.de-Redaktion hat sich ja nach Weihnachten auch eine Wii-Konsole zugelegt, und bis jetzt hat uns noch nicht einmal die Sehnsucht nach anderen Spielen gepackt. Wii-Sports ist für uns ausreichend, denn diese zusätzliche, kleine Bewegungseinheit am Abend, die war es, wegen der wir uns die Konsole beschafft haben. Und die bekommen wir mit eben diesen Spielen. (Nun gut, Tom hat gerade blinddarmbedingt Wii-Verbot, aber auch das wird sich in naher Zukunft lockern ;-) )

Wii Fit ist allerdings ein Produkt, das wir auf jeden Fall einem Test unterziehen werden, denn wenn die Lobpreisungen in den diversen Medien nur zur Hälfte stimmen, dann ist das wirklich wieder ein kleiner Schritt für das elektronische Fitnessstudio zu Hause.

Quellen: 321 Blog, Computer-BILD

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Sich aufwiegen lassen für die Fitness

Verfasst am 27. Februar 2008 in Forschung, Gesundheit, Sport, Allgemein von Redaktion

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Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, sich in Gold aufwiegen zu lassen - und das am besten mit der Chance sich vorher noch mal so richtig rund zu fressen. Grundsätzlich ein verlockender Gedanke, wäre zumindest das “Vollfressen” für uns nicht so völlig kontraproduktiv.

abnehmtag2.jpgUnd doch wird sich zumindest Tom aus dem Purzelpfund-Team am kommenden Sonntag aufwiegen lassen - und zwar in einem Fitnesstudio. Allerdings wird er darauf verzichten, sich vorher nochmal extra Speck auf die Rippen zu futtern.

Hintergrund ist eine Aktion der INJOY-Fitnessstudios, die am kommenden Wochenende in Deutschland und Österreich den 1. INJOY-Abnehmtag ausgerufen haben. Am Sonntag, 2. März können Abnehmwillige die INJOY-Clubs besuchen, besichtigen und testen und - ganz uneigennützig ist die Aktion ja auch für INJOY nicht - auch einen Einjahresvertrag abschließen.

Um die Motivation der Interessenten zu steigern hat man sich eine besondere Art der Beitragsberechnung ausgedacht. Der monatliche Obulus berechnet sich nämlich anhand einer Formel aus dem Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht, INJOY-Marketingleiter Michael Menne erläutert wie es funktioniert:

Sie rechnen folgendermaßen: Sie nehmen ihre Körpergröße in cm, ziehen davon ihr Körpergewicht in kg ab, teilen diesen Betrag durch zwei und erhalten so ihren Monatsbeitrag, den sie ab sofort in einem INJOY Studio zu bezahlen hätten, wenn sie Mitglied werden.

In meinem Fall hieße das 188 cm minus 128 Kilo (derzeit) geteilt durch 2 ergäbe einen monatlichen Beitrag von 30 Euro. Das klingt in meinen Ohren derzeit nicht schlecht, soll heißen die Marketingidee von INJOY ist zumindest bei mir auf fruchtbaren Boden gefallen. Und so ist der Tagesablauf für den Sonntag schon wieder zugeplant: Ausschlafen, Frühstücken, Wählen gehen und dann bei INJOY reinschnuppern. Wir werden in jedem Fall berichten… ;-)

Link: Website von INJOY
Bildnachweis: Pressefoto Injoy

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Stiefel und das Mountainbike

Verfasst am 26. Februar 2008 in Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

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Sonntag war ein bewegter Tag, vollgestopft mit Family-Terminen. Und weil die Sonne von einem wolkenlosen, blauen Himmel lachte, entschieden wir uns, das Tagespensum auf dem Drahtesel abzustrampeln. Die Jacke musst zu diesem Zeitpunkt nur pro forma ins Gepäck und selbst mit Unterhemd und Hemd war ich noch warm eingepackt. Bei der Ankunft bei den Schwiegereltern war ich kräftig verschwitzt, obschon die Fahrt an sich nicht wirklich anstrengend gewesen war - rund dreieinhalb Kilometer machen auch mit Geschwindigkeiten jenseits der 25 km/h normalerweise keine feuchte Stirn.

Bei den Schwiegerleuten waren wir, um eines unserer Rezepte vorzustellen: “Southern Pork Tenderloin Salad”. Schweinefilet wird in braunem Zucker, Tabasco und anderen Gewürzen mariniert und dann gebraten und auf einem Salatbett mit Orangenfilets serviert, als Beilage gibts Reis. Falls Euch jetzt das Wasser im Mund zusammenläuft - das Rezept gibt es demnächst auch auf Purzelpfund ;)

Nach dem Essen haben wir der Verwandtschaft auch noch gleich unsere Wii vorgestellt. Schwiegerpapa, ein Hardcore-Tennis-Spieler hat gleichmal die künstliche Intelligenz der Wii vom Platz gefegt und Schwiegermama hat sich als echtes Naturtalent in Sachen Bowling erwiesen. Nach diesem Sportintermezzo für die Schwiegereltern kamen auch wir wieder zum Zuge und schwangen wieder in den Sattel. “Kaffetrinken” vor den Toren der Stadt stand auf dem Plan, die Strecke dahin verhieß an sich nichts Schlimmes: Nebenstraßen und Waldwege. stiefel.jpgEine langgezogene Steigung ließ mich dann irgendwann grübeln, wo denn meine Radlkondition hingekommen wäre. Meine Beine waren schwer und trotz Mountainbike-21 Gang-Schaltung wollte ich nicht so recht den Berg hinaufkommen.

Ich habe den Berg bezwungen, aber meine Oberschenkel haben gebrannt, wie ich es lange nicht erlebt habe. Und auf dem Rückweg ging es wieder über den Berg, dieses Mal von der anderen Seite. Und wieder brannten die Schenkel, und wieder war ich ratlos. Bis ich dann bei der Abfahrt den Blick nach unten auf die Pedale schweifen ließ. Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen oder besser - wie Winter-Trekking-Stiefel von den Füßen.

Vor ein paar Wochen haben meine Sport- und Radlschuhe ihren Geist aufgegeben und wurden entsorgt. Für die Radltour hatte ich dieses Mal meine Trekkingstiefel angelegt. Leder, dicke Gummisohle, Stahlkappe und überknöchelhoch bringen die Stiefel als Paar ein ganz nettes Gewicht auf die Waage. Und das hatte ich mir zum Radfahren an die Füße gebunden. Wie blöd kann ein Mensch nur sein, frage ich Euch?

Nun gut, inzwischen ist die Wut auf mich selbst verraucht, ich habe es als zusätzliche Trainingseinheit verbucht. Und zumindest ein positives Fazit: Trotz brennender Schenkel am Sonntag gab es am Montag keinerlei Muskelkater. Also sieht es konditionell doch net sooo schlecht aus.

Bildnachweis: sxc.hu

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Auf zwei Rädern durch den Schnee

Verfasst am 26. November 2007 in Tipps, Sport, Links, Allgemein von Redaktion

schneerad.jpgEin Blick vors Fenster hat mich gerade eben zu diesem kleinen Artikel inspiriert. Draußen tanzen dicke weiße Flocken, die Sichtweite geht gegen Null - sprich Petrus liefert das passende Wetter für die Christkindlesmarkteröffnung morgen Abend. Momentan lautet ja mein guter Vorsatz noch, auch im Winter zumindest ab und zu den treuen Drahtesel aus seinem Gatter (nein, MEIN rad muss nicht so im Freien überwintern!!!) zu holen und ihm einen kleinen Ausritt zu gönnen - schon dass wir beide nicht völlig einrosten.

Handschuhe habe ich, bei ALDI gabs neulich auch noch eine schön warme Sturmhaube, das sollte als erste Grundausstattung schon mal ausreichen. Aus gegebenem Anlass habe ich dann mal kurz das Internet bemüht, ob man beim Winterradeln noch mehr beachten sollte - und natürlich bin ich fündig geworden, und zwar HIER.

(via kilo-leicht.de)

 

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Fit wie ein Turnschuh

Verfasst am 24. November 2007 in Sport, Toms Tagebuch (WW), Tagebücher, Allgemein von Redaktion

bin ich sicherlich noch nicht, aber es ist wirklich beeindruckend, wie deutlich man die Verbesserung der eigenen Fitness feststellen kann. Bis jetzt habe ich mir darüber noch nie so große Gedanken darum gemacht, aber in der letzten Zeit ist es mir dann doch öfter aufgefallen, um wieviel besser es heute funktioniert. Ich habe vor eineinhalb Jahren angefangen, Tischtennis zu spielen. Einmal in der Woche spiele ich für etwa zwei Stunden in einer von der Augsburger Volkshochschule organisierten Gruppe mit anderen Hobby-Tischtennisspielern. Als ich damals nach jahrelanger Pause wieder meinen Tischtennisschläger in die Hand genommen habe, da klappte das Spiel zwar technisch sehr gut, aber mein Handtuch zum Abwischen des Schweißes musste immer neben der Platte liegen, so dass ich zwischen zwei Ballwechseln mir schnell mal das Gesicht abtrocknen konnte. Auch brauchte ich in den zwei Stunden mindestens eine kürzere Pause, um wieder etwas zu Puste zu kommen.

Pause habe ich beim Tischtennis schon lange keine mehr gemacht. Und vor zwei Wochen ist es das erste Mal passiert, das ich die zwei Stunden durchgespielt habe und hinterher abgesehen von ein wenig Schweiß keine Anzeichen verspürt habe, dass ich gerade vom Sport kam. Da hätte es durchaus noch ein Weilchen weitergehen können.

Und dann ist da noch meine Rudermaschine. Hier sind die Fortschritte noch viel besser zu bemerken. Als ich die vor geraumer Zeit aus ihrer verstaubten Ecke gezogen habe, habe ich mit 300 Schlägen in 30 Minuten begonnen. Nach diesen 30 Minuten war ich dann a) am Ende b) patschnass und c) haben meine Arme gezogen, als ob ich eine Stunde an einem Ast gehangen hätte (Nicht dass ich eine Stunde an einem Ast hängen könnte - aber es hat sich so angefühlt :xmas2_wink: ).

Gestern abend stand wieder TV-Rowing auf dem Programm.Und so habe ich dann “gefühlt” gemütlich in etwas über 44 Minuten 1000 Schläge absolviert. Zugegeben, auch da war ich hinterher klatschnass geschwitzt, aber a) wäre da noch ein bissl was gegangen und b) ist das auf die halbe Stunden umgerechnet eine Verbesserung um über 100 Prozent. :xmas_cool: !

 

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